{"id":5667,"date":"2023-09-22T10:53:17","date_gmt":"2023-09-22T08:53:17","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5667"},"modified":"2023-09-24T06:47:29","modified_gmt":"2023-09-24T04:47:29","slug":"betrachtung-zum-25-sonntag-im-jahreskreis-a-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5667","title":{"rendered":"Betrachtung zum 25. Sonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Geht in meinen Weinberg!\u00a0\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus seinen J\u00fcngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der fr\u00fch am Morgen hinausging, um Arbeiter f\u00fcr seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Den\u00e1r f\u00fcr den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder hinaus und sah andere auf dem Markt stehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder hinaus und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinausging, traf er wieder einige, die dort standen. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag unt\u00e4tig? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den Letzten, bis hin zu den Ersten! Da kamen die M\u00e4nner, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Den\u00e1r. Als dann die Ersten kamen, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten einen Den\u00e1r. Als sie ihn erhielten, murrten sie \u00fcber den Gutsherrn und sagten: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns gleichgestellt. Wir aber haben die Last des Tages und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Den\u00e1r mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir geh\u00f6rt, nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge b\u00f6se, weil ich gut bin? So werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte<\/i> (Mt 20,1-16a).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du hast immer ein gutes Wort f\u00fcr uns. Du bist unser Lehrer und Meister. Sprich zu unseren Herzen, damit wir dein Wort begreifen und umsetzen k\u00f6nnen. Ja, Herr, schenke uns ein h\u00f6rendes Herz, das ganz offen ist f\u00fcr dich. Erf\u00fclle uns mit dem Feuer vom Himmel, mit deinem Heiligen Geist. Er reinige und befreie uns von uns selbst. Heiliger Geist, durchgl\u00fche und entfache uns neu mit deiner Gnade. Sei du die Seele unserer Seele. Bete du in uns und hilf uns, die G\u00fcte Gottes zu begreifen und an uns zu erfahren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus will dir etwas Wichtiges sagen. Nimm dir Zeit f\u00fcr ihn! Lass den Alltagstrott beiseite. Setze dich zu seinen F\u00fcssen hin und schaue in seine Augen. Mach dein Herz offen f\u00fcr jedes Wort aus seinem Mund&#8230; Rede, Herr, denn dein(e) Diener(in) h\u00f6rt. Verweile bei den Worten, die dich ber\u00fchren\u2026 Sei still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Geht in meinen Weinberg&#8230;<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit diesem Gleichnis offenbart uns Jesus das Herz des himmlischen Vaters. Der Vater ist besorgt f\u00fcr die Arbeit seiner Kinder. Er will mit allen zusammenarbeiten. Er geht unerm\u00fcdlich (f\u00fcnf Mal!) zum Marktplatzt, um die Arbeitslosen f\u00fcr seinen Weinberg anzuwerben. Er gibt ihnen eine Arbeit, durch die sie \u00fcberleben k\u00f6nnen und\u00a0dazu beitragen, dass sein Weinberg gedeiht. In seinem Weinberg gibt es kein Pensionsalter! Jede und jeder darf zu seinem Reich beitragen mit der Kraft, die er gerade besitzt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wo trage ich zum Reich Gottes bei? \u00dcberlasse ich die Sorge f\u00fcr die Kirche nicht einfach jenen, die dazu beauftragt und daf\u00fcr bezahlt sind? Habe ich meine Arbeit im Weinberg des Herrn gefunden? Habe ich den Mut, andere zur Zusammenarbeit im Weinberg des Herrn einzuladen? Wen w\u00fcrde ich heute dazu anwerben? Wo meine ich, dass alles in der Kirche, in der Pfarrei, in einem Verein, oder in meiner Familie mit mir steht und f\u00e4llt?