{"id":6174,"date":"2025-01-03T15:07:24","date_gmt":"2025-01-03T14:07:24","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6174"},"modified":"2025-01-03T21:25:35","modified_gmt":"2025-01-03T20:25:35","slug":"betrachtung-zur-erscheinung-des-herrn-im-jahreskreis-c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6174","title":{"rendered":"Betrachtung zur Erscheinung des Herrn im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Wen bete ich an?\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>Als Jesus zur Zeit des K\u00f6nigs Herodes in Betlehem in Jud\u00e4a geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als K\u00f6nig Herodes das h\u00f6rte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er lie\u00df alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie antworteten ihm: in Betlehem in Jud\u00e4a; denn so steht es geschrieben bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den f\u00fchrenden St\u00e4dten von Juda; denn aus dir wird ein F\u00fcrst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und lie\u00df sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgf\u00e4ltig nach dem Kind; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige! Nach diesen Worten des K\u00f6nigs machten sie sich auf den Weg. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr gro\u00dfer Freude erf\u00fcllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Sch\u00e4tze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zur\u00fcckzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land <\/i>(Mt 2,1-12)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du bist der neugeborene K\u00f6nig der Juden, der Heiden und aller Menschen. Du rufst uns zu dir durch alle diese Sterne, die du in unserem Leben aufleuchten l\u00e4sst. Durch die Sch\u00f6pfung, durch dein heiliges Wort sprichst du uns an. Lass uns aus dem Gewohnten ausbrechen, lass uns aufbrechen und uns auf den Weg machen, der uns zu dir f\u00fchrt. Auch wir wollen dich finden und dich als unseren K\u00f6nig anbeten. Schenke uns deinen Heiligen Geist, damit wir in seinem Licht zu dir finden. Er leite und begleite uns aus der Finsternis zu deinem hellen Licht. Du, Heiliger Geist, bete in uns. Komm, Heiliger Geist, schaffe uns neu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott hat uns sein Wort geschenkt. Es ist die beste Gebrauchsanweisung f\u00fcr unser Leben. So h\u00f6re ich seinem Wort zu. Ich lass mich heute von diesem Wort ansprechen. Ich verweile bei den Worten, die mich ber\u00fchren\u2026 Er spricht ja zu mir und \u00fcber mich. Ich folge ihm. Ich bin dankbar f\u00fcr alles\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p><u>1. Aus- und aufbrechen\u2026<\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Sterndeuter sind auf der Suche. Sie wissen, dass es jemanden geben muss, der nicht von dieser Welt sei, der allem Sinn gebe, der allein K\u00f6nig und Herr sei, den allein es anzubeten gilt. Sie folgen ihrer Sehnsucht. Sie brechen aus dem Gewohnten aus. Sie wollen mehr. Sie sind offen f\u00fcr das Neue. Mehr noch, sie brechen auf. Sie gehen hin im Vertrauen, dass der Stern, der ihnen aufgeleuchtet ist, ihnen den Weg zeigen wird. Sie sind Tage, Monate unterwegs. Sie geben nicht auf. Jeden Tag brechen sie neu auf, um im himmlischen Licht Gott selbst zu finden. Der Weg ist lang\u2026 Die Sehnsucht ihrer Herzen ist aber gr\u00f6sser\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie gross ist meine Sehnsucht nach Gott in dieser Weihnachtszeit? Suche ich ihn mit dem ganzen Verlangen meines Herzens? Oder bleibe ich lieber zu Hause wie Herodes und andere von Jerusalem? Woraus muss ich ausbrechen, um den neugeborenen K\u00f6nig finden zu k\u00f6nnen? Breche ich jeden Tag neu auf, um Gott dort zu finden, wo er sich den Menschen zeigt? Was f\u00fchrt mich zu Gott? Welche Lichter hat er in meinem Leben angez\u00fcndet, die mir den Weg zu ihm erleuchten? Bin ich f\u00fcr sie dankbar? Folge ich ihnen?