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Aktuell

Abschied von P. Eduard Mäder MS

2026/08/06 weniger...

P. Eduard Mäder MS ist am 4. August 2026 im Alter von 97 Jahren heimgegangen. Der Herr über Leben und Tod schenke ihm die ewige Freude in seinem himmlischen Reich. Die Einzelheiten bezüglich Beerdigung entnehmen Sie bitte der folgenden Todesanzeige.

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Eucharistiefeier mit Lobpreis

2026/05/14 weniger...

In einem Lobpreislied heisst es: So groß ist der Herr, sing mit mir. So groß ist der Herr. Ihn preisen wir. So groß, so groß ist der Herr.“ Viel zu oft beschäftigen wir uns so sehr mit unseren Problemen und Schwierigkeiten, dass wir Gott und seine Güte, seine Größe und Allmacht vergessen. Wir lernen über Gott zu staunen uns und an seiner Gegenwart zu freuen. Wenn wir seinen Namen preisen, kommt er uns entgegen mit seiner rettenden und heilenden Kraft. Dann bleibt uns nichts übrig als ihm zu singen: So groß ist der Herr! Alles wird in der deutschen und polnischen Sprache gefeiert.

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Pilgersonntag 2026

2026/05/12 weniger...

Unsere Wallfahrt nach La Salette liegt schon einige Wochen zurück. Maria hat uns eingeladen, ihre Botschaft in die ganze Welt zu tragen. Ja, wir sollen das Licht der Welt sein und durch unser Leben und durch unser Wort die Menschen zu Jesus führen. Für diesen Weg möchten wir einander ermutigen und uns vom Herrn ausrüsten und segnen lassen. Auf Wiedersehen in der Unteren Waid.

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180. Jahrestag der Erscheinung in La Salette

2026/05/10 weniger...

Kommt Jesus Christus näher… Nehmt sein Wort an, das erleuchtet und tröstet… Unter diesem Motto wollen wir uns auf das Jubiläum vorbereiten, in dem wir 180 Jahre der Erscheinung Marias in La Salette feiern. Dieses Jubiläum lädt uns dazu ein, dass wir unsere persönliche Beziehung zu Jesus erneuern und vertiefen, dass wir mit größerem Eifer sein Wort annehmen und nach ihm unser Leben ausrichten, dass wir heute die Botschaft der Schönen Frau allen Menschen mitteilen.

Der Generalrat bietet uns dazu ein dreimonatiges Programm an, das uns alle verbindet und uns hilft neue und mutige Schritte im Glauben zu tun. Im Monat Juni sind wir eingeladen, Jesus Christus näher zu kommen, uns zu ihm zu bekehren und seine Gegenwart im Alltag neu wahrzunehmen. Dazu können uns helfen: eine wöchentliche Anbetungszeit, in der wir unser Leben im Licht des Evangeliums betrachten; tägliche Gewissenserforschung und regelmässiger Empfang der Beichte; Akte der Busse, grössere Treue zu unserer Berufung und die Tränen Marias, die uns alle zur Umkehr auffordern.

Im Juli wollen wir uns dem Hören und Betrachten des Wortes Gottes widmen. In La Salette hat uns Maria an das Evangelium erinnert. So möchten wir uns mit ihrer Botschaft im Licht der Bibel auseinandersetzen; das Wort Gottes täglich betrachten und leben; die Schönheit und die Kraft des Gebetes neu entdecken (besonders in der Eucharistiefeier, im persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet).

Im August wollen wir uns vom Wort Gottes erleuchten und trösten lassen und uns unserer Sendung widmen. Wir möchten die Botschaft von La Salette zu allen tragen, die sie noch nicht kennen und jede Gelegenheit dazu nutzen. Das Zeugnis unseres versöhnten Lebens gibt auch den Anderen Hoffnung und führt uns immer mehr zueinander. Wo wir miteinander als Laie und Priester Gemeinschaft pflegen, öffnet sich unser Herz auch für jene, die am Rande der Gesellschaft leben und uns brauchen. Mutter von La Salette, schenke unseren Herzen Ruhe und führe uns deinem Sohn Christus zu.

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DIe Welt dazu bringen, sich zu verlieben… Glaubenskurs

2025/03/15 weniger...

Im Januar und Februar fand in der Unteren Waid der Glaubenskurs statt, der der Verehrung des Heiligen Herzens Jesu gewidmet war. Jeweils am Dienstagabend haben wir uns um 19.30 Uhr getroffen, um dieser Spiritualität Schritt für Schritt nachzugehen.

