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Meditationen

Betrachtung zum Hochfest der Gottesmutter Maria

2019/12/31 weniger...

Im Herzen bewahren

So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde (Lk 2,16-21).

Gebet

Maria, Muttergottes, als deine Kinder kommen wir zu dir zu Beginn des neuen Jahres. Wir wollen es mit dir anfangen und uns von dir zu begleiten wissen. Du wurdest auserkoren, Muttergottes zu werden. Du hast zu dieser Aufgabe dein freiwilliges Ja gesagt. Du hast es auch dein Leben lang gelebt. Wir bitten dich, hilf uns für den Heiligen Geist wie du ganz offen zu sein! Hilf uns, auf ihn zu hören und aus seiner Kraft jeden neuen Tag zu leben. Heiliger Geist, sei du unser Begleiter und Führer im neuen Jahr. Hilf uns, alles in der Gegenwart Jesu Christi zu denken, zu reden und zu tun. Heiliger Geist, durchglühe uns neu mit deiner Kraft und Liebe.     

Persönliche Lektüre

Maria, meine Mutter. Du bist Muttergottes. Schenke mir Jesus für jeden Augenblick des neuen Jahres. Lehre mich, mit ihm zu leben, zu lachen und zu weinen. Maria, sei mir ganz nah. Schau liebevoll auf mich, dein Kind und lass mich nie allein. Nur mit dir will ich alles wagen! Dieses Jahr, das der Herr mir schenkt, wird mit dir ganz anders sein. Hilf mir dazu! Jesus ich bin dein und du bist mein. Das genügt mir.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Die Hirten erzählen

Wir hören gerne zu, wenn andere etwas Interessantes zu erzählen haben besonders, wenn sie etwas selbst erlebt haben. Sie erzählen uns voll Begeisterung von ihren eigenen Erlebnissen. Sie lassen uns spüren, was sie dabei bewegt hat, wie sie reagiert haben, wie sie jetzt das Erfahrene einschätzen. Ich meine, gerade so waren die Hirten an der Krippe, in der das Jesuskind lag. Maria und Josef hörten ihnen zu. Sie haben nun auch von den Fremden erfahren, dass das kleine Kind, das vor wenigen Stunden zur Welt gekommen ist, der Retter der Welt sei. Sie haben wieder über die Engel gehört, denen sie selbst begegnet sind. Sie haben vernommen, dass das Zeichen eines Kindes in der Krippe, alles bestätigt und für alle zu grosser Freude wird. Die Hirten erzählten das Gehörte und das Erfahrene. Sie wollten es nicht für sich selbst behalten.

Kann ich noch in meiner hektischen Welt auf Gott und seine Boten hören? Habe ich in der vergangenen Silvesternacht seine Stimme gehört? Was sagte sie mir? Glaube ich dem Wort Gottes? Lese ich gerne die Bibel? Suche ich darin den lebendigen Gott, der mich durch das Leben begleiten will? Wie habe ich Gott in den letzten Tagen erfahren? Spreche ich gerne über Jesus, den Retter der Welt? Habe ich den Mut, zu meinem Freund Jesus zu stehen? Kann ich über meine Glaubenserfahrungen mit den anderen sprechen? Bin ich davon überzeugt, dass sie die anderen im Glauben stärken bzw. sie zum Glauben führen können? Wann verschweige ich Gott und sein Wirken in meinem Leben? Warum? 

2. Maria bewahrt alles

Maria hörte den Hirten zu. Sie bewahrte ihre Worte und alles, was damals geschehen war in ihrem mütterlichen Herzen. Das war ihr kostbarer Schatz. Er hat ihren Glauben bestätigt und geprägt. Er war das Herzstück ihrer Pilgerschaft im Glauben. Mehr noch, sie dachte darüber nach. Sie betrachtete immer wieder diesen Schatz von Worten und Ereignissen und schöpfte daraus ein Licht für den weiteren Weg. Wortwörtlich heißt es im Text nicht nachdenken, sondern zusammenlegen. Das im Glauben gehörte legte sie mit dem Geschehenen zusammen. Beide entsprachen einender. Dies erfüllte ihr Herz mit Freude und stärkte sie für den nächsten nicht einfachen Schritt: Die Flucht nach Ägypten.

Kann ich zuhören, ohne zu unterbrechen? Bewahre ich die Worte Gottes wirklich in meinem Herzen? Schreibe ich mir auf oder unterstreiche ich in der Bibel die Worte Gottes, die für mich besondere Bedeutung haben? Kehre ich immer wieder zu ihnen zurück? Sind sie auch für mich ein Licht für den weiteren Lebensweg? Lebe ich meinen Glauben im Alltag? Habe ich Zeit zur Betrachtung? Was ließ mich Gott in der vergangenen Woche (im vergangenen Jahr) erkennen? Welche Erfahrungen stärkten meinen Glauben und gaben mir Kraft, mit Gott weiterzugehen? 

3. Alle freuten sich

Wir wissen nicht, wie lange die Hirten bei der Krippe geblieben sind. Sie waren einfach da. Sie erzählten und staunten. Sie konnten sich nicht genug satt sehen am göttlichen Kind in der Krippe. So meine ich, nahm Maria das Jesuskind und legte es vertrauensvoll in die Armen jedes Hirten. Sie teilte ihr Glück mit jenen, die einen Zugang durch ihren Gehorsam zu diesem Kind gefunden haben. Sie traute ihnen zu. Sie vertraute ihnen Jesus an. Mit Zärtlichkeit und Liebe nahmen die Hirten das Jesuskind entgegen und es wurde ihnen ums Herz warm. Kein Wunder, dass sie mit Lob und Preis nach Hause gingen! Gott hat auch für sie Großes getan! Gott sei Lob, Ehr und Preis.       

Habe ich Zeit, bei Jesus zu verweilen? Kann ich über Gott staunen? Kann ich seine Art und Weise, wie er sich uns zeigt, annehmen? Habe ich den Mut, das Jesuskind in meine Arme zu nehmen und an mein Herz zu drücken? Glaube ich daran, dass Jesus selbst in jeder Kommunion zu mir kommt? Staune ich darüber, dass er auch mir alles zutraut? Wie reagiere ich, wenn Jesus sich mir anvertrauen will? Lasse ich es zu? Lobe und preise ich Gott, der für mich Mensch wurde und mit mir wohnen will? Freue ich mich echt darüber, dass Jesus einfach bei mir ist? Ist es auch mir in seiner Gegenwart ums Herz warm?

Lobpreis:

Wunder geschehen, wenn Du sprichst.

Alles ist möglich, wenn du hier bist.

Nichts bleibt wie es ist, weil Dein Name unser Leben ist.

Wir lieben Deinen Namen,

Wir lieben Deinen Namen

und wir hören nicht auf, wir hören nicht auf,

wir hören nicht auf zu singen!

Wer einst Bettler war, wird reich

und den Kranken schenkst du heil.

Waisenkindern reichst du Deine Hand und trägst sie heim.

Es ist recht dich zu lieben, Herr.

Es ist recht dich zu loben, Herr.

Es ist recht dich zu lieben, Herr,

denn niemand kommt Dir gleich.

Vorsatz

Ich erzähle Maria, meiner Mutter, von dem, was ich gerade erlebe.

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Betrachtung zum Fest der Heiligen Familie A

2019/12/28 weniger...

Eine starke Familie

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Als Herodes gestorben war, erschien dem Josef in Ägypten ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel; denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot. Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel. Als er aber hörte, dass in Judäa Archelaus an Stelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa und ließ sich in einer Stadt namens Nazaret nieder. Denn es sollte sich erfüllen, was durch die Propheten gesagt worden ist: Er wird Nazoräer genannt werden. (Mt 2,12-15.19-23)

Gebet

Heilige Familie, wache über unseren Familien! Lehre uns echte Liebe und festen Zusammenhalt. Hilf uns verzeihen und immer wieder neu anfangen. Mache uns dankbar für jede Geste der Zärtlichkeit und Geborgenheit, die wir einender schenken. Öffne unsere Augen für die Gegenwart Gottes in unserem Leben. Erbitte uns die Gaben des Heiligen Geistes, damit wir den Plan Gottes bezüglich Familie beherzigen und leben können. Heiliger Geist, führe uns in die volle Wahrheit, mach uns alle eins mit dir und untereinander.

