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Meditationen

Betrachtung zum 6. Sonntag im Jahreskreis A

2026/02/13 weniger...

Nicht aufheben sondern erfüllen

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemanden tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe! Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist! Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins Gefängnis geworfen. Amen, ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast. Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt. Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs! Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. Eure Rede sei: Ja ja, nein nein; was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen (Mt 5,17-37).

Gebet

Herr Jesus Christus, du bist in unsere Welt gekommen, um das Gesetz und die Propheten zu erfüllen. Aus Liebe zum Vater befolgtest du seine Gebote, um wirklich frei zu leben. Ja, das Gesetz Gottes zeigte dir den Weg in die Freiheit, den Weg zum Glück. Lehre uns deine Gebote zu beherzigen und zu befolgen. Berühre unsere Herzen mit dem Feuer deines Geistes, damit wir dir auf dem Weg deiner Gebote treu bleiben. Heiliger Geist, befähige uns, unsere Nächsten so zu lieben, wie du sie liebst. Entfache uns neu mit dem Feuer deiner reinigenden und eifrigen Liebe.

Persönliche Lektüre

Liebster Jesus, du zeigst mir den Weg des Lebens, den Weg zum Vater. Dein Wort ist Wahrheit. Öffne mein Herz und mein Ohr für dein lebendiges Wort. Rede du zu meinem Herzen. Führe mich auf den Weg deiner Gebote. Lass mich in Freude dir folgen und dir für alles danken. Sende deinen Geist aus und erneuere das Antlitz der Erde, erneuere mein Leben. Ich werde ruhig und still… Ich lausche dem Wort Jesu…

Gedanken zur Betrachtung

1. Beschütze das Leben

Das fünfte Gebot kann auch lauten: Beschütze das Leben. Setz dich für jedes Leben von Anfang an bis zum natürlichen Tod ein. Eigentlich wissen wir das und so oft berufen wir uns auf unsere Freiheit, um eine Abtreibung oder eine Euthanasie zu rechtfertigen… Jesus geht aber viel weiter mit der Auslegung dieses Gebotes. Auch Worte können verletzten, ja sogar töten. Ein beleidigendes, hartes, liebloses verwünschendes Wort kann das Leben eines Menschen ganz schwer machen, ja es sogar verhindern. Wie schwer verstoßen wir dann gegen das fünfte Gebot bewusst oder unbewusst! Und wie oft sind wir dann nicht fähig um Vergebung zu bitten und uns mit dem anderen zu versöhnen. Nimmt Gott dann unser Gebet an?

Wo verstoße ich gegen das menschliche Leben? Achte ich jedes Leben? Welche Worte spreche ich aus? Bauen sie die anderen auf oder richten sie sie zugrunde? Welches menschliche Wort hat mein Leben schwer gemacht? Kann ich es vergeben und Gott um Heilung bitten?

2. Achte die Ehe

Das sechste Gebot erwähnt man seit Jahren nicht auf der Kanzel. Und dabei wissen wir, dass bereit über die Hälfte der Ehen auseinandergehen. Wo liegt das Problem? Ist das die fehlende Treue der Ehegatten? Ist das unsere Gesellschaft, die keine Achtung mehr vor der Reinheit verspürt? Sind wir es selbst, die wir uns zum Bösen verführen lassen? Achte also die Ehe, die eigene und die deiner Mitmenschen! Kämpfe um einen reinen Blick, reinige deine Gedanken, bewahre deinen Leib vor jeder Unreinheit. Sei entschieden in deinem Tun, sonst leiden wegen dir deine Familienmitglieder. Kannst du das verantworten?

Sorge ich für meine Ehe? Lebe ich die Reinheit meinem Stand entsprechend? Bete ich für die Ehegatten? Ist mein Blick rein? Wo lasse ich mich immer wieder zur Unreinheit verführen? Bin ich entschieden, dem heute abzusagen, mich davon für immer zu trennen!

3. Sag die Wahrheit

Das achte Gebot kann lauten: Sage die Wahrheit. Wir retten uns oft aus der Peitsche mit sogennannten Notlügen. Wir verschweigen die Wahrheit, die allein uns frei macht, die das Leben eines Menschen retten oder vernichten kann. Wie viele falsche Gerüchte werden von Mund zu Mund weitergegeben! Wer prüft sie schon? Wer hat den Mut, die Wahrheit zu suchen, ein klares Ja oder ein klares Nein zu sagen? Ist uns die Meinung der anderen wirklich wichtiger als das Wort Gottes? Wie können wir einander vertrauen, wenn wir einander belügen, nicht durchsichtig sind und falsche Menschen sind?

Wo suche ich nach der Wahrheit? Nehme ich die Wahrheit über mich selbst an? Kann ich dem anderen die Wahrheit sagen? Warum gebrauche ich die Notlügen? Wie kann ich sie in der Zukunft vermeiden?

Lobpreis

So nimm denn meine Hände
und führe mich,
Bis an mein selig Ende
und ewiglich.

Ich mag allein nicht gehen,
Nicht einen Schritt;
Wo Du wirst geh’n und stehen,
Da nimm mich mit.

In Dein Erbarmen hülle
Mein schwaches Herz,
Und mach’ es endlich stille
In Freud’ und Schmerz.

Lass ruhn zu Deinen Füßen
Dein armes Kind,
Es will die Augen schließen
und glauben blind.

Wenn ich auch gar nichts fühle
Von Deiner Macht,
Du bringst mich doch zum Ziele
Auch durch die Nacht.

So nimm den meine Hände
Und führe mich,
Bis an mein selig Ende
Und ewiglich!

Vorsatz

Ich will den anderen nur gute und ehrliche Worte sagen.

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Betrachtung zum 5. Sonntag im Jahreskreis A

2026/02/06 weniger...

Keine Privatsache

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen (Mt 5,13-16).

Gebet

Herr Jesus Christus, du selbst bist das Licht der Welt. Unser Leben wird von deinem Licht hell. So befähigst du auch uns das Licht der Welt zu sein. Erwärme und erhelle unser Leben mit der Kraft des Heiligen Geistes. Entfache uns neu in deinem Dienst, damit wir uns mit unserem Glauben nicht verstecken. Heiliger Geist, du Geist der Stärke und des Mutes, sende uns heute neu aus. Sende uns zu allen Menschen, die heute dein Licht brauchen.

Persönliche Lektüre

Teurer Jesus, du bist da für mich. Du gibst meinem Leben einen guten Geschmack. Ich freue mich über deine Gegenwart und über deine Liebe. Gut, dass es dich gibt. Erneuere mein Leben durch dein lebendiges Wort und durch deinen Heiligen Geist. Reiße mich aus meiner Gewohnheit und Gleichgültigkeit heraus, damit ich dir voll Freude folgen und zum Licht für die anderen werden kann.

Gedanken zur Betrachtung

1. Deine Privatsache?

Jesus ruft alle Menschen in seine Nachfolge. Jene, die seinem Ruf folgen, müssen Farbe bekennen. Sie können nicht sagen: Meine Beziehung zu Gott, mein Glaube ist meine Privatsache. Es ist eine persönliche Sache, aber keine Privatsache. Ich kann mich doch mit meinem christlichen Denken, Reden und Tun nicht verstecken. Ich muss als Christ ein klares Profil haben. Ich bin ja berufen, das Salz für die Erde und das Licht für die Welt zu sein. Ja, für die anderen da sein. Da muss ich klar Farbe bekennen. Und sie, die Farbe ist nicht rosarot, sondern christlich. Sie ist nicht für mich! Sie ist für die anderen da!