Geleitet von der Enzyklika «Dilexit nos» von Papst Fanziskus haben wir neu entdeckt, wie wichtig es heute ist, das Herz als die Mitte unseres Lebens, als den Ort der Begegnung mit Gott, den anderen und uns selbst, als die Quelle der selbstlosen Liebe nicht zu vergessen. Ja, wir brauchen das Herz Christi, von dem her wir selbst verwandelt, mit Liebe erfüllt und geformt werden, um zu verliebten Menschen zu werden. Erst dann können wir auch unsere Welt dazu bringen, sich zu verlieben, und zwar nicht in sich selbst, aber in Jesus Christus, der uns sein Herz weit öffnet und sich danach sehnt, dass wir diese, seine Liebe, mit Liebe beantworten. Wir könenn es tun, indem wir uns von Jesus beschenken lassen und selbst zu einer Quelle der Liebe füreinander werden, indem wir miteinander eine Zivilisation der Liebe wagen, indem wir uns an diese göttliche Liebe hingeben.

Eine Teilnehmerin hat dabei Folgendes erfahren: «An einem Abend wurde ich so geschockt. Mir war nicht bewusst gewesen, wirklich bis ins Herz hinein, dass Jesus mich sucht, mich wirklich will. Mein Herz schien so klein und hart, weil es sich einfach nie für würdig genug gehalten hatte, Jesus bewusst einzulassen, mich an sein Herz ziehen zu lassen. Ich habe dann ein grosses Herz Jesu gezeichnet und mein kleines Herz hinein gezeichnet und auf einmal begann es zu pochen, wurde flüssig und ich fand mich in seinem Herzen wieder und das spüre ich seitdem körperlich. Ich bin neu geboren in diesem Meer von Liebe. Wenn Du, Jesus nicht anders kannst, als jeden von uns so zu lieben, dass man es kaum glauben kann, dann bitte ich Dich, Jesus, dass Du auch mich immer wieder neu erfüllst, einfach durch mich fliesst… Auf dass sich die Welt verliebe…»

Die Herz Jesu Weihe

Ich N.N. weihe und übergebe mich
dem heiligen Herzen unseres Herrn Jesus Christus.
Ich weihe ihm mein Sein und Leben, mein Tun,
mein Leiden und Dulden.

Alles, was ich bin, soll mir von heute an nur dazu dienen,
sein Herz zu ehren, zu lieben und zu verherrlichen.
Heute ist es mein unwiderruflicher Vorsatz.
Ich will ihm ganz gehören und alles tun aus Liebe zu ihm;
ich will von ganzem Herzen allem entsagen,
was ihm missfallen könnte.

Heiligstes Herz,
ich erwähle Dich also zum einzigen Gegenstand meiner Liebe,
zum Beschützer meines Lebens,
zum Unterpfand meines Heiles,
zur Stütze meiner Schwachheit und Unbeständigkeit,
zum Sühneopfer für alle Sünden meines Lebens,
zu meiner sicheren Zuflucht in der Stunde des Todes.

Herz der Güte,
sei Du also mein Anwalt bei Gott dem Vater

und wende die Strafen seines gerechten Zornes von mir ab!

Herz der Liebe,
auf Dich setze ich mein ganzes Vertrauen;
ich fürchte alles von meiner Bosheit und Schwäche,
doch ich erhoffe alles von Deiner Güte.

So tilge denn in mir alles, was Dir missfallen oder entgegen sein könnte!
Präge Deine reine Liebe meinem Herzen so tief ein,
dass ich Dich nie mehr vergessen oder mich von Dir trennen kann!
Bei all Deiner Güte bitte ich Dich,
mein Name möge Deinem Herzen tief eingegraben sein.
All mein Glück und mein Ruhm soll es sein,
zu leben und zu sterben in Deinem Dienste. Amen.

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Glaubenskurs: Verschiedene Methoden der Bibelbetrachtung

2024/11/26 weniger...

Am Wochenende vom 22. bis 24. November 2024 haben sich vierzehn Personen aus der Schweiz und aus Deutschland in der Unteren Waid bei Mama von La Salette versammelt, um verschiedene Methoden der Bibelbetrachtung kennen zu lernen.

