{"id":6366,"date":"2025-06-27T17:41:15","date_gmt":"2025-06-27T15:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6366"},"modified":"2025-06-27T17:41:15","modified_gmt":"2025-06-27T15:41:15","slug":"betrachtung-zum-13-sonntag-im-jahreskreis-c-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6366","title":{"rendered":"Betrachtung zum 13. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Mit Jesus auf dem Weg\u2026<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>Als sich die Tage erf\u00fcllten, dass er hinweggenommen werden sollte, fasste Jesus den festen Entschluss, nach Jerusalem zu gehen. Und er schickte Boten vor sich her. Diese gingen und kamen in ein Dorf der Samar\u00edter und wollten eine Unterkunft f\u00fcr ihn besorgen. Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war. Als die J\u00fcnger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel f\u00e4llt und sie verzehrt? Da wandte er sich um und wies sie zurecht. Und sie gingen in ein anderes Dorf. Als sie auf dem Weg weiterzogen, sagte ein Mann zu Jesus: Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die F\u00fcchse haben H\u00f6hlen und die V\u00f6gel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst weggehen und meinen Vater begraben! Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verk\u00fcnde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich Abschied nehmen von denen, die in meinem Hause sind. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zur\u00fcckblickt, taugt f\u00fcr das Reich Gottes<\/i> (Lk 9,51-62).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr, du kennst deinen Weg. Du beschreitest ihn mutig. Mit ganzer Entschiedenheit gehst du deinem Ziel entgegen. Danke, dass wir dir folgen d\u00fcrfen, dass du uns in deine Nachfolge gerufen hast, dass wir uns dir anschlie\u00dfen d\u00fcrfen. Schenke uns ein h\u00f6rendes Herz, damit wir deinen Weg begreifen und ihn mit dir gehen. Erleuchte und ermutige uns mit deinem Heiligen Geist, dass wir nicht verzagen, sondern auf dich vertrauen. Heiliger Geist, stehe uns bei. Schenke uns ein gro\u00dfes Herz, das bereit ist, Jesus radikal, ohne Wenn und Aber, zu folgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du rufst mich zu dir und sendest mich aus. Ich darf dein Freund sein. Lass mich das Gespr\u00e4ch mit dir nicht aufgeben. Im Gegenteil, lass mich deine Worte verstehen und sie in die Tat umsetzen. Ich h\u00f6re dir gerne zu. Sprich, Herr, denn dein Diener h\u00f6rt. Ich verweile bei Worten oder S\u00e4tzen, die mich pers\u00f6nlich ansprechen. Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde ruhig und still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p>1. Jesus geht nach Jerusalem<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus kennt seinen Weg. Er wei\u00df, wann die Stunde schl\u00e4gt, um den Weg entschieden zu gehen. Am Ende dieses Weges ist die Aufnahme in den Himmel. Jesus wei\u00df aber, dass dieser Weg durch das Kreuz und Leiden hin bis zur Auferstehung f\u00fchrt. Er entscheidet sich diesen Weg zu gehen und er geht ihn auch. In allem vertraut er auf seinen Vater, der ihn gesandt und beauftragt hat. Die J\u00fcnger d\u00fcrfen ihn begleiten und von ihm lernen, was auf diesem Weg Gottes gilt. Die Menschen werden auch heute von Jesus eingeladen, diesen Weg zu gehen. Eines ist sicher: Jesus geht mit. Er kennt den Weg und das Ziel. Mit ihm d\u00fcrfen wir unterwegs sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kenne ich Jesus wirklich und seinen Weg? Kann ich akzeptieren, dass dieser Weg durch das Leiden bis hin zur Auferstehung f\u00fchrt? Lebe ich wie Jesus nach dem Plan unseres himmlischen Vaters? Will ich Jesus folgen, auch auf dem Weg des Kreuzes? Lasse ich mich von Jesus auf meinem Lebensweg begleiten? Wo ist mein Jerusalem? Glaube ich an den Sieg Jesu in allem, auch wenn es schmerzlich ist? Glaube ich an meine Aufnahme in den Himmel, an das ewige Leben beim Vater?