{"id":4748,"date":"2021-08-13T17:42:25","date_gmt":"2021-08-13T15:42:25","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=4748"},"modified":"2021-08-14T23:19:18","modified_gmt":"2021-08-14T21:19:18","slug":"betrachtung-zum-hochfest-maria-aufnahme-in-den-himmel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=4748","title":{"rendered":"Betrachtung zum Hochfest Mari\u00e4 Aufnahme in den Himmel"},"content":{"rendered":"<p><b><i>Alle Geschlechter preisen mich selig\u2026<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. Sie ging in das Haus des Zachar\u00edas und begr\u00fc\u00dfte Elisabet. Und es geschah: Als Elisabet den Gru\u00df Marias h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erf\u00fcllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gru\u00df h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Gr\u00f6\u00dfe des Herrn und mein Geist jubelt \u00fcber Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der M\u00e4chtige hat Gro\u00dfes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht\u00a0\u00fcber alle, die ihn f\u00fcrchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er st\u00fcrzt die M\u00e4chtigen vom Thron und erh\u00f6ht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und l\u00e4sst die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern V\u00e4tern verhei\u00dfen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zur\u00fcck<\/i> (Lk 1,39-56).<\/p>\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du bis in den Himmel aufgefahren und hast uns eine ewige Wohnung im Haus deines Vaters verhei\u00dfen. Du hast Maria mit Leib und Seele in die ewige Heimat aufgenommen. Du hast ihre Treue und Liebe mit dem ewigen Leben belohnt. \u00d6ffne unsere Augen und Herzen f\u00fcr das letzte Ziel unseres Lebens. Lass uns immer Freude erfahren, wenn wir an die Ewigkeit denken, wenn wir die ewige Liebesgemeinschaft mit dir und allen deinen Heiligen erwarten. Sende uns deinen Heiligen Geist, damit wir in seiner Kraft den Weg zum Himmel nicht verlassen. St\u00e4rke uns in der Kraft deines Geistes, damit wir Mut haben, dir treu zu bleiben und dich vor den Mitmenschen zu bezeugen.<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p>Jesus, du zeigst mir das Gl\u00fcck Marias, deiner Mutter. Du weist mich auf den Weg ihres Glaubens hin und l\u00e4dst mich dazu ein, diesen Weg mit Maria zu gehen. Verwandle mich durch diese Begegnung mit deinem Wort. Lass mich dieses Wort im Herzen bewahren, dar\u00fcber nachdenken und nach ihm mein Leben gestalten. Ich \u00f6ffne dir mein Herz\u2026 Ich h\u00f6re dir zu\u2026 Ich bin ganz da f\u00fcr dich\u2026<\/p>\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><em><u>Gro\u00dfes hat der Allm\u00e4chtige an mir getan.<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Welchen Weg ist Maria gegangen, um in den Himmel aufgenommen zu werden? Erstens: Maria war immer bereit, sich beschenken zu lassen. In ihrem Magnifikat sagt sie ja ganz bewusst: <i>Denn der M\u00e4chtige hat Gro\u00dfes an mir getan und sein Name ist heilig.<\/i><i> Ihre Demut, ihre Niedrigkeit zieht die Liebe und Gnade Gottes an. Er selber ist ihr Gott und ihr Retter. Niemand sonst. Sie konnte sch\u00f6n und heilig leben und in den Himmel aufgenommenen werden, weil sie immer f\u00fcr die Geschenke (Gnaden) Gottes offen war. Sie hat sich auf den Allm\u00e4chtigen verlassen, der Gro\u00dfes an ihr und durch sie getan hat. <\/i><\/p>\n<p>Bin ich offen f\u00fcr das Wirken Gottes in meinem Leben? Lasse ich mich gern beschenken, oder wir ich alles selber leisten und verdienen? Wo und wann habe ich die besonderen Gnaden Gottes in meinem Leben erfahren?