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Aktuell

Eucharistiefeier mit Lobpreis

2026/05/17 weniger...

In einem Lobpreislied heisst es: So groß ist der Herr, sing mit mir. So groß ist der Herr. Ihn preisen wir. So groß, so groß ist der Herr.“ Viel zu oft beschäftigen wir uns so sehr mit unseren Problemen und Schwierigkeiten, dass wir Gott und seine Güte, seine Größe und Allmacht vergessen. Wir lernen über Gott zu staunen uns und an seiner Gegenwart zu freuen. Wenn wir seinen Namen preisen, kommt er uns entgegen mit seiner rettenden und heilenden Kraft. Dann bleibt uns nichts übrig als ihm zu singen: So groß ist der Herr! Alles wird in der deutschen und polnischen Sprache gefeiert.

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Wallfahrt nach La Salette 2026

2026/05/15 weniger...

Bevor Maria die Hirtenkinder verabschiedet hatte, trug sie ihnen auf: „Teilt dies gut meinem ganzen Volke mit”. Maximin und Melanie haben diesen Auftrag erfüllt. Dann waren es die Salettiner Patres, die sich diese Bitte der Schönen Frau zu Herzen nahmen. Heute sind es wir alle, die wir die Erscheinen und die Botschaft von La Salette kennen und beantworten wollen. Die Wallfahrt nach La Salette soll uns stärken und befähigen diesen Auftrag Marias so gut wie möglich zu erfüllen. Wir nehmen uns Zeit für Gebet und Feier, für Erholung und Musse, für Stille und Gemeinschaft, für Wanderungen und Meditation, für uns selbst, für die anderen und nicht zuletzt für Jesus und seine weinende Mutter. Kommen Sie auch mit!

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Jahresversammlung der La Salette-Familie

2025/05/12 weniger...

Am Sonntag, dem 4. Mai 2025, fand die 18. Jahresversammlung der La Salette-Familie in der gemütlichen Atmosphäre der Unteren Waid in Mörschwil statt. 21 Mitglieder nahmen an diesem Anlass teil.

Wir trafen uns zu einem feinen Mittagessen, das Gelegenheit zum geselligen Austausch bot. Gestärkt und in guter Stimmung lud uns P. Piotr anschliessend ein, auf die Amtszeit von Papst Franziskus zurückzublicken, die viele bedeutende Impulse für die Kirche und die Welt gegeben hat u.a., dass wir alle missionarische Jünger sein sollen, ja müssen.

Danach fand die eigentliche Jahresversammlung statt. Dabei wurde auf das vergangene Vereinsjahr zurückgeblickt, Ereignisse wurden reflektiert und neue Anregungen wurden ins Auge gefasst. Regina Süess, die das Amt der Kassierin ausübt, wurde nach vielen Jahren im Vorstand verabschiedet, da sie im Sommer in Rente geht. Wir danken ihr für ihr professionelles Wirken in der La Salette-Familie und wünschen ihr Gottes Segen für den wohlverdienten Ruhestand. Am Schluss der Versammlung gab es noch eine Überraschung für P. Piotr (unseren Präses) und P. Leszek. Diese zwei feiern dieses Jahr ihr 25jähriges Priesterjubiläum. Zu diesem Anlass hat sich die La Salette-Familie zusammengetan und ihnen zwei selbstentworfene Kerzen übergeben, die ihnen weiterhin auf ihrem Weg im Dienste der Kirche leuchten sollen. Auch wurde an den Salettiner P. Eduard gedenkt, der dies Jahr sein 70jähriges Priesterjubiläum feiert.

Nach der Versammlung gab es einen gemeinsamen Gottesdienst, der Raum für Dankbarkeit und Besinnung bot. Darin haben wir allen eingeschlossen, die die La Salette-Familie bilden.

Der stimmungsvolle Abschluss des Tages fand bei Kaffee und Kuchen im Speisesaal statt.

Ein herzlicher Dank geht an alle Teilnehmenden für ihr Kommen und ihr Engagement für unsere Gemeinschaft.

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Triduum 2025 – Tage der Gnade

2025/04/29 weniger...