Wo stehe ich in der Nachfolge Jesu? Habe ich mich für ihn entschieden? Stehe ich zu ihm? Kann ich meine Beziehung zu ihm auch in der Öffentlichkeit leben? Bekenne ich mich als Christ zu Hause, in der Schule, an meinem Arbeitsplatz, auf der Straße? Wo, vor wem schäme ich mich, dass ich zu Jesus gehöre? Wie sieht mein christliches Profil aus? Arbeite ich an diesem Profil? Was tue ich, um ein klares Zeugnis für Jesus abzulegen? Tue ich das aus Liebe zu den anderen?

2. Guter Geschmack?

Das Salz ist etwas Gutes. Es gibt den Speisen einen guten Geschmack. Ohne Salz schmeckt das Essen fade. Das Salz dient auch der Konservierung, der Erhaltung der Speisen. Zu viel Salz ist auch nicht gut. Eine versalzene Suppe schmeckt nicht. Schlimm ist es aber, wenn das Salz seinen Geschmack verliert. Es taugt dann zu nichts mehr. Wir Christen sind aufgerufen einen guten Geschmack unserer Erde zu geben. Selbst mit wenig Tun geben wir dem Leben der anderen einen guten Geschmack. Wir sollen das Gute erhalten und unsere christlichen Werte leben, und uns nicht jeder Mode anpassen. Wir dürfen das Leben der Mitmenschen weder versalzen noch gedankenlos gutheißen. Das Salz in einer Wunde schmerzt, macht uns aber bewusst, dass es sie gibt.

Habe ich heute einen guten Geschmack? Was habe ich im Laufe der Zeit davon aufgeben? Wo habe ich mich an die anderen, an die Mode, an die heutige Zeit angepasst? Welche evangelischen Werte kann ich leben und verteidigen? Was will ich in meinem Glauben um jeden Preis erhalten? Bemühe ich mich darum? Welchen Geschmack gebe ich den anderen? Habe ich jemandem sein Leben versalzen? Wie? Warum?

3. Helles Licht?

Das Licht erfreut uns. Einen Stromausfall haben wir nicht gern. Wenn dann nichts mehr funktioniert, denken wir, dass die Welt untergeht. Wir sollen das Licht für die Welt sein. Ein Licht in der Finsternis. Ein Licht, das nicht im Verborgenen bleiben darf. Es muss auf den Leuchter, um allen im Haus zu leuchten, um Wärme zu schenken. Es soll ein klares uns selbstloses Licht sein. Es soll den anderen guttun, und zwar so, dass sie nicht uns, sondern unseren Vater im Himmel preisen. Es muss also ein durchsichtiges Licht sein, das auf den Vater verweist. Wir sollen im Rampenlicht stehen, das das himmlische Licht widerspiegelt.

Wer war für mich ein klares Licht auf meinem Lebensweg? Warum? Kann ich selbstlos für die anderen da sein? Für wen bin ich zu einem Licht geworden, das Orientierung, Sicherheit und Wärme schenkt? Wann verberge ich das Licht meines Glaubens? Warum? Wann stelle ich mich selbst statt Jesus in das Rampenlicht? Wo leuchte ich nur für mich selbst? Warum? Wo ist mein Licht aus? Wie kann ich es wieder anzünden?

Lobpreis

Herr, das Licht Deiner Liebe leuchtet auf,
strahlt inmitten der Finsternis für uns auf.
Jesus, Du Licht der Welt sende uns Dein Licht.                                                                                                         

Mach uns frei durch die Wahrheit, die jetzt anbricht.                                                                                                  

Sei mein Licht, sei mein Licht!

Jesus, Dein Licht
füll dies Land mit des Vaters Ehre. Komm Heil’ger Geist,
setz die Herzen in Brand!
Fließ Gnadenstrom,
überflute dies Land mit Liebe! Sende Dein Wort,
Herr, Dein Licht strahle auf

Herr, voll Ehrfurcht komm’ ich zu Deinem Thron,                                                                                                         

aus dem Dunkel ins Licht des Gottessohns.                                                                                                                

Durch Dein Blut kann ich nun vor Dir stehen.                                                                                                              

Prüf mich, Herr, lass mein Dunkel vergehen.,

sei mein Licht, sei mein Licht!

Schau’n wir, König, zu Deinem Glanze auf,                                                                                                               

dann strahlt Dein Bild auf unserm Antlitz auf.                                                                                                              

Du hast Gnade um Gnade gegeben.
Dich widerspiegelnd erzähl’ unser Leben                                                                                                                     

von Deinem Licht, von Deinem Licht!

Vorsatz

Ich versuche mich öffentlich als Christ zu bekennen.

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Betrachtung zum Fest Darstellung des Herrn

2026/01/30 weniger...

Begegnung

Als sich für die Eltern Jesu die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Símeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Símeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Símeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird, – und deine Seele wird ein Schwert durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden. Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Pénuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. Das Kind wuchs heran und wurde stark, erfüllt mit Weisheit, und Gottes Gnade ruhte auf ihm (Lk 2,22-40).

Gebet

Herr Jesus Christus, du wirst zum Tempel gebracht, um Gott geweiht zu werden. Du gehörst ja zu ihm seit Ewigkeit her. Nun wirst du seinen Händen anvertraut, die dich stets begleiten werden. Schenke uns deinen Heiligen Geist, damit wir deine Gegenwart in unserem Leben erkennen können. Lass uns unsere Taufweihe leben. Schenke uns den Mut, alles in die Hand des himmlischen Vaters zu legen und für ihn zu leben. Heiliger Geist komm auf uns herab und lass uns Jesus begegnen. Öffne uns für sein Wort und seine Liebe.

Persönliche Lektüre

Lieber Jesus, du begegnest deinem Volk und offenbarst dich als das Licht für die Welt. Schenke mir neue Augen und neues Herz, dass ich dich erkenne und dir neu begegnen kann. Mach mich hellhörig für die Eingebungen des Heiligen Geistes. Schenke mir den Mut, sie zu befolgen. Heiliger Geist ruhe du auf mir.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Treue zum Gesetz

Es fällt uns auf, dass Maria und Josef, Simeon und Hanna dem Gesetz Gottes treu waren. Sie haben es nicht nur gekannt. Sie haben es gelebt. So haben sie den Weg zu einer echten Begegnung mit Gott gebahnt. Josef und Maria brachten Jesus in den Tempel, um ihn nach dem Gesetz des Mose Gott darzustellen, zu weihen. Simeon war gerecht und fromm. Und die Hanna hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. All das ermöglichte eine Begegnung zwischen Jesus und seinem Volk, das Simeon und Hanna darstellten.

Kenne ich noch das Gesetz Gottes, die Zehn Gebote, das Gebot der Liebe? Bemühe ich mich darum, sie zu befolgen? Welche Gebote bzw. Gesetze Gottes habe ich aufgegeben? Warum? Betrachte ich das Gesetz Gottes als einen Weg des Glücks und der Freiheit? Welches Gebot will ich mir heute neu zu Herzen nehmen?

  1. Das Wirken des Heiligen Geistes

Es wird sehr betont, dass der Heilige Geist auf Simeon ruhte. Mehr noch, Simeon war sehr sensibel für seine Stimme: für seine Verheißungen und seine Führung. Und er gehorchte ihm. So ist er zum Tempel gegangen gerade in diesem Augenblick, als Maria und Josef das Jesuskind Gott weihen wollten. Der Heilige Geist öffnete seine Augen, so dass er in einem kleinen, fremden Kind das versprochene Heil erkennen und es als das Licht zur Erleuchtung der Heiden annehmen konnte. Er hatte das Glück, Jesus selbst in die Arme zu nehmen und an sein Herz zu drücken.