Persönliche Lektüre

Jesus, du bist Mensch geworden und hast unter uns gewohnt. Du warst ein Kind in einer menschlichen Familie. Du willst auch in mir und mit mir wohnen. Komm nun in mein Herz herein und bleibe bei mir. Erwärme mich mit deiner Liebe und schenke mir deinen Heiligen Geist. Ich bin ganz für dich da. Sei du auch bei mir und hilf mir, dein Wort zu betrachten und umzusetzen.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Vater, Mutter und Kind…

Mit ihnen beginnt eine Familie. Eigentlich musste man das bis vor Kurzem nicht betonen. Angesicht der Genderbewegung ist dies aber heute nötig. Von Anfang an hat Gott die Ehe als einen Bund zwischen Mann und Frau gewollt. Von Anfang an hat er diesen Bund gesegnet und die Gatten beauftragt, einander zu ergänzen und sich zu vermehren. Die eheliche Liebe wächst so über sich selbst hinaus und schenkt ein neues Leben, für das sie zärtliche Sorge trägt. Gott selbst hatte diese Ordnung geachtet, indem er Mensch (wortwörtlich KIND) in einer menschlichen Familie wurde. Wenn wir diese Ordnung zerstören, wissen wir nicht mehr, wer wir sind und finden nicht zu uns selbst. 

Bin ich dankbar für meine Familie, besonders für meine Eltern und Geschwister? Nehme ich mich an als Mann oder Frau? Staune ich darüber, wie schön die Eheleute sich einander ergänzen und unterstützen können? Achte ich meine Eltern? Bete ich für sie? Habe ich Freude an meinen Kindern? 

2. Schwierige Situationen miteinander meistern

Die Heilige Familie hatte es nicht einfach. Nichts wurde ihr erspart. Gleich nach der Freude über die Geburt Jesu mussten Josef und Maria alles zusammenpacken und fliehen. Dafür haben sie aber keine Zeit. Es eilt. Das Leben des Kindes ist in Gefahr. Sie brechen nach Ägypten auf. Als Flüchtlinge müssen sie ums Überleben kämpfen, bis sie wieder in ihre Heimat zurück dürfen.  Sie sind füreinander da. Josef ist ein echter Mann und Vater, der die Verantwortung für seine Frau Maria und das Jesuskind ernstnimmt. Er bietet ihnen Hilfe und Schutz. Er rettet das Leben seiner Lieben. Er ist sofort da, wenn man ihn braucht.

Welchen Problemen begegne ich heute in meiner Familie? Was ist für mich schwer und unbegreiflich? Rede ich darüber mit den anderen Familienmitgliedern? Setze ich mich für eine gute Lösung ein?  Kann ich eine dargebotene Hand mit Dankbarkeit ergreifen? Wo soll ich vermehrt für die anderen da sein? 

3. Gott in das Leben der Familie einladen

Josef und Maria leben ihren Glauben. Er ist ihr steter Begleiter. So dürfen sie mit Jesus, mit dem Sohn Gottes, zusammenwohnen. Sie können mit ihm reden und sich von ihm belehren lassen. Sie sind offen für die Pläne Gottes. Und sie machen mit! Josef zögert nicht, dem Befehl des Engels zu folgen. Er vertraut darauf, dass Gott auch in schweren Zeiten für sie da ist und einen Ausweg zeigen wird. Tatsächlich erfährt die Heilige Familie, wie sehr Gott sie liebt und wie mächtig seine schützende Hand ist, nicht nur in einer Gefahr, sondern auch im alltäglichen Leben.

Glaube ich an Gott? Lade ich ihn in mein Leben ein? Höre ich auf ihn? Gestalte ich mit ihm meinen Alltag? Wo schliesse ich ihn gerne aus? Warum? Vertraue ich auf Gott auch dann, wenn es mir nicht gut geht, wenn alles zu schwer und nicht mehr erträglich scheint? 

Lobpreis:

Lobt Gott, ihr Christen alle gleich,
in seinem höchsten Thron,
der heut schließt auf sein Himmelreich
und schenkt uns seinen Sohn.

Er kommt aus seines Vaters Schoß
und wird ein Kindlein klein,
er liegt dort elend, nackt und bloß
in einem Krippelein.

Entäußert sich all seiner Gwalt,
wird niedrig und gering
und nimmt an eines Knechts Gestalt
der Schöpfer aller Ding.

Heut schließt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis;
der Kerub steht nicht mehr dafür,
Gott sei Lob, Ehr und Preis!    

Vorsatz

Ich danke Gott für meine Familie und nehme mir bewusst Zeit für sie.

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Betrachtung zu Weihnachten A

2019/12/24 weniger...

Mein Retter 

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade. (Lk 2,1-14)

Gebet

Maria, unsere Mutter. Wir wollen in dieser Nacht bei dir sein. Du erwartest ja ein Kind, eine göttliches Kind. Jesus heißt es. Er will in unsere Welt, in unsere Lebensgeschichten hineingeboren werden. Er ist der Retter der Welt. Wir brauchen ihn so sehr! Wir sehnen uns nach ihm. Erbitte uns, Mutter Maria, die Gnade, Jesus zu erkennen und ihn in unserem Leben wohnen zu lassen. Hilf uns, unser ganzes Leben wie du mit Jesus zu gestalten. Erbitte uns die Gnade des Heiligen Geistes, dass wir das Geheimnis von Weihnachten recht verstehen und aus ihm leben können. Heiliger Geist überschatte uns und entfache uns neu. Stärke unseren Glauben und führe uns durch das Leben. 

Persönliche Lektüre

Jesus, du bist das Wort des Vaters. Du willst Fleisch werden auch in mir. Mach mich ganz offen für dich und dein Wort. Hilf mir dein Wort mit meinem Herzen zu hören. Werde du Mensch in mir und durch mich. Lass heute in der Nacht dein Wort Fleisch werden in mir. Rede Herr, den dein(e) Diener(in) hört… 

Gedanken zur Betrachtung

  1. In jenen Tagen…

Das Evangelium nach Lukas beschreibt genau die Umstände der Geburt Jesu. Jesus kommt in die Welt in eine ganz konkrete Realität. Das Volk Israel wird von den Römern unterdrückt. Es muss mitten unter den Menschen leben, die mehrere Götter verehren. Mehr noch, es muss dem fremden Kaiser Steuern bezahlen. Dazu dienten die Steuerlisten. Die Menschen werden beim Namen genannt. Es sind konkrete Menschen wie Josef und Maria, die ein Kind erwartete. Die Städte und Gebiete haben auch ihre Namen. Ja, Gott will einem konkreten Menschen in seiner konkreten Realität begegnen.

Wo lebe ich? Kenne ich meine Wirklichkeit? Was beschäftigt mich momentan? Welche Menschen beeinflussen mein Leben? Wo muss ich den anderen gehorchen: zu Hause, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Staat? Welche Probleme habe ich? Kann ich sie zugeben? Wo suche ich eine Lösung dafür? Glaube ich daran, dass Jesus in meine Wirklichkeit hineingeboren werden will? Bin ich bereit, ihm in meiner heutigen Situation zu begegnen?  