Vom 17. bis 20. April 2025 fand in der Unteren Waid das Triduum im Kloster statt. Das Triduum meint drei heilige Tage: Karfreitag (beginnt am Gründonnerstag nach dem Sonnenuntergang), Karsamstag und Ostersonntag. In diesen Tagen gedenken wir des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Wir begleiten ihn Schritt für Schritt in der Echtzeit und lassen uns von ihm beschenken. Wir nehmen uns Zeit, um uns bewusst zu machen, was wir begehen, um die ganze Liturgie, die Dekoration inbegriffen, vorzubereiten und zu feiern. Ja, endlich haben wir Zeit… für IHN, für Jesus.

Dazu kurze Zeugnisse der Teilnehmer:

«Es war mir ein tiefes Anliegen, diese Tage bewusst mit Gott zu verbringen, besonders im Gebet und in der Anbetung am Gründonnerstag, in der Erinnerung an Jesu Stunden am Ölberg. Beim Verrat durch Judas, bei der Gefangennahme Jesu, bei der Verleugnung durch Petrus und beim Verhör vor dem Hohen Rat war es mir wichtig, einfach beim Herrn zu sein. Das war nicht leicht. Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf, und ich spürte, wie schwer es mir fiel, einfach nur da zu sein – für Ihn.

Am Karfreitag gingen wir gemeinsam den Kreuzweg – draußen, auf der Straße, mit anderen zusammen. Dieses Gehen, dieses Mittragen, hat mich sehr bewegt.

Die Liturgie des Triduums war für mich eine tiefe Einheit. Sie hat mir gezeigt, dass wir alle durch Kreuz und Auferstehung verbunden sind. Diese Liturgie hat mich auch gestärkt. Sie hat mir deutlich gemacht, dass wir mit Gott auf dem Weg sind. Er ist uns nah. Er sucht uns. Oft höre ich seine Stimme, aber erkenne sie nicht – wie Maria Magdalena am Ostermorgen, die Jesus zunächst nicht erkannte, obwohl er sie direkt ansprach. Doch er kennt meinen Namen, mein Leben. Und er möchte mir neues Leben schenken.

Ich bin Gott sehr dankbar, dass ich diese Tage wie „zu Hause“ erleben durfte. Die Begegnungen untereinander waren zugleich Begegnungen mit Gott. Dieses Gefühl, angekommen zu sein, war nur möglich, weil ER unter uns war. Gott sei Lob und Dank dafür!»

«Dieses Jahr ging ich mit offen Herzen durch das Triduum, aber auch mit gemischten Gefühlen. Das Triduum ging sehr schnell vorbei. Ich nahm sehr viel von den 3 Heilige Tagen mit, so dass ich nach der Auferstehung Jesu (Ostersonntag) voll und ganz einige neue Wege einschlagen und sie mit dem Herrn gehen kann.

Ich habe immer vor jeder Liturgie ein wenig Angst gehabt, dass ich es mit dem Beamer nicht schaffe. Der Herr hat mir aber die Kraft und das Selbstvertrauen gegeben, so dass es für mich gar nicht so schwer war. Vor der Fusswaschung spürte ich es, dass der Herr es wollte, dass ich nach vorne komme. Dies war der Beginn, dem Herrn mehr zu vertrauen und einen neuen Weg einzuschlagen. Und ich spürte, wie der Herr sich dabei auch fühlte, den Menschen zu dienen.

Das zweite Ereignis, wo ich Gänsehaut bekam, war die Verehrung des Kreuzes. Ich durfte zum Kreuz gehen und die Füsse Jesu küssen, so wie der Herr für mich bei der Fusswaschung getan hatte… Schön, dass es uns gibt.»

«Die Zeit vor Ostern warn für mich sehr schwer. Ich war physisch und psychisch am Ende. Ich erwartete Antworten und Hilfe für meine Situation.

Der Herr hat einen Heilungsprozess bei mir angefangen. Er versicherte, dass es nicht einfach sein wird, aber dass er immer bei mir bleibt.

 

In dieses Tagen zeigte mir Gott wieder einmal, wie sehr er mich liebt, wenn er seinen geliebten Sohn für mich in den Tod gibt, um mich zu retten. Jesus ist für meine Sünden gestorben. Ich kann dies in der Beichte in Anspruch nehmen und den inneren Frieden erfahren.

