{"id":831,"date":"2015-03-28T08:13:01","date_gmt":"2015-03-28T07:13:01","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=831"},"modified":"2015-03-28T08:13:01","modified_gmt":"2015-03-28T07:13:01","slug":"betrachtung-zum-palmsonntag-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=831","title":{"rendered":"Betrachtung zum Palmsonntag B"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Hosanna! Gesegnet sei er\u2026<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Es war einige Tage vor dem Osterfest. Als sie in die N\u00e4he von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am \u00d6lberg, schickte Jesus zwei seiner J\u00fcnger voraus. Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor uns liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her! Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn; er l\u00e4sst ihn bald wieder zur\u00fcckbringen. Da machten sie sich auf den Weg und fanden au\u00dfen an einer T\u00fcr an der Stra\u00dfe einen jungen Esel angebunden, und sie banden ihn los. Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, den Esel loszubinden? Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man lie\u00df sie gew\u00e4hren. Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier, und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf der Stra\u00dfe aus; andere rissen auf den Feldern Zweigen von den B\u00fcschen ab und streuten sie auf den Weg. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der H\u00f6he! <\/em>(Mk 11, 1-10)<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Gebet:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus, ich begleite dich besonders in dieser Heiligen Woche auf deinem Weg. Du hast mich in deine Nachfolge berufen. Ich will dir treu bleiben. Ich will dir helfen, f\u00fcr dich da sein, wie du f\u00fcr mich da bist. Dein Freund will ich sein, dein Freund auf den du dich verlassen kannst\u2026 Hilf mir, bei dir zu bleiben, auf dich zu h\u00f6ren, dir zu dienen. Gib mir deinen Heiligen Geist, dass ich mit dir f\u00fchlen und leiden kann\u2026 Schenke mir Freude \u00fcber deine Gegenwart, \u00fcber dein Kommen zu uns, du K\u00f6nig Israels, du mein K\u00f6nig!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Freue dich, dass Jesus mit dir sprechen will, sein Leben mit dir teilen will\u2026 Lies aufmerksam sein Wort durch. Lass dich von ihm ansprechen\u2026 Verweile bei den Worten, S\u00e4tzen, Haltungen, die dich ber\u00fchren\u2026 Nimm dir Zeit daf\u00fcr. Sing dem Herrn vom ganzen Herzen\u2026<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Gedanken zur Betrachtung:<\/em><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Jesus schickte zwei seiner J\u00fcnger voraus.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir sind einige Tage vor dem Osterfest. Wir wollen es mit Jesus feiern, ihn selbst feiern: seinen Tod und seine Auferstehung. Wir hatten vierzig Tage der Fastenzeit, um uns darauf vorzubereiten. Wir taten Busse, fasteten, beteten, spendeten, und setzten uns f\u00fcr die anderen ein. All das hat einen Sinn, nur wenn wir, wie diese zwei J\u00fcnger, auch bereit sind, im Alltag auf Jesus zu h\u00f6ren und ihm zu gehorchen. Er sagt ihnen im Voraus ganz genau, was sie zu tun hatten, was sie dabei erlebten. Und sie h\u00f6rten auf ihn, weil sie seinem Wort vertrauten: sie gingen hin, banden den Esel los, antworteten den Fragenden und brachten den Esel zu Jesus. Das Wort Jesu erf\u00fcllte sich ganz. Jesu Wort ist immer glaubw\u00fcrdig. Er hatte nun ein Reittier, einen Esel, zur Verf\u00fcgung, auf dem er in die Stadt Jerusalem, \u00fcber die er einst geweint hat, einziehen konnte.<\/p>\n<p>H\u00f6re ich Jesus zu? Vertraue ich darauf, dass dieses sein Wort sich sicher auch in meinem Leben erf\u00fcllt? Wann habe ich das erfahren? Bin ich bereit, dem Wort Jesu in meinem Alltag zu gehorchen? Was hindert mich daran? Was ziehe ich lieber vor?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Der Herr braucht ihn.