{"id":6085,"date":"2024-10-07T13:46:15","date_gmt":"2024-10-07T11:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6085"},"modified":"2024-10-13T06:41:11","modified_gmt":"2024-10-13T04:41:11","slug":"betrachtung-zum-28-sonntag-im-jahreskreis-b-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6085","title":{"rendered":"Betrachtung zum 28. Sonntag im Jahreskreis B"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><em><br \/>\n<strong>Die wichtigste Frage des Lebens\u2026<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut au\u00dfer der eine Gott. Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht t\u00f6ten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. Da sah ihn Jesus an, umarmte ihn und sagte: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! Der Mann aber war betr\u00fcbt, als er das h\u00f6rte, und ging traurig weg; denn er hatte ein gro\u00dfes Verm\u00f6gen. Da sah Jesus seine J\u00fcnger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es f\u00fcr Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! Die J\u00fcnger waren \u00fcber seine Worte best\u00fcrzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Leichter geht ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Sie aber gerieten \u00fcber alle Ma\u00dfen au\u00dfer sich vor Schrecken und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? Jesus sah sie an und sagte: F\u00fcr Menschen ist das unm\u00f6glich, aber nicht f\u00fcr Gott; denn f\u00fcr Gott ist alles m\u00f6glich. Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Br\u00fcder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder \u00c4cker verlassen hat, wird das Hundertfache daf\u00fcr empfangen. Jetzt in dieser Zeit wird er H\u00e4user und Br\u00fcder, Schwestern und M\u00fctter, Kinder und \u00c4cker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben <\/i>(Mk 10,17-30).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du h\u00e4ltst bei uns an. Du nimmst dir Zeit f\u00fcr uns! Wie gut bist du! Danke f\u00fcr dein Wohlwollen uns gegen\u00fcber. Danke f\u00fcr deine Gegenwart. Sende uns deinen Heiligen Geist, damit wir unser Herz vor dir aussch\u00fctten k\u00f6nnen. Sende uns deinen Geist der Wahrheit. Er zeige uns das eine Wichtige und Entscheidende unseres Lebens. Er offenbare uns, worauf es im Leben ankommt. Er selber bete in uns. Komm, Heiliger Geist, und wirke in uns. Komm, Heiliger Geist, und mache uns offen\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du h\u00f6rst mir zu. Du willst meine Fragen beantworten. Ich spreche sie mutig aus. Ich will auf dich h\u00f6ren, denn du allein bist gut. Nur du gibst mir die richtige Antwort. Ich will sie annehmen. Ich versuche, sie zu begreifen. Ich verweile bei den Worten, die mich ber\u00fchren\u2026 ich werde still\u2026 Jesus, gibt mir Kraft, nach deinem Wort zu leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><em><u>Wem stelle ich die wichtigsten Fragen meines Lebens?\u00a0<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben immer viele Fragen, auf die wir keine Antwort wissen. Oft haben wir niemanden, dem wir sie stellen k\u00f6nnen. Der Mann aus dem heutigen Evangelium hatte eine lebenswichtige Frage. Er wollte leben. Aber nicht nur diese siebzig oder hundert Jahre hier auf der Erde, wie viele Menschen heute. Er wollte das ewige Leben gewinnen, er wollte ewig leben. Er entdeckte die richtige Dimension des Lebens: die Ewigkeit.\u00a0\u00a0Er wusste auch, dass er etwas dazu tun musste. Er war dazu bereit. Mehr noch er fand jemanden, dem er diese entscheidende Frage stellen durfte. Es war Jesus selbst, in dem er Gott anerkannte. Das best\u00e4tigte Jesus, indem er sagte, dass es nur den einen Guten gebe, Gott allein.