In jeder Eucharistiefeier darf ich mich über den Herrn freuen, der mir das ewige Leben versprochen hat. Ich freue mich über Jesus, der mir jeden Tag neu sein Erbarmen schenkt. Er selbst ist mein Herr, der mich kennt und dennoch nicht aufgibt. Er ist mein Glück. Halleluja.»

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Extremer Kreuzweg 2025

2025/03/16 weniger...

Die Bewegung «Extremer Kreuzweg» hat sich die letzten Jahre von Polen aus über viele Länder Europas ausgebreitet und bedeutet, dass man den Kreuzweg 40 km oder mind. 30 km,  mit 500 Höhenmetern und gemeinsam oder auch individuell schweigend läuft. Jedes Jahr werden die Betrachtungen zu den einzelnen Kreuzwegstationen mit verschiedenen aktuellen Texten neu geschrieben.

Am 7. März, nach der Eucharistiefeier starten wir (über 60 Teilnehmende von 15 – über 60ig Jahren) um 21.00 Uhr in 5 Gruppen zu 15 km oder 30 km Nachtkreuzweg. Bei den Kreuzwegstationen hören wir in polnischer Sprache Meditationen, Zeugnisse von Mutter Theresa und verschiedenen Frauen und Männern, wie sie mit Gottes Hilfe ihr Leben zum Guten meistern. Wir bekommen eine Aufgabe mit auf den weiteren Weg. Alles sehr ansprechend gestaltet. Für nichtpolnisch Sprechende gab es dazu die Kreuzwegandacht von La Salette. Dazwischen in Stille, Gehen, Spüren, Sein.

Es ist keine spirituelle Leistung verlangt, keine aktive innere Suche, sondern das Wirkenlassen der Worte, die wir in die Seele sickern lassen dürfen und das Zulassen der Gegenwart Gottes. Darum fällt das Schweigen nicht schwer – es lässt zu, sich mit dem Gehen in Gott hinein gehenzulassen.

Wenn auch das Wetter sehr entgegenkommend ist, die Kälte und die vielen Steigungen und Abstiege lassen den Körper über die ganze Nacht bis in den Morgen an Grenzen kommen. Irgendwann geht man nur noch weiter, kann kaum mehr aufnehmen, was zu hören oder lesen ist und legt sich damit in die Hand Gottes, der wohl weiss, was wir brauchen und es uns auch schenkt.

Respekt allen, die 15 km gelaufen sind und jenen, die bis ins Morgenlicht die 30 km «geschafft» hatten. Es war sehr schön – und unvergleichlich.

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DIe Welt dazu bringen, sich zu verlieben… Glaubenskurs

2025/03/15 weniger...

Im Januar und Februar fand in der Unteren Waid der Glaubenskurs statt, der der Verehrung des Heiligen Herzens Jesu gewidmet war. Jeweils am Dienstagabend haben wir uns um 19.30 Uhr getroffen, um dieser Spiritualität Schritt für Schritt nachzugehen.

Geleitet von der Enzyklika «Dilexit nos» von Papst Fanziskus haben wir neu entdeckt, wie wichtig es heute ist, das Herz als die Mitte unseres Lebens, als den Ort der Begegnung mit Gott, den anderen und uns selbst, als die Quelle der selbstlosen Liebe nicht zu vergessen. Ja, wir brauchen das Herz Christi, von dem her wir selbst verwandelt, mit Liebe erfüllt und geformt werden, um zu verliebten Menschen zu werden. Erst dann können wir auch unsere Welt dazu bringen, sich zu verlieben, und zwar nicht in sich selbst, aber in Jesus Christus, der uns sein Herz weit öffnet und sich danach sehnt, dass wir diese, seine Liebe, mit Liebe beantworten. Wir könenn es tun, indem wir uns von Jesus beschenken lassen und selbst zu einer Quelle der Liebe füreinander werden, indem wir miteinander eine Zivilisation der Liebe wagen, indem wir uns an diese göttliche Liebe hingeben.

