{"id":5702,"date":"2023-11-17T22:09:41","date_gmt":"2023-11-17T21:09:41","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5702"},"modified":"2023-11-18T09:26:39","modified_gmt":"2023-11-18T08:26:39","slug":"betrachtung-zum-33-sonntag-im-jahreskreis-a-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5702","title":{"rendered":"Betrachtung zum 33. Sonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Du bist ein Talent!<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus seinen J\u00fcngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging. Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Verm\u00f6gen an. Dem einen gab er f\u00fcnf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen F\u00e4higkeiten. Dann reiste er ab. Sofort ging der Diener, der die f\u00fcnf Talente erhalten hatte, hin, wirtschaftete mit ihnen und gewann noch f\u00fcnf weitere dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei weitere dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kehrte der Herr jener Diener zur\u00fcck und hielt Abrechnung mit ihnen. Da kam der, der die f\u00fcnf Talente erhalten hatte, brachte f\u00fcnf weitere und sagte: Herr, f\u00fcnf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch f\u00fcnf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du t\u00fcchtiger und treuer Diener. \u00dcber Weniges warst du treu, \u00fcber Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du t\u00fcchtiger und treuer Diener. \u00dcber Weniges warst du treu, \u00fcber Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! Es kam aber auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mensch bist; du erntest, wo du nicht ges\u00e4t hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Sieh her, hier hast du das Deine. Sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht ges\u00e4t habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Du h\u00e4ttest mein Geld auf die Bank bringen m\u00fcssen, dann h\u00e4tte ich es bei meiner R\u00fcckkehr mit Zinsen zur\u00fcckerhalten. Nehmt ihm also das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben werden und er wird im \u00dcberfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die \u00e4u\u00dferste Finsternis! Dort wird Heulen und Z\u00e4hneknirschen sein <\/i>(Mt 25,14-30).<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus. Du bist uns so nah. Jeden Tag d\u00fcrfen wir deine G\u00fcte erfahren. Du hast uns\u00a0selbst geschenkt und du selber verschenkst dich an uns in der Heiligen Kommunion. Wie gro\u00df ist deine G\u00fcte! Hilf uns, sie zu beherzigen und weiter zu schenken an alle, denen wir t\u00e4glich begegnen. Gib uns den Heiligen Geist, damit wir deine Worte begreifen und nach deinem Vorbild leben k\u00f6nnen. Heiliger Geist, atme du in uns, bete du in uns, brenne du in uns. Sende uns aus zu allen, die heute deine G\u00fcte und Barmherzigkeit brauchen. Steh du ihnen bei durch uns!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du bist da. Er spricht dich an. H\u00f6r ihm gut zu. Er vertraut dir. Er traut die viel zu. Er vertraut dich dir selbst an. Erfreue dich des Herrn! Verweile bei seinem Herzen&#8230; H\u00f6r seine Botschaft&#8230; Nimm sie auf&#8230; Jesus schenkt dir den Mut, sie zu leben&#8230; Wage es mit ihm!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Ich bin beschenkt!<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Niemand von uns kann behaupten, dass er nichts bekommen hat! Gott hat jeden seiner Diener beschenkt! Niemand ist von ihm mit leeren H\u00e4nden weggegangen. Wie grossz\u00fcgig ist Gott! Ein Talent sind 6000 Denare. Ein Denar ist der Tageslohn eines Arbeiters. Anders gesagt, ein Talent sind zwischen 36 und 41 kg Silber. Ein grosses Verm\u00f6gen! Jeder von uns hat in den Augen Gottes \u201egleich viel\u201c bekommen, jeder nach seinen F\u00e4higkeiten, heisst es im Text! Mehr noch, Gott hat mich mir selbst geschenkt! Ich bin ein Talent in der Hand Gottes.