{"id":5110,"date":"2022-07-01T16:08:40","date_gmt":"2022-07-01T14:08:40","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5110"},"modified":"2022-07-01T16:09:27","modified_gmt":"2022-07-01T14:09:27","slug":"betrachtung-zum-14-sonntag-im-jahreskreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=5110","title":{"rendered":"Betrachtung zum 14. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Geht! Ich sende euch\u2026<\/em><\/strong><i><br \/>\nIn jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit vor sich her in alle St\u00e4dte und\u00a0Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist gro\u00df, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter f\u00fcr seine Ernte auszusenden! Geht! Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die W\u00f6lfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Gr\u00fc\u00dft niemanden auf dem Weg! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zur\u00fcckkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist euch nahe! Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann geht auf die Stra\u00dfe hinaus und ruft: Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren F\u00fc\u00dfen klebt, lassen wir euch zur\u00fcck; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe. Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag ertr\u00e4glicher ergehen als dieser Stadt. Die Zweiundsiebzig kehrten zur\u00fcck und sagten voller Freude: Herr, sogar die D\u00e4monen sind uns in deinem Namen untertan. Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz aus dem Himmel fallen. Siehe, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und \u00fcber die ganze Macht des Feindes. Nichts wird euch schaden k\u00f6nnen. Doch freut euch nicht dar\u00fcber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch dar\u00fcber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!<\/i><em>\u00a0<\/em>(Lk 10,1-12.17-20).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr Jesus Christus. Du hast uns alle durch die Taufe in deine Nachfolge berufen. Du sendest uns aus, damit wir deine gute Botschaft zu allen Menschen bringen. Du vertraust uns. Du traust uns Vieles zu! Danke, Herr, f\u00fcr dein Vertrauen. Erf\u00fclle uns neu mit deinem Geist, damit wir deinen Auftrag glaubw\u00fcrdig erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Heiliger Geist, entfache uns neu mit deiner Kraft und Liebe, damit wir Jesus und nicht uns selbst verk\u00fcnden. Steh uns bei, denn ohne dich ist alles umsonst. Schenke uns deinen Frieden, damit wir ihn den Menschen w\u00fcnschen und weitergeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, du willst mich belehren, was bei der Verk\u00fcndigung gilt. Du sendest mich voraus, damit ich die Herzen der Menschen f\u00fcr deine Ankunft bei ihnen vorbereiten kann. Rede, Herr, denn dein Diener h\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich verweile bei deinen Worten oder S\u00e4tzen, die mich pers\u00f6nlich ansprechen. Ich nehme mir Zeit daf\u00fcr. Ich werde ruhig und still\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p>1. Die Ernte und ihre Arbeiter<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Ernte ist eine kurze Zeit, in der man die Fr\u00fcchte der Erde und der Arbeit der Menschen in die Scheunen bringen muss. Sonst k\u00f6nnen sie verderben. Die Zeit eilt bei der Ernte. Wir sind dabei dem Wetter ausgeliefert. Es geht also darum, dass wir m\u00f6glichst viele Arbeiter anwerben, die uns helfen, die Zeit zu nutzen und die gro\u00dfe Ernte von den Feldern Gottes in die Scheunen der Ewigkeit zu bringen. Die Arbeiter f\u00fcr die Ernte brauchen wir. Die Arbeiter f\u00fcr das Reich Gottes, die k\u00f6nnen wir aber weder herzaubern noch herstellen. Jesus sagt uns heute ganz klar: sie sind ein Geschenk Gottes. Man muss es bei ihm erbitten. ER ist es, der die Arbeiter f\u00fcr seine Ernte aussendet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist mir die Ernte Gottes wichtig? Setze ich mich f\u00fcr sie ein? Lade ich andere dazu ein? Bin ich bereit, das Evangelium zu verk\u00fcnden? Bitte ich den Herrn inst\u00e4ndig und unerm\u00fcdlich, Arbeiter f\u00fcr seine Ernte auszusenden? Bete ich f\u00fcr die Arbeiter im Weinberg Gottes? Wie unterst\u00fctze ich sonst die Arbeiter auf dem Feld Gottes? Erbitte ich neue Berufungen zum Ordensleben und Priesteramt? Bin ich f\u00fcr sie dankbar?