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Pfingsttreffen 2026

Vom 23. bis 24. Mai fand das Pfingsttreffen 2026 in der Unteren Waid, Mörschwil, statt. Es war dem Thema «Geht und verkündet» gewidmet.

Zu Beginn begrüssten einander alle 30 Orte, an denen das Pfingstfest ebenso gefeiert wurde. Dann hat P. Markus Schulze SAC einen Vortrag zur Sendung des Heiligen Geistes gehalten. Er hielt fest: «Der Heilige Geist ist das Feuer der Gemeinschaft, Gegenwart der grossen Liebe Gottes, das Band der Liebe.» Danach durften wir die Eucharistie mit Bischof Beat Grögli von St. Gallen feiern. Er ist mit der Unteren Waid besonders verbunden, weil er hier drei Jahre gewohnt, die Schule besucht und «Beten gelernt» hat. Er erinnerte uns daran, dass der Heilige Geist im Leben, in der Liebe und im Leiden gegenwärtig ist. Er ermutigte uns: «So, wie ihr in der Welt unterwegs seid, verkündet ihr das Evangelium jeden Tag, in deinem Beruf und Stand, in dem, was du tust oder nicht tust – und vor allem in dem, wie du es tust…»

Am Nachmittag durften wir die Talkrunde mit Bischof Beat, Julia Helfenberger, Cornel Keller und Zaklina Marjanovic erleben. Sie tauschten sich zum Thema Verkündigung im Alltag aus. Später durften wir zwei Workshops auswählen, um die Verkündigung praktisch kennen zu lernen.

Um 19.30 Uhr tauchten wir in den Abend der Barmherzigkeit ein, um uns im Feuer des Geistes reinigen und befreien zu lassen. Am Pfingstfeuer empfingen wir das gesegnete Licht, um es zu den anderen weiter zu tragen und zum Licht der Welt zu werden.

 

Am Sonntag lobten wir Gott und freuten uns über seine Gegenwart. In der Heiligen Messe erklärte uns P. Piotr Zaba MS, was es heisst missionarische Jünger zu sein. Wir können nur in dem Mass Missionare sein, in dem wir selbst die Liebe Gottes erfahren haben, die uns in Jesus Christus offenbart wurde.

Zum Schluss durften wir unser Leben Jesus schenken und ihn um den Heiligen Geist bitten. In seiner Kraft gehen und verkünden wir, wenn nötig mit den Worten, dass Gott uns liebt und befreit.


"Die Erscheinung unserer Mutter auf dem Berg von La Salette ist keine neue Lehre, sondern eine neue Gnade. Sie ist die Offenbarung der Liebe und des Mitleids, die es für uns im Himmel gibt." So drückte sich 1854 Mgr. Ullathorne, Bischof von Birmingham in England, aus. Er stellte damit die untergeordnete Rolle jeder Erscheinung und ihre Bedeutung in der Geschichte unseres Heils fest.

LA SALETTE IST KEINE NEUE LEHRE.
ES IST EIN NEUER SCHWUNG, HIN ZU DEN GRUNDLAGEN DES GLAUBENS, EINE BEGEGNUNG, DIE NICHT VERPASST WERDEN DARF, EINE GNADE, AUF DIE DRINGEND EINGEGANGEN WERDEN


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