2. Kein Platz für sie

Gott hat es gewagt, Mensch zu werden. Er hat es gewagt, selbst wenn er in dieser unserer Welt keinen Platz für sich gefunden hat. Er musste im Stall zur Welt kommen und sich mit einer Futterkrippe zufriedengeben. Gott hat es gewagt in der Hoffnung, dass da doch das eine oder das andere menschliche Herz sich für ihn öffnet. Er konnte mindestens mit Maria und Josef rechnen. Dann sind aber auch die anderen dazu gekommen: die Hirten, die Könige, Simeon und Anna und viele andere… Jesus hofft, dass zu Weihnachten auch mein Herz sich öffnet und er in meinem Leben einen festen Platz findet…

Würde auch ich alles für die Rettung der Menschen riskieren? Freue ich mich darüber, dass Gott mich nie aufgibt, dass er mit mir unendlich geduldig ist? Kann Gott auch mit mir rechnen? Hat er schon einen festen Platz in meinem Leben, an jedem neuen Tag? Wo lasse ich Jesus immer noch „draußen“? Erkenne ich Jesus in jedem Menschen, dem ich begegne? Bin ich für ihn offen? Wem versage ich heute mein Herz? Warum?       

3. Heute ist uns der Retter geboren.

Gott selbst teilt den Menschen mit, dass er da ist. Er will heute zu mir kommen. Er ist der Retter, der Herr. Er kommt zu mir, um jede Finsternis meines Lebens hell zu machen. Er kommt zu uns, um mich zu befreien von mir selbst, von meiner Sünde und Schuld. Er kommt zu mir, um mir neues Leben in der Freundschaft mit ihm zu schenken. Er kommt zu mir, um mich von meiner Angst zu befreien und mein Herz mit seinem Frieden zu füllen. Ja, heute ist mir der Retter geboren. Er ist der Messias, der Herr. Er ist mein Retter!

Kann ich die Gegenwart Jesu erkennen? Wie offenbart er mir seine Liebe? Was hat Jesus in meinem persönlichen Leben schon hell gemacht? Ist er mein Retter? Wo brauche ich heute seine Rettung, seine Befreiung, sein neues Leben? Glaube ich daran, dass er sie mir noch heute schenken will? Bete ich darum? Bin ich ein(e) Freund(in) Jesu? Wie lebe ich diese Freundschaft? Glaube ich daran, dass Jesus mir alles schenken will? Bin ich bereit, alles aus seiner Hand zu nehmen?   

Lobpreis:

Zu Bethlehem geboren

Ist uns ein Kindelein.

Das hab ich auserkoren,

Sein eigen will ich sein.

Eia, eia,

Sein eigen will ich sein.

In seine Lieb versenken

Will ich mich ganz hinab;

Mein Herz will ich ihm schenken

Und alles, was ich hab.

Eia, eia,

Und alles, was ich hab.

O Kindelein, von Herzen,

Will ich Dich lieben sehr

In Freuden und in Schmerzen,

Je länger mehr und mehr.

Eia, eia,

Je länger mehr und mehr.

Dazu dein Gnad mir gebe,

Bitt ich aus Herzensgrund,

Dass ich allein dir lebe,

Jetzt und zu aller Stund.

Eia, eia,

Jetzt und zu aller Stund.

Dich, wahren Gott, ich finde

In meinem Fleisch und Blut,

Darum ich dann mich binde

An dich, mein höchstes Gut.

Eia, eia,

An dich, mein höchstes Gut.

Lass mich von Dir nicht scheiden,

Knüpf zu, knüpf zu das Band

Der Liebe zwischen beiden,

Nimm hin mein Herz zum Pfand.

Eia, eia,

Nimm hin mein Herz zum Pfand.

Vorsatz

Ich lade Jesus zu mir ein und versuche bewusst mit ihm zu leben.

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Betrachtung zum 4. Adventssonntag A

2019/12/20 weniger...

Emmanuel

Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. (Mt 1,18-24)

Gebet

Heiliger Josef, du gerechter Mann! Du hast schweigend den Willen des Herrn erfüllt und bist zum Pflegevater Jesu geworden. Du hast ihm ein Zuhause angeboten. Sei du jetzt bei uns. Hilf uns, ganz offen für Gott zu sein, der unter uns Menschen wohnen will. Hilf uns, dem Wort des Herrn zu lauschen und zu vertrauen. Erbitte auch für uns den Heiligen Geist, der uns erleuchtet und uns ermutigt, ganz Gott zu gehören und mit ihm zu wohnen. Heiliger Geist, du Geist des Lebens, komm auf uns herab und sei du der Lenker und Vollender unseres Lebens. 

Persönliche Lektüre

Mutter Maria, nimm mich an die Hand und führe mich zu Jesus. Hilf mir, auf ihn zu hören und mit ihm tagtäglich zu leben. Du bist ja seine Mutter! Lehre mich, meinen Alltag mit Jesus zu gestalten. Erbitte mir das Feuer des Heiligen Geistes, der dich überschattet hat. Mach mich ganz offen für deinen Sohn und sein Wort.

Gedanken zur Betrachtung

  1. Gott will Mensch werden… 

Gott hat sich entschieden, Mensch zu werden. Er hat alles aufgegeben, um einer von uns zu werden und bei uns zu wohnen. Dazu sucht er Menschen, die ihm ermöglichen, unter uns zu weilen und zu wirken. Er zwingt sie nicht. Er erzwingt nichts. Voll Vertrauen geht er auf die Menschen zu und hofft, dass er bei ihnen gute Herzen findet, die bereit sind, ihm zu öffnen, ihm eine Wohnung anzubieten. Gott, der Jesus heisst, will den Menschen sein Heil anbieten, sie von ihren Sünden retten. Wir Menschen vermögen dies nicht.

Freue ich mich, dass Gott bei den Menschen wohnen will? Lasse ich ihn auch bei mir anklopfen? Wo brauche ich ihn, den Retter der Welt? Bin ich grundsätzlich bereit, ihm eine Wohnung bei mir, in meinem Herzen anzubieten? Was hindert mich daran? Wann überhöre ich gerne seine Anfragen? Warum? Verlange ich vor Weihnachten danach, dass Gott Mensch wird auch in mir? 

2. Dem Wort Gottes gehorchen

Maria und Josef haben ihre Pläne für das Leben gehabt. Sie ließen aber Gott Anteil an ihrem Leben haben. Maria wusste genau, dass sie wegen ihrer Entscheidung gesteinigt werden kann. Das war die Strafe für einen Ehebruch. Und sie war schon mit Josef verlobt. Dem Gesetz nach war sie Frau von Josef. Und doch hat sie sich auf Gott verlassen und ihm ihr Ja gegeben. Josef musste eigentlich Maria anklagen und sie steinigen lassen. Er kannte Maria und konnte nicht glauben, dass sie einen Ehebruch begehen konnte. Darum wollte es sie nicht bloßstellen. Er wollte sich zurückziehen und ihr jede Schande ersparen. Damit waren seine Pläne durchkreuzt. Das fiel ihm sicher schwer. Er habe aber dem Plan Gottes schweigend zugestimmt und ließ sich von Gott führen. Durch ihren Gehorsam hat Gott Wohnung in ihren Herzen genommen.   

Welche Pläne habe ich für das Leben? Bespreche ich sie mit Gott? Bin ich bereit, auf sein Wort zu hören? Hat er für meine Lebensplanung etwas zu sagen? Warum habe ich Angst, auf sein Wort zu hören? Wo habe ich mein Ja Gott gegeben? Darf er stets in meinem Herzen wohnen? Gibt es vielleicht Bereiche, wo ich ihn nicht gerne oder nie reinlasse? Welches Wort Gottes begleitet mich in der letzten Zeit? Gehorche ihn Gott? 

3. Immanuel – Gott ist mit uns 

Immanuel – Gott ist mit uns. Das ist die wichtigste Botschaft für die Welt, für mich. Gott, der Liebe ist, weilt bei mir. Er bietet mir täglich eine gute Gesellschaft: sich selbst. Er ist einfach da, da für mich. Ist das nicht mein Glück und meine Freude? Immanuel will mit mir sein. Er will alles mit mir teilen, wortwörtlich alles! Darum ist es so wichtig, ihm Anteil an meinem ganzen Leben zu geben. Immanuel – Gott mit uns! Das wissen wir ja seit langem… Das leben wir aber wirklich vielleicht erst seit kurzem…   

Ist Gott für mich Immanuel? Glaube ich wirklich, dass er stets bei mir ist? Wie reagiere ich, wenn ich im Gottesdienst die Worte höre: Der Herr sei mit euch? Antworte ich automatisch: Und mit deinem Geiste!, oder freu ich mich echt an Gottes Gegenwart? Kann ich meinen Alltag in der und aus der Gegenwart Gottes gestalten? Ich welchem Bereich meines Lebens soll ich heute Gott Immanuel werden lassen?  

