{"id":6397,"date":"2025-07-14T11:45:59","date_gmt":"2025-07-14T09:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6397"},"modified":"2025-07-19T06:50:48","modified_gmt":"2025-07-19T04:50:48","slug":"betrachtung-zum-16-sonntag-im-jahreskreis-c-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6397","title":{"rendered":"Betrachtung zum 16. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Jesus zu Gast bei mir<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hie\u00df. Maria setzte sich dem Herrn zu F\u00fc\u00dfen und h\u00f6rte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, k\u00fcmmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein \u00fcberl\u00e4sst? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und M\u00fchen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gew\u00e4hlt, der wird ihr nicht genommen werden<\/i> (Lk 10,38-42).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus. Sch\u00f6n, dass du bei uns vorbeikommst! Auch wir wollen dich freundlich aufnehmen. Die T\u00fcr unserer H\u00e4user steht dir weit offen. Komm herein und sei unser Gast! Erf\u00fclle uns neu mit der Kraft deines Heiligen Geistes. Sende ihn auf uns herab. Heiliger Geist, durchflute unsere Herzen. Mach uns ganz offen f\u00fcr dich. Entfache uns und verbrenne in uns alles, was uns zu Jesus hindert. Hilf uns seine Gegenwart und sein Wort zu beherzigen und nach ihm zu leben. Komm auf uns herab, Heiliger Geist! Komm mit deinem Feuer und deiner Kraft! Komm, Heiliger Geist!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du bist bei mir zu Hause. Ich freue mich sehr \u00fcber deine Gegenwart! Du bist mein Meister. Lehre mich die Kunst des Lebens. \u00d6ffne meine Ohren und mein Herz f\u00fcr dein Wort. Dein Wort ist Leben. Ich verweile bei deinen Worten oder S\u00e4tzen, die mich pers\u00f6nlich ansprechen. Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde ruhig und still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p>1. Freunde Jesu<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus kommt nach Bethanien. Dort wohnen seine Freunde Maria, Marta und Lazarus. So nimmt ihn Marta freundlich auf. Sie \u00f6ffnet die T\u00fcr ihres Hauses f\u00fcr Jesus. Er l\u00e4sst sich einladen. Auch er braucht Freunde, echte Freunde. Kurz vor seinem Tod wird er immer wieder nach Bethanien (etwa 3 km von Jerusalems Zentrum entfernt) hinausgehen, um bei Maria, Marta und Lazarus zu bleiben, mit ihnen zu reden, sich ihnen anzuvertrauen. Kann man sich einen besseren Freund vorstellen als Jesus selbst?\u00a0<em>Ihr seid meine Freunde<\/em>, sagt er heute zu uns!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freue ich mich \u00fcber das Kommen Jesu in meine Welt? Lade ich ihn in mein Haus ein? Habe ich Zeit f\u00fcr ihn? Bin ich sein Freund? Will ich diese Freundschaft pflegen und vertiefen? Vertraue ich mich Jesus an? Lasse ich zu, dass Jesus sich mir anvertraut? Findet Jesus bei mir immer eine freundliche Aufnahme, ein offenes Ohr, ein warmes Herz? Ziehe ich eine menschliche Freundschaft der Freundschaft mit Jesus vor? Warum?<\/p>\n<p>2. F\u00fcr Jesus sorgen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Marta sorgt f\u00fcr Jesus. Sie bereitet feines Essen vor, deckt den Tisch. So einen Ehrengast, so einen Freund will sie bestens empfangen. Ja, sie sorgt f\u00fcr Jesus selbst! Sie bedient ihn! Darin ahmt sie ihn nach! Er hat ja selbst gesagt, dass er nicht gekommen sei, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen. Ihr Problem liegt aber darin, dass sie so sehr von ihrer Arbeit in Anspruch genommen ist, dass sie keine Zeit mehr hat, einfach bei Jesus zu bleiben und mit ihm zu sprechen. Mehr noch, sie will sogar ihre Schwester Maria von dem Wichtigsten abbringen, vom H\u00f6ren auf das Wort des Herrn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sorge ich f\u00fcr Jesus in meinen Schwestern und Br\u00fcdern? Arbeite ich gern, um das t\u00e4gliche Brot zu verdienen? Sehe ich Jesus selbst sowohl in meinen N\u00e4chsten wie auch in den Fremden? Wen bediene ich gerne? Warum? Wem will ich nicht dienen? Lasse ich mich von meiner Arbeit, von meiner M\u00fche ganz in Anspruch nehmen, so dass ich f\u00fcr die Menschen um mich keine Zeit mehr habe? Lasse ich zu, dass die anderen im Gebet Zeit f\u00fcr Jesus \u201everlieren\u201c?<\/p>\n<p>3. Auf Jesus h\u00f6ren<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria sa\u00df zu den F\u00fcssen Jesu und h\u00f6rte seinen Worten zu! Was sagte ihr Jesus? Was vertraute er ihr an? Das wissen wir nicht. Das Eine erfahren wir aber, dass gerade sie, Maria, das Bessere und Notwendigere gew\u00e4hlt hat. Mehr noch, niemand soll sie dabei st\u00f6ren, niemand kann ihr Gl\u00fcck stehlen. Jesus selbst nimmt sie in seinen Schutz. Ist in der Freundschaft nicht das viel wichtiger, dass wir einfach f\u00fcreinander ganz da sind, als dass wir genug zu essen haben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie oft am Tag sitze ich zu den F\u00fcssen Jesu? H\u00f6re ich gerne seinem Wortw\u00f6rtlich zu? Was hat mir Jesus in der vergangenen Woche anvertraut? Ist es meine Freude, ein\/e Freund\/in Jesu zu sein? Bestimme ich bewusst Zeit f\u00fcr das Bessere und Notwendigere? Wie oft lese ich die Bibel? Bewahre ich das Wort Jesu in meinem Herzen? Wie setze ich sein Wort konkret um?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Immer mehr von dir, immer mehr,<br \/>\nimmer mehr sein wie du, immer mehr.<br \/>\nImmer mehr deine Worte verstehen,<br \/>\ndeine Werke tun, oh Herr, immer mehr.<br \/>\nDu bist ein Gott, der seine Kinder liebt,<br \/>\nder als ein Vater ihr Verlangen sieht.<br \/>\nNiemand und nichts kommt dir jemals gleich, oh Herr.<br \/>\nDu zeigst dich uns als ewig treuer Freund<br \/>\nund wei\u00dft genau wie unser Herz es meint.<br \/>\nGib uns mehr von dir, immer mehr.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeden Tag sitze ich eine fixe Zeit zu den F\u00fcssen Jesu und h\u00f6re seinem Wort zu!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesus zu Gast bei mir In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hie\u00df. Maria setzte sich dem Herrn zu F\u00fc\u00dfen und h\u00f6rte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. 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