{"id":1273,"date":"2015-07-11T08:43:19","date_gmt":"2015-07-11T06:43:19","guid":{"rendered":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=1273"},"modified":"2015-07-11T08:43:44","modified_gmt":"2015-07-11T06:43:44","slug":"betrachtung-zum-15-sonntag-im-jahreskreis-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salettiner.ch\/?p=1273","title":{"rendered":"Betrachtung zum 15. Sonntag im Jahreskreis B"},"content":{"rendered":"<p><em>Meine Sendung heute\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>In jener Zeit rief Jesus die Zw\u00f6lf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, au\u00dfer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im G\u00fcrtel, kein zweites Hemd und an den F\u00fc\u00dfen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht h\u00f6ren will, dann geht weiter, und sch\u00fcttelt den Staub von euren F\u00fc\u00dfen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zw\u00f6lf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele D\u00e4monen aus und salbten viele Kranke mit \u00d6l und heilten sie. <\/em>Mk 6, 7-13<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Gebet:<\/em><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du rufst mich zu dir. Du willst, dass ich bei dir, mit dir bleibe. Da ist das Erste in deiner Nachfolge. Damit f\u00e4ngt alles an. Danke, dass du mich eingeladen und berufen hast. Danke, dass du mit mir lebst und mich begleitest, dass ich mit dir leben und dir folgen darf. Du bist mein Freund und mein Meister. Du allein bist meine Freude. Erf\u00fclle mich nun mit deinem Geist, dass diese Begegnung mit dir reiche Frucht in meinem Leben bringt. Schenke mir den Heiligen Geist, dass ich deine Gegenwart wahrnehme und mich von dir aussenden lasse. Komm, Heiliger Geist, und sende mich heute neu aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Pers\u00f6nliche Lekt\u00fcre:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Freue dich \u00fcber die N\u00e4he Jesu! Er ist bei dir. Du darfst an seinem Herzen ausruhen. In seinen Armen bist du geborgen. H\u00f6re auf den Pulsschlag seines Herzens. Lass dich von seinem lebendigen Wort ansprechen. Er spricht ja zu deinem Herzen. Beherzige sein Wort. Lass dich von ihm verwandeln\u2026 Verweile bei den Worten oder S\u00e4tzen, die dich ber\u00fchren\u2026 Nimm dir Zeit daf\u00fcr. Sei still\u2026<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Gedanken zur Betrachtung:<\/em><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Ich sende euch aus.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich, Jesus, sende euch aus. Das ist unsere Freue und Zuversicht. Wir haben ihn kennengelernt und geliebt, weil er sich uns gezeigt hatte. Er hat uns seine Zeit und sich selbst geschenkt. Nun ist es an uns, sein Werk fortzusetzen. Jetzt liegt es an uns, an seiner Kirche, hinzugehen, das Evangelium zu verk\u00fcnden und zu bezeugen. Wir k\u00f6nnen unm\u00f6glich schweigen \u00fcber all das, was wir mit Jesus erlebt haben. <em>Seine Liebe dr\u00e4ngt uns, das Evangelium zu verk\u00fcnden<\/em> und zwar in und mit der Gemeinschaft! Jesus hat seine J\u00fcnger zu zweit ausgesandt. Das Zeugnis, die Aussage galt damals erst dann, wenn sie von zwei Menschen einstimmig best\u00e4tig wurde. Mehr noch, wo zwei oder drei im Namen Jesus das Evangelium verk\u00fcnden, dort ist er selbst in ihrer Mitte! Ausserdem: <em>Zwei sind besser als einer allein. <\/em><em>Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den anderen auf <\/em>(Koh 4,9). So k\u00f6nnen wir in der Gemeinschaft eine Ablehnung unseres Dienstes besser verkraften und einander f\u00fcr den weiteren Weg ermutigen.