Lobpreis

Du allein kennst meine Gedanken,

du weißt, wie ich fühle,

du siehst meine Schranken und Ziele,

du weißt, was mir dann und wann fehlt.

Du allein siehst Zweifel und Sorgen,

die Fragen auf Morgen,

du kennst meinen Weg und du weißt, wie ich lebe,

bist Tag und Nacht da.

Refrain:

Du bist bei mir, auch wenn ich dich heute nicht spüre, 

bist bei mir, auch wenn ich mich in meinen Sorgen verliere.

Du bist bei mir,

Du bist bei mir, auch wenn ich dich heute nicht spüre, 

bist bei mir, auch wenn ich mich in meinen Sorgen verliere.

Du bist bei mir,

ich dank dir dafür.

Du allein kennst Wünsche und Träume,

Du weißt was ich meine,

Doch nur du allein kennst den richtigen Weg,

Du denkst größer als ich.

Du allein liebst mich immer weiter,

auch wenn ich dich oft nicht verstehe

du weißt, dass ich vieles falsch sehe,

doch du lässt mich nie los.

 Vorsatz

Ich versuche jeden Tag mit dem Immanuel zu leben. 

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Betrachtung zum 3. Adventssonntag A

2019/12/14 weniger...

Gott Gott sein lassen…

In jener Zeit hörte Johannes im Gefängnis von den Taten Christi. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten? Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder, und Lahme gehen; Aussätzige werden rein, und Taube hören; Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt. Als sie gegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden; er sagte: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Leute, die fein gekleidet sind, findet man in den Palästen der Könige. Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten. Er ist der, von dem es in der Schrift heißt: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er. (Mt 11,1-11)

Gebet 

Herr Jesus Christus, du kommst uns Menschen entgegen. Du willst bei uns ankommen. So oft erkennen wir aber nicht deine Gegenwart und deine Art und Weise, wie du zu uns zu kommst. Schenke uns deinen Heiligen Geist, damit wir offen bleiben für dein Kommen zu uns. Lass uns dich in unserem Alltag erkennen. Mach uns sensibel für dein oft verborgenes Wirken unter uns und an uns. Heiliger Geist, hilf uns fragen und suchen, damit wir Jesus Christus erkennen und ihm einen festen Platz in unserem Leben geben.

Persönliche Lektüre

Jesus, dir darf ich meine Fragen stellen, vor dir darf ich mein Herz ausschütten. So will ich auch gerne auf deine Antworten hören. Öffne mein Ohr und mein Herz, dass ich dein Wort begreifen kann und mich von dir ansprechen lasse. Herr, dein Wort ist Geist und Leben. Sprich du dein lebendiges Wort und verwandle mich durch seine Kraft. Ich bin da für dich… Ich werde still… Ich höre dir, Herr, zu…

Gedanken zur Betrachtung

  1. Gott des Täufers Johannes

Johannes der Täufer wurde gesandt, um dem Herrn den Weg vorzubereiten. Er lebte selbst radikal, um glaubwürdig zu sein. Er war treu und standhaft in seinem Wirken. Er beugte sich vor dem König Herodes nicht. Im Gegenteil, er hatte den Mut ihm ins Gewissen zu reden. Er verzichtete auf das Äussere und Materielle, um frei für den kommenden Messias zu sein. Ja, Johannes der Täufer verkündete einen mächtigen Gott, der bald zum Gericht kommen und Ordnung schaffen sollte. Er sprach von einem Gott, der die Menschen im Feuer reinigt und alles Unbrauchbare vernichtet. Er sehnte sich nach einem Gott, der die Menschen im Feuer und im Heiligen Geist taufen würde.

Wer bin ich? Welche Berufung habe ich? Habe ich den Mut, das Evangelium ernst zu nehmen und es radikal zu leben? Wer ist mein Gott? Wie ist er? Nach welchem Gott sehne ich mich heute?  

2. Gott in Jesus Christus

In Jesus Christus kam Gott selbst zu uns. Er war ganz anders als Johannes sich ihn vorgestellt hatte! Jesus offenbart uns einen Gott, der die Barmherzigkeit in Person ist. Dieser Gott sieht die Not der Menschen und kommt ihnen zu Hilfe ohne Wenn und Aber. Er schenkt Blinden das Augenlicht, er befähigt Lahme zum Gehen, er macht die Leprakranken rein, er bewirkt, dass Taube hören. Mehr noch, er weckt Tote auf. Für alle hat er ein befreiendes Wort der Frohen Botschaft. All die Notleidenden erfahren als ersten sein befreiendes du heilendes Wirken. Gott in Jesus Christus ist gnädig und barmherzig, ja er ist ein menschenfreundlicher Gott! 

Kenne ich Jesus? Glaube ich daran, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Welches Bild von Gott zeigt mir Jesus? Bin ich mit diesem Bild einverstanden oder erwarte ich einen anderen Gott? Wo habe ich persönlich das Wirken Jesu, seine Barmherzigkeit erfahren? 

3. Gott ist anders 

Johannes der Täufer sitzt im Gefängnis. Der Tag seines Todes naht. Er hatte seine Vision von Gott. In Jesus zeigt Gott aber ein anderes Gesicht. Johannes will sicher sein. Darum schickt er seine Jünger zu Jesus. Er muss nun umdenken, sich bekehren zu dem einen wahren Gott, der anders ist, als er sich ihn vorgestellt hat. Mit der Kraft des Heiligen Geistes muss er erkennen, wie Gott ist, wie er sich den Menschen zeigt, wie er wirken will. Nur so kann er daran glauben, dass Gott ihn auch im Gefängnis nicht allein lässt. Gott darf Gott sein und in voller Freiheit so handeln, wie er will. Ja, Gott ist total anders als alle unsere Vorstellungen von ihm. Wenn wir es nicht akzeptieren, werden wir Weihnachten verpassen, wo Gott doch ganz anders ist, wo er sich uns als Kind schenkt. 

Welche Schwierigkeiten erlebe ich? Glaube ich daran, dass Gott trotz allem bei mir ist? Wo will ich Gott vorschreiben, was er zu sagen und zu tun hätte? Lasse ich Gott Gott sein? Kann ich Gott in den alltäglichen Situationen meines Lebens erkennen?

Lobpreis

Ich glaube an den Vater
Den Schöpfer aller Welt
Gott allmächtig
Durch Gottes Geist empfangen
Kam Christus in die Welt
Jesus, mein Retter

Ja, ich glaub an Gott, den Vater
Und an Christus, Seinen Sohn
An den Heiligen Geist der Wahrheit
An den dreieinen Gott

Ja, ich glaub an die Auferstehung
Das Leben nach dem Tod
Ich glaube an Deinen Namen, Jesus
Mein Richter und mein Anwalt
Gekreuzigt unter Leid
Vergebung ist in Dir
Du stiegst ins Reich der Toten
Standst auf in Herrlichkeit
Und herrschst in Ewigkeit


Ja, ich glaub an Gott, den Vater
Und an Christus, Seinen Sohn
An den Heiligen Geist der Wahrheit
An den dreieinen Gott

Ja, ich glaub an die Auferstehung
Das Leben nach dem Tod
Ich glaube an Deinen Namen, Jesus
Ja, ich glaub an Dich
Dass Du auferstanden bist
Ja, ich glaub an Christus, unsern Herrn

Ja, ich glaub, dass wir ewig leben
Dass die Jungfrau den Sohn gebar
Die Gemeinschaft der Kinder Gottes
Die Kirche unsres Herrn

Ja, ich glaub an die Auferstehung
Wenn Jesus wiederkommt
Ich glaube an Deinen Namen, Jesus
Ja, ich glaub an Gott, den Vater
Und an Christus, Seinen Sohn
An den Heiligen Geist der Wahrheit
An den dreieinen Gott
Ja, ich glaub an die Auferstehung
Das Leben nach dem Tod
Ich glaube an Deinen Namen, Jesus

Ja, ich glaub an Gott, den Vater
Und an Christus, Seinen Sohn
An den Heiligen Geist der Wahrheit
An den dreieinen Gott

Ja, ich glaub an die Auferstehung
Das Leben nach dem Tod
Ich glaube an Deinen Namen, Jesus
Ich glaube an Deinen Namen, Jesus

Vorsatz

Ich versuche die Gegenwart Jesu in meinem Leben zu entdecken. 

