{"id":5607,"date":"2023-07-14T16:13:06","date_gmt":"2023-07-14T14:13:06","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5607"},"modified":"2023-07-14T16:13:06","modified_gmt":"2023-07-14T14:13:06","slug":"betrachtung-zum-15-sonntag-im-jahreskreis-a-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5607","title":{"rendered":"Betrachtung zum 15. Sonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><i><strong>Vielfache Frucht<\/strong><\/i><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>An jenem Tag verlie\u00df Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine gro\u00dfe Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: Siehe, ein S\u00e4mann ging hinaus, um zu s\u00e4en. Als er s\u00e4te, fiel ein Teil auf den Weg und die V\u00f6gel kamen und fra\u00dfen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils drei\u00dfigfach. Wer Ohren hat, der h\u00f6re! Da traten die J\u00fcnger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete ihnen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben und er wird im \u00dcberfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen und h\u00f6ren und doch nicht h\u00f6ren und nicht verstehen. An ihnen erf\u00fcllt sich das Prophetenwort Jes\u00e1jas: H\u00f6ren sollt ihr, h\u00f6ren und doch nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen und doch nicht einsehen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden. Mit ihren Ohren h\u00f6ren sie schwer und ihre Augen verschlie\u00dfen sie, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht h\u00f6ren und mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen und sich bekehren und ich sie heile. Eure Augen aber sind selig, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie h\u00f6ren. Denn, amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu h\u00f6ren, was ihr h\u00f6rt, und haben es nicht geh\u00f6rt. Ihr also, h\u00f6rt, was das Gleichnis vom S\u00e4mann bedeutet. Zu jedem Menschen, der das Wort vom Reich h\u00f6rt und es nicht versteht, kommt der B\u00f6se und nimmt weg, was diesem Menschen ins Herz ges\u00e4t wurde; bei diesem ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort h\u00f6rt und sofort freudig aufnimmt; er hat aber keine Wurzeln, sondern ist unbest\u00e4ndig; sobald er um des Wortes willen bedr\u00e4ngt oder verfolgt wird, kommt er sofort zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort h\u00f6rt, und die Sorgen dieser Welt und der tr\u00fcgerische Reichtum ersticken es und es bleibt ohne Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem ges\u00e4t, der das Wort h\u00f6rt und es auch versteht; er bringt Frucht \u2013 hundertfach oder sechzigfach oder drei\u00dfigfach (Mt 13,1-23).<\/i><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du schenkst uns dein lebendiges Wort. Du erz\u00e4hlst uns von deinem himmlischen Vater, damit wir zu ihm finden und uns von ihm heilen lassen. Du s\u00e4st den Samen deines Wortes gro\u00dfz\u00fcgig aus. \u00d6ffne unsere Herzen und Ohren f\u00fcr dein Wort. Lehre uns h\u00f6ren und verstehen. Erf\u00fclle uns neu mit der Kraft deines Geistes, damit wir dein Wort vernehmen und es beantworten k\u00f6nnen. Heiliger Geist, komm auf uns herab und hilf uns, unser Leben nach dem Wort Gottes auszurichten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du hast Zeit f\u00fcr mich! Du h\u00e4ltst bei mir an. Ich setze mich vor dich hin und bin ganz Ohr f\u00fcr dich. Alles andere lege ich beiseite. Lehre mich, auf dein Wort neu zu h\u00f6ren. Sprich mich mit deinem Wort an. Durchbreche die Taubheit meiner Ohren und die H\u00e4rte meines Herzens. Rede, Herr, denn dein\/e Diner\/in h\u00f6rt\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>H\u00f6ren, bekehren, heilen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auffallend bei diesem Gleichnis ist, dass der S\u00e4mann den Samen auf jeden Boden s\u00e4t, selbst wenn er wei\u00df, dass er hie und da wenig Chancen auf Wachstum hat. Er ist sogar verschwenderisch im S\u00e4en. Ja, Gott h\u00f6rt nicht auf, uns mit seinem Wort anzusprechen. Er will Zwiegespr\u00e4che mit uns f\u00fchren. Er tut alles, damit wir den Dialog des Lebens mit ihm aufnehmen. Wir sind ja seine Kinder, seine Gesch\u00f6pfe. Wenn wir sein Wort h\u00f6ren, es vernehmen, dann kommen wir zur Einsicht und bekehren wir uns zu ihm, dem lebendigen Gott. Erst dann kann er uns heilen, und mit neuem Leben f\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Habe ich Zeit f\u00fcr Gott und sein Wort? Nehme ich es dem\u00fctig an, oder weiche ich ihm aus in der Meinung, es sei f\u00fcr andere bestimmt? Was hat mit Gott in den vergangenen Tagen gesagt? Welche Antwort habe ich darauf gegeben? Trage ich das Wort Gottes in meinem Herzen? Denke ich dar\u00fcber nach?