{"id":6052,"date":"2024-09-14T07:50:03","date_gmt":"2024-09-14T05:50:03","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6052"},"modified":"2024-09-14T07:50:03","modified_gmt":"2024-09-14T05:50:03","slug":"betrachtung-zum-24-sonntag-im-jahreskreis-b-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6052","title":{"rendered":"Betrachtung zum 24. Sonntag im Jahreskreis B"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Gespr\u00e4che unterwegs\u2026\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In jener Zeit ging Jesus mit seinen J\u00fcngern in die D\u00f6rfer bei C\u00e4sar\u00e9a Phil\u00edppi. Auf dem Weg fragte er die J\u00fcnger: F\u00fcr wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige f\u00fcr Johannes den T\u00e4ufer, andere f\u00fcr El\u00edja, wieder andere f\u00fcr sonst einen von den Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, f\u00fcr wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Christus! Doch er gebot ihnen, niemandem etwas \u00fcber ihn zu sagen. Dann begann er, sie dar\u00fcber zu belehren: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den \u00c4ltesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss get\u00f6tet werden und nach drei Tagen auferstehen. Und er redete mit Freimut dar\u00fcber. Da nahm ihn Petrus beiseite und begann, ihn zurechtzuweisen. Jesus aber wandte sich um, sah seine J\u00fcnger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Tritt hinter mich, du Satan! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen. Er rief die Volksmenge und seine J\u00fcnger zu sich und sagte: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten<\/p>\n<p>(Mk 8,27-35).<\/p>\n<p><strong>Gebet\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du bist unterwegs mit uns. Du kennst den Weg. Du kennst das Ziel. Ja, wir sind unterwegs. Es ist die Zeit des Reifens, der Pr\u00fcfung, des Neubeginns. Solange wir noch nicht am Ziel sind, lernen wir glauben: jeden Tag neu. Wir wollen dich ja nicht nur mit unseren Lippen bekennen, sondern vor allem mit unserem Leben bezeugen. Schenke uns deinen Heiligen Geist, dass wir dich jeden Tag besser kennen lernen, tiefer an dich glauben, dich von ganzem Herzen lieben und dir mutig folgen. Heiliger Geist, schenke uns Mut, auf Jesus zu h\u00f6ren und ihm zu folgen, auch auf dem Weg des Kreuzes bis zur Auferstehung hin. Komm, Heiliger Geist und durchflute uns heute ganz\u2026<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p>Jesus stellt mir seine Fragen. Bin ich bereit, sie mutig zu h\u00f6ren, eine ehrliche Antwort auf sie zu geben? Ich nehme mir Zeit f\u00fcr das Gespr\u00e4ch mit Jesus. Ich vernehme alle seine Worte. Ich lasse mich \u00fcberraschen\u2026 Ich versuche zu begreifen, was Gott mit seinem Sohn und auch mit mir vorhat\u2026 Ich verweile bei den Worten, die mich ber\u00fchren\u2026 Ich werde still\u2026<\/p>\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><u>Pers\u00f6nliches Glaubensbekenntnis\u2026<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus fragt die J\u00fcnger nach seiner Identit\u00e4t. Er will wissen, f\u00fcr wen ihn die Menschen halten. Er will wissen, was die J\u00fcnger vom H\u00f6rensagen \u00fcber ihn erfahren haben. Das ist wichtig. Das ist aber nicht alles. Jesus will wissen, f\u00fcr wen die J\u00fcnger ihn halten. Sie m\u00fcssen also Farbe bekennen. Sie z\u00f6gern\u2026 Sie wissen vielleicht noch nicht so recht, was sie sagen sollten\u2026 Dann antwortet Petrus voll \u00dcberzeugung:\u00a0<em>Du bist der Messias!\u00a0<\/em>Er hat das Richtige erkannt. Jesus ist der Messias, der Gesandte Gottes, auf den alle seit Jahrhunderten schon gewartet haben. Jesus ist der Sohn Gottes. Das hat Petrus dank der g\u00f6ttlichen Gnade erkannt und bekannt. So wurde er zum Felsen der Kirche Jesu.<br \/>\nBin ich offen auch f\u00fcr die unbequemen Fragen Jesu? Kenne ich ihn nur vom H\u00f6rensagen oder auch aus eigener Erfahrung? Habe ich den Mut, vor den anderen Farbe zu bekennen, wenn es um meinen Glauben geht? Ist mein Glaubensbekenntnis nur ein Lippen- oder doch ein Herzensbekenntnis? Wer ist Jesus f\u00fcr mich pers\u00f6nlich? Welchen Namen w\u00fcrde ich ihm geben? Danke ich t\u00e4glich f\u00fcr das Geschenk des Glaubens?