{"id":5680,"date":"2023-10-21T08:25:39","date_gmt":"2023-10-21T06:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5680"},"modified":"2023-10-21T08:25:39","modified_gmt":"2023-10-21T06:25:39","slug":"betrachtung-zum-28-sonntag-im-jahreskreis-a-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5680","title":{"rendered":"Betrachtung zum 28. Sonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Das Hochzeitsgewand&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus den Hohepriestern und den \u00c4ltesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem K\u00f6nig, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen G\u00e4ste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl ist fertig, meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber k\u00fcmmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen \u00fcber seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der K\u00f6nig zornig; er schickte sein Heer, lie\u00df die M\u00f6rder t\u00f6ten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die G\u00e4ste waren nicht w\u00fcrdig. Geht also an die Kreuzungen der Stra\u00dfen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein! Die Diener gingen auf die Stra\u00dfen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, B\u00f6se und Gute, und der Festsaal f\u00fcllte sich mit G\u00e4sten. Als der K\u00f6nig eintrat, um sich die G\u00e4ste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Menschen, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Freund, wie bist du hier ohne Hochzeitsgewand hereingekommen? Der aber blieb stumm. Da befahl der K\u00f6nig seinen Dienern: Bindet ihm H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe und werft ihn hinaus in die \u00e4u\u00dferste Finsternis! Dort wird Heulen und Z\u00e4hneknirschen sein. Denn viele sind gerufen, wenige aber auserw\u00e4hlt <\/i>(Mt 22,1-14).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du bist unser Meister. Du willst uns zum Nachdenken bringen. Du willst, dass wir zur Einsicht kommen und neu zu dir finden. Du bereitest uns ein Mahl der Liebe und wartest sehns\u00fcchtig, dass wir an ihm teilnehmen. Es ist ja dein Hochzeitsmahl f\u00fcr immer. Herr, schenke uns deinen Heiligen Geist, dass wir deine Gegenwart wahrnehmen und uns von dir einladen lassen. Heiliger Geist hilf uns, die Einladung Jesu ernst zu nehmen. Reinige unsere Herzen. Durchgl\u00fche uns mit deinem Feuer und verbrenne alles, was uns von Gott trennt. Komm herab, Heiliger Geist und schaffe uns neu!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du bist f\u00fcr mich da! Nur f\u00fcr mich! Ich danke dir f\u00fcr deine Gegenwart. Du nimmst mich ernst. Du schenkst mir deine ganze Aufmerksamkeit. So wichtig bin ich f\u00fcr dich! Auch ich will f\u00fcr dich allein da sein. Ich lege\u00a0alles\u00a0beiseite, was mich von dir trennt. Ich schaue auf dich und h\u00f6re dir zu. Sprich, Herr, denn\u00a0dein(e) Diener(in) h\u00f6rt. JA, Herr, sprich zu meinem Herzen und befreie mich von mir selbst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Eingeladen zum Hochzeitsmahl\u00a0<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Brautpaar l\u00e4dt gerne die Familienangeh\u00f6rigen\u00a0und Freunde zu ihrer\u00a0Hochzeit ein. Die Eheleute wollen ihre Freude und ihr Gl\u00fcck mit den Liebsten zusammenfeiern. Gutes Essen und sch\u00f6ne Musik laden zum Mitfeiern ein. Viele aber folgen dieser Einladung nicht. Sie suchen nach Tausend Gr\u00fcnden, um sich zu rechtfertigen. Oft gehen sie aber nicht hin, weil sie meinen, ein Geschenk mitbringen zu m\u00fcssen. Dieses k\u00f6nnen sie sich aber momentan nicht leisten. Gott selber l\u00e4dt uns zum Hochzeitsmahl seines Sohnes ein. Gerade wir sind eingeladen! In jeder Eucharistiefeier haben wir schon einen Vorgeschmack vom ewigen Mahl des Lammes Gottes. Mehr noch, wir m\u00fcssen nichts mitbringen! Alles ist uns gratis geschenkt. Alles!