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Weg, Fels, Dornen<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt viele Menschen, die aus verschiedenen Gr\u00fcnden das Gespr\u00e4ch mit Gott nicht wagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die einen geben sich keine M\u00fche, um das Wort Gottes zu verstehen. Ihr Herz ist wie ein breiter Weg, auf dem das Einfache und Leichte das Sagen hat. Die anderen haben sogar Freude an Gott und seinem Wort. Sie k\u00f6nnen aber nicht zu ihm stehen, es umsetzen. Schwierigkeiten, Verfolgung, Meinung der anderen sind ihnen wichtiger als die Stimme Gottes. Die dritten h\u00f6ren zwar das Wort des Herrn, aber die t\u00e4glichen Sorgen und das Verlangen nach immer mehr ersticken die keimenden Gedanken der Begeisterung und Freude. Sie sind zu schwach, um sich auf das Wort Gottes ganz und gar einzulassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie h\u00f6re ich das Wort Gottes? Glauben ich daran, dass es der beste Weg zum Leben und zum Gl\u00fcck ist? Kann ich dem Wort Gottes vertrauen, auch wenn es schwierig ist, auch dann, wenn die anderen es nicht tun? Wonach verlange ich wirklich im Leben? Um was m\u00f6chte ich heute den g\u00f6ttlichen S\u00e4mann bitten?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Vielfache Frucht<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Gleichnis Jesu endet optimistisch. Es sind doch viele, die das Wort Gottes h\u00f6ren, es verstehen und reiche Frucht bringen. Ja, es sind Menschen, die sich von Gott ansprechen lassen und ihm eine gro\u00dfz\u00fcgige Antwort geben. Sie haben entdeckt, dass dieses Wort ihnen selbst und auch den anderen gut tut. Sie verlassen sich auf dieses Wort, weil sie wissen, dass Gott treu ist und sein Versprechen h\u00e4lt. Menschen, die sie betrachten, k\u00f6nnen lebendige Evangelien lesen in Wort und Tat geschrieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie weit pr\u00e4gt das Wort Gottes mein Leben, meine t\u00e4glichen Entscheidungen? Welche Fr\u00fcchte hat das Wort des Herrn in meinem Leben gebracht? Danke ich Gott f\u00fcr sie? \u00a0Teile ich sie mit den anderen? Freue ich mich \u00fcber die guten Fr\u00fcchte der anderen? K\u00f6nnen die Mitmenschen das Evangelium Jesu an mich erkennen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Herr, \u00f6ffne du mir die Augen.<br \/>\nHerr, \u00f6ffne du mir das Herz.<br \/>\nIch will dich sehen.<br \/>\nIch will dich sehen. 2x<\/p>\n<p><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich will dich sehen in deiner Pracht,<br \/>\nLeuchtend, erhoben und herrlich.<br \/>\nGie\u00df aus deine Liebe und Macht.<br \/>\nWir singen: Heilig, heilig, heilig.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Herr, \u00f6ffne du mir die Augen.<br \/>\nHerr, \u00f6ffne du mir das Herz.<br \/>\nIch will dich sehen.<br \/>\nIch will dich sehen. 2x<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich will dich sehen in deiner Pracht,<br \/>\nLeuchtend, erhoben und herrlich.<br \/>\nGie\u00df aus deine Liebe und Macht.<br \/>\nWir singen: Heilig, heilig, heilig.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeden Tag werde ich mich vom Wort Gottes ansprechen lassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielfache Frucht An jenem Tag verlie\u00df Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine gro\u00dfe Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: Siehe, ein S\u00e4mann ging hinaus, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0},"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5607"}],"collection":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5607"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5608,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5607\/revisions\/5608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}