{"id":6037,"date":"2024-09-06T21:50:08","date_gmt":"2024-09-06T19:50:08","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6037"},"modified":"2024-09-08T21:53:22","modified_gmt":"2024-09-08T19:53:22","slug":"betrachtung-zum-23-sonntag-im-jahreskreis-b-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6037","title":{"rendered":"Betrachtung zum 23. Sonntag im Jahreskreis B"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>\u00d6ffne dich!\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit verlie\u00df Jesus das Gebiet von Tyrus und kam \u00fcber Sidon an den See von Galil\u00e4a, mitten in das Gebiet der Dek\u00e1polis. Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, er m\u00f6ge ihm die Hand auflegen. Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und ber\u00fchrte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu ihm:<\/i><\/p>\n<p><i>in, das hei\u00dft: \u00d6ffne dich! Sogleich \u00f6ffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden. Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erz\u00e4hlen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr verk\u00fcndeten sie es. Sie staunten \u00fcber alle Ma\u00dfen und sagten: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben h\u00f6ren und die Stummen sprechen <\/i>(Mk 7,31-37).<\/p>\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du kommst zu mir. Du kennst alle heidnischen Gebiete meines Lebens\u2026 Du allein\u2026 Du hast keine Angst davor. Im Gegenteil, du kommst, um sie mit deinem Licht des Glaubens zu erleuchten. Du willst, dass ich ganz dein bin, dass ich mich dir ganz und gar anvertraue. Schenke mir nun deinen Heiligen Geist. Denn ohne ihn vermag ich nichts. Er \u00f6ffne mich f\u00fcr dich. Er \u00f6ffne meine Ohren, so dass ich dich h\u00f6ren kann. Er \u00f6ffne meinen Mund, so dass ich dich bekennen und loben kann. Er \u00f6ffne mein Herz, so dass nur du der Herr und Retter meines Lebens bist. Komm, Heiliger Geist, und \u00f6ffne mich ganz!<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p>Jesus will mit dir sprechen. Sei f\u00fcr ihn einfach da, selbst dann, wenn du nichts h\u00f6ren und nichts sagen kannst. Sein Wort hat die Macht, dich zu heilen und dich f\u00fcr ihn,\u00a0f\u00fcr das Geschenk des Glaubens zu \u00f6ffnen. Nimm dir bewusst Zeit f\u00fcr ihn. H\u00f6re ihm gut zu. Nimm sein Wort an. Bewahre es in deinem Herzen. Verlass dich auf Jesus. Verweile bei den Worten, die dich ber\u00fchren\u2026 Sei still\u2026 Freue dich am Herrn!<\/p>\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><u>Jesus kommt, um zu \u00f6ffnen\u2026<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus schreitet durch die heidnischen Gebiete: Tyrus, Sidon, Dekapolis\u2026 Niemanden schliesst er aus. Jeder darf zu ihm kommen. Besonders jene, die in der Finsternis des Unglaubens wohnen. Jeder kann sich f\u00fcr sein Wort \u00f6ffnen und ihn darauf mit eigenem Mund eine Antwort geben.\u00a0\u00a0Er kommt auch heute zu uns, den oft ungl\u00e4ubigen Christen, in das heidnische Europa, das von der Krankheit der Verweltlichung befallen ist. Mitten unter uns ist der Herr! Nur er ist das Licht f\u00fcr die Welt, die Arznei f\u00fcr ihre Krankheit\u2026<br \/>\nHat Jesus einen Zugang zu allen Bereichen meines Lebens? Lasse ich mich in all meinen Entscheidungen von seinem Wort leiten? Wann \u00fcbersehe ich gerne seine Gegenwart? Wann \u00fcberh\u00f6re ich gerne sein Wort? Wo lebe ich rein weltlich? Wo herrscht noch Finsternis in meinem \u201echristlichen\u201c Leben? Will ich sie wahrhaben? Lasse ich zu, dass Jesus sie mit seinem strahlenden Licht erhellt?