{"id":3875,"date":"2019-05-17T17:59:06","date_gmt":"2019-05-17T15:59:06","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=3875"},"modified":"2019-05-17T17:59:07","modified_gmt":"2019-05-17T15:59:07","slug":"betrachtung-zum-5-sonntag-der-osterzeit-c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=3875","title":{"rendered":"Betrachtung zum 5. Sonntag der Osterzeit C"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Meine Kinder, liebt einander\u2026<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>In jener Zeit als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid: wenn ihr einander liebt&nbsp;<\/em>(Joh 13,31-35).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Herr Jesus Christus, du hast Zeit f\u00fcr uns. Du sitzt mit uns am gleichen Tisch, h\u00e4ltst Gemeinschaft mit uns und vertraust uns deine Geheimnisse an. Wie gl\u00fccklich k\u00f6nnen wir uns sch\u00e4tzen? Schenke uns deinen Geist, damit wir deine Gegenwart unter uns nicht \u00fcbersehen. Mach uns offen f\u00fcr das Geschenk der Gemeinschaft mit dir und untereinander. \u00d6ffne unsere Ohren, dass wir jedes Wort aus deinem Mund vernehmen und beherzigen k\u00f6nnen. Komm herab, du Heiliger Geist! Durchgl\u00fche uns mit deiner Liebe, gie\u00dfe sie reichlich in unseren Herzen aus, damit auch wir zur Liebe f\u00e4hig werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jesus, du sprichst mich pers\u00f6nlich an. Mein Leben ist dir wichtig. Du willst, dass ich dein Werk in dieser, unserer Welt fortsetze. Du rechnest mit mir. Warum? Weil du mich liebst\u2026 Hilf mir, deine Liebe zu beantworten! Jesus, ich vertraue auf dich. Ich nehme mir Zeit f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch mit dir\u2026 Ich \u00f6ffne dir mein Herz\u2026 Ich werde still\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gedanken zur Betrachtung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol><li><em>Gott ist in Jesus verherrlicht\u2026<\/em><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf Mal sagt Jesus dieses Wort:&nbsp;<em>verherrlichen<\/em>.<em>&nbsp;Herrlich<\/em>&nbsp;bringt zum Ausdruck, dass etwas in hohem Ma\u00df sch\u00f6n, gut oder angenehm ist. Wenn Jesus verherrlicht wird, dann bedeutet dies, dass Gott sich durch seine machtvollen Taten in ihm offenbaren wird. Wann wird dies geschehen? Es ist schon geschehen im Tod und in der Auferstehung Jesu. Durch diese Rettungstat hat uns Jesus die ganze Sch\u00f6nheit und G\u00fcte Gottes, ja seine ganze Barmherzigkeit gezeigt. Im Kreuz Jesus wurde uns n\u00e4mlich die selbstlose und barmherzige Liebe Gottes offenbart, die st\u00e4rker ist als jede S\u00fcnde. Vom Kreuz aus, von diesem Thron der Herrlichkeit aus zieht Jesus alle Menschen an sich. Jeder Mensch darf t\u00e4glich durch die Eucharistie an seiner Herrlichkeit teilhaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Freue ich mich \u00fcber die Herrlichkeit Jesu? Kann ich ihn verherrlichen, seine Sch\u00f6nheit und G\u00fcte bewundern? Kann ich Jesus f\u00fcr das Geschenk des Heils jeden Tag loben und preisen? Wie erlebe ich die Eucharistie, die Feier des Todes und der Auferstehung Jesu? Wird durch diese Feier auch mein Leben herrlicher? Wie zeigt sich dies in meinem Alltag? Lasse ich Jesus mein Leben verwandeln, dass es sch\u00f6n, gut und angenehm f\u00fcr die anderen wird?<\/p>\n\n\n\n<p>2. <em>Meine Kinder, liebt einander\u2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jesus spricht seine J\u00fcnger als seine geliebten Kinder an! Er geht von seiner Beziehung zu den J\u00fcngern aus. Die Liebe verbindet den Vater mit seinen Kindern. Gerade dies ist die Grundlage f\u00fcr das neue Gebot Jesu! In einer Familie ist dies eigentlich mehr ein Bed\u00fcrfnis des Herzens als ein Gebot! Da Gott unser Vater ist und uns bis zum \u00c4u\u00dfersten in seinem Sohn geliebt hat, sollen auch wir als Br\u00fcder und Schwestern einander lieben. Es geht aber um ein neues Gebot. Wir sollen nicht nur&nbsp;<em>den N\u00e4chsten lieben<\/em>, sondern&nbsp;<em>einander<\/em>&nbsp;ohne Ausnahme<em>&nbsp;lieben<\/em>. Mehr noch wir sollen&nbsp;<em>einander lieben<\/em>&nbsp;nicht nur&nbsp;<em>wie uns selbst<\/em>, sondern wie&nbsp;<em>Jesus uns geliebt hat<\/em>. Es geht um die Hingabe des eigenen Lebens f\u00fcr die anderen. Wie er (Jesus) uns eben geliebt hat!