{"id":901,"date":"2015-05-01T09:00:27","date_gmt":"2015-05-01T07:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=901"},"modified":"2015-05-01T09:00:27","modified_gmt":"2015-05-01T07:00:27","slug":"betrachtung-zum-5-ostersonnntag-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=901","title":{"rendered":"Betrachtung zum 5. Ostersonnntag B"},"content":{"rendered":"<p><em>Frucht bringen k\u00f6nnen\u2026.<\/em><\/p>\n<p><em><sup>\u00a0<\/sup><\/em><\/p>\n<p><em>In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer.<\/em><\/p>\n<p><em>Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so k\u00f6nnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir k\u00f6nnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine J\u00fcnger werdet.<\/em> Joh 11,1-8<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Gebet:<\/em><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du bist nun bei mir. Du bist die Quelle des Lebens. Aus dir darf ich das Leben sch\u00f6pfen, Leben in F\u00fclle. Du belebst mich und schaffst mich neu. Danke, dass ich durch dich lebe. Danke, dass ich durch dich Kraft und Mut zum Leben bekomme. Danke, dass du mich gern hast. Danke, dass deine Liebe keinen Grenzen kennt. Ich will auf dich h\u00f6ren. Rede du nun zu mir! \u00d6ffne meine Ohren und mein Herz, dass ich deine Stimme vernehmen und verstehen kann. Schenke mir deinen Heiligen Geist, den inneren Meister des Lebens. Bete du in mir. Belebe mich heute neu. Ich warte auf dich!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Freue dich, dass Jesus heute zu dir kommt und mit dir sprechen und in dir bleiben will\u2026 H\u00f6re aufmerksam seinem Wort zu&#8230; Lass dich von ihm ansprechen\u2026 Verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die dich ber\u00fchren\u2026 Nimm dir Zeit daf\u00fcr. Sei still\u2026 Ruhe im Herrn aus!<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Gedanken zur Betrachtung:<\/em><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Ineinander bleiben\u2026<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Etwas Unglaubliches schl\u00e4gt uns Jesus vor: Er will nicht nur bei uns wohnen, wie es im Alten Testament heisst: <em>Meine Freude ist es, bei den Menschen zu wohnen<\/em>. Nein. Er geht noch weiter. Er will in uns bleiben und wir d\u00fcrfen in ihm bleiben. Wir d\u00fcrfen <\/strong><strong>e<\/strong><strong>ins und f\u00fcr immer untrennbar sein. Enger noch als die Ehepartner, die doch f\u00fcreinander da sind f\u00fcr immer und ewig, aber nur face to face. Jesus will aber, dass wir in-einander bleiben! Wir wollen gerne in Jesus eintauchen, weil wir ihn ja brauchen. Er will auch in uns eintauchen und uns von innen her verwandeln: unser Denken, Reden und Tun! Und damit haben wir M\u00fche. In der Kommunion empfangen wir ihn zwar, aber nur damit wir seine Gegenwart f\u00fcr uns sp\u00fcren k\u00f6nnen. Sind wir auch wirklich f\u00fcr ihn<\/strong><strong> da<\/strong><strong>? Gehen wir wirklich in-einander? Wenn nicht, dann haben wir kein Leben in uns. Getrennt von ihm k\u00f6nnen wir doch nichts vollbringen&#8230; Wirklich nichts!\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ist mir bewusst, was in jeder Kommunion geschieht? Lasse ich das Ineinander-gehen und Ineinander-bleiben zu? Wie lebe ich meinen Alltag mit Jesus? Lebe ich aus dieser inneren Beziehung zu Jesus? Bin ich daf\u00fcr dankbar, dass ich ihn habe? Lasse ich seine Liebe an mir und durch mich weiterwirken? Oder bleibe ich nur bei den \u00e4usseren Dingen, die ich mit dem Glauben verbinde?\u00a0Was ziehe ich vor: in-einander bleiben oder neben-einander wohnen?<\/strong><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Mich reinigen lassen\u2026<\/li>\n<\/ol>\n<p>Es gibt so viele Dinge, die uns hindern, in der Kommunion wirklich in-einander zu gehen\u2026 Wir bleiben aber in den guten H\u00e4nden des Vaters, der der Winzer ist. Er kennt bestens seinen Beruf. Er selber schneidet unfruchtbare Reben ab und reinigt sie. Keine einfache Aufgabe. Wir haben es nicht gern. Es tut ja weh. Wie fest halten wir an unseren alten Gewohnheiten? Wie viele Reben gibt es schon in unserem Leben, die seit Jahren keine Frucht mehr bringen\u2026 Der Vater reinigt uns durch sein Wort, das Jesus Christus selbst ist. Im Spiegel seines Wortes erkennen wir alles, was uns von ihm trennt, was uns hindert, ineinander zu gehen und Frucht zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kann ich mich den guten H\u00e4nden des Vaters anvertrauen und \u00fcberantworten? Bin ich bereit, alles Unfruchtbare meins Lebens abschneiden zu lassen? Was braucht noch in meinem Leben Reinigung? Auf welche schlechten Gewohnheiten soll ich verzichten? H\u00f6re ich gerne das Wort Gottes, das mein Leben in Frage stellt, mich befreit und mich reinigt?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Frucht bringen<\/strong>\u2026<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Winzer will nur das Eine f\u00fcr die Reben: sie sollen Frucht bringen. Darum m\u00fcssen sie am Weinstock bleiben. Darum m\u00fcssen sie gereinigt werden. Sie sollen ja reiche Frucht bringen, und zwar nicht f\u00fcr sich selbst. Durch ihre Frucht soll der Winzer, der himmlische Vater, verherrlicht werden. Von den Fr\u00fcchten profitieren die anderen, nicht wir selbst. Das ist die selbstlose Liebe, um die es hier geht. Ja, wir k\u00f6nnen reiche Frucht bringen, weil der Vater uns alles schenkt, um was wir ihn bitten werden. Durch sein Wort kennen wir ja seinen Willen. So kann er unsere Bitten nicht abschlagen.<\/p>\n<p>Welche Fr\u00fcchte habe ich in den vergangenen Wochen gebracht? Tue ich alles zur Ehre Gottes, oder um mich selbst zur Schau zu stellen? Wer profitiert von den Fr\u00fcchten meiner Arbeit? Kenne ich wirklich den Willen meines Vaters? Wohnt sein Wort in mir? Verlasse ich mich in allem auf den Weinstock (Jesus Christus) und den Winzer (den Vater im Himmel)?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Lobpreis: Bruder Klaus Gebet<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Mein Herr und mein Gott,<br \/>\nnimm alles von mir,<br \/>\nwas mich hindert zu dir.<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Herr und mein Gott,<br \/>\ngib alles mir,<br \/>\nwas mich f\u00fchret zu dir.<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Herr und mein Gott,<br \/>\nnimm mich mir<br \/>\nund gib mich ganz zu eigen dir<\/em>.<\/p>\n<p><em><br \/>\n<strong>Vorsatz:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ich bereite mich gut auf jede Kommunion vor! Ich werde bewusst Jesus und sein Wort in mir wohnen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frucht bringen k\u00f6nnen\u2026. \u00a0 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0},"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/901"}],"collection":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=901"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/901\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":902,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/901\/revisions\/902"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=901"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=901"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=901"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}