{"id":5520,"date":"2023-04-28T15:37:51","date_gmt":"2023-04-28T13:37:51","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5520"},"modified":"2023-04-29T23:44:48","modified_gmt":"2023-04-29T21:44:48","slug":"betrachtung-zum-4-ostersonntag-a-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5520","title":{"rendered":"Betrachtung zum 4. Ostersonntag A"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Die T\u00fcr zum Leben&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die T\u00fcr hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein R\u00e4uber. Wer aber durch die T\u00fcr hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm \u00f6ffnet der T\u00fcrh\u00fcter und die Schafe h\u00f6ren auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm geh\u00f6ren, einzeln beim Namen und f\u00fchrt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erz\u00e4hlte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die T\u00fcr zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und R\u00e4uber; aber die Schafe haben nicht auf sie geh\u00f6rt. Ich bin die T\u00fcr; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in F\u00fclle haben<\/i> (Joh 10,1-10).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus, du bist der gute Hirt. Bei dir fehlt es uns\u00a0an\u00a0nichts. Du sorgst f\u00fcr uns. Du leitest und begleitest\u00a0uns. Und wenn wir nicht weiter m\u00f6gen, tr\u00e4gst du uns auf deinen Schultern. Wenn wir uns aber verirren, gehst du uns nach, bis du uns findest. Jesus Christus, schenke uns deinen Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit und der Dankbarkeit. Er lasse uns Freude an dir erfahren und erf\u00fclle unseren Mund mit Lobpreis. Heiliger Geist, durchflute uns mit deinem Feuer! Entfache und schaffe uns neu!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich freue mich, dass Jesus, der gute Hirt, heute zu mir kommt und mit mir sprechen will\u2026 Ich h\u00f6re aufmerksam seinem Wort zu&#8230; Ich lasse mich von ihm ansprechen\u2026 Ich verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die mich ber\u00fchren\u2026 Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde still\u2026 Ja, ich freue mich \u00fcber den Herrn!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Diebe, R\u00e4uber und Fremde&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Irgendwie passen diese Leute nicht zum heutigen Evangelium vom guten Hirten. Jesus nennt sie aber bewusst beim Namen, weil sie eine grosse Gefahr f\u00fcr seine Herde (Kirche) darstellen. Diese Menschen wollen nur stehlen, schlachten und vernichten. Sie weiden sich selbst, statt die Sache, die ihnen anvertraut worden ist. Ihnen geht es letztendlich um sich selbst. Sie haben eigene Vorstellungen von Gott und seiner Art, wie er die Menschen retten bzw. f\u00fcr sie da sein sollte. Statt Jesus, den gekreuzigten und auferstandenen Herrn zu verk\u00fcnden, reduzieren sie ihn auf einen Revolution\u00e4r in bestehenden Umst\u00e4nden und gutes Vorbild in der Sozialarbeit. Die Sakramente wie Taufe, Beichte oder Eucharistiefeier sind f\u00fcr sie keine echte Begegnung mehr mit dem Auferstandenen. Eigentlich muss man sie nicht mehr haben, weil man sich sowieso nur das aus dem kirchlichen Leben nimmt, was einem passt. So bestiehlt man die Gl\u00e4ubigen um die wahren Sch\u00e4tze der Kirche, und vernichtet damit das Leben, das \u00fcber den Tod hinausgeht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit welchen Hirten (Seelsorgern) habe ich in der Kirche, in meiner Pfarrei, zu tun? F\u00fchren sie mich zu Jesus oder suchen sie nur die eigene Ehre? Was verk\u00fcnden sie mir? Welches Bild von Gott vermitteln sie mir? Erziehen sie mich zu den Sakramenten, den sicheren Quellen der Gnade? Bete ich f\u00fcr sie? Habe ich den Mut, sie zurechtzuweisen? Bin ich f\u00fcr die guten Hirten dankbar? Bete ich um neue Berufungen zum Priesteramt?