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><em><u>Selig, die geglaubt hat\u2026<\/u><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Zweitens: Maria hat dem Wort Gottes geglaubt. Sie hat sich auf den Plan Gottes verlassen, ohne zu wissen, was alles auf sie zukommt. Elisabet preist Maria selig, weil sie <i>geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df. <\/i><i>Maria ist gro\u00df in ihrem unbeschr\u00e4nkten Glauben, den sie Gott und seinem Wort schenkt. Sie h\u00f6rt immer wieder dieses Wort Gottes, bewahrt es in ihrem Herzen, denkt dar\u00fcber nach und richtet ihr Leben nach ihm. Maria vertraut Gott auch wenn sie nicht alles versteht und voraussehen kann. Das Wort Gottes ist immer ein Licht auf ihrem Weg in den Himmel. <\/i><\/p>\n<p>Wie oft h\u00f6re ich das Wort Gottes?\u00a0Bewahre ich es in meinem Herzen? Nehme ich mir Zeit, um es zu betrachten? Handle ich nach ihm? Welches Wort Gottes kann ich nur schwer annehmen? Warum? Mit welchem Wort hat mich Gott letztlich angesprochen?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><i>Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht<\/i>\u2026<\/li>\n<\/ol>\n<p>Drittens: Maria hat Gott in seinem Wirken nachgeahmt. Sie wusste, dass Gott mit allen Menschen Erbarmen hat. Mehr noch, dass dieses Erbarmen grenzenlos ist. Als sie bei der Verk\u00fcndigung des Engels erfahren hat, dass ihre Verwandte Elisabet schwanger sei, ist sie zu ihr geeilt, um ihr zu dienen. Maria hatte mit ihr Erbarmen und zwar ganz konkret: Sie war f\u00fcr Elisabet drei Monate lang da. Sie machte allt\u00e4gliche Dinge aus Liebe zu Gott, der voll Erbarmen ist und aus Liebe zu den Mitmenschen, die des Erbarmens so sehr bed\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Wo brauche ich heute das Erbarmen Gottes? Habe ich Erbarmen mit den Mitmenschen, mit mir selbst? Bin ich bereit, mir helfen zu lassen? Kann ich gut mit den anderen zusammenarbeiten? Bin ich Gott f\u00fcr meine Freunde und Verwandten dankbar? Wann habe ich mich herzlich bei Gott und bei den Mitmenschen bedankt?<\/p>\n<p><strong>Lobpreis<\/strong><\/p>\n<p><em>Maria dich lieben, ist allzeit mein Sinn;<\/em><\/p>\n<p><em>dir wurde die F\u00fclle der Gnaden verliehn:<\/em><\/p>\n<p><em>du Jungfrau, auf dich hat der Geist sich gesenkt;<\/em><\/p>\n<p><em>du Mutter hast uns den Erl\u00f6ser geschenkt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Dein Herz war der Liebe des H\u00f6chsten geweiht; <\/em><\/p>\n<p><em>du warst f\u00fcr die Botschaft des Engels bereit. <\/em><\/p>\n<p><em>Du sprachst: Mir geschehe, wie du es gesagt. <\/em><\/p>\n<p><em>Dem Herr will ich dienen, ich bin seine Magd.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Du Frau aus dem Volke, von Gott ausersehn.<\/em><\/p>\n<p><em>dem Heiland auf Erden zur Seite zu stehn, <\/em><\/p>\n<p><em>kennst Arbeit und Sorge ums t\u00e4gliche Brot, <\/em><\/p>\n<p><em>die M\u00fchsal des Lebens in Armut und Not.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Du hast unterm Kreuze auf Jesus geschaut; <\/em><\/p>\n<p><em>er hat dir den J\u00fcnger als Sohn anvertraut. <\/em><\/p>\n<p><em>Du Mutter der Schmerzen, o mach uns bereit, <\/em><\/p>\n<p><em>bei Jesus zu stehen, in Kreuz und in Leid<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Du Mutter der Gnaden, o reich uns die Hand <\/em><\/p>\n<p><em>auf all unsern Wegen durchs irdische Land. <\/em><\/p>\n<p><em>Hilf uns, deinen Kindern, in Not und Gefahr; <\/em><\/p>\n<p><em>mach allen, die suchen, den Sohn offenbar.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Von Gott u\u0308ber Engel und Menschen gestellt <\/em><\/p>\n<p><em>erfleh uns das Heil und den Frieden der Welt. <\/em><\/p>\n<p><em>Du Freude der Erde, du himmlische Zier:<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir.<\/em><\/p>\n<p><strong>Vorsatz<\/strong><br \/>\nIch wende mich an Maria und bitte sie, dass sie mich auf dem Weg in den Himmel begleite und besch\u00fctze.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle Geschlechter preisen mich selig\u2026 In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. 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