{"id":5707,"date":"2023-11-24T16:46:55","date_gmt":"2023-11-24T15:46:55","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5707"},"modified":"2023-11-24T16:46:55","modified_gmt":"2023-11-24T15:46:55","slug":"betrachtung-zum-christkonigssonntag-im-jahreskreis-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5707","title":{"rendered":"Betrachtung zum Christk\u00f6nigssonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Der K\u00f6nig in einem geringsten Bruder&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle V\u00f6lker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den B\u00f6cken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die B\u00f6cke aber zur Linken. Dann wird der K\u00f6nig denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt f\u00fcr euch bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gef\u00e4ngnis und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gef\u00e4ngnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der K\u00f6nig ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr f\u00fcr einen meiner geringsten Br\u00fcder getan habt, das habt ihr mir getan. Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das f\u00fcr den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gef\u00e4ngnis und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gef\u00e4ngnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr f\u00fcr einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben<\/i> (Mt 25,31-46).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus. Du bist unser K\u00f6nig und Herr. Du allein kannst alles sicher leiten und ans Ziel f\u00fchren. So oft trauen wir aber deiner Herrschaft nicht. Wir f\u00fcrchten, du w\u00fcrdest uns etwas wegnehmen oder unsere Freiheit beschr\u00e4nken. Wir wissen aber, dass du uns alles gibst und uns gl\u00fccklich machst. Schenke uns deinen Geist, damit wir deine Herrschaft erkennen und voll annehmen k\u00f6nnen. Mach uns frei in deinem Dienst am N\u00e4chsten, den du zu einem Gottesdienst erhoben hast. Heiliger Geist, durchdringe und entfache uns neu. Schenke uns helle Augen des Herzens, damit wir Jesus in unseren Schwestern und Br\u00fcdern echt lieben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du K\u00f6nig von meinem Herzen. Ich freue mich an dir! Du besch\u00fctzt und leitest mich. Du bringst mir deine Art des Herrschens bei. Zeige mir Wege, auf denen du mich f\u00fchren willst. \u00d6ffne mein Ohr und Herz f\u00fcr dein Wort und deinen Hilferuf in allen Menschen, denen ich begegnen darf, besonders aber in allen Bed\u00fcrftigen. Heiliger Geist, du ewiges Feuer des Vaters, treibe mich an, die Mitmenschen zu lieben und ihnen zu dienen. Maria, Dienerin des Herrn, bitte f\u00fcr mich!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><u>Die Herrschaft Jesu erfahren&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus ist der Herr \u00fcber Zeit und Ewigkeit, \u00fcber jedes menschliche Leben und \u00fcber das Weltall. Er kommt eines Tages wieder, um Rechenschaft \u00fcber unser Leben zu verlangen. Er ist der K\u00f6nig der Herrlichkeit. Durch sein Leben hat er uns aber gezeigt, was f\u00fcr ihn \u201eHerrschen\u201c bedeutet! Er hat seine g\u00f6ttliche Herrlichkeit verlassen, um uns, den Hungrigen, den Durstigen, den Fremden, den Obdachlosen, den Nackten, den Kranken, den Gefangenen, zu dienen. Nur jene, die ihre Bed\u00fcrftigkeit und Not einsehen und sich helfen lassen, k\u00f6nnen wirklich seine Herrschaft hautnah erfahren. Sie k\u00f6nnen dann auch selber dienen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Glaube ich daran, dass Gott alles in seiner grossen Hand h\u00e4lt und erh\u00e4lt? Bin ich ihm daf\u00fcr dankbar? Freue ich mich dar\u00fcber, dass er in Jesus mir nahegekommen ist? Wie und wo erfahre ich seine N\u00e4he? Lasse ich ihn an mich heran? Wo bedarf\u00a0ich heute der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes? Lasse ich mich von Jesus bedienen?