<br \/>\nWas ist mir im Leben wichtig? Denke ich an das ewige Leben? Will ich ewig leben? Bin ich bereit, mich f\u00fcr das ewige Leben einzusetzen? Wie oft denke ich an diese ewige Dimension meines Lebens? Nur zum Allerheiligenfest? Wem stelle ich die wichtigsten Fragen meines Lebens? Habe ich Mut, mit Jesus \u00fcber sie zu sprechen? Glaube ich daran, dass nur er wirklich gut ist, dass er Gott ist?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><u>Die Gebote Gottes befolgen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Antwort Jesu ist klar: Du kennst die Gebote. Halte sie und du wirst leben. Der heilige Johannes schreibt:\u00a0<em>Denn die Liebe besteht darin, dass wir nach seinen Geboten leben\u00a0<\/em>(2 Joh 1,6). Gott hat uns seine Gebote aus Liebe gegeben. Sie sind ein sicherer Weg zum Himmel, zum ewigen Leben. Ja, sie sind ein Weg des Lebens. Wer sie aus Liebe befolgt, der gewinnt das ewige Leben. Der Mann aus dem Evangelium hat sie nicht nur gekannt, er hat sie befolgt und zwar von seiner Jugend an. Er war schon auf dem richtigen Weg.\u00a0Kenne ich die Gebote Gottes? Sind sie f\u00fcr mich ein sicherer Weg zum Vater, zum ewigen Leben? Befolge ich sie, selbst wenn andere dies nicht tun? Bin ich davon \u00fcberzeugt, dass Gott sie mir zu meinem Wohl gegeben\u00a0\u200bhat? Welches Gebot des Dekaloges ist f\u00fcr mich das schwierigste? Warum?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><u>Aus Liebe alles verlassen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und doch sp\u00fcrte der Mann, dass dies noch nicht alles sei\u2026 Er wollte noch mehr. Das Verlangen seines Herzens war wirklich gro\u00df. Jesus bemerkte dies. Darum zeigte er ihm den Weg der Vollkommenheit:\u00a0<em>Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!\u00a0<\/em>Er sagte dies, weil er diesen Mann liebte. Erst dann konnte er so hohe Anspr\u00fcche an ihn stellen. Die Liebe vermag ja alles. Die Bindung an Verm\u00f6gen war in diesem Mann leider st\u00e4rker als die Liebe zu Jesus. Er ging traurig weg. Jesus hat ihn zu einer Entscheidung aufgefordert. Er hat ihm aber seine Gegenwart angeboten:\u00a0<em>Komm, folge mir nach<\/em>. Ob er dann doch zu Jesus zur\u00fcckgekommen ist, wissen wir nicht\u2026<br \/>\nWie gro\u00df und stark ist heute das Verlangen meines Herzens nach Vollkommenheit, nach Gott? Merke ich hinter jeder Herausforderung Jesu mir gegen\u00fcber seine Liebe? Was\/wer bringt mir Rettung? Mein Verm\u00f6gen oder doch Gott allein, f\u00fcr den alles m\u00f6glich ist? Was kann ich f\u00fcr Jesus verlassen? Tue ich dies aus Liebe? Welche Rolle spielt materieller Reichtum in meinem Leben? Bin ich ihm gegen\u00fcber frei?<\/p>\n<p><strong>Lobpreis<\/strong><br \/>\n<em>Es ist so gut, wieder vor dir zu stehen.\u00a0<\/em><br \/>\n<em>Es ist so gut, wieder vor dir zu stehen und mit den Augen des Herzens zu sehen,\u00a0<\/em><br \/>\n<em>Vater, zieh mich zu dir.<br \/>\nEs tut so gut mich in dir zu verlieren, dort wo sich Erde und Himmel ber\u00fchren,\u00a0<\/em><br \/>\n<em>Vater, zieh mich zu dir.<br \/>\nNimm das Lied meines Herzens, nimm das Lob meines Lebens.<br \/>\nAlles bringe ich dir, Herr, als ein kindliches Geschenk.<br \/>\nNichts will ich mehr, als dir Freude zu machen, mit dir zu lachen.<br \/>\nNichts will ich mehr, als dich zu lieben.<br \/>\nNichts will ich mehr, als dir Ehre zu geben, aus dir zu leben.<br \/>\nNichts will ich mehr, als dir zu dienen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Vorsatz<\/strong><br \/>\nIch lerne die Gebote Gottes und ihren Sinn kennen. Ich versuche, sie positiv zu formulieren und zu leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die wichtigste Frage des Lebens\u2026 In jener Zeit lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut au\u00dfer der eine Gott. 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