{"id":6487,"date":"2025-10-03T09:24:03","date_gmt":"2025-10-03T07:24:03","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6487"},"modified":"2025-10-04T21:01:56","modified_gmt":"2025-10-04T19:01:56","slug":"betrachtung-zum-27-sonntag-im-jahreskreis-c-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6487","title":{"rendered":"Betrachtung zum 27. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>St\u00e4rke meinen Glauben!<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit baten die Apostel den Herrn: St\u00e4rke unseren Glauben! Der Herr erwiderte: Wenn ihr Glauben h\u00e4ttet wie ein Senfkorn, w\u00fcrdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Entwurzle dich und verpflanz dich ins Meer! und er w\u00fcrde euch gehorchen. Wenn einer von euch einen Knecht hat, der pfl\u00fcgt oder das Vieh h\u00fctet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Komm gleich her und begib dich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, g\u00fcrte dich und bediene mich, bis ich gegessen und getrunken habe; danach kannst auch du essen und trinken. Bedankt er sich etwa bei dem Knecht, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unn\u00fctze Knechte; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan<\/i> (Lk 17,5-10).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du bist unser Herr. Wir danken dir, dass du immer Zeit f\u00fcr uns hast und unsere Bitten erh\u00f6rst. Wir wollen dir vertrauen, und doch versagen wir dich immer wieder. Wir wollen dir alles zutrauen, und doch verlassen wir uns so oft auf unsere eigene Kraft. Herr, befreie uns von uns selbst und sende uns deinen Heiligen Geist. Nur in ihm werden wir stark. Nur er kann uns in die Tiefe des Glaubens leiten und begleiten. Komm, Heiliger Geist, wirke unter uns, wirke an uns. Komm und st\u00e4rke unseren Glauben. Lass uns nicht allein, Heiliger Geist. So sehr brauchen wir dich\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, erh\u00f6re meine Bitte: St\u00e4rke mich im Glauben. Ich will mich dir ganz anvertrauen. Schenke mir Kraft und Mut dazu. Nimm jeden Zweifel von mir weg. Schenke mir ein kindliches Herz, das dir alles zutraut ohne Wenn und Aber. \u00d6ffne mich f\u00fcr dein befreiendes Wort und verwandle mich in dich. Herr, sprich mein Leben mit deinem guten Wort an. Ich werde ruhig und still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p>1. Herr, st\u00e4rke meinen Glauben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Apostel Jesu sp\u00fcrten, dass der Glaube nicht einfach ist. Die Anforderungen Jesu waren klar und deutlich. Vielleicht erfuhren sie schon, wir schwierig ist es, den Glauben im Alltag zu leben. Immer wieder erfuhren sie beides: Begeisterung und Zweifel. Sie tr\u00e4umten von den ersten Pl\u00e4tzen im Reich Gottes und doch mussten sie erfahren, dass die Menschen sie ablehnen. Sie sollten die Gesandten Jesu sein, in seinem Namen handeln, und doch stie\u00dfen sie immer wieder an ihre Grenzen. Daher diese Bitte: Herr, st\u00e4rke unseren Glauben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Glaube ich an Jesus? Vertraue ich ihm ohne Wenn und Aber? Was macht mir Freude am Glauben? Bin ich Gott, dankbar, dass ich glauben kann? Wie lebe ich ihn im Alltag? Lasse ich mich von ihm leiten und bestimmen? Ist der Glaube f\u00fcr mich eine lebendige Beziehung zu Jesus? Wie pflege ich sie im Alltag? Wie oft bitte ich Jesus, dass er mich im Glauben st\u00e4rke?<\/p>\n<p>2. Mein Glaube ist wie ein Senfkorn\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Den Glauben kann man nicht mit unseren Ma\u00dfst\u00e4ben messen. Jesus vergleicht ihn mit einem Senfkorn, mit einem der kleinsten K\u00f6rner der Welt. Wenn jemand so einen Glauben hat, das hei\u00dft Gott fest vertraut ohne jeglichen Zweifel, der kann Wunder tun. Der Glaube setzt n\u00e4mlich Vertrauen voraus. Ich vertraue Jesus und darum verlasse ich mich auf ihn und sein Wort. Dann kann er alles f\u00fcr mich tun. Ich muss aber meine Grenzen erkennen und mich dem Anderen ausliefern, in die Arme Jesu wie ein Kind fallen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie gro\u00df ist heute mein Glaube? Was oder wer hindert mich zu glauben? Kann ich Jesus wirklich voll und ganz vertrauen? Kann ich alles von ihm erbitten? Glaube ich, dass er alles tun kann nicht nur f\u00fcr die anderen, sondern auch f\u00fcr mich? Habe ich schon die Kraft des Glaubens erfahren? Wann und wie? In welchen Situationen ist es schwer f\u00fcr mich, mich Jesus anzuvertrauen? Warum?<\/p>\n<p>3. Mein Alltag aus dem Glauben<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Glaube ist ein Geschenk Gottes. Wir k\u00f6nnen es nicht erzwingen. Wir d\u00fcrfen es mit Dankbarkeit annehmen. Wenn wir uns aber entscheiden zu glauben, dann hat dies seine Folgen. Wir sind aufgefordert wie Jesus zu leben, der sich zum Diener aller gemacht hat. Wir sind eingeladen, unser Leben f\u00fcr die anderen selbstlos hinzugeben. Ja, wenn wir glauben, dann m\u00fcssen wir auch unseren Alltag gem\u00e4\u00df unserem Glauben gestalten. Ist es nicht sch\u00f6n, 24 Stunden am Tag mit Jesus zu leben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bitte ich um das Geschenk des Glaubens f\u00fcr mich und f\u00fcr die anderen? Bin ich in meinem Glauben konsequent? Kann ich wie Jesus den anderen dienen? Ist mein Dienst selbstlos? Was tue ich gerne f\u00fcr Jesus? Erkenne ich ihn in den anderen? Wie oft denke ich an Jesus am Tag? Liebe ich ihn von ganzem Herzen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Komm und lobe den Herrn, meine Seele sing\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>bete den K\u00f6nig an\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Sing wie niemals zuvor, nur f\u00fcr Ihn\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und bete den K\u00f6nig an\u00a0<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Komm und lobe den Herrn, meine Seele sing<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Sing wie niemals zuvor, nur f\u00fcr Ihn<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ein neuer Tag und ein neuer Morgen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>und wieder bring ich dir mein Lob<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Was auch vor mir liegt und was immer auch geschehen mag<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>lass mich noch singen, wenn der Abend kommt<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Komm und lobe den Herrn, meine Seele sing<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Sing wie niemals zuvor, nur f\u00fcr Ihn<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du liebst so sehr und vergibst geduldig<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>schenkst Gnade, Trost und Barmherzigkeit<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Von deiner G\u00fcte will ich immer singen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>zehntausend Gr\u00fcnde gibst du mir daf\u00fcr<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Komm und lobe den Herrn, meine Seele sing<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Sing wie niemals zuvor, nur f\u00fcr Ihn<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und wenn am Ende die Kr\u00e4fte schwinden<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>wenn meine Zeit dann gekommen ist<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>wird meine Seele dich weiter preisen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>zehntausend Jahre und in Ewigkeit<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Komm und lobe den Herrn, meine Seele sing<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Sing wie niemals zuvor, nur f\u00fcr Ihn<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeden Tag danke ich Gott f\u00fcr das Geschenk des Glaubens\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St\u00e4rke meinen Glauben! 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