{"id":5682,"date":"2023-10-21T08:29:04","date_gmt":"2023-10-21T06:29:04","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5682"},"modified":"2023-10-21T08:29:04","modified_gmt":"2023-10-21T06:29:04","slug":"betrachtung-zum-29-sonntag-im-jahreskreis-a-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5682","title":{"rendered":"Betrachtung zum 29. Sonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><i><strong>Gott und Kaiser<\/strong><\/i><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit kamen die Pharis\u00e4er zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre J\u00fcnger, zusammen mit den Anh\u00e4ngern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du die Wahrheit sagst und wahrhaftig den Weg Gottes lehrst und auf niemanden R\u00fccksicht nimmst, denn du siehst nicht auf die Person. Sag uns also: Was meinst du? Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Jesus aber erkannte ihre b\u00f6se Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum versucht ihr mich? Zeigt mir die M\u00fcnze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Den\u00e1r hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser geh\u00f6rt, und Gott, was Gott geh\u00f6rt! <\/i>(Mt 22,15-21).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du bist unser Meister. Du allein hast den Mut, uns die Wahrheit zu sagen. Du siehst nicht auf die Person. Das ist wahr. Schenke uns ein ehrliches und wahrhaftiges Herz. Mach uns durchsichtig, damit wir dir begegnen k\u00f6nnen. Befreie uns durch deinen Geist von jeder Heuchelei und mach uns bereit, zu dir umzukehren. Heiliger Geist durchflute unsere Herzen und reinige uns in deinem Feuer. Komm auf uns herab und bete du selbst in uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du hast Zeit f\u00fcr mich. Auch ich bin f\u00fcr dich da. \u00d6ffne mein Herz f\u00fcr diese Begegnung mit dir. Reinige mich von jeder Falschheit, damit ich dich besser kennen lerne, dich herzlicher liebe und dir eifriger nachfolge! Schenke mir das Feuer deines Geistes, das reinigt und entfacht. Heiliger Geist, hilf mit, ganz f\u00fcr Jesus da zu sein. Verwandle mein Leben, das das Abbild Gottes an mir klar erkennbar wird. Sei du mein innerer Meister und Herr.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Rechte Wahlgrundlage<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Immer wieder m\u00fcssen wir uns im Leben entscheiden und w\u00e4hlen. Wir k\u00f6nnen es recht tun, indem uns eine klare Wahlgrundlage zur Verf\u00fcgung steht. Wir m\u00fcssen uns informieren und dann nach unserem Gewissen entscheiden. Die Pharis\u00e4er und die Anh\u00e4nger des Herodes haben das nicht gemacht. Sie hatten sich schon gegen Jesus entschieden, bevor sie begannen, mit ihm zu sprechen. Mehr noch, sie waren nicht ehrlich zu ihm. Mit ihrer Heuchelei wollten sie Jesus nur auf die Probe stellen, um ihn dann \u00f6ffentlich zu verurteilen. Warum eigentlich? Weil er ihre Masken durchschaute und sie zur Umkehr, zur Wahrheit aufforderte (z. B. das Gleichnis vom Mahl). Das wollten sie aber nicht wagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie treffe ich die wichtigsten Entscheidungen meines Lebens? Beziehe ich Gott darin ein, recht zu entscheiden? Lasse ich mich von ihm belehren? Bin ich vor ihm ganz ehrlich? Welche Kompromisse gehe ich in meinem Leben ein? Was will ich heute Jesus sagen?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Kaiser<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Den<i>\u00e1<\/i>r war eine altr\u00f6mische Silberm\u00fcnze, mit der die Untertanen der R\u00f6mer ihre Steuer zahlen mussten. Auf dieser M\u00fcnze war das Abbild vom Kaiser, der sich als Gott und Priester bezeichnete. F\u00fcr die Juden war es abscheulich, mit solcher M\u00fcnze ihre Steuer bezahlen zu m\u00fcssen. Und doch um ihre Position im Volk zu bewahren und Jesus anzuklagen, vereinten sie sich mit den Anh\u00e4ngern des Herodes. Letztendlich werden sie beim Prozess Jesu behaupten, dass sie ausser dem Kaiser keinen K\u00f6nig haben. Jesus entlarvt ihre innere Verdorbenheit. Er spricht sie aber von ihrer Steuerpflicht nicht frei.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer ist wirklich mein K\u00f6nig? Bin ich es selber f\u00fcr mich oder ist es Jesus? Bin ich bereit zu Jesus auch in der \u00d6ffentlichkeit zu stehen? Erf\u00fclle ich meine B\u00fcrgerpflichten gewissenshaft? Was will ich heute in meinem Leben \u00e4ndern?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Gott<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir Menschen wurden nach dem Abbild Gottes erschaffen. So geh\u00f6ren wir ihm an. Unser Leben soll seine Herrlichkeit ausstrahlen. Wie die Kinder meistens den Eltern \u00e4hnlich sind, so soll man uns als Kinder Gottes in dieser unserer Welt erkennen. Wie oft vergessen wir das! Die Mahnung Jesu ist aber klar: <em>Gebt Gott, was Gott geh\u00f6rt!<\/em> Was heisst denn das? Zuerst das Abbild Gottes in uns erkennen und uns dar\u00fcber freuen. Dann unser Leben nach dem unseres Vaters (Gottes) ausrichten ohne Wenn und Aber. Es lohnt sich, Jesus als einen Spiegel zu nehmen, um uns dann darin zu betrachten. Dann k\u00f6nnen wir feststellen, wie weit wir die Herrlichkeit Gottes in unserer Welt ausstrahlen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freue ich mich dar\u00fcber, dass ich ein Abbild Gottes bin? Geh\u00f6rt Gott mein Denken, Reden und Tun? Wo erkennen mich die Anderen als ein Kind Gottes? Was soll ich tun, um Gott \u00e4hnlicher zu werden?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Vater, wir sind hier, kommen, wie wir sind,<br \/>\nschauen auf zu dir, staunend wie ein Kind.<br \/>\nAlles in uns preist deine Gegenwart,<br \/>\ndie dein Wort verhei\u00dft dem, der auf dich harrt<br \/>\nin Wahrheit und im Geist.<\/p>\n<p>Wir beten dich an mit ganzem Herzen.<br \/>\nWir beten dich an mit aller Kraft.<br \/>\nWir beten dich an mit Leib und Seele,<br \/>\nhier und jetzt.<br \/>\nWir beten dich an mit unserm Denken,<br \/>\nwir beten dich an mit unserm Tun.<br \/>\nWir beten dich an mit unserm Leben<br \/>\nhier und jetzt,<br \/>\nin Wahrheit und im Geist.<\/p>\n<p>Alles bringen wir, ehren dich allein,<br \/>\nwollen immer mehr wahre Beter sein.<br \/>\nDenn jetzt ist die Zeit, in der sich erf\u00fcllt,<br \/>\ndass dein Volk dich preist so, wie du es willst:<br \/>\nIn Wahrheit und im Geist.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich vertraue Gott alles an, was ihm in mir noch nicht geh\u00f6rt\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott und Kaiser In jener Zeit kamen die Pharis\u00e4er zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. 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