Wer ist der Heilige Geist für mich? Verlasse ich mich auf seine Führung? Lebe ich aus seiner Kraft? Höre ich auf seine Stimme? Bete ich zu ihm um seine Gaben? Wo und wie habe ich sein Wirken wahrgenommen?

  1. Zeugen und Propheten

Simeon und Hanna bezeugen vor allen, was sie erfahren haben. Sie können unmöglich drüber schweigen, dass sie im Jesuskind Gott selbst begegnet sind. Alle sollen erfahren, dass Gott sich seines Volkes angenommen und ihm das Heil geschenkt hat. Alle sollen in das Licht Gottes treten, um sich befreien und erlösen zu lassen, um ihr Leben hell machen zu lassen. Die Begegnung mit Jesus Christus ist die Erfüllung des menschlichen Lebens, mehr braucht man nicht. In ihm haben wir ja alles! Simeon und Hanna können die gegenwärtige Zeit erkennen und in die Zukunft sehen, die ihnen von Gott her offenbart wird.

Welche Glaubenserfahrungen habe ich in der letzten Zeit gemacht? Teile ich sie gerne mit den anderen? Welches Zeugnis von Jesus Christus gebe ich? Will ich alle mit ihm bekannt machen? Kann ich die Gegenwart im Licht Gottes interpretieren? Verbreite ich die Freude des Evangeliums? Warum nicht?

Lobpreis

„Atme in uns, Heiliger Geist, brenne in uns, Heiliger Geist,
wirke in uns, Heiliger Geist,
Atem Gottes, komm!”

Komm, du Geist, durchdringe uns, komm, du Geist, kehr bei uns ein!
Komm, du Geist, belebe uns, wir ersehnen dich!

Komm, du Geist der Heiligkeit, komm, du Geist der Wahrheit.
Komm, du Geist der Liebe, wir ersehnen dich!

Komm, du Geist, mach du uns eins, komm, du Geist, erfülle uns.
Komm, du Geist und schaff uns neu, wir ersehnen dich!

Vorsatz

Ich öffne mein Herz für den Heiligen Geist und bitte ihn um seine Führung.

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Betrachtung zum 4. Sonntag im Jahreskreis A

2026/01/30 weniger...

Willst du glücklich sein?  

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm. Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen. Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel (Mt 5,1-12a).

Gebet

Herr Jesus Christus, wir dürfen zu dir kommen. Du weist uns nicht ab. Im Gegenteil. Du hast für uns Zeit. Du schaust uns an und sprichst zu uns. Wir gut tut uns deine Gegenwart, deine Stimme! Du allein bist der Meister des Lebens. Spricht nun zu uns und zeige uns den Weg zum Glück. Erleuchte uns mit deinem Heiligen Geist, damit wir deine Worte begreifen können. Er durchbreche unsere Taubheit und öffnen unser Herz für dein Wort. Heiliger Geist, du Feuer der ewigen Liebe, entfache uns heute neu, reinige und durchglühe uns. Heiliger Geist, erfülle uns heute neu mit dem Licht deiner Wahrheit.

Persönliche Lektüre

Lieber Jesus, du sieht mein ganzes Leben. Du nimmst mich wahr. Du nimmst mich ernst. Das ist meine Freude. Auch ich will für dich da sein. Hilf mir, ganz Ohr zu sein für dich. So sehr brauche ich dein Wort. Hilf mir, dir nicht nur zuzuhören, sondern vor allem dein Wort zu beherzigen und aus ihm zu leben. Heiliger Geist, du Odem Gottes, hauche mich heute an und belebe mich. Führe mich ins Glück, das ich nur bei Jesus finden kann.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Der Weg Jesu zum Glück

Jesus war glücklich. Er wollte allen Menschen, den Weg des Glücks führen. Man kann ja das eigene Glück nicht nur für sich selbst bewahren. Man sagt ja: Geteiltes Glück verdoppelt sich. Jesus spricht also die Menschen selig, das heißt glücklich. Er will, dass sie seiner Zusage trauen und mit ihrem Zutun zu ihrem Glück beitragen. Nur wenn wir den Weg Jesu zum Glück heute wagen, werden wir dieses Glück schon in diesem Leben verkosten und es einst im ewigen Leben in ganzer Fülle genießen.

Glaube ich dem Wort Jesu? Traue ich seinem Weg? Will ich wirklich glücklich sein? Bin ich arm vor Gott? Lasse ich mich von Jesus beschenken? Glaube ich daran, dass Jesus es gut mit mir meint und mich glücklich machen will? Wann fühlte ich mich bei ihm glücklich? Wie trage ich zu meinem Glück bei? Bin ich bereit den Weg zum Glück mit Jesus zu gehen?

  1. Glück im Unglück haben

So sagen wir, wenn alles letztendlich gut ausfällt. Die Welt betrachtet die Situationen, die Jesus in seinen Seligpreisungen anspricht als Unglück. Wer will in der heutigen Welt das Glück mit Armut, Trauer, Bemühung, Verfolgung, Beschimpfung, Reinheit und Barmherzigkeit verbinden? Menschen, die mit diesen Situationen zu tun haben, bezeichnen wir meistens als unglücklich. Und gerade sie preist Jesus selig, glücklich! Er nimmt die Wirklichkeit der Menschen ernst und verkündet uns Glück im Unglück. Seine Macht hat eben das letzte Wort!

Was erlebe ich heute? Was, wer gibt mir heute zu schaffen? Worunter, woran leide ich? Habe ich den Mut, mit allem zu Jesus zu kommen? Kann ich ein Glück selbst im Unglück erkennen? Bin ich trotzt allen Schwierigkeiten bereit, Jesus treu zu bleiben, gegen den Strom zu schwimmen? Wann habe ich das Glück in Armut, Trauer, Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Frieden, Verfolgung erfahren?

  1. Freut euch und jubelt

Man kann sich das Glück ohne Freude und Jubel nicht vorstellen, selbst, wenn wir sie nach außen her nicht zeigen. Diese Freude zeichnet aber den ganzen Menschen. Sie ist die Sache des Herzens. Sie erfüllt den ganzen Menschen. So ist es auch mit den Seligpreisungen Jesu. Sie sind nicht verschiedene Wege, die man wählen soll, um glücklich zu werden. Vielmehr sind sie alle eine Mentalität, die die Jünger, die Glücklichen, auszeichnet.

Kann ich mich an Gott freuen? Kann ich vor Jesus auch dann jauchzen, wenn sich den Eindruck haben, dass sich alles gegen mich wendet? Bin ich ein fröhlicher Mensch? Was gibt mit Freude im Glauben? Wo fehlt es mir an der Freude? Warum? Kann ich mich mit den Fröhlichen freuen? Wann habe ich eine echte, spontane Freude erfahren? Habe ich mich dafür bedankt? Kann ich voll Freude vor Gott tanzen?

Lobpreis

Mein Blick richtet sich auf zu den Höh`n

Von wo mir Hilfe naht

All meine Hilfe such` ich in ihm

Gott der Barmherzigkeit

Hab` ich mich verlaufen, so suchst du mich Herr

Hältst mich in deinem Arm

In meinem Schmerz begegnest du mir

Nimmst mich bedingungslos an.

Selig die Barmherzigen, die in der Liebe sind

Denn sie werden Erbarmen finden.

Wenn nicht du die Schuld vergibst,

Wer könnte vor dir besteh`n

In der Vergebung liegt alle Kraft

Die Kraft die uns fähig macht 

Die Schuld ist getragen von Gottes Sohn

Steigt von den Toten herauf

Sein Heiliger Geist lässt es uns hör`n

„Jesus ist der Herr“

Und jede Angst, sie weicht vor ihm

Denn er hat dich befreit

Vertraue auf die Kraft des Herrn

Er lebt für alle Zeit

Vorsatz

Gott ist die Freude meines Lebens! Ich versuche diese Wahrheit im Gebet zu erfahren.

