{"id":4111,"date":"2020-01-03T17:06:11","date_gmt":"2020-01-03T16:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=4111"},"modified":"2020-01-03T17:06:12","modified_gmt":"2020-01-03T16:06:12","slug":"betrachtung-zur-erscheinung-des-herrn-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=4111","title":{"rendered":"Betrachtung zur Erscheinung des Herrn A"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Gottes\nund unsere Gaben<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Als Jesus zur Zeit des K\u00f6nigs Herodes in Betlehem in\nJud\u00e4a geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem<\/em><em> und fragten: Wo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden? Wir haben seinen\nStern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als K\u00f6nig Herodes das\nh\u00f6rte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er lie\u00df alle Hohenpriester und\nSchriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo\nder Messias geboren werden solle. Sie antworteten ihm: In Betlehem in\nJud\u00e4a; denn so steht es bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist\nkeineswegs die unbedeutendste unter den f\u00fchrenden St\u00e4dten von Juda; denn aus\ndir wird ein F\u00fcrst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die\nSterndeuter heimlich zu sich und lie\u00df sich von ihnen genau sagen, wann der\nStern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und\nforscht sorgf\u00e4ltig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt,\nberichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des\nK\u00f6nigs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen\nsehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.\nAls sie den Stern\nsahen, wurden sie von sehr gro\u00dfer Freude erf\u00fcllt. Sie gingen in das Haus und sahen das\nKind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann\nholten sie ihre Sch\u00e4tze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als\nGaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zur\u00fcckzukehren,\nzogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land <\/em>(Mt 2,1-12).<em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Herr Jesus Christus, du bist zu\nuns als Kind gekommen. Du hast diesen Weg gew\u00e4hlt, um dich uns Menschen zu\noffenbaren, um vor unseren Augen zu erscheinen. Dein Licht leuchtet allen\nMenschen ohne Ausnahme. Alle, die deinen Stern sehen und sich auf den Weg\nmachen, d\u00fcrfen dir begegnen. Auch wir wollen dich heute mit den drei Weisen vom\nOsten besuchen. Mit ihnen wollen wir dich als unseren K\u00f6nig erkennen und\nanbeten. Hilf uns dazu! Schenke uns deinen Heiligen Geist, dass wir den Weg zu\ndir nicht verfehlen. Er mache unsere Augen sehend und unsere Herzen f\u00fchlend,\ndamit wir dich wahrnehmen und anbeten k\u00f6nnen. Heiliger Geist, durchgl\u00fche unsere\nHerzen mit gro\u00dfer Sehnsucht nach Jesus. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jesus, du ladest mich zu dir ein.\nIch darf dich besuchen und dir neu begegnen. Ich freue mich sehr dar\u00fcber. Ich\nkomme gerne zu dir. Sch\u00f6n, dass es dich gibt. In Betlehem, im Haus des Brotes,\nsollen wir einander begegnen. An jedem Altar der Welt ist das Haus des Brotes.\nDanke, Herr, dass ich das Mahl der Liebe mit dir feiern darf. Danke f\u00fcr das\nlebendige Brot, f\u00fcr dich selbst in der Heiligen Kommunion. Vor dir beuge ich\nmeine Knie und bete dich an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol><li>Kostbares\nGold <\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Wenn wir einen Besuch bei jemandem machen, dann\nbringen wir meistens ein kleines Geschenk mit. Das haben auch die drei Weisen\nvom Osten getan. Sie haben das Jesuskind mit dem beschenkt, was sie selber\nbesassen. Betrachten wir heute ihre Geschenke und \u00fcberlegen wir uns, was wir\nselbst Jesus schenken k\u00f6nnen. Das Gold schenkten die Weisen Jesus. Das Gold\nbedeutet Reichtum. Damit ehrten die Weisen Jesus als ihren K\u00f6nig. Was sie\nselbst vielleicht geerbt, erarbeitet, erspart haben, das schenkten sie dem\nanderen! Was f\u00fcr ein Gold besitze ich? Das Gold der G\u00fcte und der\nMenschenfreundlichkeit. Es ist kostbarer und wertvoller als alle Goldst\u00e4be der\nWelt! Jedes gute Wort, jede gute Tat, jede geleistete Hilfe, jede z\u00e4rtliche\nZuwendung usw., usf. ist reines, feines Gold, das ich dem Jesuskind schenken\nkann.