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Freude an der Arbeit\u2026\u00a0\u00a0<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir d\u00fcrfen im Weinberg des Herrn arbeiten. Gott selbst hat uns dazu berufen und uns einen ewigen Lohn versprochen. Mehr noch, er arbeitet mit uns zusammen. Mit Jesus d\u00fcrfen wir das Werk der Erl\u00f6sung fortsetzen und den Mitmenschen anbieten. Gibt es eine wichtigere Arbeit als gerade diese: Uns f\u00fcr die eigene Rettung und das Heil der Menschen zu sorgen? Wie gro\u00df muss unsere W\u00fcrde sein, wenn Jesus uns dazu einl\u00e4dt! Er vertraut uns, er traut uns Vieles zu. Durch die Zusammenarbeit mit ihm wachsen und reifen wir als Menschen. Wie gl\u00fccklich sollen wir uns als Mitarbeiter Gottes sch\u00e4tzen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freue ich mich von Herzen dar\u00fcber, dass Gott mit mir zusammenarbeiten will? Sch\u00e4tze ich sein Vertrauen in mir? Bin ich daf\u00fcr dankbar? Liegt mir das Heil der Mitmenschen am Herzen? Wo bin ich m\u00fcde, tr\u00e4ge oder nachl\u00e4ssig bei meiner Arbeit im Weinberg des Herrn geworden? Warum? Lebe ich das Evangelium, um zum\u00a0Menschen zu werden?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Neid oder G\u00fcte&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus weist seine unzufriedenen und frustrierten Arbeiter zurecht. Gerecht ist man in den Augen Gottes dann, wenn man dem anderen das gibt, was er zum Leben braucht, und nicht was ihm zusteht. Gott l\u00e4sst immer seine G\u00fcte und Barmherzigkeit walten. Er will ja jeder und jedem seine Liebe, sein ganzes Herz schenken. Dadurch will er uns lehren, dass wir keine Konkurrenten in seinem Weinberg sind, sondern Mitarbeiter. Wir sollen einander unterst\u00fctzen, helfen und jeden Neid beseitigen, der unser Beziehungen vergiftet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wo murre ich gegen Gott und sein Handeln? Auf wen, worauf bin ich neidisch? Gebe ich den anderen das, was sie brauchen? Nehme ich gerne die Hilfe der anderen an? Kann ich um sie bitten? Wem helfe ich heute? Kann ich g\u00fctig und barmherzig zu mir selbst und auch zu den anderen\u00a0sein?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Komm und lobe den Herrn, meine Seele sing<\/em><br \/>\n<em>bete den K\u00f6nig an<\/em><br \/>\n<em>Sing wie niemals zuvor, nur f\u00fcr Ihn<\/em><br \/>\n<em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p><em>Ein neuer Tag und ein neuer Morgen<\/em><br \/>\n<em>und wieder bring ich dir mein Lob<\/em><br \/>\n<em>Was auch vor mir liegt und was immer auch geschehen mag<\/em><br \/>\n<em>lass mich noch singen, wenn der Abend kommt<\/em><\/p>\n<p><em>Komm und lobe den Herrn, meine Seele sing<\/em><br \/>\n<em>bete den K\u00f6nig an<\/em><br \/>\n<em>Sing wie niemals zuvor, nur f\u00fcr Ihn<\/em><br \/>\n<em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p><em>Du liebst so sehr und vergibst geduldig<\/em><br \/>\n<em>schenkst Gnade, Trost und Barmherzigkeit<\/em><br \/>\n<em>Von deiner G\u00fcte will ich immer singen<\/em><br \/>\n<em>zehntausend Gr\u00fcnde gibst du mir daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p><em>Komm und lobe den Herrn, meine Seele sing<\/em><br \/>\n<em>bete den K\u00f6nig an<\/em><br \/>\n<em>Sing wie niemals zuvor, nur f\u00fcr Ihn<\/em><br \/>\n<em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><\/p>\n<p><em>Und wenn am Ende die Kr\u00e4fte schwinden<\/em><br \/>\n<em>wenn meine Zeit dann gekommen ist<\/em><br \/>\n<em>wird meine Seele dich weiter preisen<\/em><br \/>\n<em>zehntausend Jahre und in Ewigkeit<\/em><\/p>\n<p><em>Komm und lobe den Herrn, meine Seele sing<\/em><br \/>\n<em>bete den K\u00f6nig an<\/em><br \/>\n<em>Sing wie niemals zuvor, nur f\u00fcr Ihn<\/em><br \/>\n<em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><br \/>\n<em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><br \/>\n<em>Und bete den K\u00f6nig an<\/em><br \/>\n<strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich lade jemanden ein, mit mir in der Kirche zu arbeiten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geht in meinen Weinberg!\u00a0\u00a0 In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus seinen J\u00fcngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der fr\u00fch am Morgen hinausging, um Arbeiter f\u00fcr seinen Weinberg anzuwerben. 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