{"id":6359,"date":"2025-06-19T08:43:09","date_gmt":"2025-06-19T06:43:09","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6359"},"modified":"2025-06-21T06:23:20","modified_gmt":"2025-06-21T04:23:20","slug":"betrachtung-zum-fronleichnam-im-jahreskreis-c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6359","title":{"rendered":"Betrachtung zum Fronleichnam im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Mich verwandeln lassen<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit redete Jesus zum Volk vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften. Als der Tag zur Neige ging, kamen die Zw\u00f6lf und sagten zu ihm: Schick die Leute weg, damit sie in die umliegenden D\u00f6rfer und Geh\u00f6fte gehen, dort Unterkunft finden und etwas zu essen bekommen; denn wir sind hier an einem abgelegenen Ort. Er antwortete ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten: Wir haben nicht mehr als f\u00fcnf Brote und zwei Fische; wir m\u00fcssten erst weggehen und f\u00fcr dieses ganze Volk etwas zu essen kaufen. Es waren n\u00e4mlich etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner. Er aber sagte zu seinen J\u00fcngern: Lasst sie sich in Gruppen zu ungef\u00e4hr f\u00fcnfzig lagern! Die J\u00fcnger taten so und veranlassten, dass sich alle lagerten. Jesus aber nahm die f\u00fcnf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis und brach sie; dann gab er sie den J\u00fcngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Und alle a\u00dfen und wurden satt. Als man die \u00fcbrig gebliebenen Brotst\u00fccke einsammelte, waren es zw\u00f6lf K\u00f6rbe voll<\/i> (Lk 9, 11b-17).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du bist f\u00fcr immer bei uns geblieben. Im Allerheiligsten Sakrament bist du f\u00fcr uns da! Es ist deine Freude, bei den Menschen, bei deinen Schwestern und Br\u00fcdern zu wohnen. Wer kann deine Liebe und Hingabe begreifen? Danke, Herr, dass du da bist, dass wir dich jederzeit besuchen k\u00f6nnen. Danke Herr, dass du immer eine offene T\u00fcr, aber vor allem ein offenes Herz f\u00fcr uns hast! Sende uns nun deinen Heiligen Geist, dass wir beten und anbeten k\u00f6nnen. Er selber bete in uns! Komm, Heiliger Geist, auf uns herab! Erleuchte und belebe uns. Komm, Heiliger Geist, und wirke unter uns!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus Christus, du bist da. Du bist verborgen in der Gestalt des Brotes. Meine Augen sehen dich nicht, und doch mein Herz sp\u00fcrt deine Gegenwart. Blicke auf mich mit deiner Liebe und Zuneigung. Ziehe mich an dein Herz und lass mich bei dir ausruhen. Rede du zu meinem Herzen und verwandle mich\u2026 Ich will bei den Worten oder S\u00e4tzen verweilen, die mich ber\u00fchren\u2026 Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p>1.<em> Schicke die Menschen weg\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Eucharistie ist eine L\u00f6sung f\u00fcr alle unsere Probleme. Sie ist Jesus selbst, er ist ja in diesem Sakrament gegenw\u00e4rtig. Er will ja zu seinem Volk vom Reich Gottes reden und alle heilen, die seine Hilfe brauchen. Oft glauben wir aber nicht so recht daran. Wie die J\u00fcnger damals wollen wir oft viele Probleme von uns wegschieben, selbst wenn dies vielleicht gut gemeint ist. Das ist aber keine wirkliche L\u00f6sung. Die Probleme sind gross, jawohl. Wir haben aber einen Gott, der viel gr\u00f6sser und m\u00e4chtiger ist als alle unsere Probleme. Sein Name ist JESUS! Nur er kann wirklich alles zum Guten wandeln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Glaube ich wirklich, dass Jesus in der Eucharistie gegenw\u00e4rtig ist? Brauche ich seine Hilfe? H\u00f6re ich ihm zu? Lasse ich mich von ihm heilen? Kann ich ihm alle meine Probleme anvertrauen? Kann ich sie beim Namen nennen? Glaube ich daran, dass Jesus eine L\u00f6sung f\u00fcr meine Probleme hat, dass er m\u00e4chtiger ist als jedes meiner Probleme? Traue ich Jesus alles zu? Warum nicht?