{"id":4076,"date":"2019-12-31T14:06:42","date_gmt":"2019-12-31T13:06:42","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=4076"},"modified":"2019-12-31T14:06:43","modified_gmt":"2019-12-31T13:06:43","slug":"betrachtung-zum-hochfest-der-gottesmutter-maria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=4076","title":{"rendered":"Betrachtung zum Hochfest der Gottesmutter Maria"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Im Herzen\nbewahren<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das\nKind, das in der Krippe lag.<\/em><em><sup> <\/sup><\/em><em>Als sie es\nsahen, erz\u00e4hlten sie, was ihnen \u00fcber dieses Kind gesagt worden war.<\/em><em> Und alle, die es\nh\u00f6rten, staunten \u00fcber die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte\nalles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte dar\u00fcber nach. Die Hirten kehrten zur\u00fcck, r\u00fchmten Gott und priesen ihn f\u00fcr das, was\nsie geh\u00f6rt und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt\nworden war. Als acht Tage vor\u00fcber waren und das Kind\nbeschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt\nhatte, noch ehe das Kind im Scho\u00df seiner Mutter empfangen wurde <\/em>(Lk 2,16-21).<em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Maria, Muttergottes, als deine\nKinder kommen wir zu dir zu Beginn des neuen Jahres. Wir wollen es mit dir\nanfangen und uns von dir zu begleiten wissen. Du wurdest auserkoren, Muttergottes\nzu werden. Du hast zu dieser Aufgabe dein freiwilliges Ja gesagt. Du hast es\nauch dein Leben lang gelebt. Wir bitten dich, hilf uns f\u00fcr den Heiligen Geist wie\ndu ganz offen zu sein! Hilf uns, auf ihn zu h\u00f6ren und aus seiner Kraft jeden\nneuen Tag zu leben. Heiliger Geist, sei du unser Begleiter und F\u00fchrer im neuen\nJahr. Hilf uns, alles in der Gegenwart Jesu Christi zu denken, zu reden und zu tun.\nHeiliger Geist, durchgl\u00fche uns neu mit deiner Kraft und Liebe.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Maria, meine Mutter. Du bist\nMuttergottes. Schenke mir Jesus f\u00fcr jeden Augenblick des neuen Jahres. Lehre\nmich, mit ihm zu leben, zu lachen und zu weinen. Maria, sei mir ganz nah. Schau\nliebevoll auf mich, dein Kind und lass mich nie allein. Nur mit dir will ich\nalles wagen! Dieses Jahr, das der Herr mir schenkt, wird mit dir ganz anders\nsein. Hilf mir dazu! Jesus ich bin dein und du bist mein. Das gen\u00fcgt mir. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol><li>Die Hirten\nerz\u00e4hlen <\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Wir h\u00f6ren gerne zu, wenn andere etwas Interessantes zu\nerz\u00e4hlen haben besonders, wenn sie etwas selbst erlebt haben. Sie erz\u00e4hlen uns\nvoll Begeisterung von ihren eigenen Erlebnissen. Sie lassen uns sp\u00fcren, was sie\ndabei bewegt hat, wie sie reagiert haben, wie sie jetzt das Erfahrene\neinsch\u00e4tzen. Ich meine, gerade so waren die Hirten an der Krippe, in der das\nJesuskind lag. Maria und Josef h\u00f6rten ihnen zu. Sie haben nun auch von den\nFremden erfahren, dass das kleine Kind, das vor wenigen Stunden zur Welt\ngekommen ist, der Retter der Welt sei. Sie haben wieder \u00fcber die Engel geh\u00f6rt,\ndenen sie selbst begegnet sind. Sie haben vernommen, dass das Zeichen eines\nKindes in der Krippe, alles best\u00e4tigt und f\u00fcr alle zu grosser Freude wird. Die\nHirten erz\u00e4hlten das Geh\u00f6rte und das Erfahrene. Sie wollten es nicht f\u00fcr sich\nselbst behalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Kann ich noch in meiner hektischen Welt auf Gott und seine Boten h\u00f6ren? Habe ich in der vergangenen Silvesternacht seine Stimme geh\u00f6rt? Was sagte sie mir? Glaube ich dem Wort Gottes? Lese ich gerne die Bibel? Suche ich darin den lebendigen Gott, der mich durch das Leben begleiten will? Wie habe ich Gott in den letzten Tagen erfahren? Spreche ich gerne \u00fcber Jesus, den Retter der Welt? Habe ich den Mut, zu meinem Freund Jesus zu stehen? Kann ich \u00fcber meine Glaubenserfahrungen mit den anderen sprechen? Bin ich davon \u00fcberzeugt, dass sie die anderen im Glauben st\u00e4rken bzw. sie zum Glauben f\u00fchren k\u00f6nnen? Wann verschweige ich Gott und sein Wirken in meinem Leben? Warum?