{"id":6020,"date":"2024-08-09T11:26:14","date_gmt":"2024-08-09T09:26:14","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6020"},"modified":"2024-08-09T11:26:14","modified_gmt":"2024-08-09T09:26:14","slug":"betrachtung-zum-18-sonntag-im-jahreskreis-b-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=6020","title":{"rendered":"Betrachtung zum 18. Sonntag im Jahreskreis B"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Weg des Glaubens<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In jener Zeit, als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine J\u00fcnger am Ufer des Sees von Galil\u00e4a waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kaf\u00e1rnaum und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierhergekommen? Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. M\u00fcht euch nicht ab f\u00fcr die Speise, die verdirbt, sondern f\u00fcr die Speise, die f\u00fcr das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird! Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt. Da fragten sie ihn: Was m\u00fcssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Sie sagten zu ihm: Welches Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was f\u00fcr ein Werk tust du? Unsere V\u00e4ter haben das Manna in der W\u00fcste gegessen, wie es in der Schrift hei\u00dft: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben (Joh 6,24-35).<em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du sorgst f\u00fcr die Menschen, du sorgst f\u00fcr mich. Zu dir komme ich mit meinem Hunger und mit meiner Sehnsucht. Du verstehst mich ja. Ich brauche beides: Brot f\u00fcr meinen K\u00f6rper und Brot f\u00fcr mein Herz. Nur du kannst mir beide Brote geben. Darauf vertraue ich. Schenke mir nun deinen Heiligen Geist, dass ich dein Wort h\u00f6ren kann. Ja, gib mir ein h\u00f6rendes Herz, das ich dein Wort nicht \u00fcberh\u00f6re, sondern aus ihm lebe. Komm, Heiliger Geist, atme in mir, brenne in mir, wirke in mir. Komm, Heiliger Geist, und erf\u00fclle die Sehnsucht meines Herzens!<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p>Jesus, du bist da f\u00fcr mich. Ich freue mich an deiner Gegenwart. Ich komme jetzt zu dir. Ich darf in deine Augen schauen, deine N\u00e4he sp\u00fcren. Rede, Herr, zu meinem Herzen. Durchdringe mich ganz mit deinem lebendigen Wort. St\u00e4rke meinen Glauben! Ja, rede, Herr, denn dein Diener \/ deine Dienerin h\u00f6rt&#8230;<\/p>\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><u>Suchen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Menschen aus dem heutigen Evangelium suchen Jesus. Bei seiner wunderbaren Brotvermehrung haben sie erfahren, dass er ihnen zu essen geben konnte. Sie hoffen darauf, dass sie bei ihm ihre allt\u00e4glichen Bed\u00fcrfnisse befriedigen k\u00f6nnen. Sie sind nur am Brot und wenig am Glauben interessiert. Und doch bem\u00fchen sie sich darum, Jesus zu finden und mit ihm zu sprechen. Sie wollen ihn nicht verlieren. Selbst wenn dies eine eigenn\u00fctzige T\u00e4tigkeit ist, sie wagen sie und finden Jesus. Gerade dies meinte der Hl. Ignatius von Loyola mit seinem Spruch: \u201cGott in allen Dingen suchen und finden\u201c.<br \/>\nWo erfahre ich die Sorge Gottes f\u00fcr mich? Bin ich ihm daf\u00fcr dankbar? Suche ich Gott auch in meinem allt\u00e4glichen Leben? Ist er f\u00fcr mich allgegenw\u00e4rtig? Was erhoffe ich von Gott? Wo erwarte ich, dass er meine Bed\u00fcrfnisse befriedigt?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><u>Begegnen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus will den Menschen, die ihm suchen, begegnen. Er ist sofort bereit, mit ihnen zu sprechen. Er beantwortet ihre Fragen und offenbart ihnen das Wesentliche. Er \u00f6ffnet ihre Herzen f\u00fcr das Geschenk des Glaubens, f\u00fcr ihn selbst. Hier geht es nicht um Zeichen und Wunder (Manna in der W\u00fcste oder Brotvermehrung). Hier geht es um ihn, um den Glauben an den, den der Vater in die Welt gesandt hat. Es geht um den Glauben an Jesus Christus, in dem Gott selbst uns Menschen nahe gekommen ist. Es geht letztendlich darum, eine lebendige Beziehung zu Jesus zu wagen. Sie ist das Fundament und die Seele des Glaubens.