{"id":6721,"date":"2026-04-25T11:35:13","date_gmt":"2026-04-25T09:35:13","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6721"},"modified":"2026-04-25T11:35:13","modified_gmt":"2026-04-25T09:35:13","slug":"betrachtung-zum-4-ostersonntag-im-jahreskreis-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6721","title":{"rendered":"Betrachtung zum 4. Ostersonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Die T\u00fcr zum Leben&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die T\u00fcr hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein R\u00e4uber. Wer aber durch die T\u00fcr hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm \u00f6ffnet der T\u00fcrh\u00fcter und die Schafe h\u00f6ren auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm geh\u00f6ren, einzeln beim Namen und f\u00fchrt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erz\u00e4hlte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die T\u00fcr zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und R\u00e4uber; aber die Schafe haben nicht auf sie geh\u00f6rt. Ich bin die T\u00fcr; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in F\u00fclle haben<\/i> (Joh 10,1-10).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du bist der gute Hirt. Bei dir fehlt es uns\u00a0an\u00a0nichts. Du sorgst f\u00fcr uns. Du leitest und begleitest\u00a0uns. Und wenn wir nicht weiter m\u00f6gen, tr\u00e4gst du uns auf deinen Schultern. Wenn wir uns aber verirren, gehst du uns nach, bis du uns findest. Jesus Christus, schenke uns deinen Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit und der Dankbarkeit. Er lasse uns Freude an dir erfahren und erf\u00fclle unseren Mund mit Lobpreis. Heiliger Geist, durchflute uns mit deinem Feuer! Entfache und schaffe uns neu!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich freue mich, dass Jesus, der gute Hirt, heute zu mir kommt und mit mir sprechen will\u2026 Ich h\u00f6re aufmerksam seinem Wort zu&#8230; Ich lasse mich von ihm ansprechen\u2026 Ich verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die mich ber\u00fchren\u2026 Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde still\u2026 Ja, ich freue mich \u00fcber den Herrn!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Diebe, R\u00e4uber und Fremde&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Irgendwie passen diese Leute nicht zum heutigen Evangelium vom guten Hirten. Jesus nennt sie aber bewusst beim Namen, weil sie eine grosse Gefahr f\u00fcr seine Herde (Kirche) darstellen. Diese\u00a0Menschen wollen nur stehlen, schlachten und vernichten. Sie weiden sich selbst,\u00a0statt\u00a0sich der\u00a0Sache Jesu, die ihnen anvertraut\u00a0worden\u00a0ist, anzunehmen. Ihnen geht es letztendlich um sich selbst. Sie haben eigene Vorstellungen von Gott und seiner Art, wie er die Menschen retten bzw. f\u00fcr sie da sein sollte. Statt Jesus, den gekreuzigten und auferstandenen\u00a0Herrn\u00a0zu verk\u00fcnden, reduzieren sie ihn auf einen Revolution\u00e4r in bestehenden Umst\u00e4nden und auf ein gutes Vorbild in der Sozialarbeit. Die Sakramente wie Taufe, Beichte oder Eucharistiefeier sind f\u00fcr sie keine echte Begegnung mehr mit dem Auferstandenen. Eigentlich m\u00fcssen sie sie nicht mehr haben, weil sie sich sowieso nur das aus dem kirchlichen Leben nehmen, was ihnen passt. So bestehlen sie die Gl\u00e4ubigen um die wahren Sch\u00e4tze der Kirche,\u00a0und vernichten damit das Leben, das \u00fcber den Tod hinausgeht. Schlimm ist es, wenn sie unsere Seelsorger sind\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit welchen Hirten (Seelsorgern) habe ich in der Kirche, in meiner Pfarrei, zu tun? F\u00fchren sie mich zu Jesus oder suchen sie nur die eigene Ehre? Was verk\u00fcnden\u00a0sie mir? Welches Bild von Gott vermitteln sie mir? F\u00fchren sie mich zum Glauben, zu\u00a0den Sakramenten, den sicheren Quellen der Gnade? Bete ich f\u00fcr sie? Habe ich den Mut, sie zurechtzuweisen? Bin ich f\u00fcr die guten Hirten dankbar? Bete ich um neue Berufungen zum Priesteramt?