<\/p>\n\n\n\n<p>Womit komme ich zu Jesus? Denke ich daran, ihm etwas zu schenken, wenn ich ihn in seinem Haus, in der Kirche besuche? Was kann ich Jesus schenken? Was ist mein Gold heute? Lege ich selbst die \u201eBrocken\u201c meiner G\u00fcte und Menschenfreundlichkeit zu seinen F\u00fcssen? Was f\u00fcr Gutes habe ich heute getan? Schenke ich es Jesus, um ihm f\u00fcr diese Gnade zu danken? Welchen Reichtum will ich f\u00fcr mich selbst behalten? \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>2. Geheimnisvoller Weihrauch <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nSterndeuter schenkten Jesus Weihrauch. Bei gr\u00f6\u00dferen Festen gebrauchen wir in\nder Kirche Weihrauch. Warum denn? Der Weihrauch ist ein Symbol des G\u00f6ttlichen.\nEr steigt zum Himmel hinauf, wo Gott wohnt. Er verh\u00fcllt etwas. Wir k\u00f6nnen Gott\nnicht in Worte fassen, wir k\u00f6nnen ihn mit den H\u00e4nden nicht anfassen und\nfesthalten. Er bleibt immer der geheimnisvolle Gott. Der Weihrauch verbreitet\neinen Duft, der uns an die S\u00fc\u00dfe und Milde Gottes erinnert. Mit dem Weihrauch\nbringen wir unsere Sehnsucht nach Mehr, ja, nach Gott selbst zum Ausdruck. Wir\nverlangen nach einem K\u00f6nig, nach einem Hirten, der uns beh\u00fctet und rettet, der\nuns Heil bringt. Sein Name ist Jesus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist Gott f\u00fcr mich? Suche ich nach ihm wie die drei Weisen von Osten? Bin ich bereit, mich zu bem\u00fchen, um dem geheimnisvollen Gott n\u00e4her zu kommen? Lasse ich Gott Gott sein? Lasse ich mich auf der Suche nach Gott vom Wort Gottes leiten? Nehme ich auch dabei die Hilfe der Mitmenschen in Anspruch? Wo und wie habe ich einfach gesp\u00fcrt, dass Gott da war? Bete ich ihn an?\u00a0\u00a0\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p>3. Bitter Myrrhe<\/p>\n\n\n\n<p>Myrrhe war\ndie dritte Gabe der K\u00f6nige f\u00fcr Jesus. Myrrhe, das ist das\nwohlriechende Harz, das \u00e4hnlich wie Weihrauch aus der Rinde von Balsamb\u00e4umen\nund -str\u00e4uchern gewonnen wird. Myrrhe ist ein uraltes\nRauchopfer, Parf\u00fcm und ein wichtiges Heilmittel. Man hat sie oft bei der\nBestattung gebraucht. Sie verweist auf die Menschwerdung Gottes. Gott wurde\nMensch: verletzlich, zerbrechlich und sterblich. Er ist in Jesus zur Welt\ngekommen, um uns aus unserer S\u00fcndhaftigkeit, Zerbrechlichkeit, Krankheit zu\nretten, uns zu heilen. Er ist gekommen, um uns aus dem Tod zu retten.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>Nehme ich mein\nMenschsein in allen seinen Dimensionen an? Wo habe ich erfahren, wie\nverletzlich und zerbrechlich ich bin? Kann ich dem Jesuskind mein Versagen,\nmeine S\u00fcnde, meine Hinf\u00e4lligkeit, meine Krankheit, mein Alter schenken? Kann ich\nsie ganz loslassen und in die H\u00e4nde Jesu legen? Wo und wie habe ich das Heil\nGottes erfahren? Bin ich Gott dankbar, dass er mir nicht nur etwas, sondern\nalles schenkt: seinen eigenen Sohn?&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lobpreis<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Herbei, o ihr Gl\u00e4ub\u2019gen, fr\u00f6hlich triumphieret,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>o kommet, o kommet nach Bethlehem;<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>o lasset uns anbeten den K\u00f6nig, den Herrn!<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der K\u00f6nig der Ehren, Licht vom ewgen Lichte,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>verschm\u00e4ht nicht zu ruhn in Marien Scho\u00df,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Gott, wahrer Gott, von Ewigkeit geboren!<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>o lasset uns anbeten den K\u00f6nig, den Herrn!<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Kommt, singet dem Herren, o ihr Engelch\u00f6re,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>frohlocket, frohlocket, ihr Seligen!<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>o lasset uns anbeten den K\u00f6nig, den Herrn!<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Geboren auf Erden heute f\u00fcr uns Menschen,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>dir, Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>dir, Fleisch gewordnes Wort des ewgen Vaters!<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>o lasset uns anbeten den K\u00f6nig, den Herrn!<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;Vorsatz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich nehme mir vor jedem\nGottesdienst Zeit, um Jesus meine \u201eGeschenke\u201c zu geben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gottes und unsere Gaben Als Jesus zur Zeit des K\u00f6nigs Herodes in Betlehem in Jud\u00e4a geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden? 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