{"id":5999,"date":"2024-07-19T09:05:35","date_gmt":"2024-07-19T07:05:35","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5999"},"modified":"2024-07-19T09:05:35","modified_gmt":"2024-07-19T07:05:35","slug":"betrachtung-zum-16-sonntag-im-jahreskreis-b-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5999","title":{"rendered":"Betrachtung zum 16. Sonntag im Jahreskreis B"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Bei Jesus auftanken&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus! Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fu\u00df aus allen St\u00e4dten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange <\/i>(Mk 6, 30-34).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, ich komme zu dir. Du hast mich\u00a0\u200bgerufen, bei dir zu bleiben und mit dir zu leben. So kehre ich zu dir, zur Quelle meines Lebens, zur\u00fcck. Danke, dass ich zu dir kommen darf. Danke, dass du immer auf mich wartest. Danke, dass du immer\u00a0\u200bein\u00a0offenes Herz und offene Arme f\u00fcr mich hast. So falle ich in deine Arme wie ein Kind. Mehr brauche ich nicht. An deinem Herzen bin ich geborgen. An deinem Herzen kann ich mich ausruhen und bestens erholen. Sende mir nun deinen Heiligen Geist, dass ich auf den Pulsschlag und auf die W\u00fcnsche deines Herzens h\u00f6ren kann. Er selbst helfe mir, deinen Willen zu tun. In ihm finde ich Ruhe\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich freue mich Jesus\u200b,\u00a0\u00fcber deine N\u00e4he! Du bist bei\u00a0\u200bmir. Du sprichst leise dein m\u00e4chtiges und sch\u00f6pferisches Wort aus. Ich vernehme dieses Wort mit meinen Ohren und mit meinem Herzen. Ich lasse mich von dir ansprechen. Dein Wort sei mir Licht und St\u00e4rke f\u00fcr jeden Tag. Ich verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die mich ber\u00fchren\u2026 Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u> Umgang mit dem Erfolg<\/u><br \/>\nDie Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, hatten Erfolg. Sie wurden davon ganz in Anspruch genommen. Sie lehrten die Menschen, heilten sie, trieben D\u00e4monen aus, dienten den Anderen. Ja, sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen wegen\u00a0\u200bden\u00a0vielen Menschen, die kamen und gingen. Sie verzehrten sich im Dienst Jesu und seines Evangeliums. Sie lie\u00dfen sich aber von ihrem Erfolg nicht verleiten. Sie kehrten zu Jesus zur\u00fcck, um ihm alles zu berichten, was sie in seinem Namen gewirkt hatten. Das hat sie gerettet. Sie wussten, dass Jesus ihnen die Vollmacht und die Kraft dazu gegeben hat. Sie sch\u00e4tzten sich gl\u00fccklich, dass sie in seinem Dienst standen und nicht die eigene Ehre gesucht haben. Die t\u00e4gliche Gewissenserforschung soll mit der Dankbarkeit Gott gegen\u00fcber beginnen. So wird sie unseren Glauben an das Gute und an den einen Guten st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Wie erf\u00fclle ich die Send\u200bung\u00a0Jesu? Lebe ich sein Evangelium? Setze ich mich f\u00fcr die Sache Jesu ein? Verlange ich danach, den Menschen Gutes zu tun und ihnen die Rettung Gottes anzubieten?\u00a0\u00a0Was tue ich daf\u00fcr? Glaube ich der Kraft Jesu? Wie oft berichte ich Jesus \u00fcber sein Wirken an mir und durch mich? Freue ich mich dar\u00fcber? Was habe ich heute Gutes getan?<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u> Bei Jesus auftanken<\/u>\n<p>Jesus nimmt die Apostel in Schutz. Er will sie ausruhen lassen. Er bietet ihnen eine Auszeit mit ihm an einem einsamen Ort\u00a0\u200ban. Er weiss genau, dass sie Erholung brauchen, um einem geistigen oder k\u00f6rperlichen Burnout nicht zu verfallen. Diese Auszeit sollen sie mit ihm verbringen. Er ist die Quelle, aus der sie immer sch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Er ist der beste Berater, der sie den Umgang mit dem Erfolg und Misserfolg lehren kann. Seine Gegenwart, die Anbetung des Herrn ist die intensivste und beste Erholung, die jeder Mensch n\u00f6tig hat. Wichtig ist dabei, alles andere beiseite zu lassen, um mit dem Herrn allein zu sein und an seinem Herzen ausruhen zu k\u00f6nnen. Diese Erfahrung der liebenden N\u00e4he Jesus kann nichts ersetzen.<\/p>\n<p>Wer ist Jesus f\u00fcr mich? Vertraue ich ihm ganz und gar? Glaube ich daran, dass er es immer gut mit mir meint? Habe ich Zeit, einfach mit ihm zu sein? Ruhe ich in seiner Gegenwart aus? Ist er die Quelle meines Lebens? Liebe ich i\u200bhn\u00a0von ganzem Herzen?<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u> Mich vom Mitleid leiten lassen<\/u>\n<p>Unglaublich ist das Verhalten Jesu. Er sorgt f\u00fcr die Erholung seiner J\u00fcnger. Er selber aber hat Mitleid mit den Menschen, die seine N\u00e4he und Hilfe suchen. Er nimmt sich ihrer an und lehrt sie\u200b\u00a0\u200blange. Interessanterweise verlangt er dies nicht von seinen Aposteln. Er stellt sich in den Dienst an den Mitmenschen, geleitet von seinem Mitleid, von den tiefsten Regungen seines Herzens. Er leidet tats\u00e4chlich mit. Darum stellt er seine M\u00fcdigkeit zur\u00fcck, um wiederum f\u00fcr die and\u200beren da zu sein! Dies ist auch eine Einladung an all seine Nachfolger, an uns alle.<\/p>\n<p>Wie begegne ich den Menschen, die meine Pl\u00e4ne durchkreuzen? Habe ich\u00a0\u200b(ein\u200b)\u00a0echtes Mitleid mit ihnen? Stelle ich meine W\u00fcnsche zur\u00fcck, um f\u00fcr den anderen, f\u00fcr Jesus selbst da zu sein? Gehe ich mit einem guten Beispiel voran, oder warte ich bis die Anderen etwas tun?<\/p>\n<p><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p><em>Durchflute mein Herz &#8211; durchflute mein Herz<br \/>\nGeist Gottes, durchflute mein Herz.<br \/>\nIn Dir hab ich Ruh, mein alles bist Du,<br \/>\nGeist Gottes durchflute mein Herz.<\/em><\/p>\n<p><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p>Jeden Abend ruhe ich bei Jesus aus und danke ihm f\u00fcr die Wunder des Lebens, die er an mir und durch mich wirkt.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Jesus auftanken&#8230; In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus! 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