Eine Teilnehmerin hat dabei Folgendes erfahren: «An einem Abend wurde ich so geschockt. Mir war nicht bewusst gewesen, wirklich bis ins Herz hinein, dass Jesus mich sucht, mich wirklich will. Mein Herz schien so klein und hart, weil es sich einfach nie für würdig genug gehalten hatte, Jesus bewusst einzulassen, mich an sein Herz ziehen zu lassen. Ich habe dann ein grosses Herz Jesu gezeichnet und mein kleines Herz hinein gezeichnet und auf einmal begann es zu pochen, wurde flüssig und ich fand mich in seinem Herzen wieder und das spüre ich seitdem körperlich. Ich bin neu geboren in diesem Meer von Liebe. Wenn Du, Jesus nicht anders kannst, als jeden von uns so zu lieben, dass man es kaum glauben kann, dann bitte ich Dich, Jesus, dass Du auch mich immer wieder neu erfüllst, einfach durch mich fliesst… Auf dass sich die Welt verliebe…»

Die Herz Jesu Weihe

Ich N.N. weihe und übergebe mich
dem heiligen Herzen unseres Herrn Jesus Christus.
Ich weihe ihm mein Sein und Leben, mein Tun,
mein Leiden und Dulden.

Alles, was ich bin, soll mir von heute an nur dazu dienen,
sein Herz zu ehren, zu lieben und zu verherrlichen.
Heute ist es mein unwiderruflicher Vorsatz.
Ich will ihm ganz gehören und alles tun aus Liebe zu ihm;
ich will von ganzem Herzen allem entsagen,
was ihm missfallen könnte.

Heiligstes Herz,
ich erwähle Dich also zum einzigen Gegenstand meiner Liebe,
zum Beschützer meines Lebens,
zum Unterpfand meines Heiles,
zur Stütze meiner Schwachheit und Unbeständigkeit,
zum Sühneopfer für alle Sünden meines Lebens,
zu meiner sicheren Zuflucht in der Stunde des Todes.

Herz der Güte,
sei Du also mein Anwalt bei Gott dem Vater

und wende die Strafen seines gerechten Zornes von mir ab!

Herz der Liebe,
auf Dich setze ich mein ganzes Vertrauen;
ich fürchte alles von meiner Bosheit und Schwäche,
doch ich erhoffe alles von Deiner Güte.

So tilge denn in mir alles, was Dir missfallen oder entgegen sein könnte!
Präge Deine reine Liebe meinem Herzen so tief ein,
dass ich Dich nie mehr vergessen oder mich von Dir trennen kann!
Bei all Deiner Güte bitte ich Dich,
mein Name möge Deinem Herzen tief eingegraben sein.
All mein Glück und mein Ruhm soll es sein,
zu leben und zu sterben in Deinem Dienste. Amen.

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Glaubenskurs: Verschiedene Methoden der Bibelbetrachtung

2024/11/26 weniger...

Am Wochenende vom 22. bis 24. November 2024 haben sich vierzehn Personen aus der Schweiz und aus Deutschland in der Unteren Waid bei Mama von La Salette versammelt, um verschiedene Methoden der Bibelbetrachtung kennen zu lernen.

Nach dem Eintreffen der Teilnehmer, kurzer Vorstellung und Abendessen begannen wir mit einer biblischen Kreuzwegandacht, um am Freitag der Liebe Jesu zu uns und seines Leidens und Sterbens am Kreuz zu gedenken. Anschliessend hat P. Piotr uns ins Thema des Glaubenskurses eingeführt. Es gibt verschiedene Methoden der Bibelbetrachtung. Alle Methoden sollen aber nur ein Hilfsmittel sein, Jesus Christus persönlich kennen zu lernen, ihn mehr zu lieben und ihm eifriger zu folgen.

Am nächsten Morgen haben wir uns in der Kapelle Maria von La Salette zusammengefunden und den neuen Tag mit der Laudes zu Ehren Marias angefangen.

Nach dem Frühstück hat uns Bernd Ruhe aus Mörschwil auf wunderbare Weise ins Heilige Land entführt und uns dort die Methode des Bibliologs beigebracht. Sich in die Personen des Bibeltextes versetzen, ihre Gedanken lesen, Gefühle des Zacharias oder der Elisabeth, oder auch einer Person aus dem Volk nachspüren, mit Zacharias die Erscheinung des Engels Gabriels erleben, mit Elisabeth sich Sorgen machen und sich auf das verheissene Kind freuen, auch mal Gabriel werden und Frohe Botschaft verkünden dürfen – dies konnten wir mit viel Freude, teilweise laut lachend erleben.