\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p>2. Maria bewahrt alles <\/p>\n\n\n\n<p>Maria\nh\u00f6rte den Hirten zu. Sie bewahrte ihre Worte und alles, was damals geschehen\nwar in ihrem m\u00fctterlichen Herzen. Das war ihr kostbarer Schatz. Er hat ihren\nGlauben best\u00e4tigt und gepr\u00e4gt. Er war das Herzst\u00fcck ihrer Pilgerschaft im\nGlauben. Mehr noch, sie dachte dar\u00fcber nach. Sie betrachtete immer wieder\ndiesen Schatz von Worten und Ereignissen und sch\u00f6pfte daraus ein Licht f\u00fcr den\nweiteren Weg. Wortw\u00f6rtlich hei\u00dft es im Text nicht <em>nachdenken<\/em>, sondern <em>zusammenlegen<\/em>.\nDas im Glauben geh\u00f6rte legte sie mit dem Geschehenen zusammen. Beide entsprachen\neinender. Dies erf\u00fcllte ihr Herz mit Freude und st\u00e4rkte sie f\u00fcr den n\u00e4chsten\nnicht einfachen Schritt: Die Flucht nach \u00c4gypten. <\/p>\n\n\n\n<p>Kann ich zuh\u00f6ren, ohne zu unterbrechen? Bewahre ich die Worte Gottes wirklich in meinem Herzen? Schreibe ich mir auf oder unterstreiche ich in der Bibel die Worte Gottes, die f\u00fcr mich besondere Bedeutung haben? Kehre ich immer wieder zu ihnen zur\u00fcck? Sind sie auch f\u00fcr mich ein Licht f\u00fcr den weiteren Lebensweg? Lebe ich meinen Glauben im Alltag? Habe ich Zeit zur Betrachtung? Was lie\u00df mich Gott in der vergangenen Woche (im vergangenen Jahr) erkennen? Welche Erfahrungen st\u00e4rkten meinen Glauben und gaben mir Kraft, mit Gott weiterzugehen?\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p>3. Alle freuten sich<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wissen\nnicht, wie lange die Hirten bei der Krippe geblieben sind. Sie waren einfach\nda. Sie erz\u00e4hlten und staunten. Sie konnten sich nicht genug satt sehen am\ng\u00f6ttlichen Kind in der Krippe. So meine ich, nahm Maria das Jesuskind und legte\nes vertrauensvoll in die Armen jedes Hirten. Sie teilte ihr Gl\u00fcck mit jenen,\ndie einen Zugang durch ihren Gehorsam zu diesem Kind gefunden haben. Sie traute\nihnen zu. Sie vertraute ihnen Jesus an. Mit Z\u00e4rtlichkeit und Liebe nahmen die\nHirten das Jesuskind entgegen und es wurde ihnen ums Herz warm. Kein Wunder,\ndass sie mit Lob und Preis nach Hause gingen! Gott hat auch f\u00fcr sie Gro\u00dfes\ngetan! <em>Gott sei Lob, Ehr und Preis<\/em>.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Habe ich Zeit, bei Jesus zu verweilen? Kann ich \u00fcber Gott\nstaunen? Kann ich seine Art und Weise, wie er sich uns zeigt, annehmen? Habe\nich den Mut, das Jesuskind in meine Arme zu nehmen und an mein Herz zu dr\u00fccken?\nGlaube ich daran, dass Jesus selbst in jeder Kommunion zu mir kommt? Staune ich\ndar\u00fcber, dass er auch mir alles zutraut? Wie reagiere ich, wenn Jesus sich mir\nanvertrauen will? Lasse ich es zu? Lobe und preise ich Gott, der f\u00fcr mich Mensch\nwurde und mit mir wohnen will? Freue ich mich echt dar\u00fcber, dass Jesus einfach\nbei mir ist? Ist es auch mir in seiner Gegenwart ums Herz warm?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lobpreis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wunder geschehen, wenn Du sprichst.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Alles ist m\u00f6glich, wenn du hier bist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nichts bleibt wie es ist, weil Dein Name\nunser Leben ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir lieben Deinen Namen,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir lieben Deinen Namen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>und wir h\u00f6ren nicht auf, wir h\u00f6ren nicht\nauf,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>wir h\u00f6ren nicht auf zu singen!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wer einst Bettler war, wird reich<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>und den Kranken schenkst du heil.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Waisenkindern reichst du Deine Hand und\ntr\u00e4gst sie heim.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Es ist recht dich zu lieben, Herr.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Es ist recht dich zu loben, Herr.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Es ist recht dich zu lieben, Herr,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>denn niemand kommt Dir gleich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich erz\u00e4hle Maria, meiner Mutter,\nvon dem, was ich gerade erlebe. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Herzen bewahren So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 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