{"id":1321,"date":"2015-08-13T22:10:33","date_gmt":"2015-08-13T20:10:33","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=1321"},"modified":"2015-08-13T22:16:15","modified_gmt":"2015-08-13T20:16:15","slug":"betrachtung-zum-20-sonntag-im-jahreskreis-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=1321","title":{"rendered":"Betrachtung zum 20. Sonntag im Jahreskreis B"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Ineinander bleiben<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin f\u00fcr das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die V\u00e4ter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. <\/em>Joh 6,51-58<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Gebet:<\/strong> <\/em><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du sprichst mit den Menschen. Du h\u00f6rst ihre Fragen und beantwortest sie geduldig. Du gibst nie auf. Du bleibst deiner Lehre treu. Du verw\u00e4sserst sie nicht. Du passt sie den Menschen nicht an. Selbst dann nicht, wenn sie sie nicht verstehen wollen und weggehen. Sie ist dir zu wichtig, sie ist die Wahrheit, die uns frei macht und Leben bringt. Hab Geduld auch mit mir. F\u00fchre mich durch deinen Heiligen Geist in ein tiefes Verst\u00e4ndnis der Eucharistie. Er steige nun auf mich herab und wirke in mir so m\u00e4chtig, wie er das auch in jeder Eucharistie tut. Die Wandlung, die er in der Eucharistie bewirkt, bewirke er heute auch an mir.<\/p>\n<p><strong><em>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Jesus will dir alles erkl\u00e4ren. Stell ihm deine Fragen&#8230; Sag ihm, was du in der Eucharistie nicht begreifst\u2026 Danke ihm f\u00fcr sein Wort. Mach dich auf f\u00fcr ihn. H\u00f6re ihm gut zu. Sein Wort beantworte deine Fragen\u2026 Nimm es an. Bewahre es in deinem Herzen. Lass es auf dich wirken. Verweile bei den Worten, die dich ber\u00fchren\u2026 Nimm dir Zeit daf\u00fcr. Sei still\u2026<\/p>\n<p><strong><em>Gedanken zur Betrachtung:<\/em><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><em>Am Mahl und Opfer Christi teilnehmen<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jesus will mit uns in Kontakt bleiben. Er zeigt uns, wie das geschehen soll. Er l\u00e4dt uns zum Mahl und zum Opfer ein. Wir d\u00fcrfen mit ihm eine Tischgemeinschaft haben. Das Brot, das vom Himmel herabkommt verbindet uns mit ihm und untereinander. Diese Gemeinschaft muss in Liebe und Frieden geschehen. Zerstrittene, nicht vers\u00f6hnte Menschen k\u00f6nnen nicht am gleichen Tisch sitzen\u2026 Christus selbst ist das Brot, das wir teilen d\u00fcrfen, das uns verbindet und zu einer Gemeinschaft umgestaltet. Er tut dies kraft seiner Hingabe am Kreuz, die wir in jeder Eucharistie f\u00fcr uns gegenw\u00e4rtig setzen. Ja, er gibt sich f\u00fcr uns hin, <em>er gibt sein Fleisch hin f\u00fcr das Leben der Welt<\/em>. Wir feiern doch seinen Tod und seine Auferstehung, wie wir dies nach der Wandlung im <em>Geheimnis des Glaubens<\/em> bekennen.<\/p>\n<p>Bin ich bereit, die eucharistische Tischgemeinschaft mit Jesus und mit den anderen zu teilen? Komme ich zu ihr vers\u00f6hnt mit Gott und mit den anderen? Erfahre ich wirklich eine Gemeinschaft mit allen, die besonders an der Eucharistie mit mir teilnehmen? Ist mir bewusst, dass Jesus sich f\u00fcr mich in jeder Eucharistie hingibt, das die Eucharistie das wichtigste Zeichen seiner grenzenlosen Liebe zu mir ist?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Essen \u2013 das Leben in sich haben<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ohne Essen und Trinken k\u00f6nnen wir nicht leben. Ohne Eucharistie haben wir kein wirkliches Leben in uns. Wir existieren zwar, leben aber nicht wirklich. <em>Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. <\/em>Es geht also um die Kommunion, um den auferstanden, verkl\u00e4rten Herrn, den wir empfangen, ja dessen Leib wir essen und dessen Blut wir trinken d\u00fcrfen. So kann sich das g\u00f6ttliche Leben in uns entfalten, das Leben der Liebe und der Freude, das Leben der Hingabe und des Friedens, das wahre menschliche Leben.