{"id":6195,"date":"2025-02-06T08:41:26","date_gmt":"2025-02-06T07:41:26","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6195"},"modified":"2025-02-09T06:40:50","modified_gmt":"2025-02-09T05:40:50","slug":"betrachtung-zum-5-sonntag-im-jahreskreis-c-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6195","title":{"rendered":"Betrachtung zum 5. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Die Kirche Jesu<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit als die Volksmenge Jesus bedr\u00e4ngte und das Wort Gottes h\u00f6ren wollte, da stand er am See Genn\u00e9saret und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon geh\u00f6rte, und bat ihn, ein St\u00fcck weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus. Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen. Das taten sie und sie fingen eine gro\u00dfe Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu rei\u00dfen. Und sie gaben ihren Gef\u00e4hrten im anderen Boot ein Zeichen, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und f\u00fcllten beide Boote, sodass sie fast versanken. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu F\u00fc\u00dfen und sagte: Geh weg von mir; denn ich bin ein s\u00fcndiger Mensch, Herr! Denn Schrecken hatte ihn und alle seine Begleiter ergriffen \u00fcber den Fang der Fische, den sie gemacht hatten; ebenso auch Jakobus und Johannes, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: F\u00fcrchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. Und sie zogen die Boote an Land, verlie\u00dfen alles und folgten ihm nach <\/i>(Lk 5,1-11).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr, Jesus Christus. Du bist in unsere Welt gekommen, um uns die Frohe Botschaft zu verk\u00fcnden. Du willst, dass sie jeden Menschen erreicht, damit er dir eine Antwort darauf geben kann. Es ist heute nicht einfach, dein Wort zu h\u00f6ren. So viele Informationen gelangen t\u00e4glich zu unseren Ohren! Lass uns still werden\u2026 Mache uns offen f\u00fcr dein lebendiges Wort. Hilf uns, alles andere beiseite zu lassen. Wir verlangen nach deinem Evangelium. Sprich zu uns heute! Mach uns hellh\u00f6rig f\u00fcr deine Botschaft. Sende uns deinen Heiligen Geist, damit wir dein Evangelium begreifen und es beherzigen und leben k\u00f6nnen. Komm auf uns herab, du Heiliger Geist, komm und schaff uns neu. Komm und lehre uns glauben\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Danke Jesus, dass er im Boot deines Lebens Platz nehmen will. Lade ihn dazu ein! H\u00f6re auf seine Worte. Lass dich von Jesus ansprechen. Vertraue ihm. Traue ihm alles zu! Sein Wort erf\u00fcllt sich heute f\u00fcr dich. Verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die dein Leben betreffen\u2026 Nimm dir Zeit daf\u00fcr. Sei still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Berufung zur Kirche<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, der Sohn Gottes, kommt dem Menschen entgegen. Er begegnet ihm dort, wo er sich gerade befindet. Er ergreift die Initiative. Er spricht den Menschen in seiner allt\u00e4glichen Realit\u00e4t an. Er beruft ihn zur Kirche und wartet auf seine freie Antwort. Zuerst bittet er Petrus, dass er ein St\u00fcck weit vom Land wegfahre. Er bittet um das, was der Mensch tun kann. Dadurch gewinnt er sein Vertrauen. Petrus gibt Antwort. Er h\u00f6rt auf Jesus. Er l\u00e4sst seine Netzte am Ufer zur\u00fcck, steigt in das Boot und f\u00e4hrt weg. Jetzt kann er \u2013 frei von seinen Sorgen (leere Netze) \u2013 Jesus zuh\u00f6ren. Jesus ist nun der Herr seines Bootes. Bald wird er zum Herrn seines Lebens. Das Menschliche wird f\u00fcr Jesus zur Pforte zum G\u00f6ttlichen. Die Berufung in die Kirche ist ein Geschenk Gottes.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freue ich mich \u00fcber die Gegenwart Jesu im Boot meines Lebens? Vernehme ich seine Stimme? Um was hat er mich in der letzten Zeit gebeten? Welche Antwort habe ich ihm gegeben? Kann ich Jesus wirklich zuh\u00f6ren? Was st\u00f6rt mich daran? Lasse ich ihn in meinem Leben frei wirken? Ist Jesus mein Herr? Bin ich daf\u00fcr dankbar, dass er mich in seine Nachfolge, in seine Kirche berufen hat?