{"id":6183,"date":"2025-01-16T14:11:07","date_gmt":"2025-01-16T13:11:07","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6183"},"modified":"2025-01-16T14:11:07","modified_gmt":"2025-01-16T13:11:07","slug":"betrachtung-zum-2-sonntag-im-jahreskreis-c-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6183","title":{"rendered":"Betrachtung zum 2. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Die Mutter Jesu<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit fand in Kana in Galil\u00e4a eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine J\u00fcnger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkr\u00fcge, wie es der Reinigungssitte der Juden entsprach; jeder fasste ungef\u00e4hr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: F\u00fcllt die Kr\u00fcge mit Wasser! Und sie f\u00fcllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Sch\u00f6pft jetzt und bringt es dem, der f\u00fcr das Festmahl verantwortlich ist! Sie brachten es ihm. Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser gesch\u00f6pft hatten, wussten es. Da lie\u00df er den Br\u00e4utigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die G\u00e4ste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galil\u00e4a, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine J\u00fcnger glaubten an ihn <\/i>(Joh 2,1-11).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria, du Mutter Jesu und unsere Mutter. Du bist \u00fcberall dabei, wo dein Sohn am Werk ist. Mehr noch, du kannst die W\u00fcnsche und Sehns\u00fcchte seines Herzens erkennen. Du kennst auch unsere Not. Maria, sei uns Mutter! F\u00fchre uns zu deinem Sohn! Vers\u00f6hne uns mit deinem Sohn. Empfiehl uns deinem Sohn. Stell uns vor deinen Sohn. Du Braut des Heiligen Geistes, mach uns offen f\u00fcr sein Wirken. Erbitte uns sein Feuer, damit wir zu Jesus finden und an ihn glauben k\u00f6nnen. Heiliger Geist, h\u00f6re auf die F\u00fcrsprache Marias und komm auf uns herab. Lass das Wort Gottes auch in uns Fleisch werden. Komm, Heiliger Geist, auf uns herab!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freue dich \u00fcber die Gegenwart Jesu! Er ist f\u00fcr dich da. Mitten in deinem Alltag wirkt er grosse Wunder. Lausche seinem Wort. Tue alles, was er dir sagt. Lass dein Herz von seinem Wort und seinem Wirken ber\u00fchrt werden\u2026 Verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die dich ansprechen\u2026 Nimm dir Zeit daf\u00fcr. Sei still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol style=\"font-weight: 400;\">\n<li><u>Die Mutter Jesu<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria wird hier als die Mutter Jesu vorgestellt. Sie ist immer bei den Menschen. Sie ist \u00fcberall dort, wo ihr Sohn ist. Man darf sie nie voneinander trennen. Mehr noch, Maria kennt das Leben der Menschen. Als Mutter eben merkt sie sofort, dass etwas bei der Hochzeit nicht stimmt, dass der Wein ausgegangen ist. Sie macht die Sorgen der anderen zu ihren Sorgen. Die Mutter! Sie ist nicht nur bei der Hoch-Zeiten da! Sie begleitet die Menschen auch in den Zeiten der Not. Wie gut ist es, dass wir eine solche Mutter haben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche Rolle spielt Maria in meinem Leben? Ist sie auch meine Mutter oder nur eine Not-Helferin? Lade ich sie nur gelegentlich zu mir ein oder darf sie auch bei mir zu Hause sein? Wann habe ich ihre F\u00fcrsprache erfahren? Danke ich Gott f\u00fcr das Geschenk dieser g\u00fctigen Mutter Maria? Hab ich ihr mein Leben anvertraut? Bete ich gerne zu Maria?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Kein Wein mehr<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria nimmt nicht nur die Not der Menschen wahr. Sie nimmt sie auch ernst. Da sie selbst nicht viel helfen kann, wendet sie sich an den, der alles kann, von dem ihr verk\u00fcndet wurde, dass er\u00a0<em>der Sohn des H\u00f6chsten genannt wird<\/em>. Ja, sie geht zu Jesus, dessen Namen\u00a0<em>Gott rettet<\/em>\u00a0heisst. Sie tr\u00e4gt ihm die Not der Menschen vor. Man hat den Eindruck, dass Jesus ihre Bitte ablehnt. Er will seine Stunde abwarten, in der er die Menschen erl\u00f6st. In semitischer Sprache aber heisst dieser Satz so viel wie:\u00a0<em>Denkst du an das Gleiche wie ich? Willst du, dass ich ihnen meinen Wein schenke? Soll ich jetzt schon zeigen, dass ich Gott bin?