P. Piotr hingegen hat uns auf die Reise in die Tiefe unseres Herzens mitgenommen. Dort, wo wir am besten unserem Jesus begegnen können. Die Methoden der Bibelbetrachtung wie die ignatianische Meditation, die lectio Divina (bestehend aus lectio, meditatio, oratio, contemplatio und actio) und die 7 Schritte des Bibel-Teilens sollen unser Leben in Einklang mit dem Wort Gottes bringen.

Wir durften vor Gott während der Anbetung verweilen, die Barmherzigkeit Gottes im Sakrament der Versöhnung erleben, die Gegenwart Gottes in der gemeinsamen Eucharistie spüren und am Christkönigssonntag Gott als unseren König annehmen und dann zusammen sein Fest feiern. Jesus begegnen, einander begegnen in der Freude Jesu trotz unterschiedlichen Altersstufen, Austausch im Gebet, in den Kaffeepausen oder Beisammensein am Abend all das schaffte eine familiäre Atmosphäre unter uns. Wir durften auch das „Wort Gottes” nicht nur geistig verkosten, aber auch u.a. als Bibelkekse «essen». Das Wort Gottes war süss wie Honig, sagt ja die Bibel.

Der Kurs hat uns neue Wege aufgezeigt, tiefer in die Liebe zu Jesus hineinzuwachsen. Es war wieder sehr bereichernd und erholsam und wir freuen uns auf die nächsten Exerzitien in der Unteren Waid.

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Ein Salettiner wurde Bischof in Madagaskar

2024/10/07 weniger...

P. Clément Herizo Rakotoasimbola MS wurde am 14. Juli 2024 mit 49 Jahren zum Bischof der Diözese Maintirano in Madagaskar geweiht.

P. Rakotoasimbola studierte Philosophie am SeminarSt. Paul in Tsaramasoandro und Theologie am Priesterseminar in Faliarivo. Er trat der Ordensgemeinschaft der Salettiner bei und legte 2010 die erste Profess ab. Nach weiteren Studien erwarb er an der Unversité Catholique de Madagascar in Ambatoroka den Master in biblischer Theologie. Zwei Jahre lang sammelte er in Ankavandra und Mandoto seelsorgliche Erfahrung, bevor er das Juniorat am geistlichen Zentrum in Antsahasoa absolvierte. Er legte 2015 die ewige Profess ab und empfing am 30. Juli 2016 die Priesterweihe. Nach der Priesterweihe war er in der Pfarrseelsorge und als Schulleiter tätig. Von 2021 bis 2023 war er Generalvikar des Bistums Maintirano und seither ständiger Vertreter des Apostolischen Administrators.

Die Diözese Maintirano ist etwa so gross wie die Schweiz, aber es gibt keine asphaltierten Strassen, sondern nur Pisten mit vielen Löchern. Die Fahrt von der Hauptstadt nach Maintirano dauert mit dem Allradfahrzeug vier Tage. In den Wintermonaten kann man nicht mit dem Auto fahren, da die Pisten wegen des Regens verschlammt sind. Diese Diözese wurde vor sieben Jahren durch die Abspaltung von zwei benachbarten Diözesen gegründet. Sie steht noch ganz am Anfang der Mission, da noch alles für die Evangelisierung und auch für die Entwicklung und Sicherheit aufgebaut werden muss. Es gibt nur wenige Priester und erst etwa ein Zehntel der Bewohner ist getauft. Andere sind Animisten oder Muslime. Zwei Missionsbezirke betreuen hier die Salettiner Patres (6). Es gibt nur 10 Diözesanpriester.

Bischof Clemente war am 30. September in der Unteren Waid auf Besuch. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Was bedeutet es für Sie Bischof zu sein?

Bischof sein heisst ein Hirt sein. Es ist eine grosse Verantwortung für mich. Ich bin ja das Haupt der Territorialkirche in meiner Diözese. Ich bin es, der die Kirche leitet, der Sakramente spendet, der das Evangelium verkündet. Es ist schwierig Bischof zu sein… Ich habe meine Ernennung zum Bischof mit Tränen und Sorge vernommen… Es ist ein Kreuz…

Was sind für Sie als Bischof die zwei oder drei wichtigsten Aufgaben?