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><u>Jesus in meinem N\u00e4chsten wahrnehmen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesu Herrschaft zu bekennen und anzunehmen ist einfach. Sie zu leben, f\u00e4llt uns sehr schwer. Jesus verbirgt sich in jedem bed\u00fcrftigen Menschen, dem ich begegne. Manchmal ist da kaum ein Mensch zu erkennen. Oft stehen uns unsere Vorstellungen von Gott im Wege, ihm wirklich zu begegnen und ihn tatkr\u00e4ftig zu lieben. Es ist f\u00fcr uns Menschen doch schwer zu begreifen, dass der allm\u00e4chtige Gott sich in jedem notleidenden Menschen zu unserem Bettler macht&#8230; Selbst wenn wir ihn in einer\/einem unserer geringsten Schwestern\/Br\u00fcder wahrnehmen, nehmen wir ihn manchmal nicht ernst. Die anderen sollen helfen, behaupten wir rechtfertigend. Wer aber in die Augen eines bed\u00fcrftigen Menschen schaut, der kann nicht gleichg\u00fcltig bleiben sowohl ihm als auch Gott gegen\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ahme ich Jesus nach in seiner Herrschaft? Erkenne\u00a0ich ihn in meinem N\u00e4chsten,\u00a0aber auch in fremden Menschen? Nehme ich ihn und seine Bed\u00fcrfnisse ernst? Nehme ich mir Zeit f\u00fcr ihn? Versuche ich ihn kennen zu lernen? Wo begegne ich pers\u00f6nlich den Notleidenden auf der Augenh\u00f6he? Welches\u00a0sind meine sch\u00f6nsten Begegnungen mit den bed\u00fcrftigen und einsamen Menschen?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><u>Barmherzigkeit tun<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auffallend in dieser Rede Jesu ist, dass die Menschen Rechenschaft \u00fcber das Gute, dass sie getan bzw. unterlassen haben, ablegen m\u00fcssen. So oft denken wir daran, nicht mehr zu s\u00fcndigen, dass wir sp\u00e4ter keine Kraft mehr haben, uns f\u00fcr das Gute einzusetzen. Wenn wir aber mit ganzer Entschiedenheit Gutes tun und Barmherzigkeit leben, dann werden wir keine Zeit mehr f\u00fcr S\u00fcnde und Bl\u00f6dsinn haben. Lassen\u00a0wir uns also von der Not der bed\u00fcrftigen Menschen ansprechen. Sie sind unser Reichtum: Sie helfen uns, die Tiefe des Evangeliums zu begreifen und zu leben. Der Dienst an ihnen ist ein wahrer Gottesdienst, den wir am Tisch des Herrn (in der Eucharistiefeier) angefangen haben. Er dauert fort. Wir d\u00fcrfen ihn im Alltag nicht abbrechen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Versuche ich das B\u00f6se durch das Gute zu \u00fcberwinden in mir und um mich herum? Was\u00a0tue ich\u00a0Gutes\u00a0f\u00fcr die anderen? Sind die bed\u00fcrftigen Menschen auch mein Reichtum oder nur ein notwendiges \u00dcbel? Bin ich barmherzig ihnen gegen\u00fcber, wie mein himmlischer Vater es ist? Ist die Eucharistiefeier meine Schule und meine Quelle der Barmherzigkeit gegen\u00fcber meinen Mitmenschen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ein K\u00f6nig voller Pracht,<\/em><em><br \/>\nvoll Weisheit und voll Macht.<br \/>\nDie Sch\u00f6pfung betet an.<br \/>\nDie Sch\u00f6pfung betet an.<br \/>\nEr kleidet sich in Licht.<br \/>\nDas Dunkel h\u00e4lt ihn nicht<br \/>\nund flieht, sobald er spricht,<br \/>\nund flieht, sobald er spricht.<\/p>\n<p>So gro\u00df ist der Herr, singt mit mir.<br \/>\nSo gro\u00df ist der Herr, ihn preisen wir.<br \/>\nSo gro\u00df, so gro\u00df ist der Herr.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich schenke meine Zeit und mein Herz (kein Geld!!!) einem fremden Menschen oder meinem N\u00e4chsten, den ich vernachl\u00e4ssigt habe&#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der K\u00f6nig in einem geringsten Bruder&#8230; In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. 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