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Die Stimme des Hirten&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Beziehung zu Jesus, dem guten (sch\u00f6nen) Hirten besteht nur dann, wenn wir mit ihm reden, wenn wir auf seine Stimme h\u00f6ren. Das muss man aber erlernen. Erst dann kann man die richtige, eben seine Stimme erkennen und ihr folgen. Sie ist eine liebevolle und eine anspruchsvolle Stimme zugleich! Jesus kennt unsere Namen, wir sind f\u00fcr ihn nicht anonym und fremd! Er kennt unsere Lebensgeschichte und wei\u00df am besten, was uns guttut. Er spricht nicht nur sch\u00f6ne Worte. Er lebt sie und geht uns voraus. Er bahnt den Weg f\u00fcr uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie sieht meine heutige Beziehung zu Jesus, dem guten Hirten, aus? Wie oft sprechen wir miteinander? Kenne ich seine Stimme gut? Kann ich sie von anderen Stimmen unterscheiden? Habe ich die Bibel zu Hause? Lese ich darin regelm\u00e4\u00dfig (t\u00e4glich)? Wie versuche ich, meine Beziehung zum guten Hirten zu vertiefen? H\u00f6re ich nur die Stimme Jesu, oder folge ich ihm auch, wohin er geht? Freue ich mich dar\u00fcber, dass Jesus meinen Namen, meine Geschichte, kennt? Wie spreche ich seinen Namen aus? Lasse ich mich von ihm herausfordern und leiten?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Die T\u00fcr zum Leben&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">T\u00e4glich gehen wir durch viele T\u00fcren ein und aus. Manchmal wissen wir nicht, was uns hinter einer T\u00fcr erwartet. Manchmal ist es f\u00fcr uns schwer, an eine T\u00fcr anzuklopfen&#8230; Manchmal halten wir bewusst viele T\u00fcren verschlossen, um uns zu sch\u00fctzen. Jesus ist die einzige T\u00fcr zum Vater. Wer durch ihn hindurch geht, der wird gerettet, der findet gute Weiden, der wir das Leben selbst finden, das Leben in F\u00fclle, das ewige Leben. Warum? Weil\u00a0Jesus, der gute Hirt, durch seinen Tod und durch seine Auferstehung uns gerettet hat. Er ist immer bereit uns zu sch\u00fctzen und uns zu retten, wenn der B\u00f6se (der Wolf) uns schaden will.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche T\u00fcren\u00a0betrete ich jeden Tag? F\u00fchren sie mich zum wahren Leben? Welche T\u00fcren soll ich unbedingt verschlossen halten, weil sie mich immer wieder zu Fall bringen? An welche T\u00fcr soll ich heute anklopfen, mit wem einen Neuanfang wagen? Ist Jesus die einzige T\u00fcr, durch die ich hindurchgehen will? Habe ich bei ihm Rettung und Schutz erfahren? Wann? Wie? Wie schenkt mir\u00a0Jesus das Leben, das Leben in F\u00fclle? Habe ich Freude an diesem Leben?\u00a0Warum (nicht)?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Der Herr ist Mein Hirte, nichts fehlt mir<\/em><em><br \/>\nNichts fehlt mir bei dir<br \/>\nEr f\u00fcllt meinen Kelch mit Gen\u00fcge<br \/>\nNichts fehlt mir bei dir<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und alle deine Wege sind gut<\/em><em><br \/>\nDu wei\u00dft was du willst und du wei\u00dft was du tust<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ohne Angst, ohne Sorgen, ohne Gedanken an Morgen<\/em><em><br \/>\nGeb ich dir mein ja, heute neu mein ja<br \/>\nOhne Angst, ohne Sorgen, ohne Gedanken an Morgen<br \/>\nGeb ich dir mein ja, heute neu mein ja<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Der Herr ist mein Hirte, nichts fehlt mir<\/em><em><br \/>\nNichts fehlt mir bei dir<br \/>\nEr f\u00fcllt meinen Kelch mit Gen\u00fcge<br \/>\nNichts fehlt mir bei dir<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und alle deine Wege sind gut<\/em><em><br \/>\nDu wei\u00dft was du willst und du wei\u00dft was du tust<br \/>\nAlle deine Wege sind gut<br \/>\nDu wei\u00dft was du willst und du wei\u00dft was du tust<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ohne Angst, ohne Sorgen, ohne Gedanken an Morgen<\/em><em><br \/>\nGeb ich dir mein ja, heute neu mein ja<br \/>\nOhne Angst, ohne Sorgen, ohne Gedanken an Morgen<br \/>\nGeb ich dir mein ja, heute neu mein ja<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Denn gestern ist vergangen und morgen ist noch nicht<\/em><em><br \/>\nDoch heute will ich sagen ich liebe dich<br \/>\nIm hier und jetzt und jetzt und hier<br \/>\nIch vertraue dir einmal mehr<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gestern ist vergangen und morgen ist noch nicht<\/em><em><br \/>\nDoch heute will ich sagen ich liebe dich<br \/>\nIm hier und jetzt und jetzt und hier<br \/>\nIch vertraue dir einmal mehr<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und ich gib dir alles, ich gib dir alles hin<\/em><em><br \/>\nNimm mein Leben, nimm es ganz<br \/>\nNimm mein Leben, nimm es ganz<br \/>\nIch gib dir alles, ich gib dir alles hin<br \/>\nNimm mein Leben, nimm es ganz<br \/>\nNimm mein Leben, nimm es ganz<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bete jeden Tag f\u00fcr die Hirten der Kirche und um neue Berufungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die T\u00fcr zum Leben&#8230; In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die T\u00fcr hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein R\u00e4uber. 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