{"id":5950,"date":"2024-06-15T08:28:40","date_gmt":"2024-06-15T06:28:40","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5950"},"modified":"2024-06-15T08:32:39","modified_gmt":"2024-06-15T06:32:39","slug":"betrachtung-zum-11-sonntag-im-jahreskreis-b-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5950","title":{"rendered":"Betrachtung zum 11. Sonntag im Jahreskreis B"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Ein kleines, m\u00e4chtiges Reich Gottes<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker s\u00e4t; dann schl\u00e4ft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und w\u00e4chst und der Mann wei\u00df nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die \u00c4hre, dann das volle Korn in der \u00c4hre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenk\u00f6rnern, die man in die Erde s\u00e4t. Ist es aber ges\u00e4t, dann geht es auf und wird gr\u00f6\u00dfer als alle anderen Gew\u00e4chse und treibt gro\u00dfe Zweige, sodass in seinem Schatten die V\u00f6gel des Himmels nisten k\u00f6nnen. Durch viele solche Gleichnisse verk\u00fcndete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen J\u00fcngern aber erkl\u00e4rte er alles, wenn er mit ihnen allein war <\/i>(Mk 4, 26-34).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du willst mit uns allein sein. Du willst uns dein Wort in aller Ruhe erkl\u00e4ren. Wir nehmen uns bewusst Zeit f\u00fcr dich\u2026 Wir wollen auf dich h\u00f6ren, dich verstehen, dir unsere Fragen stellen. Danke, dass du immer Zeit hast f\u00fcr uns, dass du immer an uns denkst. Danke, dass wir f\u00fcr dich so wichtig sind. Du willst, dass wir dich immer mehr begreifen, dich lieben, dir folgen mit unserem ganzen Leben. Nimm nun alles von uns, was uns st\u00f6rt, uns immer noch besch\u00e4ftigt, uns zerstreut. Schenke uns deinen Heiligen Geist, dass wir mit offenem Herzen dir begegnen und auf dich h\u00f6ren k\u00f6nnen. Dein Geist erleuchte und entfache uns neu. Dein Heiliger Geist bete nun in uns\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich freue mich \u00fcber die Gegenwart Jesu! Er will mir alles erkl\u00e4ren, mir allein. Ich lausche seinem Wort. Ich lasse mich vom Herrn ansprechen. Ich verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die mich ber\u00fchren\u2026 Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Voller Hoffnung s\u00e4en<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott ist ein guter S\u00e4mann. Er ist gro\u00dfz\u00fcgig, ja verschwenderisch in seinem Tun. Er s\u00e4t den Samen seines Wortes auf jeden Boden, in das Leben eines jeden Menschen. Er kalkuliert nicht, ob es sich lohnt\u00a0oder nicht. Er \u00fcberlegt nicht, ob der Boden gut ist oder nicht. Er berechnet nicht, ob der Samen reicht,\u00a0ob er Frucht bringt\u00a0oder nicht. Er schlie\u00dft niemanden aus seinem Tun aus. Jedem gilt die Saat seines Wortes! Jeder ist ihm wichtig. Er s\u00e4t sein Wort in der Hoffnung, dass es reiche Frucht bringt. Er kennt ja die Kraft, die in jedem Samen verborgen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">H\u00f6re ich dem Wort Jesu zu? Nehme ich es an und auf? Lasse ich es in mir wachsen? Kenne ich das Wort Gottes (die Bibel)? Wem verk\u00fcnde ich das Wort Gottes? Bin ich dabei gro\u00dfz\u00fcgig? Wen schlie\u00dfe ich aus dieser Verk\u00fcndigung aus? Warum? Wem will ich heute das Evangelium der Freude verk\u00fcnden?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Geduldig warten k\u00f6nnen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist erstaunlich, aber v\u00f6llig normal, wie ruhig sich der S\u00e4mann verh\u00e4lt. Er legt sich schlafen, er steht auf und macht sich keine Sorgen, was mit dem Samen geschieht. Er kennt ja das Potenzial jedes ges\u00e4ten Kornes. Er wei\u00df, dass er nichts erzwingen kann. Das macht ihn frei. Er wartet geduldig, bis die Zeit des Wachstums kommt. Er ist nicht auf Erfolg, Gewinn und Menge fixiert. Er kann sich \u00fcber jede \u00c4hre freuen und \u00fcber jeden Baum, der aus einem kleinen Senfkorn w\u00e4chst. Jede Ernte ist ihm wichtig und jeder Baum, dessen Schatten dem anderen dient.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Worauf bin ich im Reich Gottes\u00a0bedacht? Auf Erfolg, auf Gewinn, auf viele Menschen, auf Macht, auf Anerkennung? Achte ich die Logik Gottes, die Logik des Kornes? Bin ich geduldig mit mir selbst und mit den anderen? Was m\u00f6chte ich beschleunigen, ja erzwingen? Freue ich mich \u00fcber die gute Ernte, die auf dem Feld meines Lebens, oder des Lebens der anderen w\u00e4chst und gedeiht?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Uns beschenken lassen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Reich Gottes gilt: Wir lassen uns beschenken. Das Reich Gottes wird uns geschenkt. Wir k\u00f6nnen es nicht verdienen, erwirtschaften, erarbeiten, bezahlen. Wir m\u00fcssen nur lernen, es zu entdecken, wert zu sch\u00e4tzen und daf\u00fcr zu danken. Erst dann k\u00f6nnen auch wir zu einem Geschenk f\u00fcreinander werden wie der Baum f\u00fcr die V\u00f6gel des Himmels. Wir wissen nie wie gro\u00df und m\u00e4chtig jedes kleine Wort oder jede kleine Tat sein kann. Wenn wir es aber lernen, achtsam miteinander umzugehen, dann werden wir grosse Wunder erfahren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lasse ich mich von Gott beschenken? Was habe ich von ihm heute bekommen? Bin ich daf\u00fcr dankbar? Wo versuche ich das Reich Gottes auf eigene Faust aufzubauen, es voranzutreiben? Warum? Lasse ich mich dabei auf Gott ein? Achte ich auf das Kleine meines Lebens? Tue ich das mit der ganzen Liebe und dem ganzen Vertrauen meines Herzens? Welches Wort, welche Tat der anderen hat mir in der letzten Zeit Mut gemacht, mich aufgerichtet?<br \/>\n<strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Unseren Augen verborgen<br \/>\ndoch mit dem Herzen zu seh&#8217;n<br \/>\nunser Verstand kann nicht fassen,<br \/>\nwas wir im Glauben versteh&#8217;n.<br \/>\nGott l\u00e4sst sich finden, wenn wir suchen.<br \/>\nGott wird uns h\u00f6ren, wenn wir rufen:<br \/>\nZeige uns dein Angesicht.<br \/>\nGott ist Liebe, Gott ist Geist,<br \/>\nden die ganze Sch\u00f6pfung preist.<br \/>\nVater, Sohn und Heiliger Geist,<br \/>\ndrei Personen und doch eins.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich versuche, jedes kleine Wort und jede kleine Tat mit gr\u00f6\u00dfter Liebe auszusprechen bzw. zu tun.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleines, m\u00e4chtiges Reich Gottes In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker s\u00e4t; dann schl\u00e4ft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und w\u00e4chst und der Mann wei\u00df nicht, wie. 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