Nach dem Eintreffen der Teilnehmer, kurzer Vorstellung und Abendessen begannen wir mit einer biblischen Kreuzwegandacht, um am Freitag der Liebe Jesu zu uns und seines Leidens und Sterbens am Kreuz zu gedenken. Anschliessend hat P. Piotr uns ins Thema des Glaubenskurses eingeführt. Es gibt verschiedene Methoden der Bibelbetrachtung. Alle Methoden sollen aber nur ein Hilfsmittel sein, Jesus Christus persönlich kennen zu lernen, ihn mehr zu lieben und ihm eifriger zu folgen.

Am nächsten Morgen haben wir uns in der Kapelle Maria von La Salette zusammengefunden und den neuen Tag mit der Laudes zu Ehren Marias angefangen.

Nach dem Frühstück hat uns Bernd Ruhe aus Mörschwil auf wunderbare Weise ins Heilige Land entführt und uns dort die Methode des Bibliologs beigebracht. Sich in die Personen des Bibeltextes versetzen, ihre Gedanken lesen, Gefühle des Zacharias oder der Elisabeth, oder auch einer Person aus dem Volk nachspüren, mit Zacharias die Erscheinung des Engels Gabriels erleben, mit Elisabeth sich Sorgen machen und sich auf das verheissene Kind freuen, auch mal Gabriel werden und Frohe Botschaft verkünden dürfen – dies konnten wir mit viel Freude, teilweise laut lachend erleben.

P. Piotr hingegen hat uns auf die Reise in die Tiefe unseres Herzens mitgenommen. Dort, wo wir am besten unserem Jesus begegnen können. Die Methoden der Bibelbetrachtung wie die ignatianische Meditation, die lectio Divina (bestehend aus lectio, meditatio, oratio, contemplatio und actio) und die 7 Schritte des Bibel-Teilens sollen unser Leben in Einklang mit dem Wort Gottes bringen.

Wir durften vor Gott während der Anbetung verweilen, die Barmherzigkeit Gottes im Sakrament der Versöhnung erleben, die Gegenwart Gottes in der gemeinsamen Eucharistie spüren und am Christkönigssonntag Gott als unseren König annehmen und dann zusammen sein Fest feiern. Jesus begegnen, einander begegnen in der Freude Jesu trotz unterschiedlichen Altersstufen, Austausch im Gebet, in den Kaffeepausen oder Beisammensein am Abend all das schaffte eine familiäre Atmosphäre unter uns. Wir durften auch das „Wort Gottes” nicht nur geistig verkosten, aber auch u.a. als Bibelkekse «essen». Das Wort Gottes war süss wie Honig, sagt ja die Bibel.

Der Kurs hat uns neue Wege aufgezeigt, tiefer in die Liebe zu Jesus hineinzuwachsen. Es war wieder sehr bereichernd und erholsam und wir freuen uns auf die nächsten Exerzitien in der Unteren Waid.

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Ein Salettiner wurde Bischof in Madagaskar

2024/10/07 weniger...

P. Clément Herizo Rakotoasimbola MS wurde am 14. Juli 2024 mit 49 Jahren zum Bischof der Diözese Maintirano in Madagaskar geweiht.

P. Rakotoasimbola studierte Philosophie am SeminarSt. Paul in Tsaramasoandro und Theologie am Priesterseminar in Faliarivo. Er trat der Ordensgemeinschaft der Salettiner bei und legte 2010 die erste Profess ab. Nach weiteren Studien erwarb er an der Unversité Catholique de Madagascar in Ambatoroka den Master in biblischer Theologie. Zwei Jahre lang sammelte er in Ankavandra und Mandoto seelsorgliche Erfahrung, bevor er das Juniorat am geistlichen Zentrum in Antsahasoa absolvierte. Er legte 2015 die ewige Profess ab und empfing am 30. Juli 2016 die Priesterweihe. Nach der Priesterweihe war er in der Pfarrseelsorge und als Schulleiter tätig. Von 2021 bis 2023 war er Generalvikar des Bistums Maintirano und seither ständiger Vertreter des Apostolischen Administrators.