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wer ist denn dieser Jesus? Er l\u00e4sst von sich selbst sagen: der Herr. Das war der Titel, mit dem man Gott bezeichnete. Der Evangelist Markus gebraucht ihn nur einmal. Ja, Jesus ist der Herr. Er ist der Sohn Gottes. Und als solcher ist er dem Besitzer des Esels bekannt, der den J\u00fcngern dann erlaubt, seinen Esel mitzunehmen. An ihm erf\u00fcllt sich nun, was der Prophet Sacharja vorausgesagt hatte: <em>Sieh, dein K\u00f6nig kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist dem\u00fctig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin <\/em>(Sach 9,9). Jesus, der K\u00f6nig von Jerusalem, der Herr! Er bringt den Menschen die wahre Befreiung. Nicht eine Befreiung von den R\u00f6mern, von einer \u00e4usseren Gefangenschaft. Nein. Er bringt die wahre Befreiung von der S\u00fcnde, von dem, was unsere Freundschaft mit Gott und untereinander zerrst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Kenne ich Jesus wirklich? Was kann ich nur schwer von ihm annehmen? Ist er mein Herr, mein K\u00f6nig? Stehe ich zu ihm in den Stunden der Freude und des Gl\u00fccks, aber auch in den Stunden des Leidens, der Not? Bin ich bereit, seinen Weg meiner Rettung anzunehmen und ihn bis zum Kreuz zu begleiten? Stehe ich zum meinem gekreuzigten K\u00f6nig in der \u00d6ffentlichkeit oder sch\u00e4me ich mich des Kreuzes?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Hosanna in der H\u00f6he!<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die J\u00fcnger Jesu lassen ihre Herzen walten. Hier brauchen sie keine Belehrung. Von sich aus legen sie ihre Kleider auf den Esel oder breiten sie auf der Strasse aus, reissen auf den Feldern Zweige von den B\u00fcschen ab und streuen sie auf den Weg. Der K\u00f6nig kommt! Wir wollen ihn mit Hingabe empfangen. Mehr noch, sie rufen voll Freude: <em>Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der H\u00f6he! <\/em>Die J\u00fcnger freuen sich riesig, dass der verheissen Messias im Namen Gottes kommt, dass mit ihm ein neues Reich des Friedens kommt. Hosanna bedeutet im Alten Testament <em>Rette doch, Herr!<\/em>,<em> Hilf doch, Herr. <\/em>Im Neuen Testament wird es verstanden als <em>Gib <\/em><a href=\"http:\/\/www.bibelkommentare.de\/index.php?page=dict&amp;search_article=Segen&amp;ref_id=475&amp;mode=try1\"><em>Segen<\/em><\/a><em> dem Sohn <\/em><a href=\"http:\/\/www.bibelkommentare.de\/index.php?page=dict&amp;search_article=David&amp;ref_id=475&amp;mode=try1\"><em>David<\/em><\/a><em>s!, Gib Segen in der H\u00f6he! oder Sei gesegnet, Sohn Davids! <\/em>So begr\u00fcssen die J\u00fcnger ihren K\u00f6nig und Herrn. Die Zeit der Befreiung, der Rettung ist gekommen. Der Erl\u00f6ser ist da!<\/p>\n<p>Was kann ich spontan f\u00fcr Jesus tun? Freue ich mich auf sein Kommen zu mir? Wie empfange ich ihn am Palmsonntag? <em>Hosanna in der H\u00f6he!<\/em>, so singen wir nach der Pr\u00e4fation in der Eucharistiefeier. Kann ich es voll Freude und Zuversicht singen? Erwarte ich von ihm meine Rettung, eine sichere Hilfe f\u00fcr mein Leben? Kann ich mit meinem Herrn in die Karwoche Hand in Hand gehen? Er braucht mich\u2026 Kann er sich auf mich, seinen Freund, verlassen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Lobpreis:<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Ich seh den K\u00f6nig kommen<br \/>\nM\u00e4chtig und in Herrlichkeit<br \/>\nDie Erde bebt, die Erde bebt <\/em><\/p>\n<p><em>Ich seh, wie seine Gnade<br \/>\nUns von aller Schuld befreit<br \/>\nUnd jeder singt, und jeder singt <\/em><\/p>\n<p><strong><em>Hosanna, Hosanna, Hosanna in der H\u00f6he<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Ich sehe seine Gemeinde<br \/>\nDie ihn in der Welt bezeugt<br \/>\nUnd f\u00fcr ihn lebt, und f\u00fcr ihn lebt <\/em><\/p>\n<p><em>Ich sehe eine Erweckung<br \/>\nWenn wir ernsthaft um sie flehn<br \/>\nEs kann geschehn, es kann geschehn <\/em><\/p>\n<p><em>Heil mein Herz und mach es rein<br \/>\nLass Verborgenes f\u00fcr mich sichtbar sein<br \/>\nZeig mir, wie man liebt, so wie du mich liebst<br \/>\nLass mich f\u00fchln, was dein Herz bricht<br \/>\nIch will leben, Herr, ganz in deinem Licht<br \/>\nBis ich dann zu dir heimgeh in die Ewigkeit<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Hosanna, Hosanna, Hosanna in der H\u00f6he<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Vorsatz:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich bereite einen Palmzweig vor, mit dem ich Jesus am Palmsonntag willkommen heissen kann\u2026 Ich plane die Kar- und Ostertage mit Jesus. Er rechnet mit mir!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hosanna! Gesegnet sei er\u2026 Es war einige Tage vor dem Osterfest. Als sie in die N\u00e4he von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am \u00d6lberg, schickte Jesus zwei seiner J\u00fcnger voraus. 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