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><u>Lebensbekenntnis\u2026<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Petrus hat zwar den Glauben bekannt, konnte sich aber mit seinem Inhalt nicht abfinden. Er hat sich den verheissenen Messias anders vorgestellt. Er wollte, dass er herrsche und das Volk Israel aus der Sklaverei der R\u00f6mer befreie. Jesus sprach aber \u00fcber sein Leiden und seinen Tod und \u00fcber seine Auferstehung. Diesen Weg musste und wollte er gehen. Das war der Wille Gottes f\u00fcr ihn. Das war das Glaubensbekenntnis Jesu: nicht nur ein Lippenbekenntnis, aber vor allem ein Lebensbekenntnis. Petrus wollte Jesus einen anderen Weg vorschreiben, der von den Menschen und nicht von Gott war. Er h\u00f6rte vielleicht nicht, dass Jesus auch \u00fcber seine Auferstehung gesprochen hatte. Erst wenn er sich immer wieder hinter Jesus stellt und ihm folgt, findet er zum wahren Leben.<br \/>\nWelche Glaubenswahrheiten nehme ich nicht an? Was f\u00e4llt mir schwer zu glauben? Welches Bild von Jesus habe ich? Kann ich den Plan Gottes f\u00fcr die Rettung der Menschen annehmen? In welchen Situationen meines Lebens schreibe ich gerne Gott vor, was er zu tun h\u00e4tte? Glaube ich daran, dass uns am Ende jeder Heilsgesichte die Auferstehung erwartet? Wie oft frage ich Jesus nach seinem Willen f\u00fcr mich? Kann ich Jesus jeden Tag auf Schritt und Tritt folgen?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><u>Der Liebe des Vaters trauen\u2026<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus hat der Liebe des Vaters\u00a0\u200bvertraut. Es musste alles geschehen. Er hat sich selbst verleugnet: der Wille des Vaters war ihm alles. Er hat sein Kreuz auf sich genommen: damit auch mein Kreuz. Er hat sein Leben verloren: Es f\u00fcr uns hingegeben. Er wurde von den Toten auferweckt, um alles Leben zu retten. So l\u00e4dt er auch uns dazu ein, der Liebe des Vaters zu trauen: uns selbst zu verleugnen, unser Kreuz auf uns zu nehmen und ihm zu folgen. Es ist der Weg, auf dem wir das Leben verlieren, das heisst lieben, uns hingeben, um das wahre Leben zu gewinnen, um ewig leben zu k\u00f6nnen. Diesen Weg m\u00fcssen wir nicht allein gehen. Jesus geht ihn immer voraus. Er tr\u00e4gt unser Kreuz mit\u2026<br \/>\nTraue ich wie Jesus der Liebe des Vaters, der es immer gut mit mir meint? Wann will ich mich nicht verleugnen? Was f\u00fcr ein Kreuz nehme ich nicht gerne auf mich? Wann verliere ich Jesus aus den Augen? Wie\u00a0gebe ich mein Leben f\u00fcr Gott und die Mitmenschen hin? Vertraue ich auf den Gewinn, den der Vater f\u00fcr mich seit der Erschaffung der Welt vorbereitet hat?<\/p>\n<p><strong>Lobpreis<\/strong><br \/>\n<em>Jesus, Herr, ich denke an dein Opfer;<br \/>\nDu gabst dich ganz hin bis in den Tod;<br \/>\nDu hast mich mit neuem Leben reich beschenkt und<br \/>\nnun steh ich staunend vor dir,<br \/>\nnun steh ich staunend vor dir,<br \/>\nNun bist du erh\u00f6ht bis an den h\u00f6chsten Ort,<br \/>\nK\u00f6nig der Himmel, dort werd ich knien.<br \/>\nWenn ich an die Gnade meiner Rettung denk,<br \/>\nwerd ich mit Lobpreis erf\u00fcllt,<br \/>\nwerd ich mit Lobpreis erf\u00fcllt.<br \/>\nUnd wieder schau ich hin zum Kreuz,<br \/>\nwo du f\u00fcr mich starbst.<br \/>\nErgriffen von der Gnade und zerbrochen im Geist.<br \/>\nWieder dank ich dir, Herr,<br \/>\nwieder geb ich mein Leben hin.<br \/>\nDanke f\u00fcr das Kreuz, danke f\u00fcr das Kreuz<br \/>\ndanke f\u00fcr das Kreuz, mein Freund.<br \/>\n<\/em><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p>Ich beginne jeden Tag im Vertrauen auf den liebevollen Plan Gottes f\u00fcr mein Leben\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gespr\u00e4che unterwegs\u2026\u00a0 In jener Zeit ging Jesus mit seinen J\u00fcngern in die D\u00f6rfer bei C\u00e4sar\u00e9a Phil\u00edppi. 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