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Betrachtung zum 3. Sonntag im Jahreskreis A

2026/01/23 weniger...

Ein Licht in meinem Dunkel

Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war, kehrte er nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafárnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sébulon und Náftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesája gesagt worden ist: Das Land Sébulon und das Land Náftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: Das Volk, das im Dunkel saß, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus nach. Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden (Mt 4,12-23).

Gebet

Herr Jesus Christus, du kommst zu uns. Du allein bist das Licht der Welt, das unsere Finsternis zu erhellen vermag. Ja, du machst alles hell, du schaffst alles neu! Wir freuen uns über dein Kommen zu uns. Befreie uns von der Angst vor deinem Licht. Mache uns offen für deine Gegenwart und dein Wirken. Hilf uns umzukehren zu dir! Erfülle uns neu mit dem Heiligen Geist, der uns ans Licht führt. Heiliger Geist, du Feuer der ewigen Liebe Gottes, entfache uns heute neu. Befreie uns von uns selbst, damit wir ganz für dich und für Jesus da sein können. Heiliger Geist, komm auf uns herab und wirke unter uns!

Persönliche Lektüre

Jesus, du nimmst dir Zeit für mich. Ich bin für dich wichtig. Du kennst mich und weißt ganz genau, wie nötig ich dich habe. Ich kann über deine Liebe nicht genug staunen. Ich will dich aufnehmen. Befähige mich dazu durch deinen Heiligen Geist. Du, Geist der Stärke und des Rates, sei nun bei mir. Führe mich in das Licht Jesu.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Jesus verlässt alles für mich.

Jesus hat sich entschieden alles zu verlassen: seine Familie, seine Freunde, seine Heimatstadt Nazaret. Warum? Um in Kafarnaum zu wohnen, um mit mir zu wohnen. Er hat alles verlassen, um sein Licht zu allen zu bringen, die es bitter nötig haben, die im Dunkel leben und im Schattenreich des Todes wohnen. Er hat ja alles für mich verlassen. Er will mich in meiner Heimat finden, mit mir wohnen und Freundschaft mit mir schließen. Mehr noch, er will eine Liebesbeziehung zu seiner Kirche, zu meiner Seele. Er ist ja der Bräutigam!

Freue ich mich wirklich darüber, dass Jesus selbst zu mir kommt? Bin ich dafür dankbar, dass er alles gerade für mich verlassen hat? Habe ich Zeit für ihn? Lasse ich ihn bei mir wohnen? Lebe ich mit ihm? Bin ich sein(e) Freund(in)? Kann er auf mich zählen? Liebe ich Jesus? Bekenne ich ihm meine Liebe?

  1. Das Licht Jesu annehmen: Umkehren!

Mit Tausenden Lichtern haben wir tagtäglich zu tun. Wir haben sie gern. Wir regen uns sehr auf, wenn der Strom nur für einen kurzen Augenblick ausfällt. Andererseits sehnen wir uns nach einem Licht, das unserer inneren Finsternis, dem inneren Tod ein Ende setzt. Wir spüren, dass jede Sünde uns von Gott, dem wahren Licht trennt. Wir spüren, dass wir damit Orientierung verlieren. Mehr noch, wir erfahren, dass die Sünde den Tod mit sich bringt. Es gibt ja viele heidnische Bereiche in unserem Leben, die mit dem Evangelium wenig oder gar nichts zu tun haben. Darum bietet uns Jesus sein Licht an, mit dem er unser Leben wieder hell machen will. Ja, er fordert uns auf, umzukehren und sein Reich anzunehmen. Nur so wird Jesus ein Licht für alle unsere Wege!

Wo ist es finster in meinem Leben? Wo lasse ich das Licht Jesu nicht hinein? Warum? Habe ich mir überlegt, was die Sünde in mir bewirkt? Spüre ich noch die Hässlichkeit und die Schrecklichkeit der Sünde? Will ich sie Jesus anvertrauen? Wann hat Jesus das letzte Mal mein Leben hell gemacht? Wie habe ich mich danach gefüllt? Lebe ich im Licht Jesu? Erbitte ich sein Licht bei allen meinen Entscheidungen?

  1. Ich verlasse alles für Jesus.

Von den ersten Aposteln heißt es: Sie ließen ihre Netze, sie verließen das Boot und ihren Vater und folgten Jesus. Mehr noch, sie taten es sofort, sogleich. Warum denn? Warum setzten sie alles aufs Spiel? Warum wagten sie alles? Sie haben etwas von der barmherzigen Liebe Jesu verstanden. Sie wollten sie nicht ohne Antwort lassen. Sie taten es für Jesus. Mehr noch, sie haben erfahren, wie uns der Evangelist Lukas berichtet, dass Jesus alles kann, dass er sich im Fischen besser auskennt als sie erfahrene Fischer! Letztendlich sollten sie Fischer bleiben aber auf einer ganz anderen Ebene: Sie sollten von da an Menschenfischer werden.

Kenne ich Jesus? Höre ich seine Stimme im Arbeitsalltag? Habe ich Zeit dafür? Was würde ich für Jesus heute lassen, wen verlassen? Bin ich heute bereit, alles und alle für Jesus zu verlassen? Warum nicht? Ist Jesus wirklich alles, was ich brauche? Setze ich mich für seine Sache ein? Wie folge ich Jesus? Was mache ich lieber morgen als sofort? Warum?

Lobpreis

Licht dieser Welt Du strahlst in unserer Nacht auf

Leuchtest den Weg lässt mich sehn

Herr Deine Schönheit lässt mich anbeten

Ewig werd’ ich vor Dir stehn

Ich will Dich anbeten

Will mich vor Dir beugen

Will Dir sagen Du nur bist mein Gott

Denn Du allein bist herrlich

Du allein bist würdig

Du nur bist vollkommen gut zu mir

Herr aller Zeiten Du bist hoch erhaben

Herrlich im Himmel erhöht

Doch voller Demut kamst Du auf diese Erde

Zeigst worin Liebe besteht

 Herr nie begreife ich die Last, 

die Du am Kreuz getragen hast

Vorsatz

Ich entscheide mich sofort, Jesus in meinen heidnischen Lebensbereichen wohnen zu lassen und sie von ihm hell machen zu lassen.

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Betrachtung zum 2. Sonntag im Jahreskries A

2026/01/17 weniger...

Das Lamm Gottes kennen

In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt! Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, damit er Israel offenbart wird. Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Und ich habe es gesehen und bezeuge: Dieser ist der Sohn Gottes (Joh 1,29-34).

Gebet

Herr Jesus Christus, du bist in unserer Mitte und wir erkennen dich einfach nicht. Wir sehen viel zu oft nur das Äußere und bleiben für dein Geheimnis blind. Schenke uns wie Johannes damals deinen Heiligen Geist, damit auch wir dich erkennen können. Mach uns sehend für deine Gegenwart und hellhörig für deine Stimme. Komm herab, Heiliger Geist, und bete du in uns. Mach unsere Herzen brennen, damit wir die Geheimnisse Gottes durchdringen und im Glauben gestärkt werden. Bete du in uns und entfache uns neu mit dem Feuer deiner Liebe.

