{"id":5618,"date":"2023-07-21T06:43:04","date_gmt":"2023-07-21T04:43:04","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5618"},"modified":"2023-07-21T06:43:04","modified_gmt":"2023-07-21T04:43:04","slug":"betrachtung-zum-16-sonntag-im-jahreskreis-a-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5618","title":{"rendered":"Betrachtung zum 16. Sonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Gottes und meine Geduld<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus der Menge folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker s\u00e4te. W\u00e4hrend nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, s\u00e4te Unkraut unter den Weizen und ging weg. Als die Saat aufging und sich die \u00c4hren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker ges\u00e4t? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausrei\u00dfen? Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausrei\u00dft. Lasst beides wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in B\u00fcndel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune! Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker s\u00e4te. Es ist das kleinste von allen Samenk\u00f6rnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es gr\u00f6\u00dfer als die anderen Gew\u00e4chse und wird zu einem Baum, sodass die V\u00f6gel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. <\/i><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchs\u00e4uert war. Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, damit sich erf\u00fclle, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich \u00f6ffne meinen Mund in Gleichnissen, ich spreche aus, was seit der Sch\u00f6pfung der Welt verborgen war. Dann verlie\u00df er die Menge und ging in das Haus. Und seine J\u00fcnger kamen zu ihm und sagten:<br \/>\nErkl\u00e4re uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! Er antwortete: Der den guten Samen s\u00e4t, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Kinder des Reiches; das Unkraut sind die Kinder des B\u00f6sen; der Feind, der es ges\u00e4t hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Schnitter sind die Engel. Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch bei dem Ende der Welt sein: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verf\u00fchrt und Gesetzloses getan haben, und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Z\u00e4hneknirschen sein. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der h\u00f6re!<\/i> (Mt 13, 24-43).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, mit deinen J\u00fcngern kommen wir zu dir. Du bietest uns ein Zuhause. Bei dir sind wir geborgen. Du willst nicht, dass wir in einer Menschenmenge verschwinden, sondern dass wir eine pers\u00f6nliche Beziehung zu dir pflegen. Dir d\u00fcrfen wir alle Fragen stellen, die uns bewegen. Du h\u00f6rst uns zu und gibst uns gerne deine Antwort. Mache uns offen f\u00fcr dich. Schenke uns deinen Heiligen Geist, damit wir deine Gleichnisse richtig verstehen und nach deinem Wort leben k\u00f6nnen. Heiliger Geist, komm auf uns herab! Durchgl\u00fche uns mit deinem Feuer! Reinige und befreie uns von uns selbst. Schaffe uns alle neu!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, es ist gut, dass ich bei dir bleiben darf. Deinem Wort will ich lauschen. Du kennst ja mein\u00a0Leben und\u00a0wei\u00dft\u00a0genau, was ich heute brauche. Ich danke dir, dass du dir Zeit f\u00fcr mich nimmst. Schenke mir deinen Geist, damit ich dich verstehen kann. St\u00e4rke mich mit deiner Kraft von oben, damit ich wache und dem B\u00f6sen zu widerstehen vermag. Heiliger Geist, wirke an mir und durch mich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Zwei S\u00e4m\u00e4nner&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker macht uns bewusst, dass es zwei S\u00e4m\u00e4nner gibt, die den Acker der Welt, den Acker unserer\u00a0Herzen bes\u00e4en: den Menschensohn und den Teufel. Der Menschensohn s\u00e4t nur den guten Samen und er tut es am hellen Tag. Er muss nichts verstecken. Er meint es eben gut mit uns. Er will, dass der Samen reiche Frucht in uns bringt und uns selbst dient. Der Teufel s\u00e4t aber das Unkraut, und er macht es heimlich. Er kommt in der Nacht, damit niemand sein Wirken sehen kann. Er ist listig und will, dass der Acker unseres Lebens das B\u00f6se hervorbringt, das der guten Saat schadet oder sie sogar erstickt. Wir m\u00fcssen also wachsam sein, um die schlechte Saat zu verhindern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist mir das Wirken Jesu und das Wirken des Teufels bewusst? Wann h\u00f6re ich Jesus zu? Welches Wort hat er mir in der letzten Zeit gesagt? Weiss ich sie noch? Bin ich gegen\u00fcber dem Teufel und seinen Verf\u00fchrungen wachsam? Lehne ich seine schlechten Worte ab? Durchschaue ich seine List? Wo lasse ich mich von ihm immer wieder verf\u00fchren? Warum?