<\/p>\n<p>2. Ablehnung und Barmherzigkeit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Weg Jesu ist nicht einfach. Er will eine Unterkunft bei den Samaritern finden. Seine J\u00fcnger sollen sie besorgen. Die Samariter lehnen ihn aber ab, weil er Jude ist. Die Samariter und die Juden hassten einander. Jesus wird verworfen. Seine J\u00fcnger wollen dies aber nicht ohne Antwort lassen. Am liebsten w\u00fcrden sie ihre Feinde mit Feuer vom Himmel vernichten. Jesus schaut sie aber an und weist sie zurecht. Er achtet den freien Willen der Menschen. Er erzwingt nichts. Er kann geduldig warten. Er wird nach seiner Auferstehung auch bei den Samaritern Aufnahme (Glauben) finden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seit wann begleite ich Jesus auf seinem Weg? H\u00f6re ich auf ihn? Tue ich das, was er mir auftr\u00e4gt? Setze ich mich wirklich f\u00fcr seine Sache ein? Wo suche ich noch mich selbst? Wurde ich schon als Christ\/in von den anderen abgelehnt? Warum? Wie habe ich dies ertragen? Versp\u00fcrte ich dann Rachegef\u00fchle in mir? Kann ich f\u00fcr die Menschen beten, die mich ablehnen? Lass ich den Menschen Zeit, sich f\u00fcr Jesus zu entscheiden? Wen lehne ich ab? Warum?<\/p>\n<p>3. Radikalit\u00e4t in der Nachfolge<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus geht seinen Weg weiter. Er l\u00e4sst sich von niemanden und nichts entmutigen. Er ist radikal in seiner Entscheidung! Das Gleiche verlangt er auch von allen, die ihm wirklich nachfolgen wollen. Er ist unterwegs und hat keine Wohnung. Die Sendung des Vaters ist f\u00fcr ihn viel wichtiger als die irdische Sorge f\u00fcr eine Unterkunft und ein bequemes Bett f\u00fcr die Nacht\u2026 Was an erster Stelle kommen soll, beinhaltet f\u00fcr Jesus nichts Irdisches, sondern nur den Willen des Vaters. Als erstes kommt das Reich Gottes und erst dann folgt alles andere. Jesus wartet nicht auf eine Erbschaft nach dem Tod der Familienangeh\u00f6rigen und l\u00e4sst sich auch von ihnen nicht beeinflussen. Er hat die Hand an den Pflug des Vaters gelegt und blickt nicht zur\u00fcck. Die Vergangenheit bleibt f\u00fcr ihn Vergangenheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was entmutigt mich, Jesus jeden Tag zu folgen? Was hindert mich auf diesem Weg? Darf Jesus immer eine Wohnung in meinem Herzen haben? Welche Priorit\u00e4ten habe ich? Kommt Jesus und seine Sache immer zuvor bei meinen Entscheidungen, in meinem Alltag? Bin ich frei im Umgang mit Geld? Von wem lass ich mich beeinflussen? Verk\u00fcnde ich das ganze Evangelium oder nur das, was die Menschen h\u00f6ren wollen? Habe ich den Mut, Jesus radikal zu folgen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Immer mehr von dir, immer mehr,<br \/>\nimmer mehr sein wie du, immer mehr.<br \/>\nImmer mehr deine Worte verstehen,<br \/>\ndeine Werke tun, oh Herr, immer mehr.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du bist ein Gott, der seine Kinder liebt,<br \/>\nder als ein Vater ihr Verlangen sieht.<br \/>\nNiemand und nichts kommt dir jemals gleich, oh Herr.<br \/>\nDu zeigst dich uns als ewig treuer Freund<br \/>\nund wei\u00dft genau wie unser Herz es meint.<br \/>\nGib uns mehr von dir, immer mehr.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus kommt immer zuerst in meinem Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Jesus auf dem Weg\u2026 Als sich die Tage erf\u00fcllten, dass er hinweggenommen werden sollte, fasste Jesus den festen Entschluss, nach Jerusalem zu gehen. 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