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Die Stimme des Hirten&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Beziehung zu Jesus, dem guten (sch\u00f6nen) Hirten besteht nur dann, wenn wir mit ihm reden, wenn wir auf seine Stimme h\u00f6ren. Das muss man aber erlernen. Erst dann kann man die richtige, eben seine Stimme erkennen und ihr folgen. Sie ist eine liebevolle und eine anspruchsvolle Stimme zugleich! Jesus kennt unsere Namen, wir sind f\u00fcr ihn nicht anonym und fremd! Er kennt unsere Lebensgeschichten und wei\u00df am besten, was uns guttut. Er spricht nicht nur sch\u00f6ne Worte. Er lebt sie und geht uns voraus. Er bahnt den Weg f\u00fcr uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie sieht meine heutige Beziehung zu Jesus, dem guten Hirten, aus? Wie oft sprechen wir miteinander? Kenne ich seine Stimme gut? Kann ich sie von anderen Stimmen unterscheiden? Habe ich die Bibel zu Hause? Lese ich darin regelm\u00e4\u00dfig (t\u00e4glich)? Wie versuche ich, meine Beziehung zum guten Hirten zu vertiefen? H\u00f6re ich nur die Stimme Jesu, oder folge ich ihm auch, wohin er auch geht? Freue ich mich dar\u00fcber, dass Jesus meinen Namen, meine Geschichte, kennt? Wie spreche ich seinen Namen aus? Lasse ich mich von ihm herausfordern und leiten?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u>Die T\u00fcr zum Leben&#8230;<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">T\u00e4glich gehen wir durch viele T\u00fcren ein und aus. Manchmal wissen wir nicht, was uns hinter einer T\u00fcr erwartet. Manchmal ist es f\u00fcr uns schwer, an eine T\u00fcr anzuklopfen&#8230; Manchmal halten wir bewusst viele T\u00fcren verschlossen, um uns zu sch\u00fctzen. Jesus ist die einzige T\u00fcr zum Vater. Wer durch ihn hindurch geht, der wird gerettet, der findet gute Weiden, der wird das Leben selbst finden, das Leben in F\u00fclle, das ewige Leben. Warum? Weil Jesus, der gute Hirt, durch seinen Tod und durch seine Auferstehung uns gerettet hat. Er ist immer bereit uns zu sch\u00fctzen und uns zu retten, wenn der B\u00f6se (der Wolf) uns schaden will.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche T\u00fcren\u00a0betrete ich jeden Tag? F\u00fchren sie mich zum wahren Leben? Welche T\u00fcren soll ich unbedingt verschlossen halten, weil sie mich immer wieder zu Fall bringen? An welche T\u00fcr soll ich heute anklopfen, mit wem einen Neuanfang wagen? Ist Jesus die einzige T\u00fcr, durch die ich hindurchgehen will? Habe ich bei ihm Rettung und Schutz erfahren? Wann? Wie? Wie schenkt mir\u00a0Jesus das Leben, das Leben in F\u00fclle? Habe ich Freude an diesem Leben?\u00a0\u00a0Warum (nicht)?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis \u2013 Ps 23<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Der Herr ist mein Hirte,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>nichts wird mir fehlen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Er l\u00e4sst mich lagern auf gr\u00fcnen Auen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>und f\u00fchrt mich zum Ruheplatz am Wasser.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Er stillt mein Verlangen;<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>ich f\u00fcrchte kein Unheil;<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>denn du bist bei mir,\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du salbst mein Haupt mit \u00d6l,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>du f\u00fcllst mir reichlich den Becher.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Lauter G\u00fcte und Huld werden mir folgen mein Leben lang<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>und im Haus des Herrn darf ich wohnen f\u00fcr lange Zeit.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bete jeden Tag f\u00fcr die Hirten der Kirche und um neue Berufungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die T\u00fcr zum Leben&#8230; In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die T\u00fcr hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein R\u00e4uber. 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