Die Diözese Maintirano ist etwa so gross wie die Schweiz, aber es gibt keine asphaltierten Strassen, sondern nur Pisten mit vielen Löchern. Die Fahrt von der Hauptstadt nach Maintirano dauert mit dem Allradfahrzeug vier Tage. In den Wintermonaten kann man nicht mit dem Auto fahren, da die Pisten wegen des Regens verschlammt sind. Diese Diözese wurde vor sieben Jahren durch die Abspaltung von zwei benachbarten Diözesen gegründet. Sie steht noch ganz am Anfang der Mission, da noch alles für die Evangelisierung und auch für die Entwicklung und Sicherheit aufgebaut werden muss. Es gibt nur wenige Priester und erst etwa ein Zehntel der Bewohner ist getauft. Andere sind Animisten oder Muslime. Zwei Missionsbezirke betreuen hier die Salettiner Patres (6). Es gibt nur 10 Diözesanpriester.

Bischof Clemente war am 30. September in der Unteren Waid auf Besuch. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Was bedeutet es für Sie Bischof zu sein?

Bischof sein heisst ein Hirt sein. Es ist eine grosse Verantwortung für mich. Ich bin ja das Haupt der Territorialkirche in meiner Diözese. Ich bin es, der die Kirche leitet, der Sakramente spendet, der das Evangelium verkündet. Es ist schwierig Bischof zu sein… Ich habe meine Ernennung zum Bischof mit Tränen und Sorge vernommen… Es ist ein Kreuz…

Was sind für Sie als Bischof die zwei oder drei wichtigsten Aufgaben?

Es sind: Gebet, Seelsorge und Entwicklung (Schulwesen, caritative Werke). Das Gebet bedeutet eine Einheit mit meinen Priestern, aber auch mit allen Gläubigen. Man muss ganz nahe bei den Gläubigen bleiben und bis zu den Menschen gelangen, die am Rand der Gesellschaft leben. Dann ist das Apostolat. Das ist sehr schwierig. Wir sind eine junge Diözese, die erst 2017 gegründet wurde. Wir müssen die ganze Infrastruktur organisieren, sei es in der Seelsorge, sei es in den Finanzen…

Was ist Ihr Wahlspruch als Bischof?

«Dein Wort ist ein Licht für meine Schritte» (Ps 119,115). Für mich ist es wichtig, das Wort Gottes zu hören und praktisch umzusetzen. So kann sich die Welt ändern. Das Wort Gottes verwandelt uns und wir verwandeln dann die Welt. Man muss das Wort Gottes in unserem Herzen mit der Gnade Gottes arbeiten lassen.

Bischof Clément Herizo wünschen wir viel Kraft des Heiligen Geistes und tragen ihn in unserem Gebet mit.

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Pilgersonntag 2024: Verwandelte Menschen

2024/09/26 weniger...

Rund 10 Wochen nach der gemeinsamen Wallfahrt, am 22. September 2024, fand sich eine fröhliche Gemeinschaft von La-Salette-Pilgern in der Unteren Waid zusammen.

Nach Begrüssungen und Erzählungen aller Art versammelten wir uns um 16.00 Uhr in der Kapelle zur Gebetsstunde. Pater Franz, der früher zahlreiche Wallfahrten geleitet hat, erzählte zur Erinnerung, ergänzt von Gebeten und Liedern zu Ehren Mariens, vom Erlebnis der beiden Kinder, Melanie und Maximin. Wie jedes Mal, wenn man diese Worte hört, ergreifen sie uns tiefer und tiefer und lassen uns ein Teil der Geschichte werden. Mit der Frage der Mutter Gottes an die Kinder: «Betet ihr gut, meine Kinder», lädt sie auch uns ein, zu überlegen. – ja, bete ich gut? – Völlig wertfrei steht sie dann neben uns und egal wie wir schon beten können, mit ihr gelingt es uns ins Gespräch mit Gott zu kommen.  So durften die Pilgergruppe in der abschliessenden Anbetung und im Segen auftanken.

Die Eucharistiefeier mit den geübten Ministrantinnen und Pater Piotr schloss im Thema an die diesjährige Wallfahrt an: «Das Geschenk der Wandlung». Wie jede Person diese Wandlung für sich erlebt und danach gelebt hat, ist in Gottes Barmherzigkeit gut aufgehoben. Eine gute Gelegenheit, sich wieder daran zu erinnern, was Maria in La Salette in unseren Herzen zum Klingen gebracht hatte…