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Betrachtung zum 2. Adventssonntag A

2019/12/06 weniger...

Gönne dir eine Wüste…

In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung. Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen. Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen. (Mt 3,1-12)

Gebet 

Herr Jesus Christus, Johannes der Täufer hat dir den Weg zu den Herzen der Menschen durch Buße und Umkehr vorbereitet. Er hat auf dich hingewiesen, damit die Menschen dich erkennen und an dich glauben können. Hilf uns auf seine Stimme zu hören und zu dir umzukehren. Schenke uns die Erfahrung der Wüste und Stille, in der wir dir persönlich begegnen und uns von dir im Feuer des Heiligen Geistes reinigen lassen. Heiliger Geist, komm auf uns herab und verbrenne in uns alles, was uns für Jesus und die Mitmenschen noch verschließt. Entfache uns neu und erfülle uns mit Freude über die Gegenwart Jesu in unserem Leben.

Persönliche Lektüre

Herr Jesus du spricht zu mir. Du willst mich mit deinem guten Wort erreichen. Öffne mein Herz und mein Ohr, dass ich mich deinem Wort stellen kann. Lass mich bei dir bleiben und an deinem Herzen ausruhen. Erfülle mich neu mit deinem Heiligen Geist, dass ich mein Leben nach deinem Wort ausrichten kann. Schenke mir ein reines Herz, in dem du selbst gerne wohnst. So nehme ich mir Zeit für dich… Ich werde still… Sprich Herr dein lebendiges Wort aus…

Gedanken zur Betrachtung

  1. Die Wüsten meines Lebens

Was ist denn die Wüste? Sie ist ein Ort, wo es kein Leben mehr gibt, wo wir keine Freude mehr erfahren, wo wir uns erschöpft und ausgebrannt fühlen, wo wir keinen Sinn mehr sehen, wo alles nur noch der Vergangenheit und nichts der Zukunft gehört, wo wir schreien: Leben? Aber wozu? Leben? Aber für wen noch? Ja, es gibt Situationen, in denen unser Leben wüst geworden ist. Ein wüstes Leben kann eine Wüstenzeit, ein großes Durcheinander oder auch eine sündhafte Person bezeichnen. Ein wüstes Leben braucht wieder Ordnung und Reinigung, braucht einen Neubeginn, dass es bestehen kann. Auf der anderen Seite ist die Wüste ein Ort der großen Sehnsucht, des Verlangens nach dem lebensspendenden Wasser, nach einer Oase, wo es Wasser und damit auch ein Leben gibt. Verlangen nach jemandem, der uns Rettung und Heil bringt. 

Durch welche Wüsten wandere ich heute in meinem Leben? Welche Fragen beschäftigen mich heute? Was ist in meinem Leben wüst geworden? Wo brauche ich neues Leben? Sehne ich mich danach? Verlange ich nach der Ankunft des Retters Jesus Christus? Bin ich bereit mir helfen zu lassen? 

2. Das lebendige Wort

Die Wüste ist auch ein Ort der Stille und Aufmerksamkeit, wo wir die leise Rede Gottes und seiner Propheten vernehmen können, wo uns eine gute Nachricht erwartet, wie diese des Täufers Johannes: Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe! Die Leute von damals haben die Stadt Jerusalem verlassen, sozusagen sich selbst verlassen, um auf das Wort des Johannes zu hören. Auf diese Weise konnte Gott selbst sein Wort in ihr Leben hinein aussprechen, sie mit seinem guten Wort erreichen. Dieses Wort ist ein Licht für alle unsere Wege, die oft durch die Finsternis dieser Welt führen. Dieses Wort erleuchtet uns und belehrt uns. Dieses Wort macht unser wüstes Leben hell. Dieses Wort wird in der Gegenwart ausgesprochen und bezieht sich auf die Zukunft, die Gott uns verspricht; ja, es öffnet uns für ein neues Leben! Dieses Wort gibt uns neue Hoffnung, die uns leben lässt und uns trägt. Um dieses Wort zu vernehmen, müssen wir uns aber eine Zeit der Wüste gönnen, wo wir nur mit Gott allein sein können. 

Habe ich Zeit für Gott? Wo begegne ich ihm ganz persönlich? Höre ich gerne auf sein lebendiges Wort? Welches Wort Gottes hat mich heute betroffen gemacht? Wo leuchtet mir heute ein Licht auf? Glaube ich daran, dass dieses Wort in Erfüllung geht und zwar für mich?  

3. Das Geschenk der Umkehr

Was hören wir denn heute in der Wüste? Ein starkes und anspruchsvolles Wort: Einen Aufruf zur Umkehr! Umkehren, unser Leben endlich mal ändern, verwandeln lassen. Einen anderen Weg wählen, auf dem wir Gott begegnen können. Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe, denn Gott ist euch nahe! Er ruft uns zu sich, um uns zu reinigen, um uns zu vergeben. Johannes rüttelt die Menschen auf: Ihr Schlangenbrut! Ihr Kinder des Teufels! Wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Und doch, sie kommen zu Johannes scharenweise, bekennen ihre Sünden und lassen sich von ihm taufen, weil sie dem begegnen wollen, der mit dem Heiligen Geist und mit Feuer tauft. Die Umkehr ist ein Geschenk Gottes, eine Bescherung Gottes für Weihnachten. Er selbst legt schon die Axt an die Wurzel des Bösen, er rettet uns aus dem kommenden Gericht, er trennt uns mit der Schaufel vom Bösen und verbrennt all unsere Sünden und Missetaten in einem nie erlöschenden Feuer… Nur er, Jesus, macht uns wirklich frei!

Glaube ich daran, dass Jesus als Retter mir nahe ist? Was trennt mich heute von ihm? Was an Schlechtem hat in mir Wurzel geschlagen? Wo richte ich über die anderen? Kann ich Weizen von Spreu (Gut von Bösem) in meinem Leben unterscheiden? Was lasse ich Gott verbrennen, um nie wieder dazu zurückzukehren?

Lobpreis

Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht;
es hat Hoffnung und Zukunft gebracht;
es gibt Trost,
es gibt Halt in Bedrängnis,
Not und Ängsten,
ist wie ein Stern in der Dunkelheit.

Vorsatz

Ich lasse mich vom Herrn im Sakrament der Versöhnung reinigen. 

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Betrachtung zum 1. Adventssonntag A

2019/11/29 weniger...

Den Herrn nicht verpassen… 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen. Und von zwei Frauen, die mit derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet. (Mt 24,37-44)

Gebet 

Herr Jesus Christus, du bist in unsere Welt gekommen und wurdest einer von uns. Einst wirst du kommen, um uns zu dir zu holen. Auch heute kommst du uns Menschen entgegen. Lass uns dein Kommen erkennen und dir öffnen, wenn du bei uns anklopfst. Lass uns wachsam sein, damit wir dein überraschendes Kommen nicht übersehen. Schenke uns deinen Heiligen Geist, der uns entfachet und für deine Gegenwart in dieser Welt sensibel macht. Heiliger Geist, komm auf uns herab, wie einst auf Maria, und lass uns zu Menschen werden. 