<\/p>\n<p><u>2. Vor Neuem erschrecken\u2026<\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Weisen von Osten sind stets unterwegs, selbst wenn sie nicht immer genau wissen wohin. Herodes, die Hohepriester, die Schriftgelehrten und die Bewohner von Jerusalem wissen bestens Bescheid, wo der Messias geboren werden sollte. Sie tun aber nichts. Sie bleiben gem\u00fctlich zu Hause. Und sie erschrecken. Warum denn? Anscheinend haben sie Angst vor dem neugeborenen K\u00f6nig der Juden: vor ihrem K\u00f6nig, vor dem versprochenen Messias, vor dem F\u00fcrsten und Hirten des Volkes. Vielleicht haben sie auch Angst vor dem Herodes, der seine Macht um jeden Preis verteidigen will\u2026 Vielleicht erschrecken sie vor dem neuen K\u00f6nig, der sie herausfordern und zum Umdenken auffordern kann. Warten sie aber nicht schon seit langem auf einen, der ihnen Hirt und Vater sein w\u00fcrde?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was wei\u00df ich alles \u00fcber Gott, \u00fcber Jesus? Vertiefe ich dieses Wissen? Bringt mich dieses Wissen Jesus n\u00e4her? Lerne ich ihn pers\u00f6nlich kennen? Vertiefe ich stets meine Beziehung zu ihm? Habe ich Angst vor Gott, vor Jesus? Will ich mir selber K\u00f6nig und Herr sein? Was in meinem Leben will ich Jesus nicht unterwerfen? Warum? Bete ich Jesus oder mich selbst an? Nehme ich Jesus heute als meinen K\u00f6nig an?\u00a0 Habe ich Angst, \u00f6ffentlich zu meinem Glauben zu stehen? Warum?<\/p>\n<p><u>3. Die Freude und die Kraft der Anbetung\u2026<\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Sterndeuter werden von einer gro\u00dfen Freude erf\u00fcllt, weil ihr Stern stehen bleibt. Sie freuen sich sehr, weil sie am Ziel ihrer Reise sind. Und sie lassen sich \u00fcberraschen. Es ist nur ein einfaches Haus, in dem der neugeborene K\u00f6nig der Juden wohnt. Sie gehen aber hin und dort fallen sie vor dem Kind und seiner Mutter nieder. Sie beten das Jesuskind an. Sie fragen nicht einmal, ob sie sich vielleicht doch irren. Im Gegenteil, sie huldigen dem Kind und bringen ihm ihre Geschenke dar. Eine Begegnung mit Gott auf gleicher Augenh\u00f6he\u2026 Sie macht sie offener und sensibler f\u00fcr Gott und seine Stimme. In ihrer Kraft gehen sie auf einem anderen Weg heim. Nun wird in ihrem Leben alles anders sein\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Erf\u00fcllt mich die Begegnung mit Gott mit grosser Freude? Ist Jesus meine Freude? Lass ich mich von ihm \u00fcberraschen, ohne alles zuvor in Frage zu stellen? Kann ich vor Jesus im Allerheiligsten Sakrament, in der Kommunion auf die Knie fallen? Was schenke ich Jesus? Welche Rolle spielt die Anbetung Jesu in meinem Leben? Habe ich ihre verwandelnde Kraft schon erfahren? Wann? Wie? Was \u00e4ndert sich nach der Anbetung in meinem Alltag? Bin ich da anders? Denke ich anders, handle ich anders?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Dunkelheit bedeckt alle V\u00f6lker der Welt, auf, Jerusalem, werde Licht!<br \/>\nDunkelheit bedeckt alle V\u00f6lker der Welt, auf, Jerusalem, werde Licht!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Blick empor, schaue aus, beben soll dein Herz und sich \u00f6ffnen weit<br \/>\nAuf den Armen tr\u00e4gt man die T\u00f6chter herbei, deine S\u00f6hne kommen von fern<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jerusalem, Jerusalem, leg dein Gewand der Trauer ab!<br \/>\nJerusalem, Jerusalem, singe und tanze deinem Gott!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>V\u00f6lker wandern hin, bringen Weihrauch und Gold, Herden von Kamelen sind dein<br \/>\nV\u00f6lker wandern hin, bringen Weihrauch und Gold, Herden von Kamelen sind dein<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Von weit her kommen sie, prachtvoll ist dein Glanz, deine Herrlichkeit<br \/>\nWeihrauch steigt empor, weithin schallt Gottes Lob. Ruhmreich sind die Taten des Herrn<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jerusalem, Jerusalem, leg dein Gewand der Trauer ab!<br \/>\nJerusalem, Jerusalem, singe und tanze deinem Gott!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jubelt in der Stadt, alle die ihr sie liebt, fr\u00f6hlich sollt ihr sein und euch freu\u2019n!<br \/>\nJubelt in der Stadt, alle die ihr sie liebt, fr\u00f6hlich sollt ihr sein und euch freu\u2019n!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich nehme mir bewusst Zeit f\u00fcr eine l\u00e4ngere Anbetung des Jesuskindes, um \u00fcber Gott zu staunen und ihm alles zu schenken\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wen bete ich an?\u00a0 Als Jesus zur Zeit des K\u00f6nigs Herodes in Betlehem in Jud\u00e4a geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden? 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