{"id":6497,"date":"2025-10-17T21:54:23","date_gmt":"2025-10-17T19:54:23","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6497"},"modified":"2025-10-17T21:54:23","modified_gmt":"2025-10-17T19:54:23","slug":"betrachtung-zum-29-sonntag-im-jahreskreis-c-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6497","title":{"rendered":"Betrachtung zum 29. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Erh\u00f6rt Gott mein Gebet?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit sagte Jesus seinen J\u00fcngern durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten: In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht f\u00fcrchtete und auf keinen Menschen R\u00fccksicht nahm. In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Widersacher! Und er wollte lange Zeit nicht. Dann aber sagte er sich: Ich f\u00fcrchte zwar Gott nicht und nehme auch auf keinen Menschen R\u00fccksicht; weil mich diese Witwe aber nicht in Ruhe l\u00e4sst, will ich ihr Recht verschaffen. Sonst kommt sie am Ende noch und schl\u00e4gt mich ins Gesicht. Der Herr aber sprach: H\u00f6rt, was der ungerechte Richter sagt! Sollte Gott seinen Auserw\u00e4hlten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen z\u00f6gern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverz\u00fcglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden?<\/i> (Lk 18,1-8).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du bist da f\u00fcr uns. Du hast uns gern. Du erkl\u00e4rst uns die Geheimnisse deines Reiches. Du willst, dass wir in der Beziehung zu dir wachsen und sie stets pflegen. Erf\u00fclle uns neu mit der Kraft deines Geistes, denn ohne ihn k\u00f6nnen wir nichts tun. Entfache uns neu in der Liebe zu dir, damit wir unsere Herzen vor dir aussch\u00fctten k\u00f6nnen. Durchflute uns ganz mit deinem Heiligen Geist. Er selber bete und wirke in uns und durch uns. Heiliger Geist, \u00f6ffne uns f\u00fcr Jesus und sein Wort. Hilf uns, dieses Wort zu beherzigen und zu leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du bist mein Freund und meine Liebe. Du bist alles f\u00fcr mich. Im Gebet suche ich dich. Durch das Gebet sehne ich mich nach dir. Aus dem Gebet sch\u00f6pfe ich Kraft von dir. Hilf mir beten! Lehre mich beten! Sei du mein Meister im Beten. Sprich zu meinem Herzen. Ich will auf dich h\u00f6ren. Ergie\u00dfe deine Liebe in meinem Herzen, damit mein Gebet dir gefallen kann. Ich lasse mein Herz sprechen\u2026 Ich werde ruhig und still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p>1.<em> Im Kontakt mit Gott bleiben\u2026\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus erz\u00e4hlt uns ein Gleichnis, dass wir allezeit beten sollen. Darum geht es ihm. Wer liebt, der bleibt mit der geliebten Person 24 Stunden am Tag. Er will ja die geliebte Person bei sich haben und ihr seine Liebe beweisen. Er will sicher sein, dass auch er geliebt wird. Die Geliebten sind einfach f\u00fcreinander da, sie staunen \u00fcbereinander und freuen sich aneinander. Sie haben nie genug zueinander zu sagen und voneinander zu h\u00f6ren: \u201eIch liebe dich\u201c. Sie haben alles gemeinsam. Mehr noch, sie werden nie m\u00fcde, diese Liebe zu pflegen. Gerade das hei\u00dft allezeit zu beten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bete ich zu Gott? Wie oft tue ich das? Kann ich mit meinem Leben beten und stets in Kontakt mit Gott bleiben? Wie lebe ich das im Alltag? Tue ich es aus Liebe zu Gott? Wie pflege ich meine Liebe zu ihm? Wie oft sage ich Gott, dass ich ihn liebe? Freue ich mich \u00fcber seine Gegenwart und Liebe? Wann vergesse ich Gott? Warum? Was will ich ihm vorenthalten?<\/p>\n<p>2. <em>Im Bitten nicht nachlassen\u2026\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Beten sollen wir nicht nachlassen. Wir sollen im Gebet wie diese arme Witwe aus dem heutigen Evangelium ausharren. Sie wandte sich immer wieder mit ihrer Bitte an diesen r\u00fccksichtslosen Richter, der ihr Recht verschaffen konnte. Sie gab nicht nach, sie gab nicht auf. Sie war bereit, Tag und Nacht nach seiner Hilfe zu schreien. Dank ihrer Zudringlichkeit wurde sie erh\u00f6rt. So ist unser Gott. Wenn wir im Gebet nicht nachlassen, z\u00f6gert er nicht, uns Recht zu verschaffen, uns zu helfen, und zwar gratis. Wir k\u00f6nnen es weder verdienen noch erzwingen. Wir k\u00f6nnen es aber erbitten!