{"id":5123,"date":"2022-07-19T13:44:41","date_gmt":"2022-07-19T11:44:41","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5123"},"modified":"2022-07-19T13:44:41","modified_gmt":"2022-07-19T11:44:41","slug":"betrachtung-zum-17-sonntag-im-jahreskreis-c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5123","title":{"rendered":"Betrachtung zum 17. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Abba, Vater<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><i>Jesus betete einmal an einem Ort; als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner J\u00fcnger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine J\u00fcnger beten gelehrt hat! Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Gib uns t\u00e4glich das Brot, das wir brauchen! Und erlass uns unsere S\u00fcnden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung! Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote; denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen und ich habe ihm nichts anzubieten!, wird dann der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die T\u00fcr ist schon verschlossen und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben? Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht. Darum sage ich euch: Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch ge\u00f6ffnet. Denn wer bittet, der empf\u00e4ngt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird ge\u00f6ffnet. Oder welcher Vater unter euch, den der Sohn um einen Fisch bittet, gibt ihm statt eines Fisches eine Schlange oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? Wenn nun ihr, die ihr b\u00f6se seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten <\/i>(Lk 11,1-13).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus. Ich darf dich beten sehen. Du sch\u00e4mst dich deiner Beziehung zum Vater nicht. Es ist mir ein Bed\u00fcrfnis des Herzens mit dem Abba, mit deinem Papi zu reden. So viele Jahre bete ich schon und habe oft den Eindruck, dass ich immer noch nicht recht beten kann. Jesus, lehre mich heute beten. Schenke mir deinen Heiligen Geist, dass ich dich begreife. Heiliger Geist, bete du in mir. Entfache und durchgl\u00fche mich neu, dass ich voll Freude beten kann. Heiliger Geist, komm und wirke unter uns, an uns und durch uns!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, ich darf dich \u00fcberall begleiten. Ich darf mit dir leben und sprechen. Dein Leben aus der Beziehung zum Vater heraus ist mir ein Vorbild. Du betest auch f\u00fcr mich. Lehre mich nun beten. Nimm mich an der Hand und f\u00fchre mich zum Vater. Lehre mich Vater! Dann werde ich schon wissen, was es heisst zu beten. Ich verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die mich pers\u00f6nlich ansprechen. Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde ruhig und still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p>1. Meine Beziehung zum Abba<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus betet. Er geht seinen J\u00fcngern mit einem guten Beispiel voran. Er betet stets. Er wei\u00df wohl, zu wem er spricht. Er nennt ihn Abba, Papi. Ja, Jesus ist sein eingeborener, geliebter Sohn. Er kann ihn mit vollem Recht so nennen. Und dieser Name, den er seinem Gott gibt bestimmt sein Gebet, beschreibt seine Beziehung zu ihm. Er, Gott, ist der Vater. Er liebt seinen Sohn unendlich und sorgt jeden Tag f\u00fcr ihn. Er erh\u00e4lt alles am Leben. Er ist es, der seinem Sohn das t\u00e4gliche Brot schenkt, der ihm alles gibt, was er zum Leben braucht. Er, der Papi, hat immer ein offenes Ohr und ein offenes Herz f\u00fcr seinen Sohn. So kann Jesus einfach in seine Arme fallen und alles ist gut. Jesus wei\u00df genau, dass er mit seinem Vater immer rechnen kann, dass sein Vater einfach da ist. Mehr noch, Jesus l\u00e4dt uns ein, das Gleich zu tun:\u00a0<em>Wenn ihr betet, so sprecht: Vater<\/em>!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer ist Gott f\u00fcr mich? Ist er wirklich mein Vater? Was hindert mich, ihn Papi zu nennen? Wie oft spreche ich mit ihm? Wie sieht mein Gebet aus? Ist es nur eine formelle Sache oder ein Liebesgespr\u00e4ch? Kann ich auch ohne Worte beten? Kann ich beim Vaterunser in den Armen des Vaters ruhen und ihm dieses Gebet ins Ohr fl\u00fcstern? Vertraue ich der G\u00fcte Gottes, die ich jeden Tag neu erfahren darf? Bin ich daf\u00fcr dankbar?