<\/p>\n<p>Wer ist Jesus f\u00fcr mich? Liebe ich ihn? Verlange ich auch danach, dass andere zu ihm finden und ihn lieben? Nehme ich meine Pflicht der Verk\u00fcndigung des Evangeliums ernst? Nach der Eucharistie kann ich h\u00f6ren: <em>\u201eGehet hinaus, und verk\u00fcndet das Evangelium des Herrn\u201c.<\/em> Zu wem sendet mich Jesus heute? Kann ich vor den Anderen Zeugnis geben? Mit wem verk\u00fcnde ich das Evangelium: mit meiner Familie, mit meiner Gemeinschaft, mit meiner Pfarrei? Bin ich dankbar f\u00fcr das Geschenk der Gemeinschaft? Wann habe ich konkret den Segen der Gemeinschaft erfahren?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Das Leben sprechen lassen\u2026<\/li>\n<\/ol>\n<p>Interessanterweise spricht Jesus zu den Ausgesandten von ihrem Leben und ihrem Verhalten. Er sagt ihnen nur: <em>Geht und verk\u00fcndet: Das Himmelreich ist nahe<\/em> (Mt 10,7). Warum? Die Worte k\u00f6nnen leer sein, wenn das Leben, die Taten der Redenden nicht sprechen. Jesus weiss, dass seine J\u00fcnger nur dann glaubw\u00fcrdig sind, wenn sie das vorleben, was sie zu predigen haben. Zuerst m\u00fcssen sie selbst umkehren, sich f\u00fcr die Armut entscheiden und Jesus und seiner Vollmacht total vertrauen. Wenn sie sogar die Ablehnung in Kauf nehmen und sie ertragen k\u00f6nnen, wenn sie in ihrer Gemeinschaft miteinander gut umgehen k\u00f6nnen, dann lassen sie ihr Leben sprechen, dann m\u00fcssen sich ihre Zuh\u00f6rer entscheiden: f\u00fcr oder gegen Jesus. Letztlich geht es nicht um die J\u00fcnger selbst. Sie sind nur seine Werkzeuge. Ohne \u00fcberfl\u00fcssige Dinge ist es ihnen \u201eleichter\u201c, aufzustehen und sich ganz und gar dem Werk der Evangelisation zu widmen.<\/p>\n<p>Wie verk\u00fcnde ich das Evangelium, Jesus selbst? Mache ich es mit vielen Worten oder lasse ich auch mein Leben sprechen? In der Aussendung nach der Eucharistie heisst es auch: <em>\u201e Gehet hinaus, und verherrlicht den Herrn mit eurem Leben\u201c.<\/em> Bin ich bereit, jeden Tag umzukehren, um glaubw\u00fcrdig zu sein? Wie lebe ich mein Christsein im Alltag? Wie begegne ich den Menschen, die mich und das Evangelium ablehnen? Bin ich wirklich arm vor Gott? Welche Reicht\u00fcmer hindern mich noch, Jesus echt zu bezeugen?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Unsere Sendung heute<\/li>\n<\/ol>\n<p>Was haben die J\u00fcnger Jesus in seiner Vollmacht getan? Sie machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele D\u00e4monen aus und salbten viele Kranke mit \u00d6l und heilten sie.<\/p>\n<p>Sie sind nicht stehen geblieben. Sie warteten nicht, bis die Leute zu ihnen kommen. Sie machten sich auf, sich machten sich auf den Weg zu den Menschen, zu allen Menschen. Sie verk\u00fcndeten die Frohe Botschaft. Alle, die sie h\u00f6ren mussten freiwillig entscheiden: entweder die Umkehr wagen oder das Evangelium ablehnen. Umkehren, das Denken \u00e4ndern ist nicht einfach. Das verpflichtet zu einem Leben aus dem Glauben, zu einem wahrhaft christlichen Leben! Jesus ist gekommen um den B\u00f6sen, den Teufel und seine Werke zu vernichten. Er will die Menschen wirklich befreien. Wie viele brauchen sie heute, diese Befreiung aus der Macht des B\u00f6sen, dem sie in ihrem Leben die T\u00fcr ge\u00f6ffnet haben! Wie rein muss unser Herz sein, um die D\u00e4monen austreiben zu k\u00f6nnen! Jesus will auch unsere Krankheiten heilen bzw. dem Menschen, der mit dem Kranken\u00f6l gesalbt wird, die Zuversicht geben, dass er bei ihm bleibt bis zum Ende der Welt.