Persönliche Lektüre

Jesus, ich will dich besser kennen lernen, dich mehr lieben und dir eifriger folgen. Nur du kannst mir die Kraft dazu schenken. Auf dich vertraue ich. Sei mir nun nahe, wenn ich zu dir komme und auf dich hören will. Öffnen meine Ohren und mein Herz, dass ich dein Wort beherzige und aus ihm jeden Tag neu lebe.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Jesus kennen…

Johannes der Täufer hat Jesus etwa 30 Jahre gekannt. Er war ja sein sechs Monate älterer Cousin. Sie haben sicher miteinander gespielt und geredet. Und doch kannte Johannes der Täufer Jesus eigentlich nicht. Er selbst gibt das zu. Ja, Johannes hat das Geheimnis Jesu, das er in seinem Herzen barg, lange nicht erkannt. Er war seinen Augen verborgen. Das Äussere und das Alltägliche stören uns oft die Geheimnisse Gottes durchzudringen. Erst wenn jemand ein echtes Zeugnis von sich selbst ablegt, lernen wir ihn wirklich kennen. Wer kann aber selbst das eigene Geheimnis in Worte fassen?

Wie lange kenne ich schon Jesus? Wer ist er für mich? Lebe ich mit ihm meinen Alltag? Habe ich mich an ihn gewöhnt? Lerne ich ihn immer besser kennen? Höre ich auf sein Zeugnis? Ist Jesus für mich das grösste Geschenk des Vaters? Schätze ich ihn? Nehme ich ihn jeden Tag neu wahr? Nehme ich ihn ernst?

  1. Der Geist der Erkenntnis

Johannes der Täufer hat zugegeben, dass er Jesus erst bei seiner Taufe erkannt hat. Nicht aus eigener Kraft und Intelligenz, sondern dank dem Heiligen Geist war ihm das möglich. In ihm hat er ein Erkennungszeichen bekommen. In ihm konnte er es wahrnehmen. Der Heilige Geist selber ist auf Jesus sichtbar in der Gestalt einer Taube herabgekommen. So glaubt Johannes dem Geist Gottes und bezeugt Jesus vor den Menschen. Das Erkannte und Erfahrene will er weitergeben. Alle sollen ja Jesus im Geist und in der Wahrheit erkennen.

Höre ich auf den Geist Gottes und seine Verheißungen? Glaube ich ihm? Bete ich jeden Tag um seine Gaben? Lass ich mich von ihm leiten und begleiten? Öffne ich ihm mein Herz, damit er meine Augen für Jesus öffnen kann? Wann habe ich sein Wirken gespürt? Was ließ er mich in der letzten Zeit erkennen? Bin ich dafür dankbar?

  1. Das Lamm Gottes

Johannes der Täufer hat das tiefe Geheimnis Jesu erkannt: Jesus ist das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt. Er ist der Sohn Gottes. Bis heute bezeugen wir in jeder Eucharistiefeier vor der Heiligen Kommunion dieses innigste Geheimnis Jesu: Seht, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt. Wir müssen es neu lernen und begreifen. Wir dürfen Jesus nicht auf ein Vorbild, einen guten Menschen, einen Revolutionären oder auf unseren Bruder reduzieren. Er ist viel mehr als das!!! Er gibt als Lamm sein Leben für mich hin! Er rettet mich von meiner Sünde. Er schenkt mir das Leben, das ewige Leben. Jawohl, er ist der Sohn Gottes.

Welche Namen gebe ich Jesus gern? Warum? Ist er für mich vor allem das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt? Nehme ich seine Vergebung und Befreiung immer wieder in Anspruch? Bin ich ihm dafür dankbar? Was tue ich, um Jesus das Leiden zu ersparen? Lerne ich von ihm, mein Leben für die anderen hinzugeben?

Lobpreis

Heilig, heilig, das Lamm Gottes
Das geopfert ist
Lob und Ehre sei dir, dem König
Auf dem Gnadenthron

Heilig, heilig, heilig
Ist der Herr, Gott, allmächtig
Der war und ist und der da kommt
Die ganze Schöpfung singt und
Preist dich, den König
Du bist mir alles, Herr
Und ich will dich ehren
 

Wenn dein Name auch nur erwähnt wird
Wirkst du Wunder unter uns
Jesus, in deinem Namen
Ist die Kraft zum Leben
Welch ein Geheimnis öffnet sich

Deine Schönheit ist unbeschreiblich
Dein Licht strahlt heller als die Sonne
Lobpreis und Ehre, Weisheit
Und Macht sei dir allein
Nur dir, dem einzig wahren Gott

 Vorsatz

Ich versuche bewusst zu beten bzw. zu singen: Das Lamm Gottes… vor der Heiligen Kommunion.

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Betrachtung zur Taufe des Herrn im Jahreskreis A

2026/01/09 weniger...

Getauft sein

In jener Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir? Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn so können wir die Gerechtigkeit ganz erfüllen. Da gab Johannes nach. Als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf. Und siehe, da öffnete sich der Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe (Mt 3,13-17).

Gebet

Herr Jesus Christus, du beginnst dein öffentliches Wirken mit der Taufe im Jordan. Dein Vater salbt dich mit dem Heiligen Geist und bestätigt dich als seinen geliebten Sohn. Aus dieser Salbung und aus dieser Beziehung heraus wagst du das Evangelium zu verkünden und die Menschen zu erlösen. Lass uns das Geschenk der Taufe neu entdecken und aus dieser Gnade heraus als Kinder Gottes leben. Entfache uns neu und sende uns aus in der Kraft deines Geistes. Heiliger Geist, durchflute uns mit deinem Feuer und deiner Liebe.

Persönliche Lektüre

Jesus, hast das Wasser geheiligt, in dem ich getauft wurde. Du hast mich mit dem Vater versöhnt. Nimm mich an die Hand und führ mich in die Arme des Vaters. Lass mich erfahren, dass ich ein geliebtes Kind Gottes bin. Öffne mich für dein Wort und verwandle mein Herz. Heiliger Geist, bete du in mir und erfreu mich in Gott, meinem Vater! Ich werde ruhig und still… Herr, ich bin ganz da für dich…

Gedanken zur Betrachtung

  1. Reinigendes Wasser

Jesus ist in die Wasser des Jordans hinabgestiegen, um das Wasser für uns zu heiligen. Im Jordan hat er unsere Sünden auf sich genommen, um die Gerechtigkeit des Vaters ganz zu erfüllen, um uns zu erlösen. So hat er auch nach seiner Taufe keine Sünden bekennen müssen, weil er ja ohne Sünde war. Das Wasser der Taufe, das Weihwasser wäscht uns rein von jeder Sünde. Gott reinigt und heiligt uns, damit wir als seine Kinder leben können. Er schenkt uns unsere Würde, die wir durch die Sünde verloren haben, zurück. Wir sind seine Heiligen, seine geliebten Kinder. Wenn wir Weihwasser gebrauchen, sollen wir uns bewusst machen, dass wir ein heiliges Leben führen sollen. Wir sollen uns immer wieder neu darin reinigen lassen und das Weihwasser als Schutz vor dem Bösen bewusster gebrauchen.

Bin ich Gott für meine Taufe dankbar? Freue ich mich darüber, dass ich sein Kind sein darf? Bemühe ich mich als Kind Gottes zu leben, heilig zu sein? Gebrauche ich bewusst das Weihwasser, um mich von lässlichen Sünden zu reinigen, um mich an Gott, meinen Vater zu erinnern? Ist das Weihwasser ein starker Schutz für mein alltägliches Leben?

