{"id":3764,"date":"2019-01-18T17:54:22","date_gmt":"2019-01-18T16:54:22","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=3764"},"modified":"2019-01-18T17:54:23","modified_gmt":"2019-01-18T16:54:23","slug":"betrachtung-zum-2-sonntag-im-jahreskreis-c-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=3764","title":{"rendered":"Betrachtung zum 2. Sonntag im Jahreskreis C"},"content":{"rendered":"\n<p><em><strong>Die Mutter Jesu<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>In jener Zeit fand in Kana in\nGalil\u00e4a eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und\nseine J\u00fcnger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die\nMutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst\ndu von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu\nden Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne\nWasserkr\u00fcge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste\nungef\u00e4hr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: F\u00fcllt die Kr\u00fcge mit Wasser!\nUnd sie f\u00fcllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Sch\u00f6pft jetzt, und bringt\nes dem, der f\u00fcr das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er\nkostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein\nkam; die Diener aber, die das Wasser gesch\u00f6pft hatten, wussten es. Da lie\u00df er\nden Br\u00e4utigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und\nerst, wenn die G\u00e4ste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast\nden guten Wein bis jetzt zur\u00fcckgehalten. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in\nKana in Galil\u00e4a, und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine J\u00fcnger glaubten\nan ihn <\/em>(Joh 2,1-11).<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Gebet:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Maria, du Mutter Jesu und\nunsere Mutter. Du bist \u00fcberall dabei, wo dein Sohn am Werk ist. Mehr noch, du\nkannst die W\u00fcnsche und Sehns\u00fcchte seines Herzens erkennen. Du kennst auch\nunsere Not. Maria, sei uns Mutter! F\u00fchre uns zu deinem Sohn! Vers\u00f6hne uns mit\ndeinem Sohn. Empfiehl uns deinem Sohn. Stell uns vor deinem Sohn. Du Braut des\nHeiligen Geistes, mach uns offen f\u00fcr sein Wirken. Erbitte uns sein Feuer, damit\nwir zu Jesus finden und an ihn glauben k\u00f6nnen. Heiliger Geist, h\u00f6re auf die\nF\u00fcrsprache Marias und kommt auf uns herab. Lass das Wort Gottes auch in uns\nFleisch werden. Komm, Heiliger Geist auf uns herab!&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Pers\u00f6nliche\nLekt\u00fcre:<\/em><\/strong><strong><em><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Freue dich \u00fcber die\nGegenwart Jesu! Er ist f\u00fcr dich da. Mitten in deinem Alltag wirkt er grosse\nWunder. Lausche seinem Wort. Tue alles, was er dir sagt. Lass dein Herz von seinem\nWort und seinem Wirken ber\u00fchrt werden\u2026 Verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die\ndich ansprechen\u2026 Nimm dir Zeit daf\u00fcr. Sei still\u2026 <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Gedanken zur Betrachtung<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol><li>Die Mutter Jesu<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Maria wird hier als die Mutter Jesu vorgestellt. Sie ist\nimmer bei den Menschen. Sie ist \u00fcberall dort, wo ihr Sohn ist. Man darf sie nie\nvoneinander trennen. Mehr noch, Maria kennt das Leben der Menschen. Als Mutter\neben merkt sie sofort, dass etwas bei der Hochzeit nicht stimmt, dass der Wein\nausgegangen ist. Sie macht die Sorgen der anderen zu ihren Sorgen. Die Mutter!\nSie ist nicht nur bei der Hoch-Zeit da! Sie begleitet die Menschen auch in den\nZeiten der Not. Wie gut ist es, dass wir solche Mutter haben!<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Rolle spielt Maria in meinem Leben? Ist sie auch meine Mutter oder nur eine Not-Helferin? Lade ich sie nur gelegentlich zu mir ein, oder darf sie auch bei mir zu Hause sein? Wann habe ich ihre F\u00fcrsprache erfahren? Danke ich Gott f\u00fcr das Geschenk dieser g\u00fctigen Mutter Maria? Hab ich ihr mein Leben anvertraut? Bete ich gerne zu Maria?