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kann ich \u00fcber die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und das Vertrauen Gottes staunen? Kenne ich meine F\u00e4higkeiten und Talente? Danke ich Gott f\u00fcr das Geschenk meines Lebens? Lobe ich Gott f\u00fcr alles, was ich bin, was ich kann? Habe ich mich selbst als Geschenk Gottes angenommen? Danke ich ihm, dass er mich mir selbst anvertraut hat?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Wie setze ich meine Talente ein?\u00a0<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die zwei ersten Diener aus dem Gleichnis Jesu setzten ihre Talente ein! Sie vermehrten sie. Durch ihr Wirtschaften machten sie gro\u00dfen Gewinne. Sie waren nicht neidisch aufeinander. Sie wirtschafteten damit, was sie selbst bekommen haben. Sie waren t\u00fcchtig und treu in ihrem Dienst. Sie waren im Kleinen gute Verwalter! Daf\u00fcr durften sie an der Freude ihres Herrn teilnehmen. Ihnen wollte der Herr eine gr\u00f6\u00dfere Aufgabe \u00fcbertragen, noch mehr Vertrauen schenken. Sie haben sich ja in ihrem Dienst bew\u00e4hrt!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche Talente habe ich? Wie gehe ich mit ihnen um? Wo setze ich sie ein? Wie setze ich sie ein? Kann ich mich in den Dienst an Gott und den N\u00e4chsten stellen? Freue ich mich dar\u00fcber, wenn ich dem anderen damit Freude bereiten kann? Freue ich mich \u00fcber kleine, guten Taten des Alltags? Tue ich sie mit Freude und Hingabe?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Womit stehe ich heute vor Gott?\u00a0<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der dritte Diener machte nichts mit dem, was ihm anvertraut wurde. Er hatte Angst vor seinem Herrn, heisst es. Er traute weder seinem Herrn noch sich selbst etwas zu. Er machte nichts mit seinem Talent, selbst wenn er seinen Herrn als einen strengen Mann kannte. Er vernachl\u00e4ssigte viel Gutes, das er f\u00fcr die anderen und damit f\u00fcr Gott und f\u00fcr sich selbst tun k\u00f6nnte. Als die Zeit kam, die Rechenschaft vor Gott abzulegen, hatte er nur die Gleiche Menge Silbergeld welche mit Dreck beschmutzt war vorzuweisen. Er verspielte die Chancen und M\u00f6glichkeiten, das Talent, das ihm mit auf dem Weg gegeben wurde, zu vermehren. Damit besiegelte er selbst sein Schicksal in der \u00e4u\u00dfersten Finsternis mit Heulen und Z\u00e4hneknirschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Womit stehe ich heute vor Gott? Wie f\u00e4llt die Rechenschaft vor Gott von meinem bisherigen Leben aus? Wo habe ich Gutes unterlassen? Warum? Wo erfahre weder ich selbst noch die anderen, eine Freude an meinen Talenten? Was Gutes will ich am heutigen Welttag der Armen tun?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Vater, deine Liebe ist so unbegreiflich gro\u00df, und ich wei\u00df gar nicht,<\/em><em><br \/>\nwie ich leben konnte ohne dich, o Herr. Doch machst du mich zu deinem Kind.<br \/>\nDu schenkst mir deine Liebe jeden Tag, du l\u00e4sst mich nie ich Stich,<br \/>\ndenn, Vater, du bist immer bei mir.<\/em><\/p>\n<p>Herr, ich preise deinen heil\u2019gen Namen; du bist K\u00f6nig!<br \/>\nDu nur bist mein Herr und mein Gott.<br \/>\nHerr, ich preise deinen heiligen Namen; du bist K\u00f6nig!<br \/>\nDu nur bist mein Herr und mein Gott.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich mache\u00a0einigen Menschen\u00a0Freude\u00a0mit meinen eigenen Talenten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du bist ein Talent! In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus seinen J\u00fcngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging. Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Verm\u00f6gen an. Dem einen gab er f\u00fcnf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen F\u00e4higkeiten. 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