Persönliche Lektüre

Herr Jesus du sprichst mich mit deinem guten Wort an. Schenke mir ein hörendes Herz, dass ich es beherzige und danach lebe. Heiliger Geist erfülle mich neu mit deiner Kraft und deinem Mut, dass ich mich dem Wort Jesu stellen kann. Zeige mir, wie ich diese Adventszeit erleben soll und bleibe du immer bei mir. Ich nehme mir Zeit für diese Begegnung mit Jesus… Ich werde still… Sprich Herr, denn deine Dienerin/dein Diener hört…

Gedanken zur Betrachtung

  1. Verpasst

Ich habe die Ankunft des Herrn verpasst! Warum? Wie es in den Tagen des Noach der Fall war. Viele wollten es nicht wahrhaben: sie glaubten nicht! Eigene Vorstellungen, Sorgen des Alltags, Leben in Saus und Braus, trachten nur nach dem Irdischen haben die Herzen der Menschen müde und schläfrig gemacht. Sie haben die Ankunft Gottes bei ihnen verpasst. Damals… Auch heute gibt es viele, die nichts von Gott ahnen oder ahnen wollen… Viele begnügen sich mit tausenden Lichtern im Garten und im Haus und vergessen das Licht Gottes im eigenen Leben anzuzünden. 

Wie sieht es bei mir aus? Was war mir im Leben wichtig? Worin investierte ich in meinem Leben? Welche Stellung nahm Gott in meinem Alltag ein? Gab ich ihm eine Chance, zu mir zu kommen, bei mir anzukommen? 

2. Erwartung

Wachen und beten, wachsam sein, dazu fordert uns Jesus auf. Warum? Weil der Herr kommt! Der Bräutigam kommt, unsere Rettung. Er will mein Leben hell machen. Er ist schon gekommen, er wird einst kommen, er kommt hier und jetzt. Wir müssen uns nicht so sehr auf unsere Leistung, auf die Vorbereitung für seine Ankunft konzentrieren. Das Entscheidende ist, dass der Herr kommt, dass mein Gott zu mir kommt. Alles andere soll sich um diese Tatsache drehen. Und wenn er kommt, dann herrscht große Freude überall, dann macht er alles neu. Wir glauben, Herr, dass du kommst in Herrlichkeit! 

Glaube ich daran, dass Jesus heute kommt? Warte ich sehnsüchtig auf ihn? Bin ich bereit, ihm zu öffnen, ihn bei mir willkommen zu heissen? Erkenne ich ihn in jedem Menschen, besonders jenem, der auf mich angewiesen ist? Nehme ich ihn auf oder weise ich ihn ab? 

3. Begegnung

Die dritte Dimension des Advents lädt uns dazu ein, die Ankunft Jesu in unserem Hier und Jetzt zu erkennen. Wir bereiten uns zwar auf Weihnachten vor, aber Jesus kommt eigentlich jeden Tag neu zu uns. Er will uns in unserem Alltag begegnen. Er will bei uns bleiben für immer. Nur so müssen wir wirklich keine Angst vor dem Tod haben. Der Menschensohn kommt ja, um uns zu retten, nicht um uns zu vernichten. 

Habe ich täglich Zeit für eine echte Begegnung mit Jesus? Worüber rede ich mit ihm? Höre ich auf sein Wort? Bin ich wie Maria bereit, Gott zu gehorchen und Gott in mir Mensch werden zu lassen? Was nehme ich mir im Advent vor?

Lobpreis

Komm, komm, du Sohn des Höchsten,
komm herab zerreiß die Finsternis!
Komm, komm, du Herr des Himmels,
komm mein treuer Freund verlass mich nicht!

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.
Ich weiß, dass er hoch oben steht.
Hoch über all dem Staub der Welt.
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

Heilig, dein Haus ist heilig,
und aus Staub und Schmerz erhebst du mich.
Ewig, der Weg ist ewig.
Ich weiß ich werde leben weil du bist.

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.
Ich weiß, dass er hoch oben steht.
Hoch über all dem Staub der Welt.
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

 Vorsatz

Ich versuche für jedermann offen zu bleiben. 

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Betrachtung zum Christkönigssonntag C

2019/11/22 weniger...

König auf dem Thron des Kreuzes 

In jener Zeit verlachten die führenden Männer des Volkes ihn und sagten: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erwählte Messias Gottes ist. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann hilf dir selbst! Über ihm war eine Tafel angebracht; auf ihr stand: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Messias? Dann hilf dir selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst. Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein (Lk 23,35-43).

Gebet 

Herr Jesus Christus. Über deinem Haupt hat man die Tafel angebracht mit der Inschrift: „König der Juden“. Sie sollte den Grund für deine Verurteilung zeigen. Sie zeigt uns aber, dass du wirklich König bist. Du bist nicht nur König der Juden, du bist der König der ganzen Welt, du bist unser König. Wir verehren dich am Holz des Kreuzes und bekennen dich als unseren König und Herrn. Wir bekennen, dass nur du unser Erlöser bist, unser Heiland. Wir loben dich und preisen dich! Wir wollen unser ganzes Leben deiner Herrschaft unterwerfen. Schenke uns deinen Heiligen Geist, dass wir Mut haben, dies zu tun. Heiliger Geist, befähige uns dazu, Jesus in unserem ganzen Leben herrschen zu lassen. Nur so können wir wirklich frei sein.

Persönliche Lektüre

Jesus, mein König. Ich stehe unter deinem Kreuz. Ich berühre deine Wunden und bekenne, dass du und nur du mein König bist, der König meines Herzens. Ich sage allem ab, was mich zu dir hindert. Im Feuer deines Geistes verbrenne und in deinem Sturm vernichte alle Götzen, die ich neben dir verehrt habe. Ab jetzt sei du mein einziger König! Dir übergebe ich mein Leben. Drücke mich an dein Herz und stärke mich durch dein Wort. Ich höre dir gerne zu….

Gedanken zur Betrachtung

  1. Selbsterlösung

Er soll sich selber helfen… Hilf dir selbst… So rufen die Menschen Jesus zu. Und er hört nicht auf sie. Er braucht ja keine Erlösung. Er ist der Erlöser. Mit ihren Rufen offenbaren sie aber das Verlangen ihres Herzens nach Selbsterlösung. Ich kann mir selber helfen. Ich brauche niemanden. Ich mache es selbst. Ich verschaffe mir Heil. Daraus wird aber nichts. Es gab schon genug Ideologien, die uns ein Paradies auf der Erde versprochen haben. Und es wurde nichts daraus. Der Mensch kann sich selbst nicht erlösen. Die beiden Verbrecher, die neben Jesus hingen vermochten das auch nicht. Die Erlösung bekommen wir durch die Hände Jesu geschenkt.

Bin ich ein offener Mensch für Gott und für die Menschen? Lasse ich mir helfen? Kann ich um Hilfe bitten? Wo versuche ich, mir selbst zu genügen? Wann lehne ich die Hilfe von aussen ab? Warum? Wo versuche ich mir selbst das Heil zu verschaffen, indem ich die heilbedürftigen Dinge verschweige, verdränge, verneine? Kann ich mich für das Heil öffnen, dass Jesus, der König, mir anbietet?

2. Erlöser nach meiner Meinung

Die Menschen wollen in der Tiefe ihres Herzens geheilt werden. Oft wollen sie aber Gott vorschreiben, wie er ihnen das Heil schenken soll. Der eine Verbrecher wollte nicht sterben. Die Erlösung hat er ganz irdisch verstanden als eine Befreiung vom Leiden und Tod. Das gleiche haben auch die führenden Männer und die Soldaten gemeint. Wie ein Echo hören wir die Versuchung Jesu in der Wüste: Du hast Hunger. Mach aus Steinen BrotEr-löse dich von deinem Leiden. Auch damals hat Jesus nicht auf den Teufel gehört. Nur er allein kennt den Weg der Erlösung, die Gott den Menschen schenken will.

Wie sieht mein Gebet aus? Worum bitte ich Gott? Sage ich Gott, was er für mich und für die anderen tun soll? Kann ich zu Gott halten, selbst wenn er meine Wünsche nicht erfüllt? Bin ich überzeugt, dass er mir nur das Beste schenkt? Sehe ich auch in der Krankheit, im Leiden, selbst im Tod einen Sinn? Bete ich für meine Mitmenschen, dass der Wille Gottes an ihnen geschieht?