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Das Gute pflegen&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus s\u00e4t den guten Samen. Es sind manchmal ganz winzige, kleine K\u00f6rner seines Wortes, die unglaubliche Kraft in sich bergen: Aus einem Senfkorn wird ein Baum, der nicht nur dem Besitzer Nutzen bringt, sondern auch den anderen (den V\u00f6geln des Himmels) zur Freude wird. Das Gute aus Gottes Hand wird zu einem Sauerteig, der die Kraft hat, alles zu durchs\u00e4uern und zu einem guten Brot f\u00fcr viele zu werden. Das Kleine und Unscheinbare, das aus der Hand Jesu kommt, d\u00fcrfen wir nicht \u00fcbersehen. Im Gegenteil, wir sollen es mit Dankbarkeit empfangen, f\u00f6rdern und pflegen. Erst dann werden wir auch die Kraft des Wortes Gottes in unserem Leben erfahren und selbst zum Segen f\u00fcr die anderen werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bin ich offen f\u00fcr den Samen des Wortes Gottes? Nehme ich mir bewusst Zeit, Jesus zuzuh\u00f6ren? Lese ich t\u00e4glich in der Bibel, um das gute Wort in mich aufzunehmen? Welche Worte Jesu trage ich heute im Herzen? Was haben sie in mir in den vergangenen Tagen bewirkt? Welche Worte sage ich zu den anderen?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Gottes und meine Geduld<strong>\u2026\u00a0<\/strong><\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Gleichnis vom Unkraut lehrt uns Geduld. Sie offenbart uns das Denken Gottes. Er allein weiss, wie man mit dem B\u00f6sen umgehen soll. Er weiss aber vor allem, wie man das Gute sch\u00fctzen und bewahren kann. Er l\u00e4sst eben nicht zu, dass wir das B\u00f6se mit Gewalt beseitigen und das Gute dabei vernichten. Er kennt unsere Ungeduld. Gott l\u00e4sst zu, dass Weizen und Unkraut nebeneinander wachen. Er traut dem Guten im Menschen Vieles zu! Er glaubt an den Sieg des Guten in mir. Letztendlich werden es die Engel Gottes und nicht wir sein, die die Gerechtigkeit Gottes walten lassen werden. Sie bringen den Weizen unserer G\u00fcte in die Scheune Gottes.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kenne ich mich? Erkenne ich meine guten und schlechten Seiten? Kann ich auch das B\u00f6se in mir erkennen, zulassen und annehmen? Warum nicht? Wie gehe ich damit um? Setze ich mich f\u00fcr das Gute ein? Wo unterlasse ich, das Gute zu tun? Warum? Kann ich \u00fcberhaupt warten? Wo bin ich ungeduldig mit mir selbst, mit den anderen, mit Gott? Bin ich Gott f\u00fcr seine Geduld mit mir dankbar?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du liebst und machst alles neu<\/em><em><br \/>\nund alles wird gut in dir<br \/>\nMitten in diese Welt<br \/>\nbringst du Hoffnung Herr<br \/>\ndurch das Leben das du und schenkst<br \/>\nDu machst alles neu<br \/>\nDu machst alles neu<br \/>\nJeden Tag und f\u00fcr immer<br \/>\nbesteht deine Liebe<br \/>\nDie Hoffnung vergeht nie<br \/>\nHalleluja<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Im Glauben nur sehe ich<br \/>\nDu bringst Leben wenn dein Mund spricht<br \/>\nNichts ist so wie es einmal<br \/>\nvorher war<br \/>\nIch lebe nun in dir<br \/>\nDu machst alles neu<br \/>\nDu machst alles neu<br \/>\nJeden Tag und f\u00fcr immer<br \/>\nbesteht deine Liebe<br \/>\nDie Hoffnung vergeht nie<br \/>\nHalleluja<\/p>\n<p><\/em><em>Der Himmel steht weit offen<\/em><em><br \/>\nIch wei\u00df dass ich erw\u00e4hlt bin<br \/>\nIch lebe nun in dir<br \/>\nIch lebe nun in dir<br \/>\nDu schenkst neues Leben<br \/>\nAlles dir zur Ehre<br \/>\nIch lebe nun in dir<br \/>\nIch lebe nun in dir<br \/>\nDu machst alles neu<br \/>\nDu machst alles neu<br \/>\nJeden Tag und f\u00fcr immer<br \/>\nbesteht deine Liebe<br \/>\nDie Hoffnung vergeht nie<br \/>\nHalleluja<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich entscheide mich t\u00e4glich, wen ich h\u00f6ren will. Der Stimme Jesu will ich aber nichts vorziehen&#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gottes und meine Geduld In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus der Menge folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker s\u00e4te. W\u00e4hrend nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, s\u00e4te Unkraut unter den Weizen und ging weg. 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