{"id":6493,"date":"2025-10-10T13:49:37","date_gmt":"2025-10-10T11:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6493"},"modified":"2025-10-11T23:12:46","modified_gmt":"2025-10-11T21:12:46","slug":"betrachtung-zum-28-sonntag-im-jahreskreis-c-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6493","title":{"rendered":"Betrachtung zum 28. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Gott loben<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>Es geschah auf dem Weg nach Jerusalem: Jesus zog durch das Grenzgebiet von Sam\u00e1rien und Galil\u00e4a. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Auss\u00e4tzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und es geschah: W\u00e4hrend sie hingingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den F\u00fc\u00dfen Jesu auf das Angesicht und dankte ihm. Dieser Mann war ein Samar\u00edter. Da sagte Jesus: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, au\u00dfer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet <\/i>(Lk 17,11-19).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du bist unterwegs nach Jerusalem. Du kennst deinen Weg und dein Ziel. Du bist gekommen, um uns zu retten und zu heilen. Hilf uns, aufzubrechen aus uns selbst heraus auf dein gro\u00dfes Ziel hin. Ermutige uns, mit dir zu gehen und f\u00fchre uns zu den Menschen, die deine und unsere Hilfe brauchen. Heiliger Geist, du Geist des Mutes und der St\u00e4rke, treibe uns voran auf dem Weg des Heils. Sei du unser Licht und unsere Zuflucht. F\u00fchre uns zu Jesus, dem einzigen Heiland, dem einzigen Retter der Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, dich will ich loben und preisen. Dir m\u00f6chte ich mit allen Engeln und Heiligen spielen und singen. Nur du bist w\u00fcrdig, alle Ehre zu bekommen, nur du, unser Herr! \u00d6ffne meine Augen f\u00fcr deine G\u00fcte und offenbare mir dein Heil, damit mein Herz vom Lobpreis \u00fcberstr\u00f6mt wird. Herr, sprich zu mir und offenbare mir die Geheimnisse deiner Liebe. Dein Wort ber\u00fchre mein Inneres und schenke mir den Mut, mit dir neu anzufangen. Ich werde ruhig und still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p>1.<em> Die Not verbindet\u2026\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die zehn Auss\u00e4tzigen halten zusammen. Ihre Not verbindet sie. Da schauen sie nicht auf ihre Herkunft und Religion, selbst wenn die Juden und die Samariter einander hassten. Solange sie krank bleiben, halten sie zueinander, sie sind f\u00fcreinander da. Sie schlie\u00dfen niemanden aus. Im Gegenteil, sie wurden aus der Gesellschaft ausgeschlossen, um andere nicht mit ihrer unheilbaren Krankheit anzustecken. Sobald sie aber geheilt werden, gehen ihre Wege wieder auseinander: Neun Juden gehen in den Tempel, ein Samariter kehrt zu Jesus zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">K\u00f6nnen die Gesunden die Kranken wirklich verstehen? War ich schon in Not? Wie f\u00fchlte ich mich damals? Wer stand mir zur Seite? Welche Not hat mich mit den anderen zusammengeschweisst? Warum? Kann ich mich f\u00fcr die Menschen in Not \u00f6ffnen? Bin ich bereit, ihnen zu helfen? Wie lindere ich die eigene und die fremde Not?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2. <em>Zum Arzt kommen\u2026\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Auss\u00e4tzigen waren unheilbar krank. Niemand konnte und niemand wollte ihnen helfen. Gem\u00e4\u00df dem Gesetz mussten sie sich au\u00dferhalb der Stadt aufhalten und schon von weitem \u201eUnrein\u201c rufen, damit die Menschen nicht in ihrer N\u00e4he kommen konnten. Sonst konnten sie sich anstecken und rituell unrein werden. Die zehn Auss\u00e4tzigen haben es aber gewagt, zu Jesus zu kommen und ihn von der Ferne her, um Hilfe zu bitten. Nur er konnte sie wirklich heilen, er, Jesus. Sein Name hei\u00dft ja \u201eGott rettet\u201c, \u201cGott bringt Heil\u201c. Und er tut dies tats\u00e4chlich, indem er ihnen befiehlt, seinem Wort zu gehorchen. Auf dem Weg, den Jesus ihnen gewiesen hat, wurden sie geheilt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche Krankheiten plagen mich und meine N\u00e4chsten? Habe ich Angst vor den kranken Menschen? Kann ich f\u00fcr sie beten, mit ihnen beten? Bringe ich sie zu Jesus mit der innst\u00e4ndigen Bitte, dass er sie heile? Glaube ich daran, dass Jesus dies auch heute vermag? Rufe ich seinen heiligen Namen auf die Menschen herab? Gehorche ich dem Wort Gottes, um selber die Heilung zu erfahren?<\/p>\n<p>3. <em>Den lebendigen Gott loben\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einer der Geheilten kehrte zu Jesus zur\u00fcck, als er feststellte, dass er geheilt wurde. Er war aus Samarien. So durfte er eigentlich nicht in den Tempel hinein, wo die Priester waren. Er lobte aber Gott mit lauter Stimme. Er freute sich nicht nur an seiner Heilung, an der Gabe Gottes. Er ist zu dem Geber zur\u00fcckgekehrt. Er wollte Jesus, dem lebendigen Gott, die Ehre geben. Es gen\u00fcgte f\u00fcr ihn nicht, die Vorschriften zu erf\u00fcllen. Er wollte mehr zu dieser g\u00f6ttlichen Person finden, die ihn geheilt hat. Jesus richtete ihn auf und sandte ihn aus. Er lobte seinen Glauben, der sich in der Dankbarkeit f\u00fcr die erfahrene Gnade zeigte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Merke ich die Wunder Jesu in meinem pers\u00f6nlichen Leben? Bin ich ihm f\u00fcr sie dankbar? Kann ich Gott einfach loben, weil er da ist, weil er g\u00fctig ist, weil es ihn gibt? Kann ich Gott mit lauter Stimme und von ganzem Herzen preisen? Kann ich jeden Tag mit Maria ein pers\u00f6nliches Magnifikat f\u00fcr Gott singen? Vergesse ich nicht, Gott f\u00fcr die Erh\u00f6rung meiner Bitten zu danken? Danke ich Gott, dass ich ihm danken kann, dass ich an ihn glaube?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich will dich preisen Herr<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Viel mehr als bisher<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich will dich preisen Herr<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Viel mehr als bisher<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Dein Angesicht nur sehn<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Deine Werke recht verstehn<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich will dich preisen Herr<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>V\u00f6gel in der Luft loben dich<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>B\u00e4ume auf dem Feld erheben dich<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Auch ich lobe dich ich erhebe dich<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich will dich preisen Herr<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich will dich preisen Herr<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Viel mehr als bisher<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich will dich preisen Herr<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Viel mehr als bisher<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Dein Angesicht nur sehn<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Deine Werke recht verstehn<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich will dich preisen Herr<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeden Abend preise ich Gott f\u00fcr die empfangenen Gaben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott loben Es geschah auf dem Weg nach Jerusalem: Jesus zog durch das Grenzgebiet von Sam\u00e1rien und Galil\u00e4a. 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