{"id":6226,"date":"2025-03-14T22:21:43","date_gmt":"2025-03-14T21:21:43","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6226"},"modified":"2025-03-16T18:36:24","modified_gmt":"2025-03-16T17:36:24","slug":"betrachtung-zum-2-fastensonntag-im-jahreskreis-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6226","title":{"rendered":"Betrachtung zum 2. Fastensonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Abbild Gottes oder\u2026<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten. Und w\u00e4hrend er betete, ver\u00e4nderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend wei\u00df. Und siehe, es redeten zwei M\u00e4nner mit ihm. Es waren Mose und El\u00edja; sie erschienen in Herrlichkeit und sprachen von seinem Ende, das er in Jerusalem erf\u00fcllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei M\u00e4nner, die bei ihm standen. Und es geschah: Als diese sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei H\u00fctten bauen, eine f\u00fcr dich, eine f\u00fcr Mose und eine f\u00fcr El\u00edja. Er wusste aber nicht, was er sagte. W\u00e4hrend er noch redete, kam eine Wolke und \u00fcberschattete sie. Sie aber f\u00fcrchteten sich, als sie in die Wolke hineingerieten. Da erscholl eine Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein auserw\u00e4hlter Sohn, auf ihn sollt ihr h\u00f6ren. W\u00e4hrend die Stimme erscholl, fanden sie Jesus allein. Und sie schwiegen\u00a0und erz\u00e4hlten in jenen Tagen niemandem von dem, was sie gesehen hatten<\/i> <i>(Lk 9,28-36).<\/i><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du selbst l\u00e4dst uns zum Beten ein. Nimm uns an die Hand und f\u00fchre uns auf einen Berg der Begegnung mit dem Vater. Lass uns an deinem Gebet teilnehmen. Lehre uns beten. Schenke uns deinen Heiligen Geist, dass er in uns betet. Heiliger Geist, komm auf uns herab und wirke Gro\u00dfes unter uns. Ohne dich verm\u00f6gen wir ja nichts. Gie\u00dfe Str\u00f6me deiner Liebe in uns aus, damit wir aus Liebe, und nicht aus Gewohnheit beten k\u00f6nnen. Komm, Heiliger Geist, f\u00fchre uns zum Vater!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Wort Gottes ist das Geschenk des Vaters. Es ist Jesus Christus selbst. Auf ihn sollst du h\u00f6ren. Freue dich, dass du mit Jesus das Wort Gottes h\u00f6ren darfst. Sei daf\u00fcr dankbar. Lass dich von Gott pers\u00f6nlich ansprechen\u2026 Verweile bei den Worten, S\u00e4tzen, die dich ber\u00fchren\u2026 Nimm dir Zeit daf\u00fcr. Sei still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p><em>1. Jesus \u2013 mein (Beicht)Spiegel<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeden Tag sehen wir uns im Spiegel. Wir betrachten unser Bild. Bevor wir unter die Menschen gehen, wollen wir sicher sein, dass wir von au\u00dfen her gut aussehen. Jesus hatte auch einen besonderen Spiegel. Es war sein Vater selbst. In diesem Spiegel konnte er sein Herz, sein Inneres betrachten. Das ist eben, was vor Gott wirklich z\u00e4hlt. Im t\u00e4glichen Gebet sah er sich im Spiegel des Vaters. Er pr\u00fcfte, ob sein Bild dem des Vaters gleich ist, ob der Sohn Gottes seinem Vater entspricht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Habe ich Zeit zum Beten? Ist es f\u00fcr mich not-wendig, lebens-wichtig, heil-bringend? Verrichte ich mein Gebet mit Jesus? Habe ich den Mut, mich t\u00e4glich im Spiegel Gottes zu sehen? Ist er mir viel wichtiger als der Spiegel, den mir die Menschen vorhalten? Will ich gut vor Gott dastehen? Mache ich eine t\u00e4gliche Gewissenserforschung (Beichtspiegel)? Wo entspricht heute mein Bild dem Bilde Gottes nicht mehr?