{"id":747,"date":"2015-03-06T14:47:11","date_gmt":"2015-03-06T13:47:11","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=747"},"modified":"2015-03-06T14:47:11","modified_gmt":"2015-03-06T13:47:11","slug":"betrachtung-zum-3-fastensonntag-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=747","title":{"rendered":"Betrachtung zum 3. Fastensonntag B"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Vaterhaus\u2026 <\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verk\u00e4ufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort sa\u00dfen. Er machte eine Gei\u00dfel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler sch\u00fcttete er aus, und ihre Tische stie\u00df er um. Zu den Taubenh\u00e4ndlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine J\u00fcnger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer f\u00fcr dein Haus verzehrt mich. Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen l\u00e4sst du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Rei\u00dft diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine J\u00fcnger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. W\u00e4hrend er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis \u00fcber den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.<\/em> (Joh 2, 13-25)FormularbeginnFormularende<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Gebet:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, ich darf dir in der Kirche, im Tempel begegnen. Du bist da! Ich danke dir, dass du hierauf mich wartest und Zeit f\u00fcr mich hast. Ich danke dir, dass du mir diese Fastenzeit schenkst, in der du mit ganz nahe bist. Ich danke dir, dass du mich herausforderst und mein Herz reinigen willst. Nimm mich in deine Arme, ziehe mich an dein Herz! Rede du zu meinen Ohren und zu meinem Herz. Gib mir deinen Heiligen Geist, dass er in mir wohne und in mir bete\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Freue dich, dass Jesus mit dir sprechen will\u2026 Lies aufmerksam sein Wort durch. Lass dich von ihm ansprechen\u2026 Verweile bei den Worten, S\u00e4tzen, die dich ber\u00fchren\u2026 Nimm dir Zeit daf\u00fcr. Sei still\u2026<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Gedanken zur Betrachtung:<\/em><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Das Kommen Jesu<\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus kommt mit mir in die Kirche, in den Tempel meines Herzens. Er kennt mich durch und durch. Er weiss, was im Menschen, in mir ist. Ich brauche keine Angst vor ihm zu haben. Ich muss nichts verstecken, verschweigen, verleugnen\u2026 Er nimmt mich an, wie ich gerade bin. Er liebt die Ehrlichkeit und die Wahrheit. Ich kann meine billigen Notl\u00fcgen und Rechtfertigungen beiseitelassen. Mit Jesus kann ich mein Leben bejahen und annehmen. Mit Jesus kann alles anders sein\u2026 Sein Kommen ist meine Freude und meine Zuversicht.<\/p>\n<p>Bin ich gerne in der Kirche, im Haus Gottes? Sp\u00fcre ich, dass mein Herz, meine Seele, der Tempel des Heiligen Geistes ist, dass Gott selbst in mir wohnt? Habe ich vielleichte Angst vor Gott, weil ich immer wieder versage und nicht perfekt bin? Was w\u00fcrde ich gerne vor ihm verbergen? Kann ich mich selbst annehmen wie ich bin? Kann ich dann eine Beziehung zu Gott aufbauen, wenn ich vor ihm nicht ehrlich bin? Ist Jesus meine Hoffnung auf eine bessere Zukunft?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Mein Handel mit Gott<\/li>\n<\/ol>\n<p>Markthalle und Vatershaus: zwei Bilder, die aufeinander prallen. Man kann st\u00e4ndig mit Gott handeln, verhandeln, abhandeln\u2026 Wie oft machen wir ja Gesch\u00e4fte mit Gott! Wir leisten etwas mit unseren Gebeten, Gottesdiensten, Versprechen, Vors\u00e4tzen und hoffen, dass Gott uns etwas daf\u00fcr schenkt: Gesundheit, Gl\u00fcck, Wohlergehen, Erf\u00fcllung unserer W\u00fcnsche, Segen, gute Noten, einen sicheren Arbeitsplatz usw., usf. So machen wir unsere Beziehung zu Gott zu einer Markthalle\u2026 Jesus geht es aber um den Vater und sein Haus! Ist das nicht viel wichtiger, viel wertvoller als ein Gesch\u00e4ftspartner und seine Markthalle? Wir k\u00f6nnen viele Jahre an Gott vorbei gehen und nie zu seinen Kindern werden. Wir k\u00f6nnen in seinem Haus verweilen und doch darin nicht wirklich zu Hause sein.<\/p>\n<p>Wie bete ich? Ist mein Gebet ein Gesch\u00e4ft mit Gott, eine Pflicht, ein Handel mit Gott? Oder kann ich doch in seinen Armen verweilen und bei ihm zu Hause sein? Bete ich, um einfach beim Vater zu sein, oder nur, um meine Gesch\u00e4fte zu machen? Wann habe ich mich bei Gott geborgen gef\u00fchlt? Kann ich Gott wirklich als meinen Vater, unser Vater bezeichnen?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Niederreissen lassen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Manchmal bauen wir unsere Fr\u00f6mmigkeit so sehr aus, dass es keinen Platz mehr f\u00fcr den Vater gibt! Wir sind dann so sehr mit unseren Gesch\u00e4ften besch\u00e4ftigt, dass wir den Vater und sein Haus nicht mehr wahrnehmen. Und doch geht es gerade darum: <em>Der Eifer f\u00fcr dein Haus verzehrt mich. <\/em>Es geht um das Haus des Vaters, um den Vater selbst! Wir m\u00fcssen lernen, den Vater mehr zu sch\u00e4tzen, bei ihm zu sein, ihn zu lieben, als all die Gaben, die wir jeden Tag in reicher F\u00fclle aus seiner Hand empfangen. Wir sind aber so sehr in auf uns fixiert und so sehr an die alten Gewohnheiten gebunden, dass wir uns selbst davon nicht befreien k\u00f6nnen. Wir brauchen Jesus, dass er uns hilft, Ordnung in den Tempel unseres Herzen und in unser Leben zu bringen. Selbst wenn das manchmal mit g\u00f6ttlicher Gewalt geschehen muss\u2026<\/p>\n<p>Was sch\u00e4tze ich mehr: Gott oder seinen Gaben? Bin ich wirklich eifrig, wenn es um meine Beziehung zu Gott, dem Vater geht? Wie gross ist meine Sehnsucht nach Gott? Was trennt mich noch von ihm? Lasse ich mich von ihm befreien? Lasse ich die Tempel des Stolzes, der Selbstsucht, der Lauheit, der schlechten Gewohnheiten niederreissen? Lass ich mich von Jesus befreien?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Lobpreis:<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich f\u00f6rdert zu dir.<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Vorsatz:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich versuche, mehr in die Kirche zu gehen, um Jesus zu begegnen. Ich versuche ehrlich zu sein zu mir selber, zu den anderen, zu Gott. Ich plane ein Beichtgespr\u00e4ch vor Ostern ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vaterhaus\u2026 Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. 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