{"id":6022,"date":"2024-08-09T11:31:23","date_gmt":"2024-08-09T09:31:23","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6022"},"modified":"2024-08-09T11:31:23","modified_gmt":"2024-08-09T09:31:23","slug":"betrachtung-zum-19-sonntag-im-jahreskreis-b-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6022","title":{"rendered":"Betrachtung zum 19. Sonntag im Jahreskreis B"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Glaubst du an die Heilige Kommunion?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In jener Zeit murrten die Juden gegen Jesus, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Und sie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen? Jesus sagte zu ihnen: Murrt nicht! Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am J\u00fcngsten Tag. Bei den Propheten steht geschrieben: Und alle werden Sch\u00fcler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater h\u00f6rt und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen au\u00dfer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure V\u00e4ter haben in der W\u00fcste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch f\u00fcr das Leben der Welt (Joh 6,41-51).<\/p>\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du offenbarst dich mir selbst, du offenbarst mir den Vater, damit ich zum Glauben komme. Zeige mir dein wahres Gesicht, damit ich an dich glauben kann, damit ich dir vertrauen kann. Mach mich offen f\u00fcr deine befreiende Liebe, f\u00fcr den Glauben, der mir das ewige Leben schenkt. Dein Heiliger Geist schaffe mich heute neu. Er ziehe mich an den Vater, an dich, Jesus. Er wirke in mir und helfe mir zu glauben. Komm, Heiliger Geist, bete du in mir und entz\u00fcnde in mir das Feuer deiner Liebe.<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p>Jesus will mit mir sprechen. Ich danke ihm f\u00fcr sein Wort. Ich mache mich auf f\u00fcr ihn. Ich h\u00f6re ihm gut zu. Sein Wort ber\u00fchre die Tiefe meines Herzes. Ich nehme es auf und bewahre es in meinem Herzen. Ich lasse es auf mich wirken. Ich verweile bei den Worten, die mich ber\u00fchren\u2026 Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde still\u2026<\/p>\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p><u>1. <\/u><em><u>Murmurantes sine fine<\/u><\/em><u>\u2026<\/u><\/p>\n<p>Ohne Ende murrende Menschen\u2026 Sie haben ihren eigenen Plan f\u00fcr das Leben. Ihnen gef\u00e4llt das Wirken Gottes nicht. Sie leugnen zwar seine Existenz nicht, sie wollen aber, dass er nach ihrem Plan handle\u2026 Gott ist aber anders. Die Menschen kennen ihn nicht wirklich\u2026 Sie m\u00f6chten gern, dass er ihren Vorstellungen entspreche und sich jedem Menschen, jeder Zeit anpasse\u2026 Sie schreien nach Toleranz und Freiheit und lassen weder Gott noch die Mitmenschen anders\u00a0\u200bsein,\u00a0als sie denken, reden und leben\u2026 Von vornherein stellen sie alles in Frage. Ewig unzufrieden\u2026 F\u00fcr das Neue verschlossen\u2026 Sie haben immer\u00a0\u200btausend Argumente gegen das Zuh\u00f6ren und Gehorchen, selbst wenn Gott sie pers\u00f6nlich anspricht\u2026 So verpassen sie das Kommen Gottes zu ihnen und kommen nicht zum Glauben\u2026<\/p>\n<p>Was\/wen kritisiere ich gern? Was hat dies mir und den anderen wirklich gebracht? Kann ich ohne Vorurteile Gott und de\u200bn\u00a0Mitmenschen zuh\u00f6ren? Was stelle von der Lehre des Evangeliums, von der Lehre der Kirche in Frage? Warum? Kann ich Gott und sein Wirken annehmen, ohne alles verstehen zu m\u00fcssen? Glaube ich an die Wirklichkeit der Eucharistie ohne zu murren?