In der lebhaften Predigt P. Piotr’s darüber, unseren Glauben an Jesus’ Gegenwart im Alltag zu leben, wurde uns bewusst, dass es in dieser Zeit Mut braucht, als Christ zu leben.                                                             Es braucht eine Art Ver-Wandlung aus der Schutzzone des Kirchenraumes heraus auf die Strasse. Traue ich mich, in einem Gasthaus vor dem Essen inklusive Kreuzzeichen zu beten? Oder ein Treffen irgendwelcher Art etwas später anzusetzen, weil ich zuerst den Sonntags-Gottesdienst feiern möchte oder die Gäste gleich mit einzuladen? Nur Mut, wir sind ja nie alleine! Jesus ist mit uns, will bei uns sein – ganz egal wo wir sind. Zuerst stärkt er uns durch seine Nähe und Wandlung in der Eucharistie, wo wir IHN empfangen und mit «nach Hause» nehmen dürfen. Und dann schickt er uns in die Welt hinaus, ihn lebendig werden zu lassen…

Beim feinen Imbiss mit einem guten Schluck Wein entstanden lockere und tiefgründige Gespräche, Erfreuliches und Mühsal, alles fand seinen guten Platz. Danke den Köchen für die fein zusammengestellte Platten….. und dem feinen Zwetschgenkuchen.

Dank des angenehm trockenen Wetters durften wir die Lichterprozession durch den Waid-Park mit den bekannten La-Salette-Marienlied und dem Engel des Herrn geniessen. Welch inbrünstige Verehrung der Mutter Gottes, welch tiefes Glück, so mit ihr den Herrn zu preisen!

Nach der herzlichen Einladung P. Piotrs an uns, wenn immer uns das Herz schwer wird oder drückt, diesen Gnadenort in der Unteren Waid zu besuchen und Maria und dem Herrn alles zu Füssen zu legen, wurden wir mit einem Schluss-Segen in die Nacht verabschiedet.

Danke euch allen Verantwortlichen für die Möglichkeit gemeinsam unter La-Salette-Pilgern zu beten und zu singen. Auf Wiedersehen und eine gesegnete Zeit! Maria Bruderer

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Am 10. September beginnen wir mit der Novene vor dem Jahrestag der Erscheinung

2024/09/09 weniger...

Bei der Novene („neun“) geht es darum, an neun aufeinanderfolgenden Tagen ein bestimmtes Gebet zu verrichten, eine Betrachtung zu machen oder ein Zeichen der Frömmigkeit zu setzen als Vorbereitung auf ein Fest oder als Fürbitte um eine besondere Gnadengabe. Dabei kann das Gebet an den einzelnen Tagen der Novene täglich gleich sein oder aus einem gleichbleibenden und einem täglich wechselnden Teil bestehen. Das Verrichten des für den jeweiligen Tag bestimmten Gebetes ist wie das langsame Hinaufsteigen zu einer Höhe, auf der dann das Fest gefeiert wird. Es ist ein stetig wachsendes Sich-Einfühlen in das Festgeheimnis. Diese Gebetsform hat ihren Ursprung im Gebet der Apostel und der Jungfrau Maria in Jerusalem während der neun Tage nach Christi Himmelfahrt, als sie auf den Heiligen Geist warteten (Apg 1-2). Die Novene drückt auch ein Bedürfnis, das Verlangen nach Sehnsucht aus. Die Zahl neun hat keinerlei magischen Charakter, ist aber Symbol für Kontinuität, Ausdauer und Beharrlichkeit und auch Vollkommenheit.

Die Novene zur Ehre Marias von La Salette beten wir jeweils vom 10. bis 18. September. Eine Vorlage dazu werden wir auf unserer Homepage veröffentlichen. Man kann sie aber selber gestalten und z.B. jeden Tag ein Gesätz des Rosenkranzes beten und einen Satz von der Botschaft der Schönen Frau von La Salette betrachten. Es ist klar, dass wir alle verschiedene Anliegen haben… Wir möchten Sie aber bitten, dass wir die diesjährige Novene vor dem Jahrestag der Erscheinung, nämlich dem 19. September, für neue Berufungen zum Ordensleben und zum Priesteramt beten. Der Auftrag Marias: «Teilt dies gut meinem ganzen Volke mit!» ermutige uns dazu. «Maria von La Salette, berühre die Herzen der Menschen, damit sie deinem Sohn folgen und der Welt die Botschaft von der Versöhnung verkünden. Amen.»

Novene-zur-Maria-von-La-Salette

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Das Geschenk der Wandlung

2024/07/16 weniger...

