{"id":5676,"date":"2023-09-28T13:37:53","date_gmt":"2023-09-28T11:37:53","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5676"},"modified":"2023-09-28T13:37:53","modified_gmt":"2023-09-28T11:37:53","slug":"betrachtung-zum-26-sonntag-im-jahreskreis-a-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5676","title":{"rendered":"Betrachtung zum 26. Sonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Der Wille des Vaters\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den \u00c4ltesten des Volkes: Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei S\u00f6hne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ich will nicht. Sp\u00e4ter aber reute es ihn und er ging hinaus. Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ja, Herr \u2013 und ging nicht hin. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erf\u00fcllt? Sie antworteten: Der erste. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch: Die Z\u00f6llner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Z\u00f6llner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt <\/i>(Mt 21,28-32).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du willst uns von deinem Vater erz\u00e4hlen. Wer dich sieht, sieht ja den Vater selbst. Mache uns offen f\u00fcr die\u200bse\u00a0Botschaft. Schenke uns ein h\u00f6rendes Herz. Erf\u00fclle uns neu mit deinem Heiligen Geist, damit wir sein Wort vernehmen und unser Leben nach ihm ausrichten k\u00f6nnen. Heiliger Geist, belebe uns und erf\u00fclle uns mit deinen Gaben. Gie\u00dfe die Liebe des Vaters in unsere\u200bn Herzen m\u00e4chtig aus, damit wir ohne Angst zu ihm finden. Lehre uns \u201eAbba, Vater\u201c zu beten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, ich will bei dir bleiben und dir zuh\u00f6ren. Befreie mich von der Hektik des Alltags und von mir selbst.\u00a0Mach mich frei&#8230; F\u00fchre mich zum Vater! Offenbare mir den Vater und mein Herz. Lass mich ehrlich und durchsichtig vor dir sein. Hauche mi\u200br\u00a0deinen Geist neu ein, damit ich leben kann! Heiliger Geist, bete du in mir!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Vater und Sohn&#8230;<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus erz\u00e4hlt den Hohenpriestern und den \u00c4ltesten ein Beispiel, um sie zum Nachdenken zu bringen. Er erz\u00e4hlt von der Familie, in der der Vater zwei S\u00f6hne hatte. Er schickte sie beide zur Arbeit in seine\u200bn\u00a0Weinberg. Er sagte zu jedem: \u201eMein Sohn!\u201c Wortw\u00f6rtlich steht dort: \u201eMein Kind!\u201c Aus dieser Perspektive muss man dieses Gleichnis h\u00f6ren. Gott ist unser Vater und meint es gut mit uns! Er fordert uns in seinem Weinberg\u200b heraus. Er traut uns Einiges zu! Wir d\u00fcrfen mit unserem Vater zusammenarbeiten! Welche Freude m\u00fcsste das f\u00fcr uns sein!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie sieht meine Beziehung zu Gott aus? Ist er wirklich mein Vater, mein Papa? Freue ich mich dar\u00fcber, dass er mich durch die Taufe als sein Kind angenommen hat? Vertraue ich ihm mein Leben, jeden neuen Tag an? Arbeite ich mit ihm zusammen? Was lerne ich dadurch?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Den Vater kennen&#8230;\u00a0\u00a0<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der erste Sohn will dem Vater gefallen. Er ist aber nicht ehrlich. E\u200br\u00a0kann sch\u00f6n reden, tun will er aber nichts. Er will vor dem Vater nur gut aus\u200bsehen. Vielleicht hat er Angst vor seinem Vater, den er als \u201eHerrn\u201c bezeichnet? Der zweite Sohn hat den Mut zu sagen, was er denkt. Vielleicht hat er genug von den Befehlen des Vaters. Er will seine Freiheit genie\u00dfen. Beide S\u00f6hne kennen das Herz des Vaters noch nicht. Doch der zweite kommt zur Einsicht und folgt dann der Einladung des Vaters. Er hat sein Herz verstanden und keh\u200brt\u00a0als geliebtes Kind zum Vater zur\u00fcck: Nicht mehr mit sch\u00f6nen Worten, sondern mit seinen Taten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was f\u00fcr\u00a0\u200bein\u00a0Vater ist Gott f\u00fcr mich? Will ich ihm nur gefallen? Will ich\u00a0\u200bmich\u00a0ihm widersetzen? Wie begegne ich ihm? Mit Angst oder mit Liebe? Ruhe ich oft an seinem Herzen? Wie lerne ich sein Herz kennen? Was will ich heute \u00e4ndern? Was werde ich konkret tun, um zum Vater neu zu finden?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Den Willen des Vaters erf\u00fcllen&#8230;<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Vaterunser beten wir: \u201eVater, dein Wille geschehe&#8230;\u201c Und gerade darum geht es in unserer Beziehung zu Gott, dem Vater. Jesus selbst bezeugte, dass er den Willen des Vaters erf\u00fcllen wolle, dass der Wille des Vaters seine Nahrung sei. Der Wille des himmlischen Vaters ist unser Gl\u00fcck und die h\u00f6chste Erf\u00fcllung unseres Lebens. Er besteht\u00a0\u200bdarin, dass wir auf die Stimme des Vaters h\u00f6ren und ihm gehorchen. Jede Zeit ist gut, um zur Einsicht zu kommen und den Willen des Vaters zu tun. Vater, dein Wille geschehe&#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie bete ich das Gebet \u201eVaterunser\u201c? Meine ich wirklich das, was ich sage? Suche ich nach dem Willen des himmlischen Vaters? Glaube ich seinem Wort? Wann habe ich das Gl\u00fcck im Gehorsam Gott gegen\u00fcber\u00a0\u200bzu\u00a0erfahren? Wie offenbart mir Gott seinen Willen? Will ich ihn von Herzen tun?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Vater, deine Liebe ist so unbegreiflich gro\u00df,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>und ich wei\u00df gar nicht,<\/em><em><br \/>\nwie ich leben konnte ohne dich, o Herr.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Doch machst du mich zu deinem Kind.<\/em><em><br \/>\nDu schenkst mir deine Liebe jeden Tag,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du l\u00e4sst mich nie ich Stich,<\/em><em><br \/>\ndenn, Vater, du bist immer bei mir.<\/p>\n<p>Herr, ich preise deinen heilgen Namen;<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du bist K\u00f6nig!<\/em><em><br \/>\nDu nur bist mein Herr und mein Gott.<br \/>\nHerr, ich preise deinen heiligen Namen;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du bist K\u00f6nig!<\/em><em><br \/>\nDu nur bist mein Herr und mein Gott.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich finde zum Herzen des Vaters durch Gebet und Gehorsam.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wille des Vaters\u00a0 In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den \u00c4ltesten des Volkes: Was meint ihr? 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