\u00a0 \u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>2. Kein Wein mehr<\/p>\n\n\n\n<p>Maria nimmt nicht nur die\nNot der Menschen wahr. Sie nimmt sie auch ernst. Da sie selbst nicht viel\nhelfen kann, wendet sie sich an den, der alles kann, von dem ihr verk\u00fcndet\nwurde, dass er <em>der Sohn des H\u00f6chsten\ngenannt wird<\/em>. Ja, sie geht zu Jesus, dessen Namen <em>Gott rettet<\/em> heisst. Sie tr\u00e4gt ihm die Not der Menschen vor. Man hat\nden Eindruck, dass Jesus ihre Bitte ablehnt. Er will seine Stunde abwarten, in\nder er die Menschen erl\u00f6st. Und doch in semitischer Sprache heisst dieser Satz\nso viel wie: <em>Dankst du an das Gleiche wie\nich? Willst du, dass ich ihnen meinen Wein schenke? Soll ich schon jetzt zeigen,\ndass ich Gott bin?<\/em> Jawohl, Maria kennt ihren Sohn. Sie nimmt die Stunde der\nRettung vorweg. Durch ihren Glauben f\u00fchrt sie die J\u00fcnger Jesus zum Glauben an\nJesus. <\/p>\n\n\n\n<p>Nehme ich die Not der Mitmenschen wahr? Will ich sie lindern? Vertraue ich sie Jesus an? Glaube ich daran, dass er alles kann? Ist nicht vielleicht auch mein Wein der Freude, der Liebe, des Vertrauens, der Vers\u00f6hnung, des Friedens ausgegangen? Wo oder bei wem suche ich eine L\u00f6sung f\u00fcr meine Probleme, f\u00fcr die Not der Mitmenschen? Ist Jesus auch mein Retter in jeder Not?<\/p>\n\n\n\n<p>3. Was er euch sagt<\/p>\n\n\n\n<p>Maria\nversteht ihren Sohn. In seinen Augen kann sie seine Zustimmung sehen. Wenn sie\nbetet, dann hat sie keine Zweifel im Herzen. Sie vertraut darauf, dass Gott ihr\nnichts verweigern kann. Sie betet ja nach seiner Meinung\u2026 Darum schickt sie die\nDiener zu Jesus und beauftragt sie, alles und nur das zu tun, was Jesus ihnen\nsagt. Sie weiss aus eigener Erfahrung, dass dies nicht einfach ist. Sie weiss\naber auch, dass Gott treu ist und sein Wort h\u00e4lt, seine Verheissung erf\u00fcllt.\nDie Diener gehen in die Schule Marias. Sie gehorchen und erfahren ein grosses\nWunder. Gott hat sich seines Volkes angenommen. Er offenbart seine Herrlichkeit\nund seine J\u00fcnger glauben an ihn. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit\nwelchem Vertrauen spreche ich mit Jesus? Kenne ich die W\u00fcnsche seines Herzens?\nGlaube ich daran, dass Gott mich schon erh\u00f6rt hat, bevor ich mein Gebet vor ihm\nausspreche? Gehorche ich dem Wort Gottes? H\u00f6re ich auf dieses Wort, selbst wenn\nes mir unm\u00f6glich scheint? Welches Wort Gottes hat sich in meinem Leben erf\u00fcllt?\nHat dies meinen Gauben gest\u00e4rkt?<br>\n<strong><em>Lobpreis: <\/em><\/strong><strong><em><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><em>Jungfrau, Mutter Gottes mein<br>\nlass mich ganz Dein eigen sein<br>\n<br>\nDein im Leben, Dein im Tod<br>\nDein in Ungl\u00fcck, Angst und Not<br>\nDein in Kreuz und bittrem Leid<br>\nDein f\u00fcr Zeit und Ewigkeit<br>\n<br>\nJungfrau, Mutter Gottes mein<br>\nlass mich ganz Dein eigen sein<br>\n<br>\nMutter auf Dich hoff und baue ich<br>\nMutter zu Dir ruf und seufze ich<br>\nMutter Du g\u00fctigste, steh mir bei<br>\nMutter Du m\u00e4chtigste, Schutz mir leih<br>\n<br>\nO Mutter, so komm, hilf beten mir<br>\nO Mutter so komm, hilf streiten mir<br>\nO Mutter so komm hilf leiden mir<br>\nO Mutter so komm und bleib bei mir<br>\n<br>\nDu kannst mir ja helfen, o M\u00e4chtigste<br>\nDu willst mir ja helfen o G\u00fctigste<br>\nDu musst mir nun helfen o Treueste<br>\nDu wirst mir auch helfen Barmherzigste<br>\n<br>\nO Mutter der Gnade, der Christen Hort<br>\nDu Zuflucht der S\u00fcnder, des Heiles Port<br>\nDu Hoffnung der Erde, des Himmels Zier<br>\nDu Trost der Betr\u00fcbten, ihr Schutzpanier<br>\n<br>\nWer hat je umsonst Deine Hilf angefleht<br>\nWann hast Du vergessen ein kindlich Gebet<br>\nDrum ruf ich beharrlich, in Kreuz und in Leid<br>\nMaria hilft immer, sie hilft jederzeit<br>\n<br>\nIch ruf voll Vertrauen im Leiden und Tod<br>\nMaria hilft immer, in jeglicher Not<br>\nSo glaub&#8217; ich und lebe und sterbe darauf<br>\nMaria hilft mir in den Himmel hinauf<br>\nAmen. <\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Vorsatz:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jeden Morgen vertraue ich\nalles den H\u00e4nden Marias, meiner Mutter, an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mutter Jesu In jener Zeit fand in Kana in Galil\u00e4a eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei. 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