{"id":1363,"date":"2015-09-18T23:12:22","date_gmt":"2015-09-18T21:12:22","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=1363"},"modified":"2015-09-18T23:12:22","modified_gmt":"2015-09-18T21:12:22","slug":"betrachtung-zum-25-sonntag-im-jahreskries-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=1363","title":{"rendered":"Betrachtung zum 25. Sonntag im Jahreskries B"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Gespr\u00e4che unterwegs\u2026<\/strong> <\/em><\/p>\n<p><em>In jener Zeit zogen Jesus und seine J\u00fcnger durch Galil\u00e4a. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er wollte seine J\u00fcnger \u00fcber etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn t\u00f6ten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen. Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen. Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Wor\u00fcber habt ihr unterwegs gesprochen? Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander dar\u00fcber gesprochen, wer von ihnen der Gr\u00f6\u00dfte sei. Da setzte er sich, rief die Zw\u00f6lf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.<\/em> (Mk 9,30-37)<\/p>\n<p><em><strong>Gebet:<\/strong> <\/em><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du bist unterwegs mit uns. Du willst mit uns allein bleiben. Nur so kannst du uns dein Herz offenbaren. Es ist dein Anliegen mit uns zu sprechen und uns zu belehren, uns deine Geheimnisse mitzuteilen. Danke, dass du uns ganz pers\u00f6nlich ansprichst, dass wir f\u00fcr dich so wichtig sind. Danke, dass wir diese Zeit nur mit dir verbringen d\u00fcrfen. Du kennst uns ja. Ohne deinen Heiligen Geist verm\u00f6gen wir nichts. Sende uns nun deinen Geist, den Geist der Erkenntnis und des Rates, den Geist des Mutes und der St\u00e4rke. Komm, Heiliger Geist, auf uns herab. Durchgl\u00fche und durchflute uns mit deinem Feuer. Komm, Heiliger Geist und lehre uns, mit Herzen zu h\u00f6ren\u2026<\/p>\n<p><strong><em>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Jesus will sein Herz vor dir aussch\u00fctten. Nimm dir Zeit, um ihm zuh\u00f6ren zu k\u00f6nnen. Nimm dir Zeit f\u00fcr ihn. Mach dich auf f\u00fcr sein Wort, f\u00fcr seine Gegenwart. Vernimm jedes Wort aus seinem Mund. \u00dcberh\u00f6re nichts\u2026 Verweile bei den Worten, die dich ber\u00fchren\u2026 Sei still\u2026<\/p>\n<p><strong><em>Gedanken zur Betrachtung:<\/em><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><em>Wenn Gott mit dir reden will\u2026<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus wir seine J\u00fcnger sprechen und zwar unter vier Augen. Stell dir vor, Gott selbst will den Menschen sprechen! Bevor der Mensch an ihn denkt, bevor der Mensch zu ihm betet, ist Gott schon seit der Erschaffung des Menschen bereit, mit ihm zu sprechen. Mehr noch, Gott vertraut dem Menschen. Er erz\u00e4hlt ihm seine Pl\u00e4ne, die tiefsten Geheimnisse seines Herzens. Und der Mensch? Er hat Angst wie die J\u00fcnger Jesu damals. Er versteht die Wege Gottes nicht. Er scheut sich, Gott danach zu fragen\u2026 Will er denn seine Beziehung zu ihm nicht vertiefen? Will er f\u00fcr sie keine Verantwortung \u00fcbernehmen?<\/p>\n<p>Habe ich Zeit f\u00fcr Gott? Rede ich mit ihm unter vier Augen? Freue ich mich \u00fcber sein Wort (die Bibel)? Wie oft h\u00f6re ich ihm zu? Bin ich daf\u00fcr dankbar, dass Gott mir sein Herz offenbart? Was verstehe ich von der Lehre Jesu nicht? Will ich es begreifen? Welche Fragen will ich Gott nicht stellen? Warum eigentlich nicht?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Unergr\u00fcndlich ist das Herz des Menschen\u2026<\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus l\u00e4dt seine J\u00fcnger zum Gespr\u00e4ch mit ihm ein. Er will wissen, was ihre Herzen bewegt. Er will ihnen helfen, eine L\u00f6sung f\u00fcr ihre Probleme zu finden. Und die J\u00fcnger? Sie schweigen wieder\u2026 Sie sch\u00e4men sich vielleicht dessen, wor\u00fcber sie unterwegs gesprochen haben. Jesus hat ihnen sein Leiden und seine Auferstehung angek\u00fcndigt, und sie\u2026? Sie haben an sich selbst und ihre eigene Gr\u00f6\u00dfe gedacht. Was birgt das Herz des Menschen? Wie unergr\u00fcndlich sind seine Gedanken! Wie schwierig ist es, sie ehrlich auszusprechen\u2026<\/p>\n<p>Kann ich mit Jesus wirklich \u00fcber alles reden? Vertraue ich ihm? Kann ich mich seinen H\u00e4nden anvertrauen, wie er sich den H\u00e4nden der Menschen ausgeliefert hat? Was verschweige ich gerne vor Gott? Will ich der Gr\u00f6sste unter den Menschen sein? Worauf achte ich mehr, auf die Meinung der Mitmenschen, oder auf meinen Wert in den Augen Gottes?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Bin ich der Erste unter den J\u00fcngern Jesus?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus entspricht dem Verlangen der Menschen. Er hat aber sein eigens Mass f\u00fcr die Gr\u00f6sse der Menschen.<\/p>\n<p><em>Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. <\/em>Und es geht ihm dabei um keine grossen Taten! Was f\u00fcr ihn wirklich z\u00e4hlt, ist eine aufrichtige Annahme, oder auch eine liebevolle Umarmung eines Kindes\u2026 So wenig und doch so viel gleichzeitig\u2026 In jeder Geste der Liebe, die ich dem Anderen schenke, ber\u00fchre ich Gott selbst. Das macht meine echte Gr\u00f6sse aus!<\/p>\n<p>Bin ich also der Gr\u00f6sste unter den J\u00fcngern Jesus? Wie weit bin ich bereit, mich selbst zur\u00fcckzustellen und dem anderen Platz in meinem Leben zu geben, ihm zu dienen? Suche ich den ersten oder doch den letzten Platz? Was bestimmt mein Leben: Berechenbarkeit oder selbstlose Liebe? Wen habe ich in den letzten Tagen aufgenommen, umarmt, wem einfach gedient?<\/p>\n<p><strong><em>Lobpreis: <\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Ich singe dir ein Liebeslied,<br \/>\ndir, mein Retter, dir, mein Jesus.<br \/>\nDu hast so viel f\u00fcr mich getan,<br \/>\nmein Erl\u00f6ser, kostbarer Jesus.<br \/>\nMein Herz ist froh, denn du nennst mich ganz dein.<br \/>\nEs gibt keinen Ort, wo ich lieber w\u00e4r&#8217;,<br \/>\nals in deinem liebendem Arm,<br \/>\nin deinem liebendem Arm.<br \/>\nHalte mich fest, ganz nah bei dir,<br \/>\nin deinem Arm.<br \/>\n<\/em><strong><em>Vorsatz:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Alles, was mein Herz t\u00e4glich bewegt, bringe ich vor Gott und spreche mit ihm dar\u00fcber.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gespr\u00e4che unterwegs\u2026 In jener Zeit zogen Jesus und seine J\u00fcnger durch Galil\u00e4a. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er wollte seine J\u00fcnger \u00fcber etwas belehren. 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