Es sind: Gebet, Seelsorge und Entwicklung (Schulwesen, caritative Werke). Das Gebet bedeutet eine Einheit mit meinen Priestern, aber auch mit allen Gläubigen. Man muss ganz nahe bei den Gläubigen bleiben und bis zu den Menschen gelangen, die am Rand der Gesellschaft leben. Dann ist das Apostolat. Das ist sehr schwierig. Wir sind eine junge Diözese, die erst 2017 gegründet wurde. Wir müssen die ganze Infrastruktur organisieren, sei es in der Seelsorge, sei es in den Finanzen…

Was ist Ihr Wahlspruch als Bischof?

«Dein Wort ist ein Licht für meine Schritte» (Ps 119,115). Für mich ist es wichtig, das Wort Gottes zu hören und praktisch umzusetzen. So kann sich die Welt ändern. Das Wort Gottes verwandelt uns und wir verwandeln dann die Welt. Man muss das Wort Gottes in unserem Herzen mit der Gnade Gottes arbeiten lassen.

Bischof Clément Herizo wünschen wir viel Kraft des Heiligen Geistes und tragen ihn in unserem Gebet mit.

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Pilgersonntag 2024: Verwandelte Menschen

2024/09/26 weniger...

Rund 10 Wochen nach der gemeinsamen Wallfahrt, am 22. September 2024, fand sich eine fröhliche Gemeinschaft von La-Salette-Pilgern in der Unteren Waid zusammen.

Nach Begrüssungen und Erzählungen aller Art versammelten wir uns um 16.00 Uhr in der Kapelle zur Gebetsstunde. Pater Franz, der früher zahlreiche Wallfahrten geleitet hat, erzählte zur Erinnerung, ergänzt von Gebeten und Liedern zu Ehren Mariens, vom Erlebnis der beiden Kinder, Melanie und Maximin. Wie jedes Mal, wenn man diese Worte hört, ergreifen sie uns tiefer und tiefer und lassen uns ein Teil der Geschichte werden. Mit der Frage der Mutter Gottes an die Kinder: «Betet ihr gut, meine Kinder», lädt sie auch uns ein, zu überlegen. – ja, bete ich gut? – Völlig wertfrei steht sie dann neben uns und egal wie wir schon beten können, mit ihr gelingt es uns ins Gespräch mit Gott zu kommen.  So durften die Pilgergruppe in der abschliessenden Anbetung und im Segen auftanken.

Die Eucharistiefeier mit den geübten Ministrantinnen und Pater Piotr schloss im Thema an die diesjährige Wallfahrt an: «Das Geschenk der Wandlung». Wie jede Person diese Wandlung für sich erlebt und danach gelebt hat, ist in Gottes Barmherzigkeit gut aufgehoben. Eine gute Gelegenheit, sich wieder daran zu erinnern, was Maria in La Salette in unseren Herzen zum Klingen gebracht hatte…

In der lebhaften Predigt P. Piotr’s darüber, unseren Glauben an Jesus’ Gegenwart im Alltag zu leben, wurde uns bewusst, dass es in dieser Zeit Mut braucht, als Christ zu leben.                                                             Es braucht eine Art Ver-Wandlung aus der Schutzzone des Kirchenraumes heraus auf die Strasse. Traue ich mich, in einem Gasthaus vor dem Essen inklusive Kreuzzeichen zu beten? Oder ein Treffen irgendwelcher Art etwas später anzusetzen, weil ich zuerst den Sonntags-Gottesdienst feiern möchte oder die Gäste gleich mit einzuladen? Nur Mut, wir sind ja nie alleine! Jesus ist mit uns, will bei uns sein – ganz egal wo wir sind. Zuerst stärkt er uns durch seine Nähe und Wandlung in der Eucharistie, wo wir IHN empfangen und mit «nach Hause» nehmen dürfen. Und dann schickt er uns in die Welt hinaus, ihn lebendig werden zu lassen…

Beim feinen Imbiss mit einem guten Schluck Wein entstanden lockere und tiefgründige Gespräche, Erfreuliches und Mühsal, alles fand seinen guten Platz. Danke den Köchen für die fein zusammengestellte Platten….. und dem feinen Zwetschgenkuchen.