<\/em>\u00a0Jawohl, Maria kennt ihren Sohn. Sie nimmt die Stunde der Rettung vorweg. Durch ihren Glauben f\u00fchrt sie die J\u00fcnger Jesus zum Glauben an Jesus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nehme ich die Not der Mitmenschen wahr? Will ich sie lindern? Vertraue ich sie Jesus an? Glaube ich daran, dass er alles kann? Ist nicht vielleicht auch mein Wein der Freude, der Liebe, des Vertrauens, der Vers\u00f6hnung oder des Friedens ausgegangen? Wo oder bei wem suche ich eine L\u00f6sung f\u00fcr meine Probleme, f\u00fcr die Not der Mitmenschen? Ist Jesus auch mein Retter in jeder Not?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Was er euch sagt<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria versteht ihren Sohn. In seinen Augen kann sie seine Zustimmung sehen. Wenn sie betet, dann hat sie keine Zweifel im Herzen. Sie vertraut darauf, dass Gott ihr nichts verweigern kann. Sie betet ja nach seiner Meinung\u2026 Darum schickt sie die Diener zu Jesus und beauftragt sie, alles und nur das zu tun, was Jesus ihnen sagt. Sie weiss aus eigener Erfahrung, dass dies nicht einfach ist. Sie weiss aber auch, dass Gott treu ist und sein Wort h\u00e4lt, seine Verheissung erf\u00fcllt. Die Diener gehen in die Schule Marias. Sie gehorchen und erfahren ein grosses Wunder. Gott hat sich seines Volkes angenommen. Er offenbart seine Herrlichkeit und seine J\u00fcnger glauben an ihn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit welchem Vertrauen spreche ich zu Jesus? Kenne ich die W\u00fcnsche seines Herzens? Glaube ich daran, dass Gott mich schon erh\u00f6rt hat, bevor ich mein Gebet vor ihm ausspreche? Gehorche ich dem Wort Gottes? H\u00f6re ich auf dieses Wort, selbst wenn es mir unm\u00f6glich scheint? Welches Wort Gottes hat sich in meinem Leben erf\u00fcllt? Hat dies meinen Gauben gest\u00e4rkt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jungfrau, Mutter Gottes mein<br \/>\nlass mich ganz Dein eigen sein<\/p>\n<p>Dein im Leben, Dein im Tod<br \/>\nDein in Ungl\u00fcck, Angst und Not<br \/>\nDein in Kreuz und bittrem Leid<br \/>\nDein f\u00fcr Zeit und Ewigkeit<\/p>\n<p>Jungfrau, Mutter Gottes mein<br \/>\nlass mich ganz Dein eigen sein<\/p>\n<p>Mutter auf Dich hoff und baue ich<br \/>\nMutter zu Dir ruf und seufze ich<br \/>\nMutter Du g\u00fctigste, steh mir bei<br \/>\nMutter Du m\u00e4chtigste, Schutz mir leih<\/p>\n<p>O Mutter, so komm, hilf beten mir<br \/>\nO Mutter so komm, hilf streiten mir<br \/>\nO Mutter so komm hilf leiden mir<br \/>\nO Mutter so komm und bleib bei mir<\/p>\n<p>Du kannst mir ja helfen, o M\u00e4chtigste<br \/>\nDu willst mir ja helfen o G\u00fctigste<br \/>\nDu musst mir nun helfen o Treueste<br \/>\nDu wirst mir auch helfen Barmherzigste<\/p>\n<p>O Mutter der Gnade, der Christen Hort<br \/>\nDu Zuflucht der S\u00fcnder, des Heiles Port<br \/>\nDu Hoffnung der Erde, des Himmels Zier<br \/>\nDu Trost der Betr\u00fcbten, ihr Schutzpanier<\/p>\n<p>Wer hat je umsonst Deine Hilf angefleht<br \/>\nWann hast Du vergessen ein kindlich Gebet<br \/>\nDrum ruf ich beharrlich, in Kreuz und in Leid<br \/>\nMaria hilft immer, sie hilft jederzeit<\/p>\n<p>Ich ruf voll Vertrauen im Leiden und Tod<br \/>\nMaria hilft immer, in jeglicher Not<br \/>\nSo glaub\u2019 ich und lebe und sterbe darauf<br \/>\nMaria hilft mir in den Himmel hinauf<br \/>\nAmen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeden Morgen vertraue ich alles den H\u00e4nden Marias, meiner Mutter, an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mutter Jesu In jener Zeit fand in Kana in Galil\u00e4a eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. 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