<\/p>\n<p>2. Der Heilige Geist<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus verspricht uns, dass der Vater uns immer den Heiligen Geist schenkt, wenn wir ihn bitten. Warum denn? Der Heilige Geist betet in uns. Er ruft in uns Abba, Vater. Er allein ist unser innerer Meister, der uns beten lehrt. Er zeigt uns n\u00e4mlich, wie wir recht beten sollen. Er allein kennt den Vater und seinen Willen. Darum schenkt Gott ihn uns, damit wir gut beten k\u00f6nnen. Wenn wir den Willen des Vaters erkennen und seinen Namen durch unser Leben heiligen, dann wird er jedes unserer Gebete erh\u00f6ren. Wir werden n\u00e4mlich nur um das bitten, was ihm gef\u00e4llt. Darum bezieht Jesus den ersten Teil des Vatersunsers auf Gott, den Vater: Er ist im Himmel. Sein Name werde geheiligt. Sein Reich komme. Sein Wille geschehe. Ja, Gott nimmt in jedem echten Gebet den ersten Platz ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bitte ich Gott um seinen Heiligen Geist? Bin ich offen f\u00fcr sein Wirken? Wo l\u00f6sche ich ihn aus? Lasse ich ihn in mir beten? Bem\u00fche ich mich, Gott und seinen Willen immer besser zu erkennen? Freue ich mich innig an Gott, dem Vater? Ist mir die Ehre meines Gottes wichtig? Heilige ich seinen Namen durch ein christliches Leben? Helfe ich mit, dass sein Reich komme? Frage ich nach seinem Willen? Kann ich in jeder Situation wie Jesus sagen: Papi, dein Wille geschehe? Mit wem \u201ebesch\u00e4ftige\u201c ich mich zuerst im Gebet: mit Gott oder mit mir selber?<\/p>\n<p>3. Ausdauer und Zudringlichkeit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus sagt uns, dass wir in unserem Gebet nicht nachlassen sollen. Was z\u00e4hlt ist Ausdauer! Wie wir t\u00e4glich das Brot als Grundnahrung brauchen, so haben wir auch t\u00e4glich das Gebet n\u00f6tig, die Grundnahrung f\u00fcr unser Herz. Ja, wir haben auch die Vergebung n\u00f6tig und zwar jeden Tag. Wir brauchen auch Tag und Nacht jemanden, der uns vor dem B\u00f6sen zu bewahren vermag. Darum beten wir. Wir wenden uns an unseren Papi, der uns liebt. Mehr noch, wir geben im Bitten nicht nach. Im Gegenteil, wir werden zudringlicher, um die Erh\u00f6rung unserer Bitte zu erlangen. Wir geben uns nicht mit etwas zufrieden. Wir bitten, suchen, klopfen an, bis Gott uns erh\u00f6rt, bis wir ihn finden, bis er uns \u00f6ffnet. Die J\u00fcnger hatten ihn gebeten, ihnen das Beten beizubringen und er erh\u00f6rte sie sofort\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Habe ich feste Gebetszeiten? Wachse ich in meinem Gebetsleben? Brauche ich den t\u00e4glichen Kontakt mit Gott, der die Quelle meines Lebens ist? Kann ich Gott all meine Sorgen und N\u00f6te anvertrauen? Bin ich ihm f\u00fcr das t\u00e4gliche Brot dankbar? Wem soll ich heute vergeben? Kann ich in den Armen des Vaters auch der Versuchung widerstehen? Wann lasse ich im Gebet nach? Kann ich im Gebet zudringlich sein? Wann?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Vater, deine Liebe ist so unbegreiflich gro\u00df, und ich wei\u00df gar nicht,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>wie ich leben konnte ohne dich, o Herr. Doch machst du mich zu deinem Kind.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du schenkst mir deine Liebe jeden Tag, du l\u00e4sst mich nie ich Stich,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>denn, Vater, du bist immer bei mir.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Herr, ich preise deinen heilgen Namen; du bist K\u00f6nig!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du nur bist mein Herr und mein Gott.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Herr, ich preise deinen heiligen Namen; du bist K\u00f6nig!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du nur bist mein Herr und mein Gott.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Vater, deine Liebe ist so unbegreiflich gro\u00df, und ich wei\u00df gar nicht,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>wie ich leben konnte ohne dich, o Herr. Doch machst du mich zu deinem Kind.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du schenkst mir deine Liebe jeden Tag, du l\u00e4sst mich nie ich Stich,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>denn, Vater, du bist immer bei mir.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Herr, ich preise deinen heilgen Namen; du bist K\u00f6nig!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du nur bist mein Herr und mein Gott.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Herr, ich preise deinen heiligen Namen; du bist K\u00f6nig!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du nur bist mein Herr und mein Gott.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jedes Mal, bevor ich das Vaterunser bete, \u00fcberleg ich mir, mit wem ich sprechen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abba, Vater Jesus betete einmal an einem Ort; als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner J\u00fcnger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine J\u00fcnger beten gelehrt hat! 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