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nehme ich die Einladung Gottes ernst? Nehme ich an der sonnt\u00e4glichen Eucharistiefeier regelm\u00e4ssig teil? Aus welchen Gr\u00fcnden lasse ich sie aus? Sind mir meine eigenen Gesch\u00e4fte (Acker, Laden&#8230;) oder mein Gutd\u00fcnken oder meine Angst (Krankheit, Arbeitslosigkeit\u2026) wichtiger,\u00a0als die grossz\u00fcgige Einladung Gottes? Welche Freizeitangebote sind mir wichtiger geworden als das sonnt\u00e4gliche Hochzeitsmahl des Sohnes Gottes? Kann ich mich echt daran freuen?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Ein Angebot f\u00fcr alle<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, der Vater, will alle Menschen, B\u00f6se und Gute, an seinem\u00a0Tisch haben. Sie alle sind zum Hochzeitsmahl Jesu eingeladen. Und sie kommen\u00a0auch dazu. Sie nehmen sich Zeit, um mit Jesus Christus seine Hochzeit zu feiern. Sie nehmen diese Einladung als unverdientes Geschenk des Vaters an. Sie sch\u00e4tzen sie und folgen ihr. Sie sind Fremde und werden doch durch ihren Gehorsam zu Freunden des Lammes. Jawohl, sie feiern mit Jesus mit!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie reagiere ich, wenn ich fremde Menschen bei der Eucharistiefeier sehen? Gehe ich auf sie zu? Hei\u00dfe ich sie in meiner Pfarrei, in meiner Kirchenbank willkommen? Werden sie durch die gemeinsame Feier zu meinen N\u00e4chsten, oder bleiben sie weiterhin\u00a0Fremde? Kann ich meine Freude \u00fcber die Eucharistiefeier mit den anderen teilen? Lade ich sie dazu ein, mit Jesus seine Hochzeit zu feiern?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Mit oder ohne Hochzeitsgewand<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott l\u00e4dt zum Mahl seines Sohnes zwar alle ein, aber sie d\u00fcrfen erst dann daran teilnehmen, wenn sie ein Hochzeitsgewand anhaben. Dieses Hochzeitsgewand bekommen wir in der Taufe geschenkt. Es erlaubt uns, am Hochzeitsmahl des Lammes teilzunehmen. Wir erfahren aber, dass wir dieses Gewand durch unser Versagen und unsere S\u00fcnde immer wieder schmutzig machen. Wir k\u00f6nnen es aber im Blut des Lammes, im Sakrament der Vers\u00f6hnung waschen lassen. In der Beichte d\u00fcrfen wir das schmutzige Gewand der S\u00fcnde ablegen und ein neues Gewand der Gnade anlegen. Nur so d\u00fcrfen wir zum Mahl des Lammes hintreten. Alles andere w\u00e4re respektlos Gott gegen\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freue ich mich \u00fcber meine Taufe? Spreche ich Gott als meinen Vater an? Wo habe ich in der letzten Zeit das wei\u00dfe Taufgewand verschmutzt? Warum? Mit welchem Gewand nehme ich an der sonnt\u00e4glichen Eucharistiefeier teil? Respektiere ich meinen Freund Gottes, indem ich mich immer wieder durch die Beichte auf die Eucharistiefeier vorbereite?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Reinige mein Herz,<\/em><em><br \/>\nmach mich rein wie Gold<br \/>\nin deinem Feuer<br \/>\nReinige mein Herz,<br \/>\nmach mich rein wie Gold, pures Gold<\/p>\n<p>Feuer des Herrn,<br \/>\ndanach verlangt mein Herz<br \/>\nmach mich rein,<br \/>\n(und) heilig<br \/>\nDir allein will ich dienen, mein Meister<br \/>\nUnd deinen Willen tun<\/p>\n<p>Reinige mein Herz,<br \/>\nnimm, was mich trennt von dir<br \/>\nund mach mich heilig<br \/>\nReinige mein Herz,<br \/>\nnimm, was mich trennt von dir, tief in mir<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit Freude und Dankbarkeit nehme ich an dem sonnt\u00e4glichen Hochzeitsmahl des Lammes teil.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Hochzeitsgewand&#8230; In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus den Hohepriestern und den \u00c4ltesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem K\u00f6nig, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. 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