Unter diesem Motto haben wir unsere jährliche Wallfahrt nach La Salette vom 10. bis 14. Juli 2024 durchgeführt. Rund 40 Personen haben daran teilgenommen, um das Geschenk der Wandung entgegenzunehmen. Wir haben diese Zeit der Gnade auf dem Heiligen Berg genutzt, um umzukehren und zu beginnen im Lichte Gottes zu wandeln.

Wir haben uns bewusst gemacht, dass das Wort Gottes ein täglicher Spiegel für die persönliche Wandlung ist, die auf besondere Weise in der Feier der Eucharistie geschieht. Wir erinnerten uns daran, dass das Gebet, ein besonderer Ort der Wandlung ist, und dass die Betrachtung der Schöpfung uns verwandeln kann. Wir erzählten einender von verschiedenen Wandlungen, die wir selber im Laufe der Jahre erfahren durften. In der familiären Gemeinschaft verbrachten wir in La Salette drei wunderbare Tage, die unser Leben geprägt und gewandelt haben.

Zwei Zeugnisse:

«Nach La Salette kam ich mit vielen Sorgen und Problemen und mit Angst um meine Katzen, die zu Hause geblieben sind. Durch die Vorträge, Gespräche und Beichte habe ich eine neue Sicherheit bekommen, dass der Herr mir Kraft gibt alles durchzustehen. Ich konnte auch meine Angst und Scham überwinden, indem ich mich zum Vorbeten des Rosenkranzes meldete. Am Anfang hat mich dies viel Überwindung und Nerven gekostet, dann aber beruhigte ich mich und fühlte mich gut dabei. Der Herr hat in mir gesiegt und meine Angst gewandelt.»

«Ich habe nicht geplant nach La Salette zu gehen und doch war ich dabei. Ich habe Sehnsucht nach Maria gehabt und alle Widrigkeiten wurden überwunden. Selbst die Anreise war vollen Probleme, für die es aber immer eine Lösung gab. Ich habe dadurch Vertrauen gelernt. In La Salette, im Hause der Mutter, war ich voller Freude. Ich freute mich darüber, dass ich den anderen dienen konnte, selbst wenn dies mich viel Mühe kostete. Ich möchte für alles danken, besonders für die Zeugnisse der anderen, die mir zeigen, wie Gott im Leben der Menschen wirkt. Dann erfuhr ich einen inneren Kampf, in dem mich Maria mit ihren Tränen tröstete. Sie fielen ja nicht auf den Boden, sondern wurden auf der Höhe des Kreuzes zu Lichtperlen… Sie wurden verwandelt… Ich hoffe, dass Jesus auch jede Träne meines Lebens verwandelt…»

Eine Pilgerin schrieb danach:

Wandlung geschieht.

Durch alle, die unterwegs sind als Volk Gottes,

wirkst du, oh Gott und Vater.

Keiner bewirkt das aus sich oder für sich allein.

Im Vertrauen und im Flehen, in der Bitte um Deine Hilfe,

zuerst IN uns und dann DURCH uns zu wirken,

DICH zu spüren, bewegst DU allein unser Herz

und giesst DICH in unsere Seele und in unser Leben ein.

Und wenn wir uns leer und erschöpft fühlen,

brauchen wir die Anderen, die uns von DIR erzählen,

uns wieder Mut und Zuversicht einflössen

und uns durch dein WORT und DEINE Kraft stärken.

Und dann vor DIR, öffnest DU unser Herz ganz sanft,

für Dich, für Dein Wirken und lässt Dich hineinfließen.

Und auf einmal ist nichts mehr wichtig,

nur dieser Strom der Gnade. WHAU!

DANKE UND ERGEBENHEIT UND ALLE LIEBE

sei DIR, Geist und Sohn und Vater…

 

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"Die Erscheinung unserer Mutter auf dem Berg von La Salette ist keine neue Lehre, sondern eine neue Gnade. Sie ist die Offenbarung der Liebe und des Mitleids, die es für uns im Himmel gibt." So drückte sich 1854 Mgr. Ullathorne, Bischof von Birmingham in England, aus. Er stellte damit die untergeordnete Rolle jeder Erscheinung und ihre Bedeutung in der Geschichte unseres Heils fest.

LA SALETTE IST KEINE NEUE LEHRE.
ES IST EIN NEUER SCHWUNG, HIN ZU DEN GRUNDLAGEN DES GLAUBENS, EINE BEGEGNUNG, DIE NICHT VERPASST WERDEN DARF, EINE GNADE, AUF DIE DRINGEND EINGEGANGEN WERDEN


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