{"id":6686,"date":"2026-04-11T08:48:50","date_gmt":"2026-04-11T06:48:50","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6686"},"modified":"2026-04-11T23:20:19","modified_gmt":"2026-04-11T21:20:19","slug":"betrachtung-zum-sonntag-der-barmherzigkeit-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6686","title":{"rendered":"Betrachtung zum Sonntag der Barmherzigkeit A"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Der barmherzige Jesus&#8230;<\/strong><\/em><br \/>\nAm Abend dieses ersten Tages der Woche, als die J\u00fcnger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen T\u00fcren beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine H\u00e4nde und seine Seite. Da freuten sich die J\u00fcnger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die S\u00fcnden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Thomas, der D\u00eddymus genannt wurde, einer der Zw\u00f6lf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen J\u00fcnger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der N\u00e4gel an seinen H\u00e4nden sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der N\u00e4gel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine J\u00fcnger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen T\u00fcren, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine H\u00e4nde! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungl\u00e4ubig, sondern gl\u00e4ubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner J\u00fcnger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen (Joh 20,19-31).<\/p>\n<p><strong>Gebet<\/strong><br \/>\nHerr Jesus Christus, dein Erbarmen kennt keine Grenzen. Du kommst immer wieder auf uns zu, um unsere Herzen mit deiner Vergebung zu erreichen. Danke, dass du uns nie aufgibst. Danke, dass du so geduldig mit uns bist. Danke, dass wir f\u00fcr dich so unendlich wichtig sind. Danke, dass du alles f\u00fcr uns gewagt hast. Sende uns deinen Heiligen Geist, damit wir uns f\u00fcr deine Barmherzigkeit \u00f6ffnen und sie weiterschenken k\u00f6nnen. Mache uns lebendig und sende uns aus, zu allen, die dich heute brauchen. Komm, Heiliger Geist und durchgl\u00fche uns mit deinem Feuer. Entfache uns neu und mache uns zu freudenvollen Zeugen der Auferstehung Jesu!<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><br \/>\nJesus, du kommst nun zu mir. Du nimmst dir Zeit f\u00fcr mich, damit ich zum Glauben komme, im Glauben gest\u00e4rkt werde. Du bist mein Herr und mein Gott. Auch ich bin ganz da f\u00fcr dich. Rede du zu meinem Herzen. Lass mich dich ber\u00fchren. Heile mich von meinem Unglauben. Schenke mir den Geist der Freude, den Geist der St\u00e4rke, deinen Heiligen Geist! Hauche mich an, dass ich mich von dir befreien lasse von mir selbst&#8230;<\/p>\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><br \/>\n1. Mitten drin<br \/>\nDie J\u00fcnger Jesu sind zusammen. Sie haben Angst vor den Juden. Sie wollen nicht wie Jesus verfolgt und gekreuzigt werden. Sie sind am Ende. Ihr Meister war weg. Mehr noch, die Frauen berichteten, dass er lebe. Ihnen glaubt aber niemand. Pl\u00f6tzlich kommt Jesus in ihre Mitte und w\u00fcnscht ihnen Frieden. Er ist einfach da. Er zeigt ihnen seine H\u00e4nde und seine Seite. Sie machen eine wunderbare Erfahrung: Jesus, der Auferstandene ist da, mitten unter ihnen, mitten in ihren Problemen und Sorgen. Sie m\u00fcssen nichts verstecken. Sie m\u00fcssen nichts aussprechen, nichts zugeben. Er kennt sie ja durch und durch. Darum bringt er ihnen seinen Frieden, ein tiefes Vertrauen, dass er da ist und ihr Leben kennt, dass sie damit nicht allein fertig werden m\u00fcssen. Friede sei mit euch!<br \/>\nWovor habe ich Angst? Wer macht mir Angst? Spreche ich mit den Mitmenschen \u00fcber das, was mich besch\u00e4ftigt, was schwierig f\u00fcr mich ist? Kann ich mich vor der Gemeinschaft aussprechen? H\u00f6re ich auf das Zeugnis der anderen? Nehme ich es ernst? Wie gehe ich mit meinen Zweifeln und Krisensituationen um? Glaube ich daran, dass Jesus sie kennt? Freue ich mich dar\u00fcber, dass er bei mir ist? Nehme ich seinen Frieden wahr? Nehme ich ihn an? Wie f\u00fchle ich mich in der Gegenwart des auferstandenen Jesus?