  1. Lebendiger Geist

Bei der Taufe Jesu ist der Heilige Geist in der Gestalt einer Taube auf ihn herabgekommen. Er hat ihn ganz und gar erfüllt, er ruhte auf ihm. In seiner Kraft konnte Jesus den Willen des Vaters, seine Sendung erfüllen. Durch den Geist Gottes spürte Jesus, dass der Vater immer bei ihm war. Darum tat er Gutes und heilte die Menschen, er rettet uns aus der Macht der Sünde und aus der Gewalt des Teufels (Apg 10,38). Durch die Taufe wurden auch wir zum Tempel des Heiligen Geistes. Er gibt uns Kraft, Böses zu meiden und Gutes zu tun. Er betet in uns und gießt die Liebe des Vaters in unseren Herzen aus. Er führt und leitet uns auf dem Weg des Heils. Vielleicht ist es sinnvoll, die eigene Taufkerze anzuzünden und den Geist Gottes in mein Leben neu einzuladen…

Lasse ich den Heiligen Geist in mir wirken oder lösche ich ihn aus? Wie erfahre ich das Wirken des Heiligen Geistes in meinem Leben? Bete ich zu ihm? Kann ich meine Leben seiner Führung überlassen? Wo soll mich heute der Heiliger Geist beleben, ja neu schaffen?

  1. Kraftvolles Wort

Gott, der Vater bestätigt Jesus als seinen geliebten Sohn, an dem er sein Gefallen gefunden habe. Wenn der Mensch gute Worte hört und im Dialog mit Gott und den anderen bleibt, kann er leben. Sonst wird das Leben unerträglich und behindert uns in unserer Entwicklung. Gott hat immer ein gutes Wort für uns. Wenn wir mit ihm täglich im Kontakt bleiben, heilt er unsere Wunden, die uns durch alle schlechten Worte geschlagen wurden, die die Mitmenschen zu uns gesprochen oder gar uns angeschrien haben. Als Christen sind wir zur Gemeinschaft mit Gott und miteinander berufen. Wir sollen uns auch aneinander freuen und füreinander da sein. Wo die Gemeinschaft, ja der Geist der Familie in der Kirche nicht erfahrbar und erlebbar ist, dort nehmen die Christen ihre Taufe nicht erst.

Welches Wort von Gott hat mich kürzlich angesprochen, ja betroffen gemacht? Habe ich Zeit Gottes Wort zu hören, zu betrachten? Pflege ich meine Beziehung zu Gott? Welche Worte spreche ich zu den anderen? Wann gebrauche ich Schimpfwörter? Warum? Bemühe ich mich darum, gute Worte zu sprechen?  Heiße ich die Mitmenschen in meiner Familie, in meiner Kirchgemeinde willkommen?

Lobpreis

Durchflute mein Herz, durchflute mein Herz.                                                                                                               Geist Gottes, durchflute mein Herz! 

In dir find ich Ruh. mein Alles bist du.

Geist Gottes, durchflute mein Herz!

 Vorsatz

Ich versuche mehr Dialog mit Gott und mit den anderen zu pflegen.

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Betrachtung zum Hochfest Erscheinung des Herrn im Jahreskreis A

2026/01/02 weniger...

Gottes und unsere Gaben

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie antworteten ihm: in Betlehem in Judäa; denn so steht es geschrieben bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach dem Kind; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige! Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land (Mt 2,1-12).

Gebet

Herr Jesus Christus, du bist zu uns als Kind gekommen. Du hast diesen Weg gewählt, um dich uns Menschen zu offenbaren, um vor unseren Augen zu erscheinen. Dein Licht leuchtet allen Menschen ohne Ausnahme. Alle, die deinen Stern sehen und sich auf den Weg machen, dürfen dir begegnen. Auch wir wollen dich heute mit den drei Weisen vom Osten besuchen. Mit ihnen wollen wir dich als unseren König erkennen und anbeten. Hilf uns dazu! Schenke uns deinen Heiligen Geist, dass wir den Weg zu dir nicht verfehlen. Er mache unsere Augen sehend und unsere Herzen fühlend, damit wir dich wahrnehmen und anbeten können. Heiliger Geist, durchglühe unsere Herzen mit großer Sehnsucht nach Jesus.

Persönliche Lektüre

Jesus, du ladest mich zu dir ein. Ich darf dich besuchen und dir neu begegnen. Ich freue mich sehr darüber. Ich komme gerne zu dir. Schön, dass es dich gibt. In Betlehem, im Haus des Brotes, sollen wir einander begegnen. An jedem Altar der Welt ist das Haus des Brotes. Danke, Herr, dass ich das Mahl der Liebe mit dir feiern darf. Danke für das lebendige Brot, für dich selbst in der Heiligen Kommunion. Vor dir beuge ich meine Knie und bete dich an.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Kostbares Gold

Wenn wir einen Besuch bei jemandem machen, dann bringen wir meistens ein kleines Geschenk mit. Das haben auch die drei Weisen vom Osten getan. Sie haben das Jesuskind mit dem beschenkt, was sie selber besassen. Betrachten wir heute ihre Geschenke und überlegen wir uns, was wir selbst Jesus schenken können. Das Gold schenkten die Weisen Jesus. Das Gold bedeutet Reichtum. Damit ehrten die Weisen Jesus als ihren König. Was sie selbst vielleicht geerbt, erarbeitet, erspart haben, das schenkten sie dem anderen! Was für ein Gold besitze ich? Das Gold der Güte und der Menschenfreundlichkeit. Es ist kostbarer und wertvoller als alle Goldstäbe der Welt! Jedes gute Wort, jede gute Tat, jede geleistete Hilfe, jede zärtliche Zuwendung usw., usf. ist reines, feines Gold, das ich dem Jesuskind schenken kann.

Womit komme ich zu Jesus? Denke ich daran, ihm etwas zu schenken, wenn ich ihn in seinem Haus, in der Kirche besuche? Was kann ich Jesus schenken? Was ist mein Gold heute? Lege ich selbst die „Brocken“ meiner Güte und Menschenfreundlichkeit zu seinen Füssen? Was für Gutes habe ich heute getan? Schenke ich es Jesus, um ihm für diese Gnade zu danken? Welchen Reichtum will ich für mich selbst behalten?

  1. Geheimnisvoller Weihrauch

Die Sterndeuter schenkten Jesus Weihrauch. Bei größeren Festen gebrauchen wir in der Kirche Weihrauch. Warum denn? Der Weihrauch ist ein Symbol des Göttlichen. Er steigt zum Himmel hinauf, wo Gott wohnt. Er verhüllt etwas. Wir können Gott nicht in Worte fassen, wir können ihn mit den Händen nicht anfassen und festhalten. Er bleibt immer der geheimnisvolle Gott. Der Weihrauch verbreitet einen Duft, der uns an die Süße und Milde Gottes erinnert. Mit dem Weihrauch bringen wir unsere Sehnsucht nach Mehr, ja, nach Gott selbst zum Ausdruck. Wir verlangen nach einem König, nach einem Hirten, der uns behütet und rettet, der uns Heil bringt. Sein Name ist Jesus.

Wer ist Gott für mich? Suche ich nach ihm wie die drei Weisen von Osten? Bin ich bereit, mich zu bemühen, um dem geheimnisvollen Gott näher zu kommen? Lasse ich Gott Gott sein? Lasse ich mich auf der Suche nach Gott vom Wort Gottes leiten? Nehme ich auch dabei die Hilfe der Mitmenschen in Anspruch? Wo und wie habe ich einfach gespürt, dass Gott da war? Bete ich ihn an?

  1. Bittere Myrrhe

Myrrhe war die dritte Gabe der Könige für Jesus. Myrrhe ist das wohlriechende Harz, das ähnlich wie Weihrauch aus der Rinde von Balsambäumen und -sträuchern gewonnen wird. Myrrhe ist ein uraltes Rauchopfer, Parfüm und ein wichtiges Heilmittel. Man hat sie oft bei der Bestattung gebraucht. Sie verweist auf die Menschwerdung Gottes. Gott wurde Mensch: verletzlich, zerbrechlich und sterblich. Er ist in Jesus zur Welt gekommen, um uns aus unserer Sündhaftigkeit, Zerbrechlichkeit, Krankheit zu retten, uns zu heilen. Er ist gekommen, um uns aus dem Tod zu retten.