<\/p>\n<p><u>2. Das Geschenk des Glaubens<\/u><\/p>\n<p>Wir wollen ja ewig leben. Und Jesus kommt unserem Verlangen entgegen. Er sagt uns:\u00a0<em>Wer glaubt, hat das ewige Leben.\u00a0<\/em>Der Weg zum ewigen Leben heisst also Glaube. Was ist denn das? Erstens, es ist ein Geschenk Gottes f\u00fcr jedermann. Gott, der Vater, f\u00fchrt die Menschen zu seinem Sohn Jesus, er zieht sie an ihn. Das k\u00f6nnen wir uns nicht verdienen. Wir k\u00f6nnen es aber erbitten. Zweitens, Jesus offenbart uns den Vater, damit wir seine Liebe erkennen und auf sie unsere freiwillige Antwort geben k\u00f6nnen. Niemand kann uns dazu zwingen. Drittens, der Weg des Glaubens ist nie abgeschlossen. Die J\u00fcnger Jesu bleiben ihr ganzes Leben lang Sch\u00fcler Gottes. Ja, wir m\u00fcssen den Glauben jeden Tag neu lernen und leben, manchmal auch erk\u00e4mpfen\u2026 Es lohnt sich aber\u2026 Der Glaube schenkt uns das ewige Leben!<\/p>\n<p>Bitte ich Gott um das Geschenkt des Glaubens? Bin ich daf\u00fcr dankbar, dass ich heute glaube? Lerne ich Gott immer tiefer kennen? Was tue ich f\u00fcr meinen Glauben? Lasse ich mich von Jesus belehren? Wie nehme ich seine Worte auf? Glaube ich auch dann, wenn es schwierig wird und Zweifel mich befallen?<\/p>\n<p><u>3. Das lebendige Brot<\/u><\/p>\n<p>In jeder Eucharistie d\u00fcrfen wir dem lebendigen Gott begegnen. Er offenbart uns den Vater durch sein Wort. Er steigt auf das Wort des Priesters vom Himmel herab. Er gibt sich hin, damit wir das Leben in uns haben, das ewige Leben. Er verschenkt sich an uns als das Brot des Lebens. Er ist da heute und in Ewigkeit. In ihm leben wir, sind wir und bewegen wir uns. Nur durch ihn leben wir wirklich. Das ist die Eucharistie: Das Brot vom Himmel, das uns Ewigkeit schenkt.<\/p>\n<p>Welche Bedeutung hat f\u00fcr mich die Eucharistie? Ist sie f\u00fcr mich lebensnotwendig? Was\/wen suche ich, wenn ich zur Eucharistie komme? Suche ich wirklich das ewige Leben, Jesus Christus selbst oder nur eine Erf\u00fcllung meiner W\u00fcnsche? Glaube ich, dass ich Gott selbst in der Kommunion empfange? Kann ich aus seiner Kraft und Liebe leben?<\/p>\n<p><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p><em>Das Heil der Welt, Herr Jesus Christ,<br \/>\nwahrhaftig hier zugegen ist;<br \/>\nim Sakrament das h\u00f6chste Gut<br \/>\nverborgen ist mit Fleisch und Blut.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier ist das wahre Osterlamm,<br \/>\ndas f\u00fcr uns starb am Kreuzesstamm;<br \/>\nes nimmt hinweg der S\u00fcnden Schuld<br \/>\nund schenkt uns wieder Gottes Huld.<\/em><\/p>\n<p><em>Das wahre Manna, das ist hie,<br \/>\ndavor der Himmel beugt die Knie;<br \/>\nhier ist das rechte Himmelsbrot,<br \/>\ndas wendet unsres Hungers Not.<\/em><\/p>\n<p><em>O was f\u00fcr Lieb, Herr Jesus Christ,<br \/>\nden Menschen hier erwiesen ist!<br \/>\nWer die genie\u00dft in dieser Zeit,<br \/>\nwird leben in all Ewigkeit.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p>Ich bereite mich gut auf den n\u00e4chsten Empfang der heiligen Kommunion vor. Dann bekenne\u00a0ich vertrauensvoll: Mein Herr und mein Gott!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glaubst du an die Heilige Kommunion? In jener Zeit murrten die Juden gegen Jesus, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Und sie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen? 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