3. Mein echter Erlöser

Der zweite Verbrecher hat gespürt, wer Jesus ist. Er hat ihm keine Vorschriften gemacht. Er hat sich nur an ihn mit seiner demütigen Bitte gewandt: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst. Er liess sich das Heil, die Erlösung schenken. Er musste auch sehr überrascht und erfreut gewesen sein, als Jesus ihn in einem der kürzesten Heiligsprechungsprozess der Geschichte heiliggesprochen hat: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein? Wer geht sonst in den Himmel, wenn nicht jene, die von Gott geheiligt wurden?

Wo bedürfe ich der Erlösung? Ist Jesus der einzige Retter der Welt, mein Erlöser? Lasse ich mich von ihm beschenken? Bin ich dafür dankbar? Gebe ich das Geschenk weiter? Glaube ich daran, dass Jesus jedem Menschen das Heil anbietet? Bete ich darum, dass das Herz der Menschen für Jesus nicht verschlossen bleibt? Wo habe ich selbst erfahren, dass der Herr mich erlöst hat? Wie lebe ich diese Tatsache im Alltag?

Lobpreis

Für den König, für den Herrn. 

Für ihn geben wir uns hin. 

Seine Ehre unser Ziel, 

nichts bedeutet uns jemals so viel 

Für den König, für sein Reich. 

Alle Menschen sind hier gleich

Lamm und Löwe sind vereint

und das Licht der Gerechtigkeit scheint.

Alle Ehre König Jesus!

Unsere Herzen, sie fliegen dir zu.

Wir erheben deinen Namen!

Der allein wahre König bist du!

Für den König, für sein Schwert

was den Feind das Fürchten lehrt

unsre Freiheit garantiert

uns zum Schutz unsre Grenze markiert.

Für den König für sein Volk

für die Heerschar, die ihm folgt.

Ihm der uns sein Leben gibt

lasst uns dienen so wie er uns liebt!

Alle Ehre König Jesus!

Unsere Herzen, sie fliegen dir zu.

Wir erheben deinen Namen!

Der allein wahre König bist du!

Vorsatz

Ich stelle mich unter das Kreuz Jesu und bekenne ihn als meinen Herrn und König!

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Betrachtung zum 33. Sonntag im Jahreskreis C

2019/11/14 weniger...

In der Verfolgung ausharren

In jener Zeit als einige darüber sprachen, dass der Tempel mit schönen Steinen und Weihegeschenken geschmückt sei, sagte Jesus: Es wird eine Zeit kommen, da wird von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleiben; alles wird niedergerissen werden. Sie fragten ihn: Meister, wann wird das geschehen, und an welchem Zeichen wird man erkennen, dass es beginnt? Er antwortete: Gebt acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist da. – Lauft ihnen nicht nach! Und wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muss als Erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort. Dann sagte er zu ihnen: Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere. Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben; schreckliche Dinge werden geschehen, und am Himmel wird man gewaltige Zeichen sehen. Aber bevor das alles geschieht, wird man euch festnehmen und euch verfolgen. Man wird euch um meines Namens willen den Gerichten der Synagogen übergeben, ins Gefängnis werfen und vor Könige und Statthalter bringen. Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können. Nehmt euch fest vor, nicht im Voraus für eure Verteidigung zu sorgen; denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, so dass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können. Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern, und manche von euch wird man töten. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden. Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden. Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen (Lk 21,5-19).

Gebet 

Herr Jesus Christus, du schaust nicht auf das Äußere. Du allein kennst das Herz des Menschen. Du willst mit uns sprechen von Herz zu Herz. Herr, erkläre uns die Not unserer Zeit, die Not des Lebens. Herr, sende uns deinen Heiligen Geist, dass wir dich verstehen und unser Leben meistern können. Heiliger Geist, du wohnst und betest in uns. Wir sind ja dein Tempel! Erfülle uns neu mit deinem Feuer. Entfache uns neu. Verbrenne alles in uns, was uns zu Jesus hindert. Sei du die Seele unserer Seele!

Persönliche Lektüre

Jesus, du bist da bei mir. Bei dir muss ich keine Angst mehr haben. Du bist ja mein Herr und Beschützer. Drücke mich an dein Herz. Ich brauche dich. Lass mich deine Liebe spüren… Öffne mein Herz ganz für dich. Schenke mir den Heiligen Geist, den Geist der Liebe und des Friedens. Heiliger Geist sei du mein Licht und meine Freude. Ich vertraue mich dir an. Heiliger Geist komm auf mich mit deiner Kraft herab. Ich werde ruhig und still… Nun bin ich in dir geborgen…

Gedanken zur Betrachtung

  1. Tempel 

Der Tempel ist ein Ort, an dem Gott selbst wohnt. Das haben die Juden gewusst. Darum haben sie für seinen Bau großzügig gespendet. Gott sollte ja eine würdige Wohnung unter den Menschen haben! Das Wichtigste dabei ist aber nicht der Tempel selbst, sondern Gott, der in ihm wohnt und ihn heiligt. Auch mein Herz ist ein Tempel des lebendigen Gottes. Wie schön und prächtig müsste es sein, um Gott selbst eine Wohnung anbieten zu können?

Sorge ich für meine Pfarrkirche? Mit welchen Gaben ehre ich darin Gott? Ist mir die Schönheit der Gottesdienste wichtig? Wie trage ich dazu bei? Lasse ich Gott im Tempel meines Herzens wohnen? Womit schmücke ich ihn aus? Was tue ich, um Jesus in meinem Herzen würdig zu empfangen? Was schenke ich ihm gern? Was gebe ich für ihn hin?

2. Verfolgung 

Jesus verspricht uns kein einfaches Leben! Wie er, unser Meister, verfolgt wurde, so werden auch wir verfolgt. Warum? Weil wir in der heutigen Zeit den Mut haben, zu ihm zu gehören und uns zu seinem Namen zu bekennen. Wir heissen ja Christen. Die Verfolgung bringt die Stäke unseres Glaubens ans Licht. Erst wenn wir Widrigkeiten erfahren, leiden, eine Krise erleben, zeigt sich, wie weit wir Jesus vertrauen; zeigt sich, ob wir wirklich seinen Namen lieben und für ihn für alles bereit sind.

Wie stelle ich mir das Leben mit Jesus vor? Bin ich wie Jesus bereit, das tägliche Kreuz zu tragen? Stehe ich zu ihm in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, unter den Fremden? Wann verschweige ich, dass ich Christ bin? Wo habe ich zu leiden gehabt, weil ich zu Christus gehöre? Bleibe ich Jesus treu, wenn ich Schwierigkeiten erfahre und seelische oder körperlichen Schmerzen habe? Welche „Verfolgung“ hat mich im Glauben gestärkt? Glaube ich daran, dass mir bei Jesus nichts passieren kann?

3. Zeugnis

Jesus verlangt von uns, dass wir in der Verfolgung Zeugnis von ihm ablegen. Er hat ja Zeugnis vor seinem Vater abgelegt gerade dann, als er vor dem Gericht stand. Er wusste, welche Folgen seine Aussagen haben werden. Er hat sie aber nicht zurückgezogen: Gott ist mein Vater. Es wurden ihm die Worte und die Weisheit eingegeben, für die seine Feinde nur das Eine hatten: den Tod. Er wurde dafür gehasst, ausgepeitscht und getötet. Seine Zusage für die Jünger: „Euch wird kein Haar gekrümmt werden“, wurde doch erfüllt. Der Vater hat ihn dem Tod entrissen!

Bin ich bereit, Jesus zu verkünden, selbst wenn ich nicht danach gefragt werde? Bete ich zum Heiligen Geist um Weisheit, Rat und Mut? Lasse ich mich von ihm leiten? Höre ich aus seinen Eingebungen? Wie begegne ich meinen Feinden? Kann ich für sie beten? Kann ich mit Jesus leiden? Vertraue ich auf seinen Beistand? Aus welcher Not hat mich Jesus herausgerissen?