Nehme ich mein Menschsein in allen seinen Dimensionen an? Wo habe ich erfahren, wie verletzlich und zerbrechlich ich bin? Kann ich dem Jesuskind mein Versagen, meine Sünde, meine Hinfälligkeit, meine Krankheit, mein Alter schenken? Kann ich sie ganz loslassen und in die Hände Jesu legen? Wo und wie habe ich das Heil Gottes erfahren? Bin ich Gott dankbar, dass er mir nicht nur etwas, sondern alles schenkt: seinen eigenen Sohn?

Lobpreis

Herbei, o ihr Gläub’gen, fröhlich triumphieret,

o kommet, o kommet nach Bethlehem;

sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!

O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,

o lasset uns anbeten den König, den Herrn! 

Der König der Ehren, Licht vom ewgen Lichte,

verschmäht nicht zu ruhn in Marien Schoß,

Gott, wahrer Gott, von Ewigkeit geboren!

O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,

o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

Kommt, singet dem Herren, o ihr Engelchöre,

frohlocket, frohlocket, ihr Seligen!

Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!

O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,

o lasset uns anbeten den König, den Herrn! 

Geboren auf Erden heute für uns Menschen,

dir, Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,

dir, Fleisch gewordnes Wort des ewgen Vaters!

O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,

o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

 Vorsatz

Ich nehme mir vor jedem Gottesdienst Zeit, um Jesus meine „Geschenke“ zu geben.

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Betrachtung zum Hochfest der Gottesmutter Maria im Jahreskreis A

2026/01/01 weniger...

Im Herzen bewahren

In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war (Lk 2,16-21).

Gebet

Maria, Muttergottes, als deine Kinder kommen wir zu dir zu Beginn des neuen Jahres. Wir wollen es mit dir anfangen und uns von dir zu begleiten wissen. Du wurdest auserkoren, Muttergottes zu werden. Du hast zu dieser Aufgabe dein freiwilliges Ja gesagt. Du hast es auch dein Leben lang gelebt. Wir bitten dich, hilf uns für den Heiligen Geist wie du ganz offen zu sein! Hilf uns, auf ihn zu hören und aus seiner Kraft jeden neuen Tag zu leben. Heiliger Geist, sei du unser Begleiter und Führer im neuen Jahr. Hilf uns, alles in der Gegenwart Jesu Christi zu denken, zu reden und zu tun. Heiliger Geist, durchglühe uns neu mit deiner Kraft und Liebe.

Persönliche Lektüre

Maria, meine Mutter. Du bist Muttergottes. Schenke mir Jesus für jeden Augenblick des neuen Jahres. Lehre mich, mit ihm zu leben, zu lachen und zu weinen. Maria, sei mir ganz nah. Schau liebevoll auf mich, dein Kind und lass mich nie allein. Nur mit dir will ich alles wagen! Dieses Jahr, das der Herr mir schenkt, wird mit dir ganz anders sein. Hilf mir dazu! Jesus ich bin dein und du bist mein. Das genügt mir.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Die Hirten erzählen

Wir hören gerne zu, wenn andere etwas Interessantes zu erzählen haben besonders, wenn sie etwas selbst erlebt haben. Sie erzählen uns voll Begeisterung von ihren eigenen Erlebnissen. Sie lassen uns spüren, was sie dabei bewegt hat, wie sie reagiert haben, wie sie jetzt das Erfahrene einschätzen. Ich meine, gerade so waren die Hirten an der Krippe, in der das Jesuskind lag. Maria und Josef hörten ihnen zu. Sie haben nun auch von den Fremden erfahren, dass das kleine Kind, das vor wenigen Stunden zur Welt gekommen ist, der Retter der Welt sei. Sie haben wieder über die Engel gehört, denen sie selbst begegnet sind. Sie haben vernommen, dass das Zeichen eines Kindes in der Krippe, alles bestätigt und für alle zu grosser Freude wird. Die Hirten erzählten das Gehörte und das Erfahrene. Sie wollten es nicht für sich selbst behalten.

Kann ich noch in meiner hektischen Welt auf Gott und seine Boten hören? Habe ich in der vergangenen Silvesternacht seine Stimme gehört? Was sagte sie mir? Glaube ich dem Wort Gottes? Lese ich gerne die Bibel? Suche ich darin den lebendigen Gott, der mich durch das Leben begleiten will? Wie habe ich Gott in den letzten Tagen erfahren? Spreche ich gerne über Jesus, den Retter der Welt? Habe ich den Mut, zu meinem Freund Jesus zu stehen? Kann ich über meine Glaubenserfahrungen mit den anderen sprechen? Bin ich davon überzeugt, dass sie die anderen im Glauben stärken bzw. sie zum Glauben führen können? Wann verschweige ich Gott und sein Wirken in meinem Leben? Warum?

  1. Maria bewahrt alles

Maria hörte den Hirten zu. Sie bewahrte ihre Worte und alles, was damals geschehen war in ihrem mütterlichen Herzen. Das war ihr kostbarer Schatz. Er hat ihren Glauben bestätigt und geprägt. Er war das Herzstück ihrer Pilgerschaft im Glauben. Mehr noch, sie dachte darüber nach. Sie betrachtete immer wieder diesen Schatz von Worten und Ereignissen und schöpfte daraus ein Licht für den weiteren Weg. Wortwörtlich heißt es im Text nicht nachdenken, sondern zusammenlegen. Das im Glauben gehörte legte sie mit dem Geschehenen zusammen. Beide entsprachen einender. Dies erfüllte ihr Herz mit Freude und stärkte sie für den nächsten nicht einfachen Schritt: Die Flucht nach Ägypten.

Kann ich zuhören, ohne zu unterbrechen? Bewahre ich die Worte Gottes wirklich in meinem Herzen? Schreibe ich mir auf oder unterstreiche ich in der Bibel die Worte Gottes, die für mich besondere Bedeutung haben? Kehre ich immer wieder zu ihnen zurück? Sind sie auch für mich ein Licht für den weiteren Lebensweg? Lebe ich meinen Glauben im Alltag? Habe ich Zeit zur Betrachtung? Was ließ mich Gott in der vergangenen Woche (im vergangenen Jahr) erkennen? Welche Erfahrungen stärkten meinen Glauben und gaben mir Kraft, mit Gott weiterzugehen?

  1. Alle freuten sich

Wir wissen nicht, wie lange die Hirten bei der Krippe geblieben sind. Sie waren einfach da. Sie erzählten und staunten. Sie konnten sich nicht genug satt sehen am göttlichen Kind in der Krippe. So meine ich, nahm Maria das Jesuskind und legte es vertrauensvoll in die Armen jedes Hirten. Sie teilte ihr Glück mit jenen, die einen Zugang durch ihren Gehorsam zu diesem Kind gefunden haben. Sie traute ihnen zu. Sie vertraute ihnen Jesus an. Mit Zärtlichkeit und Liebe nahmen die Hirten das Jesuskind entgegen und es wurde ihnen ums Herz warm. Kein Wunder, dass sie mit Lob und Preis nach Hause gingen! Gott hat auch für sie Großes getan! Gott sei Lob, Ehr und Preis.