Dank des angenehm trockenen Wetters durften wir die Lichterprozession durch den Waid-Park mit den bekannten La-Salette-Marienlied und dem Engel des Herrn geniessen. Welch inbrünstige Verehrung der Mutter Gottes, welch tiefes Glück, so mit ihr den Herrn zu preisen!

Nach der herzlichen Einladung P. Piotrs an uns, wenn immer uns das Herz schwer wird oder drückt, diesen Gnadenort in der Unteren Waid zu besuchen und Maria und dem Herrn alles zu Füssen zu legen, wurden wir mit einem Schluss-Segen in die Nacht verabschiedet.

Danke euch allen Verantwortlichen für die Möglichkeit gemeinsam unter La-Salette-Pilgern zu beten und zu singen. Auf Wiedersehen und eine gesegnete Zeit! Maria Bruderer

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Am 10. September beginnen wir mit der Novene vor dem Jahrestag der Erscheinung

2024/09/09 weniger...

Bei der Novene („neun“) geht es darum, an neun aufeinanderfolgenden Tagen ein bestimmtes Gebet zu verrichten, eine Betrachtung zu machen oder ein Zeichen der Frömmigkeit zu setzen als Vorbereitung auf ein Fest oder als Fürbitte um eine besondere Gnadengabe. Dabei kann das Gebet an den einzelnen Tagen der Novene täglich gleich sein oder aus einem gleichbleibenden und einem täglich wechselnden Teil bestehen. Das Verrichten des für den jeweiligen Tag bestimmten Gebetes ist wie das langsame Hinaufsteigen zu einer Höhe, auf der dann das Fest gefeiert wird. Es ist ein stetig wachsendes Sich-Einfühlen in das Festgeheimnis. Diese Gebetsform hat ihren Ursprung im Gebet der Apostel und der Jungfrau Maria in Jerusalem während der neun Tage nach Christi Himmelfahrt, als sie auf den Heiligen Geist warteten (Apg 1-2). Die Novene drückt auch ein Bedürfnis, das Verlangen nach Sehnsucht aus. Die Zahl neun hat keinerlei magischen Charakter, ist aber Symbol für Kontinuität, Ausdauer und Beharrlichkeit und auch Vollkommenheit.

Die Novene zur Ehre Marias von La Salette beten wir jeweils vom 10. bis 18. September. Eine Vorlage dazu werden wir auf unserer Homepage veröffentlichen. Man kann sie aber selber gestalten und z.B. jeden Tag ein Gesätz des Rosenkranzes beten und einen Satz von der Botschaft der Schönen Frau von La Salette betrachten. Es ist klar, dass wir alle verschiedene Anliegen haben… Wir möchten Sie aber bitten, dass wir die diesjährige Novene vor dem Jahrestag der Erscheinung, nämlich dem 19. September, für neue Berufungen zum Ordensleben und zum Priesteramt beten. Der Auftrag Marias: «Teilt dies gut meinem ganzen Volke mit!» ermutige uns dazu. «Maria von La Salette, berühre die Herzen der Menschen, damit sie deinem Sohn folgen und der Welt die Botschaft von der Versöhnung verkünden. Amen.»

Novene-zur-Maria-von-La-Salette

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"Die Erscheinung unserer Mutter auf dem Berg von La Salette ist keine neue Lehre, sondern eine neue Gnade. Sie ist die Offenbarung der Liebe und des Mitleids, die es für uns im Himmel gibt." So drückte sich 1854 Mgr. Ullathorne, Bischof von Birmingham in England, aus. Er stellte damit die untergeordnete Rolle jeder Erscheinung und ihre Bedeutung in der Geschichte unseres Heils fest.

LA SALETTE IST KEINE NEUE LEHRE.
ES IST EIN NEUER SCHWUNG, HIN ZU DEN GRUNDLAGEN DES GLAUBENS, EINE BEGEGNUNG, DIE NICHT VERPASST WERDEN DARF, EINE GNADE, AUF DIE DRINGEND EINGEGANGEN WERDEN


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