<\/p>\n<p>2. Die Betrachtung Jesus<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus betet. Im Gebet betrachtet er den Vater und seinen ewigen Plan f\u00fcr ihn. Er nimmt die Geschichte seines Volkes zur Hand (Altes Testament) und in ihrem Licht sieht er sein eigenes Leben. Die beiden Mose und Elija werden f\u00fcr ihn lebendig. Sie helfen ihm, sein Schicksal (sein Ende in Jerusalem) zu begreifen und anzunehmen. Nun wei\u00df Jesus genau, wie er dem Vater gleich sein kann, so dass alle, die ihn sehen, den Vater selbst sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wen betrachte ich im Gebet: Gott, meinen Vater, oder nur mich selbst? Kenne ich den Plan Gottes f\u00fcr mich? Nehme ich die Bibel zur Hand, um ihn besser zu verstehen? Bin ich bereit, ihn zu verwirklichen und so den Glanz des Vaters auszustrahlen? Ist die Bibel ein lebendiges Wort Gottes f\u00fcr mich? Bin ich dem Vater \u00e4hnlich? Bin ich sein Abbild? Was widerspiegle ich vom Vater in meinem Leben? Bin ich wie er barmherzig? Danke ich Gott f\u00fcr das Gute in mir?<\/p>\n<p>3. Kraft des echten Gebetes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend Jesus betete, wurde er verwandelt. Der Glanz des himmlischen Vaters wurde ihm zuteil. Er konnte seine eigene W\u00fcrde erkennen und seine Sch\u00f6nheit erfreute auch die Apostel. Sie waren so gl\u00fccklich, dass sie diesen wunderbaren Augenblick, diese Tabor-Stunde festhalten wollten. Mehr noch, der Vater selbst best\u00e4tigte Jesus als seinen auserw\u00e4hlten Sohn. So konnte Jesus Jerusalem entgegengehen. Dort wird er die Menschen erl\u00f6sen und sie zu seinem barmherzigen Vater f\u00fchren. Das Gebet st\u00e4rkt ihn f\u00fcr den Exodus aus dieser Welt, in die Arme des Vaters. Das Gebet st\u00e4rkt uns f\u00fcr den Exodus aus dem Tod zum Leben, aus der S\u00fcnde zur Heiligkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie ist mein Gebet? Lasse ich mich im Gebet von Gott verwandeln? F\u00fchle ich mich wirklich gl\u00fccklich bei Gott? Welche sind meine Tabor-Stunden? Glaube ich daran, dass ich von Gott auserw\u00e4hlt wurde? Was h\u00f6rte ich in der letzten Zeit von Gott? Will ich ihm wie Jesus gehorchen? Gehe ich, durch das Gebet gest\u00e4rkt, meinem grauen Alltag entgegen? Wage ich in dieser Fastenzeit einen Exodus aus der Sklaverei der S\u00fcnde zur Freiheit der Kinder Gottes?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Vater, deine Liebe ist so unbegreiflich gro\u00df, und ich wei\u00df gar nicht,<br \/>\nwie ich leben konnte ohne dich, o Herr.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Doch machst du mich zu deinem Kind.<br \/>\nDu schenkst mir deine Liebe jeden Tag, du l\u00e4sst mich nie ich Stich,<br \/>\ndenn, Vater, du bist immer bei mir.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr, ich preise deinen heiligen Namen; du bist K\u00f6nig!<br \/>\nDu nur bist mein Herr und mein Gott.<br \/>\nHerr, ich preise deinen heiligen Namen; du bist K\u00f6nig!<br \/>\nDu nur bist mein Herr und mein Gott.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich nehme mir Zeit f\u00fcr ein l\u00e4ngeres Gebet, in dem ich mich frage: Wo bin ich ein Abbild Gottes, wo nicht mehr?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abbild Gottes oder\u2026 In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten. 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