Habe ich Zeit, bei Jesus zu verweilen? Kann ich über Gott staunen? Kann ich seine Art und Weise, wie er sich uns zeigt, annehmen? Habe ich den Mut, das Jesuskind in meine Arme zu nehmen und an mein Herz zu drücken? Glaube ich daran, dass Jesus selbst in jeder Kommunion zu mir kommt? Staune ich darüber, dass er auch mir alles zutraut? Wie reagiere ich, wenn Jesus sich mir anvertrauen will? Lasse ich es zu? Lobe und preise ich Gott, der für mich Mensch wurde und mit mir wohnen will? Freue ich mich echt darüber, dass Jesus einfach bei mir ist? Ist es auch mir in seiner Gegenwart ums Herz warm?

Lobpreis

Wunder geschehen, wenn Du sprichst.

Alles ist möglich, wenn du hier bist.

Nichts bleibt wie es ist, weil Dein Name unser Leben ist.

Wir lieben Deinen Namen,

Wir lieben Deinen Namen

und wir hören nicht auf, wir hören nicht auf,

wir hören nicht auf zu singen!

Wer einst Bettler war, wird reich

und den Kranken schenkst du heil.

Waisenkindern reichst du Deine Hand und trägst sie heim.

Es ist recht dich zu lieben, Herr.

Es ist recht dich zu loben, Herr.

Es ist recht dich zu lieben, Herr,

denn niemand kommt Dir gleich.

Vorsatz

Ich erzähle Maria, meiner Mutter, von dem, was ich gerade erlebe.

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Betrachtung zum Fest der Heiligen Familie im Jahreskreis A

2025/12/27 weniger...

Eine starke Familie

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Als Herodes gestorben war, erschien dem Josef in Ägypten ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel; denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot. Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel. Als er aber hörte, dass in Judäa Archelaus an Stelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa und ließ sich in einer Stadt namens Nazaret nieder. Denn es sollte sich erfüllen, was durch die Propheten gesagt worden ist: Er wird Nazoräer genannt werden. (Mt 2,12-15.19-23)

Gebet

Heilige Familie, wache über unseren Familien! Lehre uns echte Liebe und festen Zusammenhalt. Hilf uns verzeihen und immer wieder neu anfangen. Mache uns dankbar für jede Geste der Zärtlichkeit und Geborgenheit, die wir einender schenken. Öffne unsere Augen für die Gegenwart Gottes in unserem Leben. Erbitte uns die Gaben des Heiligen Geistes, damit wir den Plan Gottes bezüglich Familie beherzigen und leben können. Heiliger Geist, führe uns in die volle Wahrheit, mach uns alle eins mit dir und untereinander.

Persönliche Lektüre

Jesus, du bist Mensch geworden und hast unter uns gewohnt. Du warst ein Kind in einer menschlichen Familie. Du willst auch in mir und mit mir wohnen. Komm nun in mein Herz herein und bleibe bei mir. Erwärme mich mit deiner Liebe und schenke mir deinen Heiligen Geist. Ich bin ganz für dich da. Sei du auch bei mir und hilf mir, dein Wort zu betrachten und umzusetzen.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Vater, Mutter und Kind…

Mit ihnen beginnt eine Familie. Eigentlich musste man das bis vor Kurzem nicht betonen. Angesicht der Genderbewegung ist dies aber heute nötig. Von Anfang an hat Gott die Ehe als einen Bund zwischen Mann und Frau gewollt. Von Anfang an hat er diesen Bund gesegnet und die Gatten beauftragt, einander zu ergänzen und sich zu vermehren. Die eheliche Liebe wächst so über sich selbst hinaus und schenkt ein neues Leben, für das sie zärtliche Sorge trägt. Gott selbst hatte diese Ordnung geachtet, indem er Mensch (wortwörtlich KIND) in einer menschlichen Familie wurde. Wenn wir diese Ordnung zerstören, wissen wir nicht mehr, wer wir sind und finden nicht zu uns selbst.

Bin ich dankbar für meine Familie, besonders für meine Eltern und Geschwister? Nehme ich mich an als Mann oder Frau? Staune ich darüber, wie schön die Eheleute sich einander ergänzen und unterstützen können? Achte ich meine Eltern? Bete ich für sie? Habe ich Freude an meinen Kindern?

  1. Schwierige Situationen miteinander meistern

Die Heilige Familie hatte es nicht einfach. Nichts wurde ihr erspart. Gleich nach der Freude über die Geburt Jesu mussten Josef und Maria alles zusammenpacken und fliehen. Dafür haben sie aber keine Zeit. Es eilt. Das Leben des Kindes ist in Gefahr. Sie brechen nach Ägypten auf. Als Flüchtlinge müssen sie ums Überleben kämpfen, bis sie wieder in ihre Heimat zurück dürfen.  Sie sind füreinander da. Josef ist ein echter Mann und Vater, der die Verantwortung für seine Frau Maria und das Jesuskind ernstnimmt. Er bietet ihnen Hilfe und Schutz. Er rettet das Leben seiner Lieben. Er ist sofort da, wenn man ihn braucht.

Welchen Problemen begegne ich heute in meiner Familie? Was ist für mich schwer und unbegreiflich? Rede ich darüber mit den anderen Familienmitgliedern? Setze ich mich für eine gute Lösung ein?  Kann ich eine dargebotene Hand mit Dankbarkeit ergreifen? Wo soll ich vermehrt für die anderen da sein?

  1. Gott in das Leben der Familie einladen

Josef und Maria leben ihren Glauben. Er ist ihr steter Begleiter. So dürfen sie mit Jesus, mit dem Sohn Gottes, zusammenwohnen. Sie können mit ihm reden und sich von ihm belehren lassen. Sie sind offen für die Pläne Gottes. Und sie machen mit! Josef zögert nicht, dem Befehl des Engels zu folgen. Er vertraut darauf, dass Gott auch in schweren Zeiten für sie da ist und einen Ausweg zeigen wird. Tatsächlich erfährt die Heilige Familie, wie sehr Gott sie liebt und wie mächtig seine schützende Hand ist, nicht nur in einer Gefahr, sondern auch im alltäglichen Leben.

Glaube ich an Gott? Lade ich ihn in mein Leben ein? Höre ich auf ihn? Gestalte ich mit ihm meinen Alltag? Wo schliesse ich ihn gerne aus? Warum? Vertraue ich auf Gott auch dann, wenn es mir nicht gut geht, wenn alles zu schwer und nicht mehr erträglich scheint?

Lobpreis:

Lobt Gott, ihr Christen alle gleich,
in seinem höchsten Thron,
der heut schließt auf sein Himmelreich
und schenkt uns seinen Sohn.

Er kommt aus seines Vaters Schoß
und wird ein Kindlein klein,
er liegt dort elend, nackt und bloß
in einem Krippelein.

Entäußert sich all seiner Gwalt,
wird niedrig und gering
und nimmt an eines Knechts Gestalt
der Schöpfer aller Ding.

Heut schließt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis;
der Kerub steht nicht mehr dafür,
Gott sei Lob, Ehr und Preis!     

Vorsatz

Ich danke Gott für meine Familie und nehme mir bewusst Zeit für sie.

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"Die Erscheinung unserer Mutter auf dem Berg von La Salette ist keine neue Lehre, sondern eine neue Gnade. Sie ist die Offenbarung der Liebe und des Mitleids, die es für uns im Himmel gibt." So drückte sich 1854 Mgr. Ullathorne, Bischof von Birmingham in England, aus. Er stellte damit die untergeordnete Rolle jeder Erscheinung und ihre Bedeutung in der Geschichte unseres Heils fest.

LA SALETTE IST KEINE NEUE LEHRE.
ES IST EIN NEUER SCHWUNG, HIN ZU DEN GRUNDLAGEN DES GLAUBENS, EINE BEGEGNUNG, DIE NICHT VERPASST WERDEN DARF, EINE GNADE, AUF DIE DRINGEND EINGEGANGEN WERDEN


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