<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fchle ich mich wirklich als Kind Gottes, geliebtes Kind Gottes? Kann ich mich an Gott, den Vater, meinen Vater wenden? Wie bete ich t\u00e4glich das\u00a0<em>Vater unser<\/em>? Lasse ich mich von Gott, dem Vater mit seiner grenzenlosen Liebe beschenken? Gebe ich diese Liebe weiter? Kann ich lieben, ohne dass ich eine Gegenliebe und einen Dank daf\u00fcr erwarte? Wann f\u00e4llt es mir schwer zu lieben? Wen? Warum? Von wem habe ich eine selbstlose Liebe schon erfahren?<\/p>\n\n\n\n<p>3. <em>Die J\u00fcnger Jesu erkennen\u2026\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jesus will in dieser Welt erkannt werden, und zwar durch uns. Wie k\u00f6nnen sonst die Menschen zum Glauben finden und gerettet werden? Wenn wir einander wirklich lieben, k\u00f6nnen alle daran erkennen, dass wir seine J\u00fcnger sind. Sie k\u00f6nnen durch uns zu Jesus, zur ewigen Liebe finden! Welche gro\u00dfe Verantwortung! Jesus sagt uns aber liebt einander, einer den anderen und der andere den einen! So k\u00f6nnen wir einander ermutigen und einander helfen, die sch\u00f6nste und schwierigste christliche Berufung zu leben:&nbsp;<em>Liebt einander!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Erkennen mich die Mitmenschen als J\u00fcnger Jesu? Woran? Bem\u00fche ich mich, die anderen echt zu lieben? Kommt Jesus selbst zu den anderen durch meine Worte und Taten? Ist mir meine Verantwortung gegen\u00fcber den Fernstehenden im Glauben bewusst? Suche ich nach einer Gemeinschaft, in der ihre Mitglieder einander lieben? Trage ich zu ihr bei? Bin ich dankbar f\u00fcr die Liebe, die ich von den anderen erfahre? Motiviert sie mich, das Gleiche zu tun?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lobpreis&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Vater, deine Liebe ist so unbegreiflich gro\u00df,&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>und ich wei\u00df gar nicht,<br>wie ich leben konnte ohne dich, o Herr.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Doch machst du mich zu deinem Kind.<br>Du schenkst mir deine Liebe jeden Tag,&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>du l\u00e4sst mich nie ich Stich,<br>denn, Vater, du bist immer bei mir.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Herr, ich preise deinen heiligen Namen; du bist K\u00f6nig!<br>Du nur bist mein Herr und mein Gott.<br>Herr, ich preise deinen heiligen Namen; du bist K\u00f6nig!<br>Du nur bist mein Herr und mein Gott.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorsatz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich versuche einen Menschen, den ich nicht besonders mag, neu zu lieben\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Kinder, liebt einander\u2026 In jener Zeit als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ein neues [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0},"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3875"}],"collection":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3875"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3875\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3876,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3875\/revisions\/3876"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3875"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}