<br \/>\nWie begegne ich Jesus? Nehme ich seine Gegenwart ernst? Habe ich Zeit f\u00fcr ihn? Spreche ich mit ihm? H\u00f6re ich auf ihn? Wage ich es, f\u00fcr ihn da zu sein? Wie sieht heute meine Beziehung zu Jesus aus? Ist Jesus selbst das Fundament meines Glaubens?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><u>Zusammenleben<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus bleibt aber nicht bei der Begegnung stehen. Er bietet den Menschen sich selbst als das Brot des Lebens an. Er selbst will das Leben der Menschen sein. Er will, dass die Welt durch das Brot vom Himmel lebt. Ohne ihn k\u00f6nnen wir nicht wirklich leben. Mehr noch, wer zu ihm kommt und mit ihm zusammengeht, der wird nie mehr hungern. Wer an ihn glaubt, wird nie mehr Durst haben. Was f\u00fcr ein ungeh\u00f6rtes Geheimnis! Was f\u00fcr eine unsagbare Liebe! Ein echtes christliches Leben ist nur im Zusammenleben mit Jesus Christus m\u00f6glich.<br \/>\nGlaube ich an die heilige Kommunion? Glaube ich daran, dass ich darin Jesus Christus empfangen darf? Ist die Kommunion mein Leben und mein alles? Bin ich bereit (w\u00fcrdig), sie zu empfangen? Lebe ich aus ihrer Kraft? Lebe ich bewusst mit Jesus zusammen? Ist er meine Freude und mein Leben?<\/p>\n<p><strong>Lobpreis<\/strong><br \/>\n<em>Ich glaube an den Vater<br \/>\nDen Sch\u00f6pfer aller Welt<br \/>\nGott allm\u00e4chtig<br \/>\nDurch Gottes Geist empfangen<br \/>\nKam Christus in die Welt<br \/>\nJesus, mein Retter<br \/>\nJa, ich glaub an Gott, den Vater<br \/>\nUnd an Christus,<br \/>\nSeinen Sohn<br \/>\nAn den Heiligen Geist der Wahrheit<br \/>\nAn den dreieinen Gott<br \/>\nJa, ich glaub an die Auferstehung<br \/>\nDas Leben nach dem Tod<br \/>\nIch glaube an Deinen Namen, Jesus<br \/>\nMein Richter und mein Anwalt<br \/>\nGekreuzigt unter Leid<br \/>\nVergebung ist in Dir<br \/>\nDu stiegst ins Reich der Toten<br \/>\nStandst auf in Herrlichkeit<br \/>\nUnd herrschst in Ewigkeit<br \/>\nJa, ich glaub an Gott, den Vater<br \/>\nUnd an Christus, Seinen Sohn<br \/>\nAn den Heiligen Geist der Wahrheit<br \/>\nAn den dreieinen Gott<br \/>\nJa, ich glaub an die Auferstehung<br \/>\nDas Leben nach dem Tod<br \/>\nIch glaube an Deinen Namen, Jesus<br \/>\nJa, ich glaub an Dich<br \/>\nDass Du auferstanden bist<br \/>\nJa, ich glaub an Christus, unsern Herrn<br \/>\nJa, ich glaub an Dich<br \/>\nDass Du auferstanden bist<br \/>\nJa, ich glaub an Christus, unsern Herrn<br \/>\nJa, ich glaub, dass wir ewig leben<br \/>\nDass die Jungfrau den Sohn gebar<br \/>\nDie Gemeinschaft der Kinder Gottes<br \/>\nDie Kirche unsres Herrn<br \/>\nJa, ich glaub an die Auferstehung<br \/>\nWenn Jesus wiederkommt<br \/>\nIch glaube an Deinen Namen, Jesus<br \/>\nJa, ich glaub an Gott, den Vater<br \/>\nUnd an Christus, Seinen Sohn<br \/>\nAn den Heiligen Geist der Wahrheit<br \/>\nAn den dreieinen Gott<br \/>\nJa, ich glaub an die Auferstehung<br \/>\nDas Leben nach dem Tod<br \/>\nIch glaube an Deinen Namen, Jesus<br \/>\nJa, ich glaub an Gott, den Vater<br \/>\nUnd an Christus, Seinen Sohn<br \/>\nAn den Heiligen Geist der Wahrheit<br \/>\nAn den dreieinen Gott<br \/>\nJa, ich glaub an die Auferstehung<br \/>\nDas Leben nach dem Tod<br \/>\nIch glaube an Deinen Namen, Jesus<br \/>\nIch glaube an Deinen Namen, Jesus<br \/>\n<\/em><br \/>\n<strong>Vorsatz<\/strong><br \/>\nDurch die Heilige Kommunion gehe ich mit Jesus Schritt f\u00fcr Schritt zusammen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weg des Glaubens In jener Zeit, als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine J\u00fcnger am Ufer des Sees von Galil\u00e4a waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kaf\u00e1rnaum und suchten Jesus. 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