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><u>Eine Heilende Ber\u00fchrung\u2026\u00a0<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Sch\u00f6n ist es, dass die Menschen einen Notleidenden zu Jesus bringen. Sie selbst k\u00f6nnen ihm nicht helfen, aber sie kennen Jesus, der alles vermag. Sie bringen den Kranken zu ihm. Sie haben ihn ber\u00fchrt und sie erbitten das Gleiche von Jesus,\u00a0er m\u00f6ge ihn ber\u00fchren. Und Jesus tut das. Er nimmt den Taubstummen beiseite: er will mit ihm allein sein. Er ber\u00fchrt seine Ohren, dass sie wieder h\u00f6ren k\u00f6nnen. Er ber\u00fchrt seine Zunge mit heilendem Speichel, dass sie wieder richtig reden kann. Erst nach dieser Ber\u00fchrung, nach diesem Angenommensein, nach dieser ersten sp\u00fcrbaren Beziehung, wird der Taubstumme von Jesus angesprochen und geheilt.<br \/>\nHabe ich Ber\u00fchrungs\u00e4ngste? Vor wem habe ich Angst? Warum? Wem verweigere ich meine Gemeinschaft, einen Handschlag, einen Gruss? Habe ich schon erfahren, wie heilsam eine Ber\u00fchrung sein kann? Bin ich bereit, auch einen Fremden als meinen Bruder im Herrn in meine Arme zu nehmen? Wann wurde mir diese Geste geschenkt? Wie spreche ich die Menschen an? Lasse ich mich immer wieder von Jesus und seinem Geist ber\u00fchren?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><u>Mich \u00f6ffnen und staunen\u2026<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus blickte zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: <i>\u00c9ffata!, <\/i>das hei\u00dft: \u00d6ffne dich! Wie einfach und tief ist dieses Gebet Jesu! Ein Blick zum Himmel, zum Vater, ein Seufzen und diese unglaubliche Gewissheit der Erh\u00f6rung: Sogleich \u00f6ffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit. Jesus \u00f6ffnet unsere Ohren, damit wir sein Wort vernehmen k\u00f6nnen. Er \u00f6ffnet unseren Mund, damit wir ihm eine Antwort geben k\u00f6nnen, damit wir richtig mit ihm und \u00fcber ihn reden k\u00f6nnen. Erst dann k\u00f6nnen wir staunen, Gott loben und den anderen von ihm erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Will ich mich \u00f6ffnen f\u00fcr das kraftvolle Wort Jesu? Will ich mich heilen lassen? Wie bete ich zum Vater im Himmel? Mache ich im Gebet viele Worte oder kann ich auch mein Herz sprechen lassen? Glaube ich daran, dass Gott mich schon erh\u00f6rt hat, bevor ich ihn darum bitte? Kann ich f\u00fcr andere Menschen beten, dass sie geheilt, ge\u00f6ffnet werden? Auf wen\/was h\u00f6re ich gerne? Kann ich wirklich richtig reden?<br \/>\n<strong>Lobpreis<\/strong><br \/>\n<em>Herr, \u00f6ffne du mir die Augen.<br \/>\nHerr, \u00f6ffne du mir das Herz.<br \/>\nIch will dich sehen.<br \/>\nIch will dich sehen.<br \/>\nHerr, \u00f6ffne du mir die Augen.<br \/>\nHerr, \u00f6ffne du mir das Herz.<br \/>\nIch will dich sehen.<br \/>\nIch will dich sehen.<br \/>\nIch will dich sehen in deiner Pracht,<br \/>\nleuchtend, erhoben und herrlich.<br \/>\nGie\u00df aus deine Liebe und Macht.<br \/>\nWir singen: Heilig, heilig, heilig.<\/em><\/p>\n<p><strong>Vorsatz<\/strong><br \/>\nIch versuche mit einer Geste zu beten: mit einem Blick zum Vater, mit einer ausgestreckten, offenen Hand, mit einem L\u00e4cheln, mit\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6ffne dich!\u00a0 In jener Zeit verlie\u00df Jesus das Gebiet von Tyrus und kam \u00fcber Sidon an den See von Galil\u00e4a, mitten in das Gebiet der Dek\u00e1polis. 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