{"id":5693,"date":"2023-11-03T22:49:44","date_gmt":"2023-11-03T21:49:44","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5693"},"modified":"2023-11-04T17:34:01","modified_gmt":"2023-11-04T16:34:01","slug":"betrachtung-zum-31-sonntag-im-jahreskreis-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5693","title":{"rendered":"Betrachtung zum 31. Sonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Tut und befolgt alles<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit sprach Jesus zum Volk und zu seinen J\u00fcngern und sagte: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharis\u00e4er. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach ihren Taten; denn sie reden nur, tun es aber nicht. Sie schn\u00fcren schwere und unertr\u00e4gliche Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, selber aber wollen sie keinen Finger r\u00fchren, um die Lasten zu bewegen. Alles, was sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gew\u00e4ndern lang, sie lieben den Ehrenplatz bei den Gastm\u00e4hlern und die Ehrensitze in den Synagogen und wenn man sie auf den Marktpl\u00e4tzen gr\u00fc\u00dft und die Leute sie Rabbi \u2013 Meister \u2013 nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Br\u00fcder. Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Gr\u00f6\u00dfte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden <\/i>(Mt 23,1-12).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus. Du kennst unsere Herzen. Du wei\u00dft, wie viele Masken wir t\u00e4glich aufsetzen, um den Menschen zu gefallen! Du kennst all die sch\u00f6nen Worte, die wir machen. Du kennst auch unsere Tr\u00e4gheit in deiner Nachfolge. Hilf uns, uns selbst zu erkennen und zu uns selbst zu stehen. Schenke uns deinen Geist der Wahrheit, der uns befreit und uns neu schafft. Heiliger Geist, komm auf uns herab und durchgl\u00fche uns mit deinem Feuer. F\u00fchre uns in die Wahrheit. Mach uns frei f\u00fcr Jesus!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du bist mein Meister und Lehrer. Auf dich will ich h\u00f6ren. Dir will ich meine Zeit schenken. Jesus, sprich nun zu meinem Herzen. Dein m\u00e4chtiges Wort r\u00fcttle mich auf und ziehe mich an dich. Herr, schenke mit wieder Freude \u00fcber die Wahrheit, \u00fcber dich!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Tut und befolgt alles<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus ist in unsere Welt gekommen, um das Gesetz Gottes zu erf\u00fcllen. Er hat das Evangelium nicht nur verk\u00fcndet, sondern es auch vor allem den Menschen vorgelebt. Sein Wort war seiner Tat gleich. So w\u00e4re es auch ideal in unserem christlichen Leben, in unserer Nachfolge Jesu. Oft machen wir aber viele Worte, halten uns f\u00fcr bessere als die anderen, sorgen viel um das \u00c4u\u00dfere, tun aber wenig bis gar nichts. Es ist einfach, das Evangelium abzulehnen, wenn jene, die es verk\u00fcndet, es auch nicht leben. Jesus sagt uns aber klar: Tut und befolgt alles, was sie euch sagen. Er selbst, Jesus, und nicht die Mitmenschen, ist die Richtschnur unseres Lebens.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kenne ich das Evangelium Jesu? Was tue ich, um es kennen zu lernen? H\u00f6re ich auf jene, die mir das Evangelium verk\u00fcnden? Wo mache ich nur viele Worte, tue aber nichts? Warum? Kann ich das Evangelium mit meinem Leben verk\u00fcnden?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Mein Vater und meine Geschwister<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Wirklichkeit des Glaubens h\u00fctet mich vor der Heuchelei! Wenn Gott wirklich mein Vater ist, dann sind alle Getauften meine Schwestern und Br\u00fcder! Ich bin mit ihnen unterwegs zum himmlischen Vater. Nur er, Vater, ist die Quelle des Lebens! Ich muss mich nicht \u00fcber meine Geschwister im Glauben erheben oder versuchen, einen Lehrer oder Meister f\u00fcr sie zu sein. Ich darf und soll ihnen beistehen, weil sie zu meiner Familie geh\u00f6ren! Ich soll ihnen das Evangelium nicht verschweigen, auch wenn ich ihm noch nicht gewachsen bin. Am besten aber so: \u201eIch beschw\u00f6re Euch, lasst doch euren Mund verstummen und eure <em>Taten sprechen<\/em>!\u201c\u00a0(Hl. Antonius von Padua).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist Gott mein Vater? Sind die Mitmenschen wirklich meine Schwestern und Br\u00fcder? Lasse ich mich von Jesus belehren? Was h\u00f6re ich nicht gern aus dem Mund Jesu? Warum? Wer in meiner Umgebung lebt echt das Evangelium Jesu vor? Bin ich Gott f\u00fcr sie\/f\u00fcr ihn dankbar? Wem lebe ich das Evangelium vor?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Die wahre christliche Gr\u00f6\u00dfe<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus verr\u00e4t uns das Geheimnis der wahren Gr\u00f6\u00dfe:\u00a0<em>Der Gr\u00f6\u00dfte von euch soll euer Diener sein.<\/em><em>\u00a0<\/em>Er selbst wurde zum Diener der Menschen, seiner Geschwister. Ja, Jesus stellt unser Denken auf den Kopf! Der Gr\u00f6\u00dfte f\u00fcr ihn steht ganz unten und ist bereit, zu dienen. Mehr noch, Jesus freut sich daran, etwas Gutes f\u00fcr seine Geschwister tun zu d\u00fcrfen, tun zu k\u00f6nnen. Er dient uns, weil er uns liebt. Er erniedrigt sich zu den F\u00fcssen seiner Apostel, damit sie erfahren und lernen, wie man das Evangelium am besten verk\u00fcndet. Auch ich will gro\u00df sein: Ich will deinen&#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was macht heute meine Gr\u00f6\u00dfe vor Gott und den Menschen aus? Entspricht sie wirklich der Vorstellung Jesu? Was will ich anders machen, wo muss ich umdenken? Was will ich konkret tun? Zu wem will ich mich beugen, um ihm echt dienen zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Herr, \u00f6ffne du mir die Augen.<br \/>\nHerr, \u00f6ffne du mir das Herz.<br \/>\nIch will dich sehen. Ich will dich sehen.<br \/>\nHerr, \u00f6ffne du mir die Augen.<br \/>\nHerr, \u00f6ffne du mir das Herz.<br \/>\nIch will dich sehen. Ich will dich sehen.<br \/>\nIch will dich sehen in deiner Pracht,<br \/>\nleuchtend, erhoben und herrlich.<br \/>\nGie\u00df aus deine Liebe und Macht.<br \/>\nWir singen: Heilig, heilig, heilig.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich versuche das Evangelium ohne Worte zu verk\u00fcnden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tut und befolgt alles In jener Zeit sprach Jesus zum Volk und zu seinen J\u00fcngern und sagte: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharis\u00e4er. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach ihren Taten; denn sie reden nur, tun es aber nicht. 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