<\/p>\n<p>2. <em>Wir haben nicht mehr als\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus fordert seine J\u00fcnger heraus. Er will, dass sie sich mit ihren Problemen auseinandersetzen. Wie sollen sie das tun? Alles, was sie haben, was sie teilen k\u00f6nnen, sollen sie nun in die H\u00e4nde Jesus legen. Es sind nur f\u00fcnf Brote und zwei Fische f\u00fcr f\u00fcnf Tausend M\u00e4nner, abgesehen von den Frauen und Kindern\u2026 Das Wenige, das beinahe Nichts ist, was wir haben, sollen wir Jesus hergeben. Erst dann k\u00f6nnen wir Wunder erfahren. Ist das nicht in jeder Eucharistie die Gabenbereitung? Mit Brot und Wein legen wir ja unsere Gaben, uns selbst auf den Altar hin. Gerade das will Jesus: Bringt sie her!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lass ich mich von Jesus herausfordern? Freue ich mich dar\u00fcber, dass er in dieser Welt mit mir zusammen wirken will? Was kann ich heute in die H\u00e4nde Jesu legen? Will ich das tun? Wie erlebe ich die Gabenbereitung in der Eucharistiefeier? Kann ich Jesus wirklich alles schenken? Kann ich es hergeben, seinen guten H\u00e4nden anvertrauen?<\/p>\n<p>3. <em>Jesus<\/em>\u00a0<em>segnete sie und brach sie\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus nimmt die Brote und die Fische in seine H\u00e4nde. Er freut sich dar\u00fcber. Einen grossz\u00fcgigen Geber liebt der Herr. Jesus blickt dann zum Himmel auf und segnet die Gaben. Er preist den Vater f\u00fcr das, was er nun in seinen H\u00e4nden h\u00e4lt, selbst wenn es nicht viel ist. Danach bricht er die Gaben und gibt sie an die J\u00fcnger zur\u00fcck, dass sie sie an die Leute austeilen. Die Gaben, das Winzige wurde durch Jesus wunderbar verwandelt und vermehrt. Alle k\u00f6nnen essen und satt werden. Mehr noch, es bleiben noch zw\u00f6lf K\u00f6rbe voll von \u00fcbriggebliebenen Brotst\u00fccken. Das ist die Kraft der eucharistischen Wandlung! Nicht nur das Brot wird zum Leib Christi und der Wein zu seinem Blut! Wir alle sollen uns verwandeln lassen und zu einem guten Brot f\u00fcreinander werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie f\u00fchle ich mich in den H\u00e4nden Jesu? Kann ich Gott wie Jesus f\u00fcr die kleinste gute Tat danken? Erbitte ich den Segen Gottes \u00fcber alles, was ich tue? Bete ich voll Dankbarkeit vor und nach dem Essen? Lasse ich mein Herz in der Eucharistiefeier verwandeln? Bin ich bereit, mich selbst den anderen zu schenken? Lebe ich vom Brot der Eucharistie? Ist Jesus, das Brot des Lebens, meine Liebe und meine Kraft an jedem Tag?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Darum lasst uns tief verehren<br \/>\nein so gro\u00dfes Sakrament;<br \/>\ndieser Bund soll ewig w\u00e4hren,<br \/>\nund der alte hat ein End.<br \/>\nUnser Glaube soll uns lehren,<br \/>\nwas das Auge nicht erkennt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gott, dem Vater und dem Sohne<br \/>\nsei Lob, Preis und Herrlichkeit<br \/>\nmit dem Geist im h\u00f6chsten Throne,<br \/>\neine Macht und Wesenheit!<br \/>\nSingt in lautem Jubeltone:<br \/>\nEhre der Dreieinigkeit! Amen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich versuche bei jeder Gabenbereitung alles dem Herrn Jesus zu schenken und ihn um meine Verwandlung zu bitten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mich verwandeln lassen In jener Zeit redete Jesus zum Volk vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften. 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