<br \/>\n2. Befreiung Gottes<br \/>\nJesus haucht seine J\u00fcnger an. Nicht nur sie d\u00fcrfen erfahren, dass er auferstanden sei. Von Jesus her ausgesandt, sollen die J\u00fcnger allen Menschen die Befreiung, die Vergebung der S\u00fcnden verk\u00fcnden und spenden. Jeder Mensch, der sich f\u00fcr diese Gabe \u00f6ffnet, darf die Barmherzigkeit Gottes erfahren, die allen zuteil werden will. Jesus, der barmherzige Herr, will die Menschen zu neuem Leben befreien, sie aus den Ketten der S\u00fcnden befreien und ihnen ein Leben im Frieden schenken. Nur Gott kann die S\u00fcnden vergeben, mit denen wir uns versklaven und vor den anderen verstecken wollen. Jeden Tag m\u00fcssen wir neu den Heiligen Geist empfangen, um erfahren zu k\u00f6nnen, dass die Barmherzigkeit Gottes jeden Morgen neu ist und auf uns wartet.<br \/>\nLebe ich aus dem Geist Gottes, aus dem Heiligen Geist? Wie oft bete ich um seine Gaben? Habe ich schon den Atem Gottes gesp\u00fcrt und an mir wirken lassen? Wann habe ich eine echte Befreiung von meinen S\u00fcnden erfahren? Kann ich mir selbst vergeben? Kann ich den Mitmenschen vergeben, Erbarmen mit ihnen haben? Habe ich heute Frieden im Herzen? Was verstecke ich schon lange vor den anderen, vor mir selbst, vor Gott? Was soll ich heute Gott anvertrauen, bekennen, um frei zu werden? Lasse ich mich heute vom barmherzigen Jesus befreien? Will ich wirklich frei werden?<br \/>\n3. Selig die Glaubenden<br \/>\nJesus hat Geduld mit uns Menschen. F\u00fcr ihn ist jeder wichtig. Er nimmt sich Zeit f\u00fcr jeden einzelnen (siehe Thomas!). Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg zum Glauben, zum Auferstandenen! Jesus preist aber jene selig, gl\u00fccklich, die ihm auch dann vertrauen, wenn sie keine Beweise haben, wenn sie seinem Wort vertrauen, wenn sie sich auf das Zeugnis der anderen verlassen. Wer glaubt, dass Jesus, der Messias, der Sohn Gottes ist, der hat das Leben in seinem Namen, der kommt zum Leben schon heute und wird einst zum Leben in der Ewigkeit erweckt. Mein Herr und mein Gott bist du, Jesus, du allein!<br \/>\nDanke ich Gott f\u00fcr seine Geduld mit mir? Traue ich dem Weg, auf den mich Jesus f\u00fchrt, zu? Kann ich die anderen auf dem Weg ihres Glaubens geduldig begleiten? Lasse ich sie ihren Weg mit Gott gehen? Wann hat mich Jesus im Glauben gest\u00e4rkt? Wodurch? Durch wen? Kann ich Jesus vor den anderen bezeugen? Ist Jesus f\u00fcr mich der Sohn Gottes? Wo zweifle ich noch an Gott und seiner Liebe? Kann ich heute trotz allem bekennen: Jesus, du bist meine Herr und mein Gott?<\/p>\n<p><strong>Lobpreis<\/strong><br \/>\nHier bin ich, klein vor deiner Herrlichkeit.<br \/>\nDeine Gnade hat mich befreit!<br \/>\nHier bin ich, kenne meine S\u00fcnde gut,<br \/>\ndoch du machst mich rein durch dein Blut.<\/p>\n<p>Ich fand ja die allergr\u00f6\u00dfte Liebe da,<br \/>\nwo du dein Leben gabst,<br \/>\ndas gr\u00f6\u00dfte Opfer warst.<\/p>\n<p>Majest\u00e4t, Majest\u00e4t,<br \/>\nich bin, wie deine Gnade mich fand,<br \/>\nleer und dennoch leb ich in deiner Hand.<\/p>\n<p>Hier bin ich, dem\u00fctig, weil du mich liebst.<br \/>\nVergeben kann ich, weil du vergibst.<br \/>\nHier bin ich, wei\u00df nur, dich verlangt nach mir,<br \/>\ngeheiligt durch das Feuer in dir.<\/p>\n<p>Majest\u00e4t, Majest\u00e4t,<br \/>\nver\u00e4ndert bin ich f\u00fcr alle Zeit in der<br \/>\nN\u00e4he deiner Herrlichkeit, Majest\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Vorsatz<\/strong><br \/>\nBeim Empfang jeder heiligen Kommunion bekenne ich immer: Mein Herr und mein Gott!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der barmherzige Jesus&#8230; Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die J\u00fcnger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen T\u00fcren beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 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