{"id":6549,"date":"2025-12-20T20:29:15","date_gmt":"2025-12-20T19:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6549"},"modified":"2025-12-20T21:11:01","modified_gmt":"2025-12-20T20:11:01","slug":"betrachtung-zum-4-adventssonntag-im-jahreskreis-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6549","title":{"rendered":"Betrachtung zum 4. Adventssonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><i><strong>Imm\u00e1nuel<\/strong><\/i><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete \u2013 durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht blo\u00dfstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. W\u00e4hrend er noch dar\u00fcber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, f\u00fcrchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn geb\u00e4ren; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen S\u00fcnden erl\u00f6sen. Dies alles ist geschehen, damit sich erf\u00fcllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn geb\u00e4ren und sie werden ihm den Namen Imm\u00e1nuel geben, das hei\u00dft \u00fcbersetzt: Gott mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich <\/i>(Mt 1,18-24).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Gebet: <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heiliger Josef, du gerechter Mann! Du hast schweigend den Willen des Herrn erf\u00fcllt und bist zum Pflegevater Jesu geworden. Du hast ihm ein Zuhause angeboten. Sei du jetzt bei uns. Hilf uns, ganz offen f\u00fcr Gott zu sein, der unter uns Menschen wohnen will. Hilf uns, dem Wort des Herrn zu lauschen und zu vertrauen. Erbitte auch f\u00fcr uns den Heiligen Geist, der uns erleuchtet und uns ermutigt, ganz Gott anzugeh\u00f6ren und mit ihm zu wohnen. Heiliger Geist, du Geist des Lebens, komm auf uns herab und sei du der Lenker und Vollender unseres Lebens.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre:<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mutter Maria, nimm mich an die Hand und f\u00fchre mich zu Jesus. Hilf mir, auf ihn zu h\u00f6ren und mit ihm tagt\u00e4glich zu leben. Du bist ja seine Mutter! Lehre mich, meinen Alltag mit Jesus zu gestalten. Erbitte mir das Feuer des Heiligen Geistes, der dich \u00fcberschattet hat. Mach mich ganz offen f\u00fcr deinen Sohn und sein Wort.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Gedanken zur Betrachtung:<\/em><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><u>Gott will Mensch werden&#8230; <\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott hat sich entschieden, Mensch zu werden. Er hat alles aufgegeben, um einer von uns zu werden und bei uns zu wohnen. Dazu sucht er Menschen, die ihm erm\u00f6glichen, unter uns zu weilen und zu wirken. Er zwingt sie nicht. Er erzwingt nichts. Voll Vertrauen geht er auf die Menschen zu und hofft, dass er bei ihnen gute Herzen findet, die bereit sind, ihm zu \u00f6ffnen, ihm eine Wohnung anzubieten. Gott, der Jesus heisst, will den Menschen sein Heil anbieten, sie von ihren S\u00fcnden retten. Wir Menschen verm\u00f6gen dies nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freue ich mich, dass Gott bei den Menschen wohnen will? Lasse ich ihn auch bei mir anklopfen? Wo brauche ich ihn, den Retter der Welt? Bin ich grunds\u00e4tzlich bereit, ihm eine Wohnung bei mir, in meinem Herzen anzubieten? Was hindert mich daran? Wann \u00fcberh\u00f6re ich gerne seine Anfragen? Warum? Verlange ich vor Weihnachten danach, dass Gott Mensch wird auch in mir?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><u>Dem Wort Gottes gehorchen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria und Josef haben ihre Pl\u00e4ne f\u00fcr das Leben gehabt. Sie lie\u00dfen aber Gott Anteil an ihrem Leben haben. Maria wusste genau, dass sie wegen ihrer Entscheidung gesteinigt werden kann. Das war die Strafe f\u00fcr einen Ehebruch. Denn sie war schon mit Josef verlobt. Dem Gesetz nach war sie Frau von Josef. Und doch hat sie sich auf Gott verlassen und ihm ihr Ja gegeben. Josef musste eigentlich Maria anklagen und sie steinigen lassen. Er kannte Maria und konnte nicht glauben, dass sie einen Ehebruch begehen konnte. Darum wollte es sie nicht blo\u00dfstellen. Er wollte sich zur\u00fcckziehen und ihr jede Schande ersparen. Damit waren seine Pl\u00e4ne durchkreuzt. Das fiel ihm sicher schwer. Er habe aber dem Plan Gottes schweigend zugestimmt und lie\u00df sich von Gott f\u00fchren. Durch ihren Gehorsam hat Gott Wohnung in ihren Herzen genommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche Pl\u00e4ne habe ich f\u00fcr das Leben? Bespreche ich sie mit Gott? Bin ich bereit, auf sein Wort zu h\u00f6ren? Hat er f\u00fcr meine Lebensplanung etwas zu sagen? Warum habe ich Angst, auf sein Wort zu h\u00f6ren? Wo habe ich mein Ja Gott gegeben? Darf er stets in meinem Herzen wohnen? Gibt es vielleicht Bereiche, wo ich ihn nicht gerne oder nie reinlasse? Welches Wort Gottes begleitet mich in der letzten Zeit? Gehorche ich Gott?