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Habe ich meine festen Gebetszeiten? Bete ich nur in den Zeiten der Not? Rufe ich zu Gott Tag und Nacht f\u00fcr mich, f\u00fcr die anderen? Schreie ich zu Gott aus meiner Not, aus der Not der anderen? Wann werde ich versucht, mein Gebet aufzugeben? Wie hat sich mein Gebet im Laufe der Zeit ge\u00e4ndert? Ist mein Gebet die Sache des Herzens und nur eine sch\u00f6ne Gewohnheit? Wo habe ich in meinem Gebet nachgelassen?<\/p>\n<p>3. <em>An die Erh\u00f6rung glauben\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott h\u00f6rt immer jedes unserer Gebete. Und er erh\u00f6rt sie, wenn wir mit festem Vertrauen zu ihm rufen, wenn wir in unserem Herzen nicht zweifeln. Wer glaubt, der wurde schon erh\u00f6rt. Wer glaubt, der wartet sehns\u00fcchtig auf das Kommen Jesu. Wer glaubt, der hat keine Angst vor dem Tod. Im Gegenteil, er freut sich auf die Ewigkeit mit dem, der seine Seele liebt. Wie k\u00f6nnte Gott seine Auserw\u00e4hlten im Stich lassen? Das Gebet verwandelt unser Leben, damit wir die Welt verwandeln k\u00f6nnen. Sonst ist es kein Gebet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Glaube ich an die N\u00e4he Gottes? Glaube ich daran, dass er mich h\u00f6rt und erh\u00f6rt? Glaube ich wirklich, dass er mir alles schenken kann, worum ich ihn im Namen Jesu bitte? Verwandelt das Gebet mein Leben? Wird das Denken und Handeln Jesu zu meinem Denken und Handeln? Sehne ich mich nach Jesus? Warte ich auf sein Kommen in Herrlichkeit? Wie bereite ich mich darauf vor? Wann hat mich Jesus schon erh\u00f6rt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Mein Jesus, mein Retter,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>keiner ist so wie du.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Lobpreis sei dir, jeden Tag mehr,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>f\u00fcr deine gro\u00dfe Liebe, Herr.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Mein Tr\u00f6ster, mein Helfer,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du bist mir Zuflucht und Kraft.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Alles in mir beugt sich vor dir.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du bist hoch erhoben, Herr!<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ruft zu dem Herrn, alle Enden der Welt!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ehre und Dank dem, der alles erh\u00e4lt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Himmel und Erde erhebt ihn und singt,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>wenn sein Name erklingt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Wir preisen dich, du hast Gro\u00dfes getan.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Wir kommen vor dich und beten an.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Dank sei dir, Herr, du bist unvergleichlich gut.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bestimme feste Zeiten f\u00fcr mein pers\u00f6nliches Gebet und halte mich jeden Tag daran.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erh\u00f6rt Gott mein Gebet? In jener Zeit sagte Jesus seinen J\u00fcngern durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten: In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht f\u00fcrchtete und auf keinen Menschen R\u00fccksicht nahm. In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0},"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6497"}],"collection":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6497"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6497\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6498,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6497\/revisions\/6498"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}