Lobpreis 

Mein Jesus, mein Retter,

keiner ist so wie du.

Lobpreis sei dir, jeden Tag mehr,

für deine große Liebe, Herr.

Mein Tröster, mein Helfer,

du bist mir Zuflucht und Kraft.

Alles in mir beugt sich vor dir.

Du bist hoch erhoben, Herr!

Ruft zu dem Herrn, alle Enden der Welt!

Ehre und Dank dem, der alles erhält.

Himmel und Erde erhebt ihn und singt,

wenn sein Name erklingt.

Wir preisen dich, du hast Großes getan.

Wir kommen vor dich und beten an.

Dank sei dir, Herr, du bist unvergleichlich gut.

Vorsatz

Ich stehe klar zu Jesus, wenn ich danach gefragt werde.

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Betrachtung zum 32. Sonntag im Jahreskreis C

2019/11/07 weniger...

Für immer beim Herrn sein…

In jener Zeit kamen einige von den Sadduzäern, die die Auferstehung leugnen, zu Jesus und fragten ihn: Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen. Nun lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos. Da nahm sie der zweite, danach der dritte, und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterließen keine Kinder, als sie starben. Schließlich starb auch die Frau. Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt. Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen. Die aber, die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten. Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind. Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt. Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig (Lk 20,27-38).

Gebet

Herr Jesus Christus, du nimmst jeden Menschen ernst. Du sprichst mit jedermann. Selbst wenn du die List unserer Herzen kennst. Jedem gibst du eine Chance, dir zu begegnen, mit dir zu sprechen. Du hoffst darauf, dass der Mensch dadurch zur Einsicht kommt und sein Denken ändern kann, dir vertrauen kann. Sende uns deinen Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit und des Verstandes, damit wir dich begreifen können. Heiliger Geist, komm auf uns herab und erneuere uns in der Tiefe unserer Herzen. Dring bis auf der Seele Grund, Heiliger Geist, und heile uns.

Persönliche Lektüre

Jesus, du hast Zeit für mich. Du nimmst dir Zeit für mich. Auch ich will da sein für dich. Ganz ehrlich will ich vor dir verweilen mit all meinen Fragen und Zweifeln. Ich blicke zum Himmel hinauf, der mich an mein letztes Ziel erinnert. Du wartest auf mich im Hause des Vaters. Du begleitest mich auf dem Weg dorthin. Schenke mir den Geist des Mutes, dass ich meinen Fragen nicht ausweiche, sondern sie ehrlich vor dir ausspreche. Erfülle mich mit dem Geist des Lebens. Und sprich zu meinem Herzen. Ich werde ruhig und still… Nun bin ich ganz dein…

Gedanken zur Betrachtung

  1. Ewig leben wollen… 

Wir Menschen entdecken in uns das Verlangen nach dem Ewigen, nach der Ewigkeit. Selbst der Tod soll kein Hindernis für dieses Verlangen sein. Die Frage ist nur, wie wir diese Ewigkeit verstehen. Damals wollten sich die Menschen einen Namen machen, der alles überdauert, an den sich die kommenden Generationen gerne erinnern würden. Die Juden wollten, dass sie in ihren Nachkommen weiterleben konnten. Darum war die Familie und die Fruchtbarkeit für sie so wichtig, dass sogar ein Bruder seinem Bruder nach dessen Tod Nachkommen verschaffen sollte. Viele wollen auch heute in diesem irdischen Leben „ewig“ bleiben, indem sie alles Mögliche tun, um fit zu bleiben. All diese menschlichen Bemühungen zerbrechen an der unausweichlichen Grenze des Irdischen, die Tod heißt. Der Mensch kann sich aber die Ewigkeit nicht verschaffen.

Verspüre ich in mir das Verlangen nach dem Ewigen? Ist es mir wichtig, den Nachkommen einen guten Namen zu hinterlassen? Was gebe ich an meine Nachkommen weiter? Akzeptiere ich den Tod als die Grenze des irdischen Lebens und den Übergang zum ewigen Leben? Bin ich mit den Verstorbenen über den Tod hinaus verbunden? Leben sie weiter in meinem Herzen?

2. Das Leben in Fülle 

Ja, wir wollen ewig Leben. Wir sehnen uns nach dem Leben in Fülle, nach diesem Leben, das nur Gott uns schenken kann. Er selbst hat uns ja das Leben geschenkt. Er selbst erhält uns am Leben. Er selbst will uns die Fülle dieses Lebens in der Ewigkeit schenken. Nach dem Tod werden wir alle zu neuem Leben auferstehen und nicht mehr sterben (keine Reinkarnation!). Als Kinder Gottes werden wir für immer in den Armen Gottes des Vaters bleiben. Wir erhalten Anteil am ewigen Leben und an der ewigen Liebe Gottes. Dies lässt uns das Irdische aus einer anderen Perspektive sehen.

Wie sieht heute mein Leben aus? Lebe ich wirklich, oder existiere ich nur? Kann ich das Leben geniessen? Was hindert mich, wirklich zu leben? Empfange ich das Leben aus der gütigen Hand Gottes? Denke ich an das ewige Leben? Glaube ich daran, dass Gott mich von den Toten auferwecken wird? Glaube ich daran, dass er mir Anteil an seinem ewigen Leben schenken wird? Freue ich mich auf die Ewigkeit?

3. Heute die Ewigkeit verkosten…

Jesus verrät uns das Geheimnis des Lebens: unser Gott ist der Gott von Lebenden. Er ist der lebendige Gott. Er ist die Quelle des Lebens selbst. Für ihn sind alle lebendig. Das bedeutet, dass wir nur dann Leben haben, in dem wir mit ihm in einer Beziehung bleiben. Er ist Gott für uns. Wenn wir Menschen für ihn sind, dann leben wir wirklich, dann leben wir die Ewigkeit, und zwar schon heute. Der Heilige Paulus sagt uns, dass wir im Himmel für immer bei Gott sein werden. Wenn wir also schon heute die Ewigkeit leben wollen, sollen wir beim Herrn bleiben, in seiner und aus seiner Gegenwart leben. Jede heilige Kommunion ist schon ein Vorgeschmack der Ewigkeit!

Woher schöpfe ich das Leben? Ist Gott wirklich die Quelle meines Lebens? Wie sieht heute meine Beziehung zu ihm aus? Lebe ich mein Leben mit Gott? Freue ich mich über seine Gegenwart? Erkenne ich ihn in jeder Kommunion? Freue ich mich darüber, dass der Himmel in meinem Herzen ist, wenn ich Jesus empfange? Lebe ich schon heute die Ewigkeit?

Lobpreis

Immer mehr von dir, immer mehr,

immer mehr sein wie du, immer mehr.

Immer mehr deine Worte verstehen,

deine Werke tun,

oh Herr, immer mehr.

Du bist ein Gott, der seine Kinder liebt,

der als ein Vater ihr Verlangen sieht.

Niemand und nichts kommt dir jemals gleich, oh Herr.

Du zeigst dich uns als ewig treuer Freund

und weißt genau wie unser Herz es meint.

Gib uns mehr von dir, immer mehr.

Vorsatz

Jeden Tag versuche ich aus Gott und mit Gott zu leben.

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"Die Erscheinung unserer Mutter auf dem Berg von La Salette ist keine neue Lehre, sondern eine neue Gnade. Sie ist die Offenbarung der Liebe und des Mitleids, die es für uns im Himmel gibt." So drückte sich 1854 Mgr. Ullathorne, Bischof von Birmingham in England, aus. Er stellte damit die untergeordnete Rolle jeder Erscheinung und ihre Bedeutung in der Geschichte unseres Heils fest.

LA SALETTE IST KEINE NEUE LEHRE.
ES IST EIN NEUER SCHWUNG, HIN ZU DEN GRUNDLAGEN DES GLAUBENS, EINE BEGEGNUNG, DIE NICHT VERPASST WERDEN DARF, EINE GNADE, AUF DIE DRINGEND EINGEGANGEN WERDEN


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