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180. Jahrestag der Erscheinung Marias in La Salette

Es ist der 19. September 1846, Mélanie und Maximin haben grad nach ihren Kühen geschaut, wollen ausruhen, da erfasst sie ein helles Licht, das aus einer Mulde der Wiese kommt, das sie sehr erschreckt. Sie erblicken in einer Kugel aus Licht eine Frau, die zusammengesunken auf einem Stein sitzt, die Hände vor dem Gesicht und… weint. Erschrocken kommen sie näher, da steht die Frau auf, eine wunderschöne Frau. Sie lädt die Kinder ein, näher, ganz nahe zu ihr zu kommen. Mélanie und Maximin gehen ganz nahe zu der strahlenden Erscheinung heran, dass sie wie mit ihr verbunden sind.

Die Frau spricht zu den Beiden von Jesus, der darunter leidet, dass sich die Menschen von ihm abwenden und ER ihnen gleichgültig geworden ist. Tief mahnende Worte, die auch davon handeln, was geschehen kann, wenn die Menschen auf ihren gottlosen Wegen bleiben. Abschliessend bitte die Mutter Gottes darum, diese Botschaft in alle Welt hinaus tragen, allen Menschen weiter zu erzählen; damit die Menschen nicht verderben, sondern das Leben haben.

19. September 2026: Bei schönstem Herbstwetter sind zahlreiche Menschen in die La Salette-Kapelle der Unteren Waid gekommen, um den 180igsten Jahrestag der Erscheinung der Schönen Frau zu feiern. Verbunden durch den Glauben an die wichtige Botschaft, die ihren Weg bis heute überall in die Welt hinein gefunden hat, verbunden durch den Glauben an Gott, dem wir niemals egal sind, der damals wie heute die Welt retten will, uns an sein Herz ziehen will und nicht aufgibt, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Bischof Beat, Bischof = Hüter, der Wahrheit, des Glaubens, der Verbundenheit aller mit Jesus Christus, stand dem Festgottesdienst vor, der von Radio Maria live übertragen wurde und seine Predigt kann mit einem Wort umschrieben werden: Verbundenheit – miteinander, mit der Botschaft der Mutter Gottes, die auch an uns 180 Jahre später in derselben Wahrheit gerichtet ist: „Kommt näher zu Jesus, bleibt mit ihm verbunden, geht euern Weg im Glauben, in der Hoffnung und der Liebe zu ihm, kehrt um, versöhnt euch, lasst euch vom Hl. Geist stärken und leiten. Denn Gott liebt uns alle unendlich.“

Hiermit die Predigt im Wortlaut und als Video:

Predigt am 19.09.2026

https://www.youtube.com/watch?v=NCoUi_d-JO8

Nach dem feierlichen Gottesdienst tauschte die Festgemeinschaft, die Salettiner Patres und Bischof Beat im Garten der Waid bei einem guten Glas Wein oder Saft ihre Gedanken aus, stiessen auf eine hoffnungsfrohe Zukunft an und genossen so die schon erwähnte Verbundenheit untereinander. Krönender Abschluss war ein köstliches Mittagessen, wo gut gelaunt genossen und weitergefeiert wurde. Herzlichen DANK der „Waidküche“ 😊

„Mutter von La Salette, bitte ohne Unterlass für uns, damit wir deinem Auftrag würdig folgen und deine Worte dem ganzen Volke mutig weitergeben.“


"Die Erscheinung unserer Mutter auf dem Berg von La Salette ist keine neue Lehre, sondern eine neue Gnade. Sie ist die Offenbarung der Liebe und des Mitleids, die es für uns im Himmel gibt." So drückte sich 1854 Mgr. Ullathorne, Bischof von Birmingham in England, aus. Er stellte damit die untergeordnete Rolle jeder Erscheinung und ihre Bedeutung in der Geschichte unseres Heils fest.

LA SALETTE IST KEINE NEUE LEHRE.
ES IST EIN NEUER SCHWUNG, HIN ZU DEN GRUNDLAGEN DES GLAUBENS, EINE BEGEGNUNG, DIE NICHT VERPASST WERDEN DARF, EINE GNADE, AUF DIE DRINGEND EINGEGANGEN WERDEN


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