<\/p>\n<p>2. Ein lebendiges Evangelium<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Jesus seine zweiundsiebzig J\u00fcnger aussandte, sagte er ihnen nicht, was sie verk\u00fcnden sollten, sondern wie sie dies tun sollten. Ihr Leben soll ein lebendiges Evangelium sein, das alle lesen k\u00f6nnen. Darum sollen sie zu zweit hinausgehen, damit ihr Zeugnis rechtskr\u00e4ftig wird. Sie sollen keine Gewalt anwenden. Ihre Armut und Bescheidenheit \u00fcberzeugen die Menschen. Ihr Eifer und ihre Freude zieht die anderen an. Mehr noch, die J\u00fcnger Jesu beschenken die Menschen mit ihrem Frieden und heilen sie. Sie entmutigen sich auch nicht, wenn sie einmal verschlossenen Herzen begegnen, die sie nicht aufnehmen wollen. Das Reich Gottes wird durch sie lebendig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kenne ich das Evangelium Jesu? Versuche ich es zu leben? Wie setze ich es um? Wo ist mein Zeugnis glaubw\u00fcrdig? Finden die Mitmenschen durch mein Leben zu Jesus? Bin ich arm und bescheiden? Suche ich die Ehre Jesu? W\u00fcnsche ich allen den Frieden Gottes: Schalom? Welche Bedeutung hat f\u00fcr mich der Friedensgru\u00df in der Eucharistiefeier? \u00a0Ist mein Leben ein klares Evangelium, das die anderen lesen k\u00f6nnen? Entmutige ich mich, wenn die Mitmenschen mich ablehnen, auslachen, wegschicken? Kann ich sie trotz allem segnen?<\/p>\n<p>3. G\u00f6ttliche Vollmacht<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus stattet seine J\u00fcnger mit seiner g\u00f6ttlichen Vollmacht aus. Darum k\u00f6nnen sie Kranke heilen, D\u00e4monen austreiben, auf Schlangen und Skorpione treten, die ganze Macht des Feindes \u00fcberwinden. Durch dieses Zeichen wird das Reich Gottes unter den Menschen lebendig. Diese Zeichen best\u00e4tigen die Kraft des Evangeliums, durch das Jesus die Menschen retten will. Die J\u00fcnger Jesu sollen, ja m\u00fcssen sie in Anspruch nehmen! Sie sollen aber vorsichtig sein. All die Wunder, die durch ihre H\u00e4nde geschehen, sollen sie nicht stolz machen. Sie sollen sich freuen, dass sie am Werk Gottes mitarbeiten d\u00fcrfen. Ja, es ist sein Werk!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freue ich mich dar\u00fcber, dass ich das Evangelium in Wort und Tat verk\u00fcnden darf? Ist das Evangelium, Jesus selbst, meine Freude? Bin ich \u00fcberzeugt, dass Jesus auch heute Wunder tut? Welche Wunder habe ich erfahren? Bin ich f\u00fcr sie dankbar? Habe ich den Mut, um die Heilung f\u00fcr die Kranken, die Befreiung f\u00fcr die Versklavten, den Sieg des Guten zu beten? Freue ich mich auf die Ewigkeit mit Jesus?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>O Herr, gie\u00dfe Str\u00f6me des lebendigen Wassers aus<br \/>\nO Herr, \u00fcber uns<br \/>\nO Herr, gie\u00dfe neu die Kraft des Heiligen Geistes aus<br \/>\nO Herr, \u00fcber uns<br \/>\nSieh unser d\u00fcrres Land, h\u00f6r unser Schrei\u2019n.<br \/>\nNur Deine starke Hand kann uns befrei\u2019n.<br \/>\nLass Wasser flie\u00dfen, Herr, von Deinem Thron,<br \/>\ngie\u00df aus in unser Land den Lebensstrom.<br \/>\nO Herr, gie\u00dfe Str\u00f6me des lebendigen Wassers aus<br \/>\nO Herr, \u00fcber uns<br \/>\nO Herr, gie\u00dfe neu die Kraft des Heiligen Geistes aus<br \/>\nO Herr, \u00fcber uns\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bete f\u00fcr die und mit den kranken Menschen um ihre Heilung im Namen Jesu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geht! Ich sende euch\u2026 In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit vor sich her in alle St\u00e4dte und\u00a0Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist gro\u00df, aber es gibt nur wenig Arbeiter. 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