{"id":4387,"date":"2020-07-06T08:48:28","date_gmt":"2020-07-06T06:48:28","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=4387"},"modified":"2020-07-06T09:27:05","modified_gmt":"2020-07-06T07:27:05","slug":"betrachtung-zum-18-sonntag-im-jahreskreis-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=4387","title":{"rendered":"Betrachtung zum 18. Sonntag im Jahreskreis A"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Brot f\u00fcr alle<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>In jener Zeit, als Jesus h\u00f6rte, dass Johannes enthauptet worden war, zog er sich allein von dort mit dem Boot in eine einsame Gegend zur\u00fcck. Aber die Volksscharen h\u00f6rten davon und folgten ihm zu Fu\u00df aus den St\u00e4dten nach. Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen und heilte ihre Kranken. Als es Abend wurde, kamen die J\u00fcnger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon sp\u00e4t geworden. Schick die Leute weg, damit sie in die D\u00f6rfer gehen und sich etwas zu essen kaufen! Jesus aber antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur f\u00fcnf Brote und zwei Fische hier. Er antwortete: Bringt sie mir her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die f\u00fcnf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den J\u00fcngern; die J\u00fcnger aber gaben sie den Leuten und alle a\u00dfen und wurden satt. Und sie sammelten die \u00fcbrig gebliebenen Brotst\u00fccke ein, zw\u00f6lf K\u00f6rbe voll. Es waren etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner, die gegessen hatten, dazu noch Frauen und Kinder<\/em> (Mt 14,13-21).<\/p>\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du brauchtest auch Erholung. Du wolltest gewisse Zeit mit deinen J\u00fcngern allein verbringen. Du hast aber ein offenes Herz f\u00fcr jeden, der deine Hilfe braucht. Siehe auf uns und unsere Not, auf unsere Sehnsucht nach dir und unseren Hunger nach dem himmlischen und t\u00e4glichen Brot. Erleuchte und belehre uns durch dein lebendiges Wort. Sende uns deinen Heiligen Geist, dass wir es begreifen und beherzigen. Heiliger Geist, wirke unter uns und belebe uns neu. Sei du unsere Kraft und St\u00e4rke in jeder Not.<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n<p>Jesus, du hast Mitleid mit mir. Du siehst meine Not und meine Sorgen. Du verzichtest auf deine Pl\u00e4ne und stehst mir bei. Wer kann deine Liebe genug preisen? Sende mir deinen Geist, dass ich nach dir verlange und ganz f\u00fcr dich sein kann. Rede du zu mir und heile mich an Leib und Seele. Herr, lass mich nicht allen\u2026<\/p>\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><u>Mitleid haben<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus wollte Zeit f\u00fcr sich haben. Er fuhr in eine einsame Gegend. Die Volksmenge \u00fcberraschte ihn am Ufer des Sees. Sie war schon vor ihm dort und wartete auf ihn. So \u00e4nderte Jesus seine Pl\u00e4ne. Er verzichtete auf seine wohlverdiente \u201eRuhepause\u201c, weil er Mitleid mit dem Volk hatte. Er nahm sich dieser Menschen an und heilte ihre Kranken. Er lehrte sie lange. Er stellt sich zur\u00fcck, um f\u00fcr die anderen da zu sein.<\/p>\n<p>Habe ich Zeit f\u00fcr meine Erholung? Kann ich mit Jesus ausruhen? Wie begegne ich den Menschen im Alltag? Bin ich f\u00fcr sie da? Habe ich ein mitleidendes Herz? Kann ich konkret helfen, und nicht nur die Menschen richten und urteilen?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><u>Gebt ihr ihnen zu essen!<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die J\u00fcnger Jesus waren realistisch. Viele Tausende Menschen konnte man mit ihren bescheidenen Vorr\u00e4ten an Brot und Fisch nicht satt machen. Darum kamen sie zu Jesus mit dem Vorschlag, die Menschen wegzuschicken, damit sie selbst f\u00fcr ihre Nahrung sorgen konnten. Diesmal \u00fcberrascht sie Jesus selbst mit seinem Befehl: \u201eGebt ihr ihnen zu essen!\u201c Die J\u00fcnger zeigten ihre Ratlosigkeit, als ob sie sagen wollten: \u201eMit f\u00fcnf Broten und zwei Fischen geht das \u00fcberhaupt nicht\u201c. In den H\u00e4nden Jesu wurde das Wenige genug f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Bin ich dankbar f\u00fcr alles, was ich zum Leben habe? Kann ich mit der Nahrung gut umgehen? Bin ich bereit, das Wenige, das ich habe, Jesus zu schenken und mit den anderen zu teilen? Wann lehne ich eine konkrete Hilfe ab? Warum?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><u>Alle wurden satt\u2026<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Evangelium betont, das Jesus alle Menschen, die bei ihm waren, satt machte. Er s\u00e4ttigte aber nicht nur den Hunger ihres Leibes. Er gab ihnen sich selbst. Und tut dies auch heute noch. Ganz sch\u00f6n wurde dies mit einer Mosaik in der Brotvermehrungskirche in Tabgha dargestellt. Vor dem Altar ist ein Korb mit vier Broten und zwei Fischen links und recht von ihm sichtbar. Beim Brotvermehrung h\u00f6rten wir aber von f\u00fcnf Broten? Wo ist also da f\u00fcnfte Brot? Das ist Jesus als Brot des Lebens auf dem Altar, wenn man die Eucharistie feiert. Das sind auch wir, das bin auch ich, wenn ich meine bescheidenen Gaben zum Altar bringe und bereit bin, selbst das Brot f\u00fcr die anderen zu sein. Dann werden auch heute alle satt.<\/p>\n<p>Sch\u00e4tze ich die Heilige Kommunion, das Brot des Lebens? Empfange ich es oft? Lasse ich mich von ihm zu einem Brot f\u00fcr die anderen umwandeln? Glaube ich an die Kraft der eucharistischen Wandlung? Bin ich ein gutes und knuspriges, oder nur ein trockenes und hartes Brot f\u00fcr die Mitmenschen? Um was m\u00f6chte ich Jesus heute bitten?<\/p>\n<p><strong>Lobpreis\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Herr, gib uns unser t\u00e4glich Brot.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Hilft, alles Leben ist bedroht,<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>weil unser satter Sinn vergiesst,<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>dass du des Brotes Geber bist.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Herr, gib uns unser t\u00e4glich Brot. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Lass uns bereit sein, in der Not <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>zu teilen, was du uns gew\u00e4hrt. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Dein ist die Erde, die uns n\u00e4hrt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Herr, du bist unser t\u00e4glich Brot.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Du teilst dich aus in deinem Tod. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Wir loben dich und danken dir. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Aus deiner Liebe leben wir.<\/em><\/p>\n<p><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n<p>Ich versuche mein Brot mit den Mitmenschen, besonders mit den Notleidenden zu teilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brot f\u00fcr alle In jener Zeit, als Jesus h\u00f6rte, dass Johannes enthauptet worden war, zog er sich allein von dort mit dem Boot in eine einsame Gegend zur\u00fcck. 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