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><em><u><i>Imm\u00e1nuel<\/i>\u2013 Gott ist mit uns <\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Imm\u00e1nuel \u2013 Gott ist mit uns. Das ist die wichtigste Botschaft f\u00fcr die Welt, f\u00fcr mich. Gott, der Liebe ist, weilt bei mir. Er bietet mir t\u00e4glich eine gute Gesellschaft: sich selbst. Er ist einfach da, da f\u00fcr mich. Ist das nicht mein Gl\u00fcck und meine Freude? Imm\u00e1nuel will mit mir sein. Er will alles mit mir teilen, wortw\u00f6rtlich alles! Darum ist es so wichtig, ihm Anteil an meinem ganzen Leben zu geben. Imm\u00e1nuel \u2013 Gott mit uns! Das wissen wir ja seit langem&#8230; Das leben wir aber wirklich vielleicht erst seit kurzem&#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist Gott f\u00fcr mich Imm\u00e1nuel? Glaube ich wirklich, dass er stets bei mir ist? Wie reagiere ich, wenn ich im Gottesdienst die Worte h\u00f6re: <em>Der Herr sei mit euch<\/em>? Antworte ich automatisch: <em>Und mit deinem Geiste!<\/em>, oder freue ich mich echt an Gottes Gegenwart? Kann ich meinen Alltag in der und aus der Gegenwart Gottes gestalten? Ich welchem Bereich meines Lebens soll ich heute Gott<em> Imm\u00e1nuel\u00a0<\/em>werden lassen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis: <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du allein kennst meine Gedanken,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du wei\u00dft, wie ich f\u00fchle,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du siehst meine Schranken und Ziele,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du wei\u00dft, was mir dann und wann fehlt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du allein siehst Zweifel und Sorgen,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>die Fragen auf Morgen,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du kennst meinen Weg und du wei\u00dft, wie ich lebe,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>bist Tag und Nacht da.<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Refrain:<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du bist bei mir, auch wenn ich dich heute nicht sp\u00fcre, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>bist bei mir, auch wenn ich mich in meinen Sorgen verliere.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du bist bei mir,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du bist bei mir, auch wenn ich dich heute nicht sp\u00fcre, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>bist bei mir, auch wenn ich mich in meinen Sorgen verliere.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du bist bei mir,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>ich dank dir daf\u00fcr.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du allein kennst W\u00fcnsche und Tr\u00e4ume,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du wei\u00dft was ich meine,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Doch nur du allein kennst den richtigen Weg,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du denkst gr\u00f6\u00dfer als ich.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du allein liebst mich immer weiter,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>auch wenn ich dich oft nicht verstehe<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du wei\u00dft, dass ich vieles falsch sehe,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>doch du l\u00e4sst mich nie los.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0Vorsatz:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich versuche jeden Tag mit dem <em>Immanuel <\/em>zu leben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Imm\u00e1nuel Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete \u2013 durch das Wirken des Heiligen Geistes. 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