{"id":6164,"date":"2024-12-20T18:45:17","date_gmt":"2024-12-20T17:45:17","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6164"},"modified":"2024-12-20T18:45:17","modified_gmt":"2024-12-20T17:45:17","slug":"betrachtung-zum-4-adventssonntag-im-jahreskreis-c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6164","title":{"rendered":"Betrachtung zum 4. Adventssonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Mit Maria Weihnachten entgegen\u2026<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. Sie ging in das Haus des Zachar\u00edas und begr\u00fc\u00dfte Elisabet. Und es geschah: Als Elisabet den Gru\u00df Marias h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erf\u00fcllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gru\u00df h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df <\/i>(Lk 1,39-45).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria, du Mutter Jesu und unsere Mutter. Du warst ganz offen f\u00fcr Gott und f\u00fcr deine Mitmenschen. Du hast dich der anderen angenommen. Steh uns in diesen Tagen vor Weihnachten bei. Bereite uns auf Weihnachten vor. Lehre uns, was in diesem Augenblick unseres Lebens wirklich wichtig ist. Nimm uns an der Hand und f\u00fchre uns zu Jesus, den du unter deinem Herzen tr\u00e4gst. Du Braut des Heiligen Geistes, erbitte uns seine Gnade, dass wir wie Elisabet das Geheimnis der Menschwerdung begreifen und dankbar annehmen k\u00f6nnen. Komm, Heiliger Geist, schaffe uns neu. Befreie uns von uns selbst. Komm und durchflute uns ganz, so dass wir uns \u00fcber die Gegenwart Jesu in unserer Welt freuen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich darf das Wort Gottes mitten in meinem Alltag h\u00f6ren. Ich \u00f6ffne mich wie Maria f\u00fcr die Stimme Gottes. Ich h\u00f6re der Botschaft Gottes aufmerksam zu. Ich verweile bei den Worten, die mich ber\u00fchren\u2026 Ich stelle Gott meine Fragen\u2026 Ich h\u00f6re seine Antwort\u2026 Ich entscheide mich neu, mein Ja zu Gottes Willen zu sagen\u2026 Ich lasse Weihnachten werden in mir und durch mich\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p><u>1. Maria macht sich auf den Weg\u2026\u00a0<\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria macht sich auf den Weg. Sie eilt in eine Stadt im Bergland. Sie heisst Ain-Karim. Es sind etwa 140 km dorthin, die man von Nazareth aus in 4-5 Tagen zu Fuss zur\u00fccklegen kann. Maria hat soeben vom Erzengel Gabriel vernommen, dass ihre Verwandte auch schwanger sei. Sie sp\u00fcrt selbst, was in dieser Situation zu tun ist. Sie will helfen, sie will dienen. Sie sucht nicht ihren Vorteil. Sie gibt sich hin. Sie ist f\u00fcr die anderen da. Sie kann die Freude \u00fcber die Menschwerdung, die sie in ihrem Schoss sp\u00fcrt, nicht f\u00fcr sich selbst behalten. \u00dcbergl\u00fccklich tr\u00e4gt sie dieses Gl\u00fcck zu den Mitmenschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freue ich mich \u00fcber die Menschwerdung Gottes? Freue ich mich auf Weihnachten, auf die Geburt Jesu? Freue ich mich dar\u00fcber, dass er auch in mir und bei mir wohnen will? Habe ich einen festen Platz f\u00fcr ihn in meinem Leben? Mit wem will ich diese Freude teilen? Wer braucht heute meine Hilfe, meinen Beistand? Bin ich bereit, zu ihm zu eilen und ihm beizustehen? Kann ich meine Freude \u00fcber den Glauben mit den anderen teilen? Mit wem? Wie tue ich das?<\/p>\n<p><u>2. Maria geht in das Haus und begr\u00fc\u00dft Elisabet\u2026<\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria wartet nicht auf eine Einladung. Sie geht in das Haus von Elisabet hinein. Sie begr\u00fc\u00dft Elisabet. Ihr Gru\u00df bewirkt Gro\u00dfartiges: Das Kind h\u00fcpft in Elisabets Schoss und sie selbst wird mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt. Nun kann Elisabet das Geheimnis Marias erkennen und mit lauter Stimme Maria und ihren Sohn segnen. Sie staunt, dass sie w\u00fcrdig gefunden wurde, Maria und ihren Sohn zu empfangen. Und sie nimmt die beiden voll Freude bei sich auf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie begegne ich den Mitmenschen? Nur oberfl\u00e4chlich oder versuche ich, sie wirklich kennen zu lernen, sie anzunehmen und sie besser zu verstehen? Wie begr\u00fc\u00dfe ich die Menschen? Nur aus reiner H\u00f6flichkeit oder versuche ich, ihnen an meinem Gl\u00fcck Anteil zu gew\u00e4hren? Was schenke ich den Menschen? Meine Zeit, meinen Beistand, mein gutes Wort oder Gott selbst? Freue ich mich \u00fcber die Menschen, die mich besuchen und mir helfen wollen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>3. <\/u><em><u>Selig ist die, die geglaubt hat\u2026\u00a0<\/u><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Elisabet preist Maria selig. Sie kann sich nicht zur\u00fcckhalten. Sie kann nicht genug staunen. Sie weiss aber genau, was am Anfang dieser Ereignisse steht: der Glaube Marias.\u00a0<em>Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df.\u00a0<\/em>Dieser Satz wird in der dritten Person ausgesprochen, das heisst, er gilt allen Gl\u00e4ubigen. Maria l\u00e4dt uns besonders im Advent dazu ein, dass wir auf das Wort Gottes h\u00f6ren und darauf vertrauen, dass Gott es erf\u00fcllt und so in unsere Welt geboren wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bewundere ich den Glauben der anderen Menschen? Bin ich Gott f\u00fcr ihn dankbar? Glaube ich heute an Gott, vertraue ich ihm wirklich? H\u00f6re ich auf sein Wort? Gehorche ich Gott? Traue ich ihm alles zu? Glaube ich daran, dass sein Wort sich auch in meinem Leben erf\u00fcllt? Vertraue ich Gott auch dann, wenn ich nicht alles verstehe, wenn ich mich allein und verlassen f\u00fchle? Bin ich Gott f\u00fcr Maria, meine Mutter, dankbar?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Selig bist du, Maria, erf\u00fcllt vom Heil\u2019gen Geist,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>schenkst uns Jesus, der uns Gottes Liebe zeigt,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>der uns Wege zeigt zum Licht, die auch du gegangen bist.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Maria, sei uns nah!<br \/>\nDu kennst uns gut, Maria, du wei\u00dft um unser Leid,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>fragend suchen wir den Weg zur Ewigkeit,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>der uns oft verloren scheint, oft zu schwer doch mit dir vereint<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>ist Jesus uns ganz nah!<br \/>\nSo treten wir, Maria, als Kinder vor dich hin,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>sch\u00fctze uns vor allem B\u00f6sen aller S\u00fcnd,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>und bitte alle Zeit f\u00fcr den Geist, der uns erneut.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Maria, sei uns nah!<br \/>\nAve Maria, Ave Maria,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Mutter des Glaubens, Mutter der Liebe, Mutter Jesu unseres Herrn.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ave Maria, Ave Maria,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>f\u00fchr uns auf Wege, Wege des Lebens, f\u00fchr uns zu Jesus, unserem Herrn.<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich besuche eine (einsame) Person vor oder zu Weihnachten\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Maria Weihnachten entgegen\u2026 In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. 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