<\/p>\n<p>Wie sehr sch\u00e4tze ich das Brot vom Himmel? Verlange ich nach ihm? Bed\u00fcrfe ich seiner, um wirklich leben zu k\u00f6nnen? Wie oft empfange ich den auferstandenen Herrn in der Heiligen Kommunion? Sp\u00fcre ich ihre Kraft? Kann ich aus ihr leben, wirklich leben? Kann ich wie Jesus die anderen lieben, mich f\u00fcr sie hingeben?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Die Kommunion \u2013 ineinander bleiben \u00fcber den Tod hinaus<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir suchen nach Liebe und Einheit, nach Vereinigung. Schon die Mutter mit dem Kind in ihrem Schoss sind eins: aber nur das Kind bleibt in der Mutter und nicht umgekehrt. Die Eheleute sind auch eins durch das Sakrament der Ehe und ihre leibliche Vereinigung. Sie k\u00f6nnen aber nur f\u00fcreinander sein und nicht ineinander. Es gibt nur eine M\u00f6glichkeit, die Gott uns anbietet, durch die wir wirklich ineinander bleiben k\u00f6nnen: die Kommunion. Wenn wir sie empfangen, <em>bleiben wir in Jesus und Jesus bleibt in uns<\/em>. Wir sind wirklich eins miteinander. Niemand und nichts vermag uns voneinander zu trennen! Das hat aber Folgen: wir leben dann auch ineinander, wir denken miteinander, wir reden miteinander, wir tun alles miteinander, weil wir ja INEINANDER sind. Auch Jesus hat durch den Vater, ja im Vater gelebt. So ist diese seine Gemeinschaft selbst durch den Tod nicht abgebrochen, nicht zerst\u00f6rt worden. Jesus wurde durch den Vater vom Tod auferweckt. Er lebt in Ewigkeit.<\/p>\n<p>Habe ich Menschen, mit denen ich eins bin? Bin ich f\u00fcr sie dankbar? Bin ich auch mit Jesus eins durch die heilige Kommunion? Lebe ich diese intime Vereinigung mit ihm? Liebe ich ihn von ganzem Herzen? Lasse ich ihn in meinem Leben mitdenken, mitreden, mitwirken? Glaube ich daran, dass ich mit ihm alles habe? Bin ich mir sicher, dass ich mit ihm selbst im Tod nicht untergehe? Glaube ich an das ewige Leben, dessen Vorgeschmack ich in jeder Kommunion empfange?<\/p>\n<p><strong><em>Lobpreis: <\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Gottheit tief verborgen, betend nah&#8217; ich Dir.<br \/>\nUnter diesen Zeichen bist Du wahrhaft hier.<br \/>\nSieh, mit ganzem Herzen schenk&#8217; ich Dir mich hin,<br \/>\nWeil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\nAugen, Mund und H\u00e4nde t\u00e4uschen sich in Dir,<br \/>\nDoch des Wortes Botschaft offenbart Dich mir.<br \/>\nWas Gott Sohn gesprochen, nehm&#8217; ich glaubend an;<br \/>\nEr ist selbst die Wahrheit, die nicht tr\u00fcgen kann.<\/em><\/p>\n<p>Einst am Kreuz verh\u00fcllte sich der Gottheit Glanz,<br \/>\nHier ist auch verborgen Deine Menschheit ganz.<br \/>\nBeide sieht mein Glaube in dem Brote hier,<br \/>\nWie der Sch\u00e4cher ruf ich, Herr, um Gand zu Dir.<\/p>\n<p>Kann ich nicht wie Thomas schaun die Wunden rot,<br \/>\nBet&#8217; ich dennoch gl\u00e4ubig: &#8222;Du mein Herr und Gott&#8221;.<br \/>\nTief und tiefer werde dieser Glaube mein,<br \/>\nfester lass die Hoffnung, treu die Liebe sein.<\/p>\n<p>Denkmal, das uns mahnet an des Herren Tod!<br \/>\nDu gibst uns das Leben, o lebendig Brot.<br \/>\nWerde gn\u00e4dig Nahrung meinem Geiste Du,<br \/>\nDass er Deine Wonnen koste immerzu.<\/p>\n<p>Gleich dem Pelikane starbst Du, Jesu mein,<br \/>\nWasch in Deinem Blute mich von S\u00fcnden rein.<br \/>\nSchon ein kleiner Tropfen s\u00fchnet alle Schuld,<br \/>\nBringt der ganzen Erde Gottes Heil und Huld.<\/p>\n<p>Jesus, den verborgen jetzt mein Auge sieht,<br \/>\nStille mein Verlangen, das mich hei\u00df durchgl\u00fcht:<br \/>\nLass&#8217; die Schleier fallen einst in Deinem Licht,<br \/>\nDass ich selig schaue, Herr, Dein Angesicht. Amen.<\/p>\n<p><strong><em>Vorsatz:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich nehme mir nach der n\u00e4chsten Kommunion vor mit Jesus zu denken, zu reden und zu wirken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ineinander bleiben In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin f\u00fcr das Leben der Welt. 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