<\/p>\n<p>Wie setze ich mich f\u00fcr meine Sendung ein? Habe ich den Mut, wie Jesus auf die Menschen zu zugehen oder bleibe ich lieber zu Haus? Rufe ich die Menschen zur Umkehr auf? Kann ich ihnen das wahre Leben in Christus zeigen? Wo erfahre ich den B\u00f6sen und das B\u00f6se? Glaube ich, dass Jesus mich und die anderen davon befreien kann? \u201eGehet hin in Frieden.\u201c, so heisst es in der anderen Form der Aussendung nach der Eucharistie. Erfahre ich diesen Frieden auch in der Krankheit? Habe ich den Mut um die Heilung der Mitmenschen zu bitten?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Lobpreis: Ps 40,1-10<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn. <\/em><\/p>\n<p><em>Da neigte er sich mir zu und h\u00f6rte mein Schreien.<\/em><\/p>\n<p><em>Er zog mich herauf aus der Grube des Grauens, aus Schlamm und Morast. <\/em><\/p>\n<p><em>Er stellte meine F\u00fc\u00dfe auf den Fels, machte fest meine Schritte. <\/em><\/p>\n<p><em>Er legte mir ein neues Lied in den Mund, einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott. <\/em><\/p>\n<p><em>Viele werden es sehen, sich in Ehrfurcht neigen und auf den Herrn vertrauen. <\/em><\/p>\n<p><em>Wohl dem Mann, der auf den Herrn sein Vertrauen setzt,<\/em><\/p>\n<p><em>sich nicht zu den Stolzen h\u00e4lt noch zu treulosen L\u00fcgnern. <\/em><\/p>\n<p><em>Zahlreich sind die Wunder, die du getan hast, und deine Pl\u00e4ne mit uns; <\/em><\/p>\n<p><em>Herr, mein Gott, nichts kommt dir gleich. <\/em><\/p>\n<p><em>Wollte ich von ihnen k\u00fcnden und reden, es w\u00e4ren mehr, als man z\u00e4hlen kann. <\/em><\/p>\n<p><em>An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen, Brand- und S\u00fcndopfer forderst du nicht. <\/em><\/p>\n<p><em>Doch das Geh\u00f6r hast du mir eingepflanzt; darum sage ich: Ja, ich komme.<\/em><\/p>\n<p><em>In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude, deine Weisung trag ich im Herzen. <\/em><\/p>\n<p><em>Gerechtigkeit verk\u00fcnde ich in gro\u00dfer Gemeinde, meine Lippen verschlie\u00dfe ich nicht; Herr, du wei\u00dft es. <\/em><\/p>\n<p><em>Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht im Herzen, ich spreche von deiner Treue und Hilfe, <\/em><\/p>\n<p><em>ich schweige nicht \u00fcber deine Huld und Wahrheit vor der gro\u00dfen Gemeinde.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Vorsatz:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich \u00fcberlege mir, was mich hindert, Jesus glaubw\u00fcrdig zu bezeugen. Ich verschenke die Sachen, die ich nicht brauche, um freier (\u201eleichter\u201c) f\u00fcr Jesus und seine Sendung zu werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Sendung heute\u2026 \u00a0 In jener Zeit rief Jesus die Zw\u00f6lf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, au\u00dfer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im G\u00fcrtel, kein zweites Hemd und an den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0},"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1273"}],"collection":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1273"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1273\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1275,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1273\/revisions\/1275"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/salettiner.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}