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Der Plan Jesu<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Petrus hatte eigene Pl\u00e4ne f\u00fcr sein Leben. Als Fischer kannte er seinen Beruf gut. Er wusste genau, dass man am hellen Tag keine Fische fangen kann. Umso weniger, wenn die Netze gerade in der Nacht zuvor leer geblieben sind. Jesus aber fordert Petrus heraus. Er soll etwas tun, was menschlich gesehen unlogisch und unm\u00f6glich scheint. Jesus hat eben einen anderen Plan f\u00fcr seine Kirche. Ihm geht es um das Vertrauen zu Gott. Nur so kann er die Herzen der Menschen erreichen. Petrus z\u00f6gert. Er will sich nicht blossstellen. Sicherheitshalber sagte er zu Jesus:\u00a0<em>Wenn du es sagst\u2026<\/em>\u00a0Sollte es wirklich nicht gehen, dann bin ich nicht schuld\u2026 Der Plan Jesu f\u00fcr seine Kirche gelingt. Die Netze sind voller Fische. Man kann sie sogar mit den anderen teilen. Mehr noch, Petrus hat keine Angst mehr vor den Menschen. Er f\u00e4llt Jesus zu F\u00fcssen und bekennt \u00f6ffentlich sein Unverm\u00f6gen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Versuche ich, meinen Glauben nach eigenem Gutd\u00fcnken zu leben? Suche ich nach dem Willen Gottes f\u00fcr mich? H\u00f6re ich auf Jesus selbst dann, wenn er von mir etwas \u201eKomisches\u201c verlangt? Kann ich den Glauben riskieren? Lass ich mich von Jesus leiten? Vertraue ich darauf, dass er einen wunderbaren Plan f\u00fcr mich und seine Kirche hat? Wann habe ich erfahren, dass das Wort Jesu in Erf\u00fcllung geht? Kann ich meinen Glauben und mein Leben mit den anderen teilen? Habe ich Angst vor der Meinung der Mitmenschen? Kann ich zu Jesus und zu mir selbst ehrlich stehen?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Wort und Sakrament<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Menschen, die Jesus begegnet sind, beginnen ein anderes Leben. Sie sind bereit, mit ihm zusammenzuarbeiten: sein Wort zu verk\u00fcnden und seine Sakramente zu spenden. Jesus selbst verk\u00fcndete das Wort des Vaters. Jetzt ist es an den Aposteln, sein Werk fortzusetzen. Sie sollen das Wort Gottes und nicht ihr eigens Wort oder fromme Geschichten verk\u00fcnden. Sie sollen das als Priester in Namen Jesu tun. Durch sie wirkt Jesus in seiner Kirche weiter.\u00a0<em>Wenn der Priester tauft, tauft Christus selbst.<\/em>\u00a0So bleibt die Kirche das Werk Gottes und nicht ein Spielzeug in den H\u00e4nden der Menschen. Ja, die Aufgabe der Kirche ist es, nicht f\u00fcr sich selbst zu leben, sondern ohne Angst hinauszufahren, um Menschen f\u00fcr Jesus zu fangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bin ich Jesus pers\u00f6nlich begegnet? Wann? Was hat sich danach ge\u00e4ndert? Kenne ich das Wort Gottes? Sch\u00e4tze ich es, dass ich das Wort Gottes durch die Bibel jederzeit h\u00f6ren darf? Verk\u00fcnde ich es dort, wo ich lebe, arbeite, mich erhole? Glaube ich daran, dass Gott auf besondere Weise durch seine Apostel und ihre Nachfolger wirkt? Bin ich f\u00fcr sie dankbar? Wen habe ich f\u00fcr Jesus gewonnen? Versuche ich das, um die Menschen zum Heil zu f\u00fchren?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jesus, ich vertraue auf dich.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>(einige Male wiederholen\u2026)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich frage Jesus, was er heute von mir w\u00fcnscht und versuche, seinem Wunsch zu entsprechen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kirche Jesu In jener Zeit als die Volksmenge Jesus bedr\u00e4ngte und das Wort Gottes h\u00f6ren wollte, da stand er am See Genn\u00e9saret und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 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